Pro Sieben riskant
28.07.00 00:00
GSC Research
Die Aktienexperten von GSC Research sehen in der Pro-Sieben-Aktie (WKN 777773) derzeit ein risikoreiches Investment.
Das Kartellamt habe die Fusion von der ProSieben Media AG und SAT.1 zur ProSiebenSAT.1Media AG genehmigt. Dies hätten die beiden Fernsehsender am 10. Juli in München und Berlin mitgeteilt. Nachdem sich der Titel im vierten Quartal 1999 bzw. ersten Quartal 2000 mehr als vervierfachen konnte, sei in der Folge eine Kurshalbierung zu beobachten gewesen.
Als Anfang Juni allerdings der kurzfristige Abwärtstrend bei 100 Euro nach oben verlassen werden konnte, sei der Titel wieder steil Richtung Norden gegangen. Bei einem aktuellen Kurs von 157,20 Euro befinde sich die ProSieben-Aktie nun in einer kritischen Situation. Nach dem raschen Kursanstieg in den letzten sieben Wochen sei der Titel nun wieder nahe an seinen bisherigen Höchststandes herangerückt.
Vor allem der sehr rasch erfolgte Anstieg lasse die Experten daran zweifeln, dass nun ohne Konsolidierungsphase schnell neue Highs markiert werden können. Vielmehr gehen sie für die nächsten Wochen von nachgebenden Notierungen aus. Diese könnten das Papier wieder in Kursregionen um 130 Euro zurückwerfen. Anleger sollte ein derartiger Rückschlag allerdings nicht beunruhigen, da dies den eingeleiteten Aufwärtstrend keineswegs gefährden würde.
Für eine weitere positive Entwicklung der Aktie wäre ein derartiges Szenario sogar mehr als gesund, so GSC Research.
Das Kartellamt habe die Fusion von der ProSieben Media AG und SAT.1 zur ProSiebenSAT.1Media AG genehmigt. Dies hätten die beiden Fernsehsender am 10. Juli in München und Berlin mitgeteilt. Nachdem sich der Titel im vierten Quartal 1999 bzw. ersten Quartal 2000 mehr als vervierfachen konnte, sei in der Folge eine Kurshalbierung zu beobachten gewesen.
Vor allem der sehr rasch erfolgte Anstieg lasse die Experten daran zweifeln, dass nun ohne Konsolidierungsphase schnell neue Highs markiert werden können. Vielmehr gehen sie für die nächsten Wochen von nachgebenden Notierungen aus. Diese könnten das Papier wieder in Kursregionen um 130 Euro zurückwerfen. Anleger sollte ein derartiger Rückschlag allerdings nicht beunruhigen, da dies den eingeleiteten Aufwärtstrend keineswegs gefährden würde.
Für eine weitere positive Entwicklung der Aktie wäre ein derartiges Szenario sogar mehr als gesund, so GSC Research.
