Plug Power Crash oder Comeback? Susquehanna-Analyst senkt Kursziel auf 2,50 USD
17.11.25 14:10
aktiencheck.de
Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) -
Plug Power ist einmal mehr an der Wall Street zum Synonym für enorme Hoffnungen und ebenso große Enttäuschungen geworden. Nach den jüngsten Quartalszahlen hat die Investmentbank Susquehanna ihre aktuelle Plug Power Aktienanalyse vorgelegt und zieht die Daumenschrauben an: Das Kursziel wird von 3,50 USD auf 2,50 USD reduziert, das Rating "neutral" jedoch bekräftigt. Federführend ist Analyst Charles Minervino, der die Entwicklung von Plug Power seit Jahren begleitet und nun deutlich skeptischer auf die kurzfristige Kursfantasie blickt.
Die Reaktion an der Börse fiel prompt aus: Zum Handelsschluss notierten die Plug Power Aktien bei 2,25 USD, ein Tagesminus von satten 9,84 Prozent. Vorbörslich geht es weiter abwärts auf 2,12 USD, ein zusätzliches Minus von 5,57 Prozent. Damit rückt das neue Kursziel von 2,50 USD gefährlich nah an den aktuellen Kurs heran – ein klares Signal, dass Susquehanna kurzfristig nur begrenztes Aufwärtspotenzial sieht. Gleichzeitig ist das Rating "neutral" ein Hinweis, dass Charles Minervino Plug Power trotz aller Probleme noch nicht abgeschrieben hat.
Im Fokus der neuen Plug Power Aktienanalyse von Susquehanna stehen die enttäuschenden Zahlen für das dritte Quartal. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis je Aktie (EPS) blieb Plug Power hinter den Erwartungen der Bank zurück. Charles Minervino bringt es in seiner Einschätzung auf den Punkt: "Plug Power hat im dritten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis unsere Prognosen verfehlt."
Damit setzt sich eine Serie von Quartalen fort, in denen das Management von Plug Power ambitionierte Ziele verkündet, in der konkreten Umsetzung aber Schwächen zeigt. Für Susquehanna und Charles Minervino ist das ein wesentlicher Grund, das Kursziel auf 2,50 USD zu senken. Dennoch bleibt das Rating "neutral". Die Bank sieht also weder einen komplett chancenlosen Wert noch einen klaren Kauf. Die Botschaft lautet: Abwarten, beobachten, aber nicht blind in das Wasserstoff-Versprechen investieren.
Ein zentrales Thema der Plug Power Aktienanalyse von Susquehanna ist die Frage, wie schnell das Unternehmen seinen massiven Cash-Burn in den Griff bekommt. Über Jahre hinweg hat Plug Power hohe Summen in Fabriken, Infrastruktur, Elektrolyse-Technologie und Wasserstoff-Ökosysteme gesteckt. Diese Vorleistungen schlagen sich nun in hohen laufenden Kosten nieder.
Charles Minervino betont jedoch, dass sich hier erste Fortschritte abzeichnen. Er wird in der Analyse mit den Worten zitiert: "Das Unternehmen macht weiterhin Fortschritte beim Abbau des Cash-Burn." Dennoch mahnt er zur Vorsicht. Der Weg zu einem nachhaltig positiven freien Cashflow bleibt steinig, und jede Verzögerung kann angesichts der angespannten Kapitalmarktsituation schmerzhaft werden.
Ein wichtiger Hoffnungsschimmer ist die Perspektive auf die Bruttomargen. Plug Power selbst erwartet, das laufende Jahr mit Bruttomargen um den Break-even zu beenden. In der Bewertung von Susquehanna heißt es: "Plug Power rechnet damit, das Jahr mit Bruttomargen auf Break-even-Niveau zu beenden." Für Charles Minervino ist das zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange kein Garant für eine dauerhafte Profitabilität auf Konzernebene. Erst wenn Plug Power zeigen kann, dass die Bruttomarge stabil in den positiven Bereich dreht und auch die operativen Kosten konsequent im Griff sind, könnte das Kursziel 2,50 USD und das Rating "neutral" wieder nach oben angepasst werden.
