Schweiz Wachstumsdyn. lässt nach
11.10.04 13:10
Bank Austria
Der KOF stagnierte im September auf einem dreieinhalb Jahreshoch von 0,97, berichten die Analysten der Bank Austria.
Dies deute ein Nachlassen der Wachstumsbeschleunigung um den Jahreswechsel an. Der Einkaufsmanagerindex der Fertigungsindustrie (PMI) habe aber seinen rückläufigen Trend vom März-Hoch (61,4) auf 54,2 im September fortgesetzt. In Summe könne im zweiten Halbjahr eine leichte Beschleunigung der Wirtschaft erwartet werden, danach könnte es jedoch zu einer Einbremsung der Wachstumsdynamik kommen.
Die Verbraucherpreise seien im September unverändert gegenüber dem Vormonat geblieben und hätten somit um 0,9% höher als im Vorjahr (1,0% im August) gestanden. Dies stehe im Einklang mit der von der SNB in den nächsten 12-18 Monaten erwarteten stabilen Inflationsentwicklung. Die momentane Geldpolitik könne aber nach wie vor als locker eingestuft werden. Die Zinserhöhungserwartungen für diesen Zyklus sowie die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im Dezember hätten jedoch abgenommen. Prognose: 1,5% Ende 2005.
Seit der überraschend frühen ersten Zinsanhebung im Juni tendiere der CHF gegen den EUR schwächer und hänge seit geraumer Zeit bei 1,55 fest. Dies werde durch die sich abschwächenden Vorlaufindikatoren und die niedrige Inflation unterstützt. Mittelfristig befinde sich das faire Niveau zwischen 1,50-1,55. Kurzfristig könne ein Überschiessen über 1,55 jedoch nicht ausgeschlossen werden. Sollte die SNB am 16. Dezember eine für den Finanzmarkt überraschende Zinserhöhung vornehmen, wäre die CHF-Schwächephase schnell vorbei.
Dies deute ein Nachlassen der Wachstumsbeschleunigung um den Jahreswechsel an. Der Einkaufsmanagerindex der Fertigungsindustrie (PMI) habe aber seinen rückläufigen Trend vom März-Hoch (61,4) auf 54,2 im September fortgesetzt. In Summe könne im zweiten Halbjahr eine leichte Beschleunigung der Wirtschaft erwartet werden, danach könnte es jedoch zu einer Einbremsung der Wachstumsdynamik kommen.
Die Verbraucherpreise seien im September unverändert gegenüber dem Vormonat geblieben und hätten somit um 0,9% höher als im Vorjahr (1,0% im August) gestanden. Dies stehe im Einklang mit der von der SNB in den nächsten 12-18 Monaten erwarteten stabilen Inflationsentwicklung. Die momentane Geldpolitik könne aber nach wie vor als locker eingestuft werden. Die Zinserhöhungserwartungen für diesen Zyklus sowie die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im Dezember hätten jedoch abgenommen. Prognose: 1,5% Ende 2005.
Seit der überraschend frühen ersten Zinsanhebung im Juni tendiere der CHF gegen den EUR schwächer und hänge seit geraumer Zeit bei 1,55 fest. Dies werde durch die sich abschwächenden Vorlaufindikatoren und die niedrige Inflation unterstützt. Mittelfristig befinde sich das faire Niveau zwischen 1,50-1,55. Kurzfristig könne ein Überschiessen über 1,55 jedoch nicht ausgeschlossen werden. Sollte die SNB am 16. Dezember eine für den Finanzmarkt überraschende Zinserhöhung vornehmen, wäre die CHF-Schwächephase schnell vorbei.
