TFG Capital kaufen
13.05.08 14:24
GBC AG
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der GBC AG, Felix Gode und Manuel Hölzle, empfehlen die TFG Capital-Aktie (ISIN DE0007449506 / WKN 744950) unverändert zu kaufen.
Zweifelsohne sei das Resultat des Geschäftsjahres 2007 der TFG differenziert zu betrachten. Zwar habe das Unternehmen einen Rückgang bei den Erträgen gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr ausweisen müssen, jedoch sei dafür neben der eingetrübten Börsenlage auch die verschobene Verbuchung der Veräußerung der Kisters AG in das erste Quartal 2008 verantwortlich. Durch eine aufschiebende Bedingung sei die Veräußerung der Kisters AG nicht mehr in 2007 ergebniswirksam geworden. Durch den Veräußerungsertrag in Höhe von rund 4,50 Mio. Euro hätten die gesamten betrieblichen Erträge deutlich über dem Vorjahresniveau gelegen.
Auch verschiedene Sonderbelastungen hätten das Ergebnis gedrückt. Der Änderungsbescheid aus der Betriebsprüfung für die Jahre 1999 bis 2002 habe zu ergebniswirksamen Rückstellungen in Höhe von 3,84 Mio. Euro und die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung geführt, die Bestellung eines besonderen Vertreters sowie die damit verbundenen rechtlichen Beratungen hätten zusammen nochmals 0,32 Mio. Euro an Sonderbelastungen aufgeworfen. Nicht zuletzt habe auch das schwache Börsenumfeld vor dem Hintergrund der Immobilien- und Hypothekenkrise zu Abschreibungen bei den börsennotierten Wertpapieren von 3,29 Mio. Euro geführt.
Der Ausblick auf das laufende Geschäftjahr gestalte sich dennoch positiv. Mit der Veräußerung der Kisters AG sei ertragswirksam ein erster Exit erfolgt und bringe einen Ertrag von rund 4,50 Mio. Euro. Damit seien bereits über 60% der gesamten betrieblichen Erträge von 2007 erreicht.
Ein weiterer Exit aus dem Private Portfolio sei bereits erfolgt. Inzwischen sei verkündet worden, dass eine weitere Beteiligung, die KSR Kuebler AG, an einen strategischen Investor veräußert worden sei. Dabei sei ein Ertrag von fast 2 Mio. Euro erzielt worden. Auch die Eliog Technologie AG sei reif für einen Exit. Die Vorbereitungen für ein IPO würden laut Unternehmensaussagen weiterhin laufen. Der Börsengang sei jedoch aufgrund der aktuellen Marktverfassung bis auf weiteres verschoben. Eliog sei im Januar 2008 deshalb zur Zwischenfinanzierung ein Wandeldarlehen in Höhe von 1 Mio. Euro gewährt worden.
Auch bei der Cryptometrics Inc. werde in 2008 oder spätestens 2009 eine Handelsaufnahme erwartet. Die größte Beteiligung der TFG, die Ehlebracht AG, habe jüngst gute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 vorlegen können. Durch die abgeschlossene Sanierung der Bilanz und eine Kapitalerhöhung sei dem Unternehmen wieder ausreichend Freiraum für die operative Entwicklung verschafft worden. Langfristig sollte sich das Investment bezahlt machen.
Belastend würden natürlich die Unklarheit bezüglich der Steuernachzahlung und die Klage gegen ehemalige Aufsichtsräte und Vorstände bleiben. Beide Ausgänge seien derzeit noch ungewiss. Jedoch sind nach Erachten der Analysten der GBC AG ausreichend Rückstellungen gebildet worden, sodass derzeit von keiner weiteren Belastung der Ergebnisse auszugehen ist.