Trotz aller Skepsis enthält die Plug Power Aktienanalyse von Susquehanna mehrere klar positive Akzente. Im Zentrum steht dabei das Elektrolysegeschäft. Die Bank schätzt, dass dieses Segment im Geschäftsjahr 2025 rund 200 Millionen USD Umsatz beitragen dürfte. Charles Minervino formuliert es so: "Wir erwarten, dass das Elektrolysegeschäft von Plug Power im Geschäftsjahr 2025 rund 200 Millionen US-Dollar Umsatz generieren wird."
Damit bestätigt Susquehanna, dass Plug Power in einer der spannendsten Wachstumsnischen der Energiewende unterwegs ist. Elektrolyseure sind das Herzstück der grünen Wasserstoffproduktion. Gelingt es Plug Power, in diesem Bereich effizient zu skalieren, könnten hier mittelfristig die Margen deutlich besser ausfallen als im bisherigen Brennstoffzellen-Kerngeschäft.
Besonders wichtig: Der Auftragseingang scheint nach Einschätzung von Susquehanna robust zu bleiben. In der Aktienanalyse heißt es laut Charles Minervino: "Die Projektpipeline für neue Elektrolyse-Aufträge bleibt gesund." Damit sendet die Bank ein klares Signal: Das strukturelle Nachfragebild für Plug Power stimmt – das Problem liegt eher im operativen Tempo und in der Profitabilität, nicht in der grundsätzlichen Relevanz des Geschäftsmodells.
Das neue Kursziel 2,50 USD von Susquehanna wirkt auf den ersten Blick wenig spektakulär, ist aber in der aktuellen Lage von Plug Power hoch relevant. Es liegt nur geringfügig über dem nachbörslichen Kurs von 2,12 USD. Das bedeutet: Aus Sicht von Charles Minervino ist das Aufwärtspotenzial kurzfristig begrenzt, das Rückschlagpotenzial allerdings ebenfalls nicht mehr dramatisch hoch.
Ein "neutral"-Rating lässt sich in diesem Kontext als Einladung zur Geduld interpretieren. Susquehanna rät nicht von Plug Power ab, sieht aber auch keinen überzeugenden Grund, die Aktie aggressiv zu kaufen. Für risikobewusste Anleger, die auf eine Fundamentalerholung setzen, könnte die Zone um das Kursziel 2,50 USD zu einer Art Beobachtungsmarke werden. Bestätigt Plug Power in den kommenden Quartalen Fortschritte beim Cash-Burn und den Margen, könnte Charles Minervino das Kursziel wieder nach oben anpassen. Gelingt dies nicht, droht eine weitere Welle der Enttäuschung – und damit vielleicht das nächste Kursziel unterhalb der Marke von 2 USD.
Auffällig an der aktuellen Plug Power Aktienanalyse ist der Tonfall von Charles Minervino. Er ist kritisch, aber nicht vernichtend. Das spiegelt sich in mehreren Kernaussagen wider. So betont er einerseits die verfehlten Erwartungen beim dritten Quartal und die nach wie vor hohe Unsicherheit rund um die Finanzierung des Geschäftsmodells. Andererseits verweist er wiederholt auf die Fortschritte beim Cash-Burn und die positiven Aussichten im Elektrolysegeschäft.
In der Summe entsteht das Bild eines Analysten, der Plug Power nicht mehr als heißgelaufenen Wachstumsstar, sondern als Restrukturierungsfall betrachtet. Das Kursziel 2,50 USD ist dabei eine Art Kompromiss: niedrig genug, um den Risiken Rechnung zu tragen, aber hoch genug, um dem strukturellen Potenzial der Wasserstoffbranche einen gewissen Wert beizumessen.
