Sto kaufen
22.06.07 14:34
Falkenbrief
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Philipp Leipold, Analyst von GBC Research, empfiehlt im aktuellen "Falkenbrief" die Aktie von Sto zu kaufen.
Viel Freude hätten momentan die Aktionäre der Sto AG. Ein hervorragendes Jahr 2006 und ein erfreulicher Start in das laufende Jahr hätten den Kurs der Aktie seit Jahresanfang von rund 35,00 Euro auf über 80,00 Euro explodieren lassen. Die Experten hätten ihre Prognosen vollständig überarbeitet und kämen nun auf einen fairen Wert der Sto-Aktie von 114,82 Euro.
Nachdem der Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr 2006 noch bei 10,4% gelegen habe, habe das Wachstum im zweiten Halbjahr nochmals zulegen können. Im Gesamtjahr seien die Umsätze im Konzern deutlich um 15,4% auf 854,8 Mio. Euro angestiegen. Vor allem in Deutschland habe Sto eine erfreuliche Entwicklung verzeichnet. Hier habe der Umsatz, bedingt durch die positive Baukonjunktur und den milden Winter, um 15,6% auf 410,9 Mio. Euro gesteigert werden können. Zudem habe Sto aufgrund der guten Marktpositionierung bei Wärmedämm-Verbundsystemen von dem Regierungsprogramm zur energetischen Gebäudesanierung profitiert.
Die Rohertragsmarge habe mit 56,2% fast auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden (Vorjahr 55,4%) können, sodass aufgrund unterproportional steigender Personalaufwendungen und sonstiger Aufwendungen der Umsatzanstieg voll in das operative Ergebnis hereingelaufen sei. Das Vorsteuerergebnis (EBT) habe gegenüber dem Vorjahr signifikant erhöht werden können und sich in 2006 auf 65,9 Mio. Euro (Vorjahr 25,7 Mio. Euro) belaufen. Die EBT-Marge habe bei beachtlichen 7,7% gelegen. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) habe in 2006 7,35 Euro (Vorjahr 2,41 Euro) betragen. Bereinigt um einen positiven einmaligen Steuereffekt in Höhe von 6,1 Mio. Euro hätte das EPS bei 6,46 Euro gelegen.
Auch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres habe sich die dynamische Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Der Umsatzerlös habe im ersten Quartal um 32,2% auf 155,3 Mio. Euro zugelegt. Das Wachstum sei getragen worden durch eine sehr erfreuliche Entwicklung im Inlandsgeschäft, wo der Umsatz um knapp 50% angestiegen sei. Beim Ergebnis seien keine konkreten Zahlen genannt worden, lediglich, dass das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich habe gesteigert werden können.
Mitte Mai habe die Sto AG gemeldet, dass 10% der Stammaktien von der Familie Seeberger gekauft worden seien. Der Kaufpreis habe bei 53,00 Euro und somit deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs gelegen. Insgesamt müsse Sto knapp 23 Mio. Euro für die 0,432 Mio. Stammaktien aufwenden. Die Analysten würden es für das wahrscheinlichste Szenario halten, dass die Aktien eingezogen würden und somit die ausstehende Aktienanzahl reduziert werde. Für die Aktionäre der Sto wäre dies eine gute Nachricht.
Die Analysten würden erwarten, dass die Wachstumsrate des ersten Quartals nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden dürfe. Vielmehr würden sie eine Abschwächung der Wachstumsdynamik im weiteren Jahresverlauf erwarten, dennoch mit einem signifikanten Umsatzanstieg um 14,2% auf 976,0 Mio. Euro rechnen. Das EBT würden sie bei 82,8 Mio. Euro (2006: 65,9 Mio. Euro) sehen. Aufgrund einer normalisierten Steuerquote würden sie das EPS bei 7,73 Euro sehen. Dies entspreche einem KGV von knapp über 10. Des Weiteren habe der Vorstand angekündigt, für 2006 eine Dividende von 1,15 Euro auszuschütten.
Auch für das kommende Jahr würden die Analysten einen Umsatzzuwachs erwarten, vor allem aufgrund der weiteren Internationalisierung der Geschäftsbasis sowie einer anhaltenden ökologisch motivierten Nachfrage nach Sto-Produkten im Bereich der Gebäudedämmung. Hier bestehe gerade in Deutschland noch ein großes Potenzial. Den Umsatz in 2007 würden die Analysten bei 1,03 Mrd. Euro sehen. Zwei weitere Faktoren würden zudem das Ergebnis in 2008 positiv beeinflussen: Einerseits die Unternehmenssteuerreform und andererseits die niedrigere Anzahl der ausstehenden Aktien. Das EPS sehe man bei 9,61 Euro. Den fairen Wert der Sto-Aktie würden die Analysten bei 114,82 Euro und somit weiter erhebliches Kurspotenzial sehen.
