Rohstoffe legen eine Verschnaufpause ein
12.03.12 12:16
Saxo Bank
Kopenhagen (www.aktiencheck.de) - In der vergangenen Woche ging es für einen Großteil der Rohstoffe abwärts. Einige Soft Commodities konnten allerdings leichte Gewinne verzeichnen, so Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
"Während die Starbucks-Aktie auf ein Allzeithoch von mehr als 50 US-Dollar gestiegen ist, fiel der Preis für ein Pfund des hochwertigen Arabica-Kaffees, der von Espressoliebhabern weltweit getrunken wird, auf ein 16-Monats-Tief von 1,87 US-Dollar", so Hansen. Ein starker US-Dollar im Vergleich zum Brasilianischen Real (BRL) sowie Prognosen, dass Brasilien, der weltweit größte Arabica-Anbauer weltweit, ab Juli Rekordproduktionen verzeichnen werde, hätten für den Preiseinbruch gesorgt. Bei der minderwertigeren Robusta-Sorte, die überwiegend in Instantkaffee verwendet werde, sei es genau umgekehrt. "Grund hierfür ist, dass Kaffeebauern in Vietnam Exportmengen zurückhalten, um die Preise nach oben zu treiben", erkläre der Saxo Bank Experte. Insgesamt sei der Preis für Robusta-Kaffee in der letzten Woche demnach um 2,3 Prozent gestiegen.
Auch bei Baumwolle tue sich einiges. "Indien, der zweitgrößte Hersteller weltweit, überraschte den Markt mit Ankündigungen Baumwollexporte zu stoppen", berichte Hansen. Das sei schon das zweite mal in nur zwei Jahren. Der letzte Exportstopp im Jahr 2010 habe Kurssprünge auf ein Allzeithoch von 2,15 US-Dollar pro Pfund verursacht. Dass ein Exportstopp aber auch diesmal zu solch massiven Preisanstiegen führe, sei allerdings unwahrscheinlich. (12.03.2012/ac/a/m)
"Während die Starbucks-Aktie auf ein Allzeithoch von mehr als 50 US-Dollar gestiegen ist, fiel der Preis für ein Pfund des hochwertigen Arabica-Kaffees, der von Espressoliebhabern weltweit getrunken wird, auf ein 16-Monats-Tief von 1,87 US-Dollar", so Hansen. Ein starker US-Dollar im Vergleich zum Brasilianischen Real (BRL) sowie Prognosen, dass Brasilien, der weltweit größte Arabica-Anbauer weltweit, ab Juli Rekordproduktionen verzeichnen werde, hätten für den Preiseinbruch gesorgt. Bei der minderwertigeren Robusta-Sorte, die überwiegend in Instantkaffee verwendet werde, sei es genau umgekehrt. "Grund hierfür ist, dass Kaffeebauern in Vietnam Exportmengen zurückhalten, um die Preise nach oben zu treiben", erkläre der Saxo Bank Experte. Insgesamt sei der Preis für Robusta-Kaffee in der letzten Woche demnach um 2,3 Prozent gestiegen.
Auch bei Baumwolle tue sich einiges. "Indien, der zweitgrößte Hersteller weltweit, überraschte den Markt mit Ankündigungen Baumwollexporte zu stoppen", berichte Hansen. Das sei schon das zweite mal in nur zwei Jahren. Der letzte Exportstopp im Jahr 2010 habe Kurssprünge auf ein Allzeithoch von 2,15 US-Dollar pro Pfund verursacht. Dass ein Exportstopp aber auch diesmal zu solch massiven Preisanstiegen führe, sei allerdings unwahrscheinlich. (12.03.2012/ac/a/m)
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