Charles Minervino und Susquehanna signalisieren damit: Plug Power hat seine Unschuld als unangefochtene Wasserstoffstory verloren, ist aber noch weit davon entfernt, abgeschrieben zu werden. Wer investiert, sollte nüchtern auf Zahlen, Cashflows und Projektumsetzung blicken – nicht auf Visionen allein.
Für Anleger, die bereits Plug Power im Depot haben, ist die neue Aktienanalyse von Susquehanna ein Weckruf. Das gesenkte Kursziel 2,50 USD macht deutlich, dass die Zeit der großzügigen Vorschusslorbeeren vorbei ist. Plug Power muss jetzt liefern – und zwar in Form klarer Fortschritte bei Margen, Cash-Burn und Elektrolyseumsätzen.
Die wichtigsten Chancen:
- Aufbau eines starken Elektrolyse-Geschäfts mit rund 200 Millionen USD Umsatzpotenzial im Jahr 2025
- Gesundes Projektpipeline-Umfeld, das langfristiges Wachstum ermöglicht
- Möglichkeit, durch Kostensenkungen und Skaleneffekte die Bruttomargen nachhaltig in den positiven Bereich zu bringen
Die wichtigsten Risiken:
- Weitere Enttäuschungen bei Umsatz und Ergebnis könnten die ohnehin geschundene Anlegerstimmung erneut belasten
- Verzögerungen bei Projekten oder Finanzierung könnten den Cash-Burn verlängern
- Eine Eintrübung des makroökonomischen Umfelds könnte Investitionen in Wasserstoff-Infrastruktur verzögern
In diesem Spannungsfeld ist das Rating "neutral" von Susquehanna fast schon ein Gütesiegel der Ausgewogenheit. Weder die Untergangsstory noch der Hype dominiert – es ist eine nüchterne, zahlenbasierte Perspektive.
Die neue Plug Power Aktienanalyse von Susquehanna ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich die Wahrnehmung eines einst gefeierten Börsenstars verändern kann. Von Kurszielen weit im zweistelligen Dollarbereich ist nicht mehr die Rede. Stattdessen steht ein Kursziel von 2,50 USD im Mittelpunkt, flankiert von einem Rating "neutral" und klar definierten Bedingungen für eine mögliche Neubewertung.
Analyst Charles Minervino stellt klar, dass Plug Power sich in einer Übergangsphase befindet: weg vom Story-getriebenen Hype, hin zu einem Geschäftsmodell, das sich an harten Fakten wie Margen, Cashflows und Projektprofitabilität messen lassen muss. Die Botschaft an Anleger lautet: Wer Plug Power kauft, setzt nicht mehr nur auf die Vision vom Wasserstoff-Zeitalter, sondern auf die Fähigkeit dieses Unternehmens, aus Visionen belastbare Erträge zu formen.
Für mutige Anleger mit langem Atem bleibt Plug Power eine spekulative Chance, die bei erfolgreicher Umsetzung der Elektrolyse-Strategie und konsequenter Kostendisziplin Früchte tragen kann. Wer jedoch Wert auf Stabilität und planbare Ergebnisse legt, findet im Rating "neutral" von Susquehanna und im Kursziel 2,50 USD eine deutliche Mahnung zur Vorsicht.
😄 Wenn dir diese Plug-Power-Aktienanalyse gefallen hat, schick sie an deine Freunde weiter – dann wissen sie endlich, warum dein Portfolio mehr Spannung hat als so mancher Wasserstoff-Elektrolyseur!
Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Veröffentlicht am: 17. November 2025
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (17.11.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.