Die Sto-Aktie empfehlen die Analysten von GBC Research im aktuellen "Falkenbrief" zum Kauf. (Analyse vom 22.06.2007)
(22.06.2007/ac/a/nw)
Viel Freude hätten momentan die Aktionäre der Sto AG. Ein hervorragendes Jahr 2006 und ein erfreulicher Start in das laufende Jahr hätten den Kurs der Aktie seit Jahresanfang von rund 35,00 Euro auf über 80,00 Euro explodieren lassen. Die Experten hätten ihre Prognosen vollständig überarbeitet und kämen nun auf einen fairen Wert der Sto-Aktie von 114,82 Euro.
Nachdem der Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr 2006 noch bei 10,4% gelegen habe, habe das Wachstum im zweiten Halbjahr nochmals zulegen können. Im Gesamtjahr seien die Umsätze im Konzern deutlich um 15,4% auf 854,8 Mio. Euro angestiegen. Vor allem in Deutschland habe Sto eine erfreuliche Entwicklung verzeichnet. Hier habe der Umsatz, bedingt durch die positive Baukonjunktur und den milden Winter, um 15,6% auf 410,9 Mio. Euro gesteigert werden können. Zudem habe Sto aufgrund der guten Marktpositionierung bei Wärmedämm-Verbundsystemen von dem Regierungsprogramm zur energetischen Gebäudesanierung profitiert.
Die Rohertragsmarge habe mit 56,2% fast auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden (Vorjahr 55,4%) können, sodass aufgrund unterproportional steigender Personalaufwendungen und sonstiger Aufwendungen der Umsatzanstieg voll in das operative Ergebnis hereingelaufen sei. Das Vorsteuerergebnis (EBT) habe gegenüber dem Vorjahr signifikant erhöht werden können und sich in 2006 auf 65,9 Mio. Euro (Vorjahr 25,7 Mio. Euro) belaufen. Die EBT-Marge habe bei beachtlichen 7,7% gelegen. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) habe in 2006 7,35 Euro (Vorjahr 2,41 Euro) betragen. Bereinigt um einen positiven einmaligen Steuereffekt in Höhe von 6,1 Mio. Euro hätte das EPS bei 6,46 Euro gelegen.
Mitte Mai habe die Sto AG gemeldet, dass 10% der Stammaktien von der Familie Seeberger gekauft worden seien. Der Kaufpreis habe bei 53,00 Euro und somit deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs gelegen. Insgesamt müsse Sto knapp 23 Mio. Euro für die 0,432 Mio. Stammaktien aufwenden. Die Analysten würden es für das wahrscheinlichste Szenario halten, dass die Aktien eingezogen würden und somit die ausstehende Aktienanzahl reduziert werde. Für die Aktionäre der Sto wäre dies eine gute Nachricht.
Die Analysten würden erwarten, dass die Wachstumsrate des ersten Quartals nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden dürfe. Vielmehr würden sie eine Abschwächung der Wachstumsdynamik im weiteren Jahresverlauf erwarten, dennoch mit einem signifikanten Umsatzanstieg um 14,2% auf 976,0 Mio. Euro rechnen. Das EBT würden sie bei 82,8 Mio. Euro (2006: 65,9 Mio. Euro) sehen. Aufgrund einer normalisierten Steuerquote würden sie das EPS bei 7,73 Euro sehen. Dies entspreche einem KGV von knapp über 10. Des Weiteren habe der Vorstand angekündigt, für 2006 eine Dividende von 1,15 Euro auszuschütten.
Auch für das kommende Jahr würden die Analysten einen Umsatzzuwachs erwarten, vor allem aufgrund der weiteren Internationalisierung der Geschäftsbasis sowie einer anhaltenden ökologisch motivierten Nachfrage nach Sto-Produkten im Bereich der Gebäudedämmung. Hier bestehe gerade in Deutschland noch ein großes Potenzial. Den Umsatz in 2007 würden die Analysten bei 1,03 Mrd. Euro sehen. Zwei weitere Faktoren würden zudem das Ergebnis in 2008 positiv beeinflussen: Einerseits die Unternehmenssteuerreform und andererseits die niedrigere Anzahl der ausstehenden Aktien. Das EPS sehe man bei 9,61 Euro. Den fairen Wert der Sto-Aktie würden die Analysten bei 114,82 Euro und somit weiter erhebliches Kurspotenzial sehen.
Die Sto-Aktie empfehlen die Analysten von GBC Research im aktuellen "Falkenbrief" zum Kauf. (Analyse vom 22.06.2007)
(22.06.2007/ac/a/nw)
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