STOXX Europe 600 Price Index (EUR)
WKN: 965820 / ISIN: EU0009658202STOXX 600 um 0,91% gefallen
24.06.11 16:24
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der STOXX 600 ist diese Woche um 0,91% gefallen und underperformte damit die Indices in Übersee klar (S&P 500: +1,25%, Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244): +2%), so die Analysten der Erste Bank.
16 der 19 Sektoren hätten den Abwärtstrend bestätigt. Lediglich der im STOXX 600 gering gewichtete Automobilindex habe mit einem Plus von 2,8% eine klar positive Performance aufweisen können. Am schwächsten hätten sich Versorger- und Technologieaktien mit einem Minus von fast 2% entwickelt. Lokal leide der Schweizer Leitindex SMI unter dem starken CHF. Der Index sei diese Woche um 2,7% gefallen und habe damit seit Jahresanfang 7% an Wert verloren.
Mit Sorge würden von den Marktteilnehmern derzeit die sich verschlechternden Konjunkturfrühindikatoren beobachtet. Es sei dabei der anhaltende Trend zu beobachten, dass die deutsche Wirtschaft in Europa am stärksten wachse. Das sei auch heute wieder vom ifo-Geschäftsklimaindex bestätigt worden, der im Juni auf 114,5 Punkte angestiegen sei (von 114,2 Punkten im Mai). Damit habe das wichtigste deutsche Konjunktur-Barometer den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem robusten Aufschwung", habe ifo-Präsident Hans-Werner Sinn kommentiert.
Die ifo-Index-Komponente für die Erwartungen sei allerdings auf 106,3 von 107,4 Punkten gefallen. Das sei der tiefste Stand seit März 2010. Zu einem ähnlichen, wenn auch differenzierteren Ergebnis gelange der von Markit veröffentlichte EMI für Deutschland. Dieser habe gezeigt, dass der Servicesektor im Juni kräftig an Fahrt gewonnen habe, die Industriekonjunktur aber wegen deutlich verringertem Auftragszuwachs an Schwung verliere. In Frankreich sei ein ähnlicher Trend festgestellt worden. Dort sei das Wachstum aber in beiden Sektoren Industrie und Services gefallen.
Der EMI für die gesamte Eurozone sei von 55,8 Punkten im Mai auf ein 20-Monatstief von 53,6 Punkten im Juni gefallen. Außerhalb von Deutschland und Frankreich sei der Index erstmals seit November 2009 in den negativen Bereich von unter 50 Punkten gefallen. Die Geschwindigkeit des Falls sei die höchste seit September 2009 gewesen. (24.06.2011/ac/a/m)
16 der 19 Sektoren hätten den Abwärtstrend bestätigt. Lediglich der im STOXX 600 gering gewichtete Automobilindex habe mit einem Plus von 2,8% eine klar positive Performance aufweisen können. Am schwächsten hätten sich Versorger- und Technologieaktien mit einem Minus von fast 2% entwickelt. Lokal leide der Schweizer Leitindex SMI unter dem starken CHF. Der Index sei diese Woche um 2,7% gefallen und habe damit seit Jahresanfang 7% an Wert verloren.
Die ifo-Index-Komponente für die Erwartungen sei allerdings auf 106,3 von 107,4 Punkten gefallen. Das sei der tiefste Stand seit März 2010. Zu einem ähnlichen, wenn auch differenzierteren Ergebnis gelange der von Markit veröffentlichte EMI für Deutschland. Dieser habe gezeigt, dass der Servicesektor im Juni kräftig an Fahrt gewonnen habe, die Industriekonjunktur aber wegen deutlich verringertem Auftragszuwachs an Schwung verliere. In Frankreich sei ein ähnlicher Trend festgestellt worden. Dort sei das Wachstum aber in beiden Sektoren Industrie und Services gefallen.
Der EMI für die gesamte Eurozone sei von 55,8 Punkten im Mai auf ein 20-Monatstief von 53,6 Punkten im Juni gefallen. Außerhalb von Deutschland und Frankreich sei der Index erstmals seit November 2009 in den negativen Bereich von unter 50 Punkten gefallen. Die Geschwindigkeit des Falls sei die höchste seit September 2009 gewesen. (24.06.2011/ac/a/m)
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