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 seien die Analysten daher optimistisch, dass TFG an den erfolgreichen Trend von 2006 anknüpfen und die Ergebnisse von 2006 übertreffen könne. Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktschwäche und der damit notwendigen Wertanpassungen hätten sie jedoch das Kursziel von 3,53 Euro auf 3,17 Euro angepasst. Dennoch ergebe sich auf dem momentanen Kursniveau von 2,19 Euro ein erwartetes Kurspotenzial von 45%. Sobald weitere Exiterfolge erreicht werden sollten, gehe man auch davon aus, dass sich diese Unterbewertung sukzessive abbaue.
Das Rating "kaufen" für die TFG Capital-Aktie haben die Analysten der GBC AG daher bekräftigt. (Analyse vom 13.05.2008) (13.05.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Zweifelsohne sei das Resultat des Geschäftsjahres 2007 der TFG differenziert zu betrachten. Zwar habe das Unternehmen einen Rückgang bei den Erträgen gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr ausweisen müssen, jedoch sei dafür neben der eingetrübten Börsenlage auch die verschobene Verbuchung der Veräußerung der Kisters AG in das erste Quartal 2008 verantwortlich. Durch eine aufschiebende Bedingung sei die Veräußerung der Kisters AG nicht mehr in 2007 ergebniswirksam geworden. Durch den Veräußerungsertrag in Höhe von rund 4,50 Mio. Euro hätten die gesamten betrieblichen Erträge deutlich über dem Vorjahresniveau gelegen.
Auch verschiedene Sonderbelastungen hätten das Ergebnis gedrückt. Der Änderungsbescheid aus der Betriebsprüfung für die Jahre 1999 bis 2002 habe zu ergebniswirksamen Rückstellungen in Höhe von 3,84 Mio. Euro und die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung geführt, die Bestellung eines besonderen Vertreters sowie die damit verbundenen rechtlichen Beratungen hätten zusammen nochmals 0,32 Mio. Euro an Sonderbelastungen aufgeworfen. Nicht zuletzt habe auch das schwache Börsenumfeld vor dem Hintergrund der Immobilien- und Hypothekenkrise zu Abschreibungen bei den börsennotierten Wertpapieren von 3,29 Mio. Euro geführt.
Der Ausblick auf das laufende Geschäftjahr gestalte sich dennoch positiv. Mit der Veräußerung der Kisters AG sei ertragswirksam ein erster Exit erfolgt und bringe einen Ertrag von rund 4,50 Mio. Euro. Damit seien bereits über 60% der gesamten betrieblichen Erträge von 2007 erreicht.
Auch bei der Cryptometrics Inc. werde in 2008 oder spätestens 2009 eine Handelsaufnahme erwartet. Die größte Beteiligung der TFG, die Ehlebracht AG, habe jüngst gute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 vorlegen können. Durch die abgeschlossene Sanierung der Bilanz und eine Kapitalerhöhung sei dem Unternehmen wieder ausreichend Freiraum für die operative Entwicklung verschafft worden. Langfristig sollte sich das Investment bezahlt machen.
Belastend würden natürlich die Unklarheit bezüglich der Steuernachzahlung und die Klage gegen ehemalige Aufsichtsräte und Vorstände bleiben. Beide Ausgänge seien derzeit noch ungewiss. Jedoch sind nach Erachten der Analysten der GBC AG ausreichend Rückstellungen gebildet worden, sodass derzeit von keiner weiteren Belastung der Ergebnisse auszugehen ist.
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 seien die Analysten daher optimistisch, dass TFG an den erfolgreichen Trend von 2006 anknüpfen und die Ergebnisse von 2006 übertreffen könne. Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktschwäche und der damit notwendigen Wertanpassungen hätten sie jedoch das Kursziel von 3,53 Euro auf 3,17 Euro angepasst. Dennoch ergebe sich auf dem momentanen Kursniveau von 2,19 Euro ein erwartetes Kurspotenzial von 45%. Sobald weitere Exiterfolge erreicht werden sollten, gehe man auch davon aus, dass sich diese Unterbewertung sukzessive abbaue.
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