SZ Testsysteme Finger weg
03.07.02 08:54
TradeCentre.de
Die Analysten von "TradeCentre.de" empfehlen die Finger von der Aktie der SZ Testsysteme AG (WKN 506730) wegzulassen.
Die Halbleiterkrise mache SZ Testsysteme schwer zu schaffen. Im Halbjahresbericht habe CEO Jürgen Zapf noch gejubelt "die Weltwirtschaft erholt sich zusehends". Gestern hingegen habe das Unternehmen klare Fakten geliefert. Die positiven Signale hätten sich in Luft aufgelöst. Große Aufträge seien kurzerhand auf das kommende Geschäftsjahr verschoben worden. Das Unternehmen rechne nunmehr in 2001/2002 per 30.09 mit Umätzen von 25 Millionen Euro. Das EBIT müsse tief in Rot verfasst werden. Kernige -18 Millionen Euro laute das Ziel.
Bereits im ersten Halbjahr seien die Umsätze von 32 Millionen Euro im Jahr zuvor auf nur noch lausige 11 Millionen Euro abgesackt. Anstatt einem Profit habe der Hersteller von Testgeräten für Halbleiter einen satten Verlust (EBIT) von 10 Millionen Euro erzielt. Beim operativen Cashflow habe SZ Testsysteme 11,7 Millionen Euro platt gemacht.
In seiner gestrigen Ad-hoc Mitteilung betone Zapf jedoch, dass sein Unternehmen nicht substanziell gefährdet sei. Die Analysten des Börsenbriefes würden sich indes große Sorgen machen. Zum Halbjahr hätten sich Umlaufvermögen und kurzfristige Verbindlichkeiten die Waage gehalten. Allerdings erscheine den Analysten der Posten Vorräte (20 Millionen Euro) sehr wackelig. Die aktiv latenten Steuern seien zusätzlicher Sprengsatz. Latente Steuern dürfen nur aktiviert werden, falls in absehbarer Zeit ein positives Ergebnis vor Steuern zu erwarten sei. Gewinne sähen die Analysten aber noch lange nicht. Die Wirtschaftsprüfer dürften den Posten ähnlich kritisch sehen.
SZ Testsysteme kämpfe mit der Zeit. Bleibe die Halbleiterbranche in den letzten sechs Monaten in der Krise - drohe das Aus. Knapp 400 Mitarbeiter würden davon betroffen sein.
Daher raten die Analysten von "TradeCentre.de" die Finger von der SZ Testsysteme-Aktie weg zu lassen.
Die Halbleiterkrise mache SZ Testsysteme schwer zu schaffen. Im Halbjahresbericht habe CEO Jürgen Zapf noch gejubelt "die Weltwirtschaft erholt sich zusehends". Gestern hingegen habe das Unternehmen klare Fakten geliefert. Die positiven Signale hätten sich in Luft aufgelöst. Große Aufträge seien kurzerhand auf das kommende Geschäftsjahr verschoben worden. Das Unternehmen rechne nunmehr in 2001/2002 per 30.09 mit Umätzen von 25 Millionen Euro. Das EBIT müsse tief in Rot verfasst werden. Kernige -18 Millionen Euro laute das Ziel.
In seiner gestrigen Ad-hoc Mitteilung betone Zapf jedoch, dass sein Unternehmen nicht substanziell gefährdet sei. Die Analysten des Börsenbriefes würden sich indes große Sorgen machen. Zum Halbjahr hätten sich Umlaufvermögen und kurzfristige Verbindlichkeiten die Waage gehalten. Allerdings erscheine den Analysten der Posten Vorräte (20 Millionen Euro) sehr wackelig. Die aktiv latenten Steuern seien zusätzlicher Sprengsatz. Latente Steuern dürfen nur aktiviert werden, falls in absehbarer Zeit ein positives Ergebnis vor Steuern zu erwarten sei. Gewinne sähen die Analysten aber noch lange nicht. Die Wirtschaftsprüfer dürften den Posten ähnlich kritisch sehen.
SZ Testsysteme kämpfe mit der Zeit. Bleibe die Halbleiterbranche in den letzten sechs Monaten in der Krise - drohe das Aus. Knapp 400 Mitarbeiter würden davon betroffen sein.
Daher raten die Analysten von "TradeCentre.de" die Finger von der SZ Testsysteme-Aktie weg zu lassen.
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