📌 Plug Power unter Druck: Susquehanna senkt das Kursziel auf 2,50 USD
Plug Power ist einmal mehr an der Wall Street zum Synonym für enorme Hoffnungen und ebenso große Enttäuschungen geworden. Nach den jüngsten Quartalszahlen hat die Investmentbank Susquehanna ihre aktuelle Plug Power Aktienanalyse vorgelegt und zieht die Daumenschrauben an: Das Kursziel wird von 3,50 USD auf 2,50 USD reduziert, das Rating "neutral" jedoch bekräftigt. Federführend ist Analyst Charles Minervino, der die Entwicklung von Plug Power seit Jahren begleitet und nun deutlich skeptischer auf die kurzfristige Kursfantasie blickt.
Die Reaktion an der Börse fiel prompt aus: Zum Handelsschluss notierten die Plug Power Aktien bei 2,25 USD, ein Tagesminus von satten 9,84 Prozent. Vorbörslich geht es weiter abwärts auf 2,12 USD, ein zusätzliches Minus von 5,57 Prozent. Damit rückt das neue Kursziel von 2,50 USD gefährlich nah an den aktuellen Kurs heran – ein klares Signal, dass Susquehanna kurzfristig nur begrenztes Aufwärtspotenzial sieht. Gleichzeitig ist das Rating "neutral" ein Hinweis, dass Charles Minervino Plug Power trotz aller Probleme noch nicht abgeschrieben hat.
📌 Die Kernbotschaft der Susquehanna-Aktienanalyse: Enttäuschende Zahlen, aber keine Aufgabe des Geschäftsmodells
Im Fokus der neuen Plug Power Aktienanalyse von Susquehanna stehen die enttäuschenden Zahlen für das dritte Quartal. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis je Aktie (EPS) blieb Plug Power hinter den Erwartungen der Bank zurück. Charles Minervino bringt es in seiner Einschätzung auf den Punkt: "Plug Power hat im dritten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis unsere Prognosen verfehlt."
Damit setzt sich eine Serie von Quartalen fort, in denen das Management von Plug Power ambitionierte Ziele verkündet, in der konkreten Umsetzung aber Schwächen zeigt. Für Susquehanna und Charles Minervino ist das ein wesentlicher Grund, das Kursziel auf 2,50 USD zu senken. Dennoch bleibt das Rating "neutral". Die Bank sieht also weder einen komplett chancenlosen Wert noch einen klaren Kauf. Die Botschaft lautet: Abwarten, beobachten, aber nicht blind in das Wasserstoff-Versprechen investieren.
📌 Cash-Burn im Fokus: Plug Power kämpft gegen die eigenen Kosten
Ein zentrales Thema der Plug Power Aktienanalyse von Susquehanna ist die Frage, wie schnell das Unternehmen seinen massiven Cash-Burn in den Griff bekommt. Über Jahre hinweg hat Plug Power hohe Summen in Fabriken, Infrastruktur, Elektrolyse-Technologie und Wasserstoff-Ökosysteme gesteckt. Diese Vorleistungen schlagen sich nun in hohen laufenden Kosten nieder.
Charles Minervino betont jedoch, dass sich hier erste Fortschritte abzeichnen. Er wird in der Analyse mit den Worten zitiert: "Das Unternehmen macht weiterhin Fortschritte beim Abbau des Cash-Burn." Dennoch mahnt er zur Vorsicht. Der Weg zu einem nachhaltig positiven freien Cashflow bleibt steinig, und jede Verzögerung kann angesichts der angespannten Kapitalmarktsituation schmerzhaft werden.
Ein wichtiger Hoffnungsschimmer ist die Perspektive auf die Bruttomargen. Plug Power selbst erwartet, das laufende Jahr mit Bruttomargen um den Break-even zu beenden. In der Bewertung von Susquehanna heißt es: "Plug Power rechnet damit, das Jahr mit Bruttomargen auf Break-even-Niveau zu beenden." Für Charles Minervino ist das zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange kein Garant für eine dauerhafte Profitabilität auf Konzernebene. Erst wenn Plug Power zeigen kann, dass die Bruttomarge stabil in den positiven Bereich dreht und auch die operativen Kosten konsequent im Griff sind, könnte das Kursziel 2,50 USD und das Rating "neutral" wieder nach oben angepasst werden.
