Saurer niedrig bewertet
26.10.04 10:18
Performaxx-Anlegerbrief
Nach Ansicht der Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" ist die Aktie von Saurer niedrig bewertet.
Nach dem Anstieg der Small- und MidCap-Aktien hier zu Lande - der MDAX stehe ja praktisch auf Allzeithoch - müsse man sich inzwischen durchaus über die Landesgrenzen hinweg begeben und dort nach Alternativen Ausschau halten. In der Schweiz beispielsweise seien nach wie vor attraktiv bewertete kleinere Gesellschaften zu finden. Eine davon sei Saurer, ein Hersteller von Textilmaschinen.
Das Allzeithoch bei den Papieren von Saurer - 44,75 Euro an den deutschen Börsen - sei in den letzten Tagen ein wenig hinter sich gelassen worden. Hintergrund für den Rückfall bis auf 41 Euro seien die jüngsten Geschäftszahlen gewesen, die die Schweizer vergangene Woche vorgelegt hätten. Der Hersteller von Textilmaschinen- und Antriebstechnologie habe demnach in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 1,14 Mrd. Euro verzeichnet, was über 10% unter dem Vorjahreswert liege. Der um Zukäufe bzw. Desinvestitionen bereinigte Umsatz sei immerhin noch um 4% gefallen. Insgesamt sei Saurer damit mindestens 5% unter dem Marktkonsens geblieben. Der Auftragseingang sei lediglich leicht um 3% auf 1,33 Mrd. Euro zurückgegangen, wohlgemerkt, dies alles von einer recht hohen Vorjahresbasis ausgehend. Als Grund für den rückläufigen Umsatz habe das Unternehmen aus Arbon die Ferienzeit sowie Verzögerungen beim Abschluss größerer Anlageprojekte zitiert.
Zum Halbjahr noch sei Saurer zwar beim Umsatz ebenfalls bereits 2% unter der Prognose (die bei 819 Mio. Euro gelegen habe) geblieben, habe jedoch mit 38,8 Mio. Euro einen weit höheren Nettogewinn bekannt geben können. Hintergrund hier sei die klar höhere operative Marge gewesen (EBITDA), die signifikant um die Hälfte auf 12,3% nach den ersten sechs Monaten 2004 angewachsen sei. So habe dann das Betriebsergebnis bei 61 Mio. Euro klar über Plan gelegen. Auch hätten zur Halbzeit die Auftragseingänge noch 2% über dem Soll gelegen. Dies bestätige die Annahme, wie sie auch von Saurer kommuniziert worden sei, dass sich die schlechteren Zahlen für das dritte Quartal auf Einmaleffekte bzw. Sondersituationen zurück führen lassen würden.
Die Vorgaben für das Gesamtjahr 2004 würden auf dem Tisch liegen und sich folgerichtig kaum von früheren Äußerungen im Laufe der letzten Monate unterscheiden. So dürfe Saurer mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau rechnen, - also trotz des vermeintlich schwachen dritten Quartals - während das operative Ergebnis deutlich über den Vergleichswerten des letzten Jahres liegen sollte.
Saurer sei zu Recht deshalb niedriger bewertet als andere Unternehmen aus dem Maschinenbausektor, nicht nur im Umfeld der Schweizer Unternehmen. Vor allem im Vergleich zu deutschen Maschinenbauunternehmen, die nach dem fulminanten Anstieg der letzten Quartale bereits wieder deutlich teurer geworden seien, steche Saurer mit sehr guten Bewertungskennziffern hervor. Betrachte man den Unternehmenswert (also Marktkapitalisierung abzüglich Nettoliquidität) im Verhältnis zum operativen oder Betriebsergebnis, so würden sich Werte zeigen, die im Schnitt rund 20% unterhalb der der Peers liegen würden. Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis komme Saurer für 2005 auf rund 9. Hieraus leite sich mindestens 10 bis 15% Aufholpotenzial ab.
Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" möchten mit Saurer einen niedrig bewerteten Titel aus der Schweiz vorstellen. 48 Euro als Kursziel sollten mit dieser recht konservativen Depotbeimischung bis Mitte nächsten Jahres realisierbar sein, wobei geschickte Anleger einen Ausrutscher unter die kritische Marke von 40 Euro abwarten würden. Sollte Saurer zudem endlich auch echtes Umsatzwachstum generieren können, würde sich zusätzliche Phantasie ergeben.
Nach dem Anstieg der Small- und MidCap-Aktien hier zu Lande - der MDAX stehe ja praktisch auf Allzeithoch - müsse man sich inzwischen durchaus über die Landesgrenzen hinweg begeben und dort nach Alternativen Ausschau halten. In der Schweiz beispielsweise seien nach wie vor attraktiv bewertete kleinere Gesellschaften zu finden. Eine davon sei Saurer, ein Hersteller von Textilmaschinen.
Das Allzeithoch bei den Papieren von Saurer - 44,75 Euro an den deutschen Börsen - sei in den letzten Tagen ein wenig hinter sich gelassen worden. Hintergrund für den Rückfall bis auf 41 Euro seien die jüngsten Geschäftszahlen gewesen, die die Schweizer vergangene Woche vorgelegt hätten. Der Hersteller von Textilmaschinen- und Antriebstechnologie habe demnach in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 1,14 Mrd. Euro verzeichnet, was über 10% unter dem Vorjahreswert liege. Der um Zukäufe bzw. Desinvestitionen bereinigte Umsatz sei immerhin noch um 4% gefallen. Insgesamt sei Saurer damit mindestens 5% unter dem Marktkonsens geblieben. Der Auftragseingang sei lediglich leicht um 3% auf 1,33 Mrd. Euro zurückgegangen, wohlgemerkt, dies alles von einer recht hohen Vorjahresbasis ausgehend. Als Grund für den rückläufigen Umsatz habe das Unternehmen aus Arbon die Ferienzeit sowie Verzögerungen beim Abschluss größerer Anlageprojekte zitiert.
Die Vorgaben für das Gesamtjahr 2004 würden auf dem Tisch liegen und sich folgerichtig kaum von früheren Äußerungen im Laufe der letzten Monate unterscheiden. So dürfe Saurer mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau rechnen, - also trotz des vermeintlich schwachen dritten Quartals - während das operative Ergebnis deutlich über den Vergleichswerten des letzten Jahres liegen sollte.
Saurer sei zu Recht deshalb niedriger bewertet als andere Unternehmen aus dem Maschinenbausektor, nicht nur im Umfeld der Schweizer Unternehmen. Vor allem im Vergleich zu deutschen Maschinenbauunternehmen, die nach dem fulminanten Anstieg der letzten Quartale bereits wieder deutlich teurer geworden seien, steche Saurer mit sehr guten Bewertungskennziffern hervor. Betrachte man den Unternehmenswert (also Marktkapitalisierung abzüglich Nettoliquidität) im Verhältnis zum operativen oder Betriebsergebnis, so würden sich Werte zeigen, die im Schnitt rund 20% unterhalb der der Peers liegen würden. Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis komme Saurer für 2005 auf rund 9. Hieraus leite sich mindestens 10 bis 15% Aufholpotenzial ab.
Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" möchten mit Saurer einen niedrig bewerteten Titel aus der Schweiz vorstellen. 48 Euro als Kursziel sollten mit dieser recht konservativen Depotbeimischung bis Mitte nächsten Jahres realisierbar sein, wobei geschickte Anleger einen Ausrutscher unter die kritische Marke von 40 Euro abwarten würden. Sollte Saurer zudem endlich auch echtes Umsatzwachstum generieren können, würde sich zusätzliche Phantasie ergeben.
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