Siemens halten
15.11.01 13:20
Kreissparkasse Pinneberg
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg raten nach wie vor die Aktien von Siemens (WKN 723610) zu halten.
Mit seinen gestern vermeldeten Geschäftszahlen bewege sich der Siemens-Konzern im Rahmen der deutlich gesenkten Erwartungen. Das Konzernergebnis einschließlich Infineon sowie aller Sondereffekte habe einen Wert von 2,1 Milliarden Euro nach Steuern erreicht. Das operative Ergebnis der Bereiche auf Basis EBITA belaufe sich – ohne Infineon – auf 3,2 Milliarden Euro. Durch Aufwendungen für Restrukturierungen und Sonderabschreibungen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro hätten sich die Bereichsergebnisse aber auf 1,3 Milliarden Euro vermindert. Im Vorjahr seien es noch 2,8 Milliarden Euro gewesen. Das Ergebnis je Aktie (bereinigt) liege mit 0,39 Euro unter den Analysten-Schätzung von 0,47 Euro. Per Saldo überzeuge die Umsatzentwicklung während die Ergebniszahlen am unteren Ende der Erwartungsbandbreiten notieren würden.
Die Eckdaten würden ein Geschäftsjahr beschließen, das sich vor allem in den letzten beiden Quartalen wenig zufriedenstellend entwickelt habe. Dies gelte insbesondere für die unverändert konsolidierungspflichtige Tochter Infineon (Negativergebnis: 2,7 Milliarden Euro). Darüber hinaus hätten die hohen Einmaleffekte in Höhe von insgesamt 3,1 Milliarden Euro (1,9 Milliarden Euro für Restrukturierungen und Sonderabschreibungen, 1,2 Milliarden Euro Abschreibung auf einen stornierten Argentinien-Auftrag sowie Goodwill-Abschreibungen auf Efficient Networks und Milltronics) belastet. Relativ robust würden sich die Bereiche Energie, Medizintechnik, Bahntechnik, Automation and Drives sowie Osram präsentierten. Knapp die Hälfte des Umsatzes resultiere inzwischen aber aus den sogenannten Information and Communications – Bereichen, die, vor allem branchenbedingt, deutliche Einbrüche hätten verzeichnen müssen.
Im nun angelaufenen Geschäftsjahr liege die oberste Priorität auf der Wiedergewinnung der Ertragsstärke von Information and Communications. Dabei komme es darauf an, dass die eingeleiteten Restrukturierungsprogramme zügig umgesetzt würden. Gleichwohl sei das wirtschaftliche Umfeld die dominierende Komponente der zukünftigen Ertragsentwicklung. In den Problemgeschäftsfeldern zeichne sich eine Erholung derzeit nur in der Handysparte ab. Unter den gegebenen Umständen würden die Analysten die Revision ihrer Schätzungen bis zur Bilanzpressekonferenz am 06. Dezember und der Analystenkonferenz am 07. Dezember zurück stellen. Positive Impulse könnten dann unter anderem aus einer Dekonsolidierungsaussage zu Infineon sowie dem Ertragspotential ohne Sondereffekte und Restrukturierungen resultieren.
Da sich der Kurs seit dem letzten Update (25.07.) erfreulich entwickelt hat und der gestrige Kurssprung einiges vorwegnimmt, halten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg während der Revisionsphase ihr Rating "halten" aufrecht.
Mit seinen gestern vermeldeten Geschäftszahlen bewege sich der Siemens-Konzern im Rahmen der deutlich gesenkten Erwartungen. Das Konzernergebnis einschließlich Infineon sowie aller Sondereffekte habe einen Wert von 2,1 Milliarden Euro nach Steuern erreicht. Das operative Ergebnis der Bereiche auf Basis EBITA belaufe sich – ohne Infineon – auf 3,2 Milliarden Euro. Durch Aufwendungen für Restrukturierungen und Sonderabschreibungen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro hätten sich die Bereichsergebnisse aber auf 1,3 Milliarden Euro vermindert. Im Vorjahr seien es noch 2,8 Milliarden Euro gewesen. Das Ergebnis je Aktie (bereinigt) liege mit 0,39 Euro unter den Analysten-Schätzung von 0,47 Euro. Per Saldo überzeuge die Umsatzentwicklung während die Ergebniszahlen am unteren Ende der Erwartungsbandbreiten notieren würden.
Im nun angelaufenen Geschäftsjahr liege die oberste Priorität auf der Wiedergewinnung der Ertragsstärke von Information and Communications. Dabei komme es darauf an, dass die eingeleiteten Restrukturierungsprogramme zügig umgesetzt würden. Gleichwohl sei das wirtschaftliche Umfeld die dominierende Komponente der zukünftigen Ertragsentwicklung. In den Problemgeschäftsfeldern zeichne sich eine Erholung derzeit nur in der Handysparte ab. Unter den gegebenen Umständen würden die Analysten die Revision ihrer Schätzungen bis zur Bilanzpressekonferenz am 06. Dezember und der Analystenkonferenz am 07. Dezember zurück stellen. Positive Impulse könnten dann unter anderem aus einer Dekonsolidierungsaussage zu Infineon sowie dem Ertragspotential ohne Sondereffekte und Restrukturierungen resultieren.
Da sich der Kurs seit dem letzten Update (25.07.) erfreulich entwickelt hat und der gestrige Kurssprung einiges vorwegnimmt, halten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg während der Revisionsphase ihr Rating "halten" aufrecht.
23.04.26
, aktiencheck.de
DAX Analyse: Infineon, Siemens Energy, Continenta [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - DAX Analyse: Infineon, Siemens Energy und Continental trotzen der Nahost-Angst ...
23.04.26
, Aktienwelt360
Siemens-Aktie: Diese 2 Zahlen entscheiden über de [...]Siemens (WKN: 723610) steht sinnbildlich für deutsche Ingenieurskunst – und für die Frage, ob Industriekonzerne ...
22.04.26
, aktiencheck.de
DAX Analyse: Siemens Energy, Infineon, RWE tro [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - DAX Analyse: Siemens Energy, Infineon und RWE trotzen dem Öl-Schock – ...