📌 Elektrolyse als Hoffnungsträger: 200 Millionen USD Umsatz in Sicht
Trotz aller Skepsis enthält die Plug Power Aktienanalyse von Susquehanna mehrere klar positive Akzente. Im Zentrum steht dabei das Elektrolysegeschäft. Die Bank schätzt, dass dieses Segment im Geschäftsjahr 2025 rund 200 Millionen USD Umsatz beitragen dürfte. Charles Minervino formuliert es so: "Wir erwarten, dass das Elektrolysegeschäft von Plug Power im Geschäftsjahr 2025 rund 200 Millionen US-Dollar Umsatz generieren wird."
Damit bestätigt Susquehanna, dass Plug Power in einer der spannendsten Wachstumsnischen der Energiewende unterwegs ist. Elektrolyseure sind das Herzstück der grünen Wasserstoffproduktion. Gelingt es Plug Power, in diesem Bereich effizient zu skalieren, könnten hier mittelfristig die Margen deutlich besser ausfallen als im bisherigen Brennstoffzellen-Kerngeschäft.
Besonders wichtig: Der Auftragseingang scheint nach Einschätzung von Susquehanna robust zu bleiben. In der Aktienanalyse heißt es laut Charles Minervino: "Die Projektpipeline für neue Elektrolyse-Aufträge bleibt gesund." Damit sendet die Bank ein klares Signal: Das strukturelle Nachfragebild für Plug Power stimmt – das Problem liegt eher im operativen Tempo und in der Profitabilität, nicht in der grundsätzlichen Relevanz des Geschäftsmodells.
📌 Warum das Kursziel 2,50 USD und das Rating "neutral" so wichtig sind
Das neue Kursziel 2,50 USD von Susquehanna wirkt auf den ersten Blick wenig spektakulär, ist aber in der aktuellen Lage von Plug Power hoch relevant. Es liegt nur geringfügig über dem nachbörslichen Kurs von 2,12 USD. Das bedeutet: Aus Sicht von Charles Minervino ist das Aufwärtspotenzial kurzfristig begrenzt, das Rückschlagpotenzial allerdings ebenfalls nicht mehr dramatisch hoch.
Ein "neutral"-Rating lässt sich in diesem Kontext als Einladung zur Geduld interpretieren. Susquehanna rät nicht von Plug Power ab, sieht aber auch keinen überzeugenden Grund, die Aktie aggressiv zu kaufen. Für risikobewusste Anleger, die auf eine Fundamentalerholung setzen, könnte die Zone um das Kursziel 2,50 USD zu einer Art Beobachtungsmarke werden. Bestätigt Plug Power in den kommenden Quartalen Fortschritte beim Cash-Burn und den Margen, könnte Charles Minervino das Kursziel wieder nach oben anpassen. Gelingt dies nicht, droht eine weitere Welle der Enttäuschung – und damit vielleicht das nächste Kursziel unterhalb der Marke von 2 USD.
📌 Die Sicht von Charles Minervino: Zwischen Skepsis und Resthoffnung
Auffällig an der aktuellen Plug Power Aktienanalyse ist der Tonfall von Charles Minervino. Er ist kritisch, aber nicht vernichtend. Das spiegelt sich in mehreren Kernaussagen wider. So betont er einerseits die verfehlten Erwartungen beim dritten Quartal und die nach wie vor hohe Unsicherheit rund um die Finanzierung des Geschäftsmodells. Andererseits verweist er wiederholt auf die Fortschritte beim Cash-Burn und die positiven Aussichten im Elektrolysegeschäft.
In der Summe entsteht das Bild eines Analysten, der Plug Power nicht mehr als heißgelaufenen Wachstumsstar, sondern als Restrukturierungsfall betrachtet. Das Kursziel 2,50 USD ist dabei eine Art Kompromiss: niedrig genug, um den Risiken Rechnung zu tragen, aber hoch genug, um dem strukturellen Potenzial der Wasserstoffbranche einen gewissen Wert beizumessen.
