STOXX Europe 600 Price Index (EUR)
WKN: 965820 / ISIN: EU0009658202STOXX 600 leicht im Minus
10.06.11 15:23
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der STOXX 600 fiel diese Woche abermals (-1%) und steht somit auch seit Jahresanfang wieder leicht im Minus, so die Analysten der Erste Bank.
Lokal gesehen sei der Schweizer SMI mit -3,5% am stärksten gefallen. Der starke CHF mache den Eidgenossen zu schaffen. Ein Blick auf die Sektoren zeige ein miserables Bild - 16 von 19 Sektoren hätten im Minus geschlossen. Dabei habe kein Sektor mit seiner Entwicklung besonders heraus gestochen. Die Analysten würden daraus schließen, dass im Moment alle Branchen unter der von den Einkaufsmanagern angezeigten Abschwächung der Wirtschaft leiden würden.
Die diese Woche von Markit veröffentlichte Einkaufsmanager-Sektoranalyse für die EU unterstreiche den schwachen wirtschaftlichen Ausblick. Von den 22 Sektoren, die befragt worden seien, hätten 14 niedrigere Wachstumsraten gezeigt. Langsames Wachstum sei in den Sektoren Haushaltsgüter und Hausbau festgestellt worden. Den stärksten Einbruch habe die Automobilindustrie verzeichnet, die zu Beginn des Jahres die Wachstumsrankings noch angeführt habe. Positiv hätten sich hingegen die Inputkosten entwickelt - auf Monatssicht sei die Veränderungsrate so stark gefallen wie seit Dezember 2008 nicht mehr. Die stabilen bis leicht fallenden Primärrohstoffpreise würden sich somit schon in den Einkaufspreislisten der europäischen Firmen bemerkbar machen.
Mittelfristig würden die Analysten nur noch einen Seitwärtstrend bei Aktien erwarten. Kurzfristig (i.e. nächste Woche) sei ein Rebound sehr wahrscheinlich. Ein Blick auf die technischen Indikatoren zeige, dass sich der STOXX 600 schon in sehr überverkauftem Terrain befinde. Ein wichtiger Datenpunkt hierbei: Nur noch 15% der Aktien würden über ihrer 20-Tages-Linie notieren. Das sei der niedrigste Wert seit August 2010 und März 2011. Zu beiden dieser Zeitpunkte sei es zu einer starken Gegenbewegung an den Märkten gekommen. Der Katalysator für eine (kurze) Rally sollte vom Bankensektor ausgehen, welcher sich gerade an einer technisch sehr wichtigen Unterstützung befinde. Für mehr als ein Plus von 3 bis 4% dürfte es im Zuge der derzeit schwachen Konjunkturdaten aber wahrscheinlich nicht reichen. (10.06.2011/ac/a/m)
Lokal gesehen sei der Schweizer SMI mit -3,5% am stärksten gefallen. Der starke CHF mache den Eidgenossen zu schaffen. Ein Blick auf die Sektoren zeige ein miserables Bild - 16 von 19 Sektoren hätten im Minus geschlossen. Dabei habe kein Sektor mit seiner Entwicklung besonders heraus gestochen. Die Analysten würden daraus schließen, dass im Moment alle Branchen unter der von den Einkaufsmanagern angezeigten Abschwächung der Wirtschaft leiden würden.
Die diese Woche von Markit veröffentlichte Einkaufsmanager-Sektoranalyse für die EU unterstreiche den schwachen wirtschaftlichen Ausblick. Von den 22 Sektoren, die befragt worden seien, hätten 14 niedrigere Wachstumsraten gezeigt. Langsames Wachstum sei in den Sektoren Haushaltsgüter und Hausbau festgestellt worden. Den stärksten Einbruch habe die Automobilindustrie verzeichnet, die zu Beginn des Jahres die Wachstumsrankings noch angeführt habe. Positiv hätten sich hingegen die Inputkosten entwickelt - auf Monatssicht sei die Veränderungsrate so stark gefallen wie seit Dezember 2008 nicht mehr. Die stabilen bis leicht fallenden Primärrohstoffpreise würden sich somit schon in den Einkaufspreislisten der europäischen Firmen bemerkbar machen.
Mittelfristig würden die Analysten nur noch einen Seitwärtstrend bei Aktien erwarten. Kurzfristig (i.e. nächste Woche) sei ein Rebound sehr wahrscheinlich. Ein Blick auf die technischen Indikatoren zeige, dass sich der STOXX 600 schon in sehr überverkauftem Terrain befinde. Ein wichtiger Datenpunkt hierbei: Nur noch 15% der Aktien würden über ihrer 20-Tages-Linie notieren. Das sei der niedrigste Wert seit August 2010 und März 2011. Zu beiden dieser Zeitpunkte sei es zu einer starken Gegenbewegung an den Märkten gekommen. Der Katalysator für eine (kurze) Rally sollte vom Bankensektor ausgehen, welcher sich gerade an einer technisch sehr wichtigen Unterstützung befinde. Für mehr als ein Plus von 3 bis 4% dürfte es im Zuge der derzeit schwachen Konjunkturdaten aber wahrscheinlich nicht reichen. (10.06.2011/ac/a/m)
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