Charles Minervino und Susquehanna signalisieren damit: Plug Power hat seine Unschuld als unangefochtene Wasserstoffstory verloren, ist aber noch weit davon entfernt, abgeschrieben zu werden. Wer investiert, sollte nüchtern auf Zahlen, Cashflows und Projektumsetzung blicken – nicht auf Visionen allein.
📌 Chancen und Risiken für Anleger: Was die Susquehanna-Aktienanalyse bedeutet
Für Anleger, die bereits Plug Power im Depot haben, ist die neue Aktienanalyse von Susquehanna ein Weckruf. Das gesenkte Kursziel 2,50 USD macht deutlich, dass die Zeit der großzügigen Vorschusslorbeeren vorbei ist. Plug Power muss jetzt liefern – und zwar in Form klarer Fortschritte bei Margen, Cash-Burn und Elektrolyseumsätzen.
Die wichtigsten Chancen:
- Aufbau eines starken Elektrolyse-Geschäfts mit rund 200 Millionen USD Umsatzpotenzial im Jahr 2025
- Gesundes Projektpipeline-Umfeld, das langfristiges Wachstum ermöglicht
- Möglichkeit, durch Kostensenkungen und Skaleneffekte die Bruttomargen nachhaltig in den positiven Bereich zu bringen
Die wichtigsten Risiken:
- Weitere Enttäuschungen bei Umsatz und Ergebnis könnten die ohnehin geschundene Anlegerstimmung erneut belasten
- Verzögerungen bei Projekten oder Finanzierung könnten den Cash-Burn verlängern
- Eine Eintrübung des makroökonomischen Umfelds könnte Investitionen in Wasserstoff-Infrastruktur verzögern
In diesem Spannungsfeld ist das Rating "neutral" von Susquehanna fast schon ein Gütesiegel der Ausgewogenheit. Weder die Untergangsstory noch der Hype dominiert – es ist eine nüchterne, zahlenbasierte Perspektive.
📌 Fazit: Plug Power bleibt ein Hochrisiko-Titel – aber nicht ohne Story
Die neue Plug Power Aktienanalyse von Susquehanna ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich die Wahrnehmung eines einst gefeierten Börsenstars verändern kann. Von Kurszielen weit im zweistelligen Dollarbereich ist nicht mehr die Rede. Stattdessen steht ein Kursziel von 2,50 USD im Mittelpunkt, flankiert von einem Rating "neutral" und klar definierten Bedingungen für eine mögliche Neubewertung.
Analyst Charles Minervino stellt klar, dass Plug Power sich in einer Übergangsphase befindet: weg vom Story-getriebenen Hype, hin zu einem Geschäftsmodell, das sich an harten Fakten wie Margen, Cashflows und Projektprofitabilität messen lassen muss. Die Botschaft an Anleger lautet: Wer Plug Power kauft, setzt nicht mehr nur auf die Vision vom Wasserstoff-Zeitalter, sondern auf die Fähigkeit dieses Unternehmens, aus Visionen belastbare Erträge zu formen.
Für mutige Anleger mit langem Atem bleibt Plug Power eine spekulative Chance, die bei erfolgreicher Umsetzung der Elektrolyse-Strategie und konsequenter Kostendisziplin Früchte tragen kann. Wer jedoch Wert auf Stabilität und planbare Ergebnisse legt, findet im Rating "neutral" von Susquehanna und im Kursziel 2,50 USD eine deutliche Mahnung zur Vorsicht.
😄 Wenn dir diese Plug-Power-Aktienanalyse gefallen hat, schick sie an deine Freunde weiter – dann wissen sie endlich, warum dein Portfolio mehr Spannung hat als so mancher Wasserstoff-Elektrolyseur!
Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Veröffentlicht am: 17. November 2025
Disclaimer
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (17.11.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.
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