Transocean Einigung mit Shell
16.07.10 10:27
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Vontobel Research, Fabian Haecki, stuft die Transocean-Aktie mit "hold" ein.
Transocean und Shell hätten sich für Zeiten, in denen Shell nicht im Golf von Mexiko operieren könne, auf eine spezielle Standby-Rate geeinigt, die unter der normalen vertraglichen Tagesrate liege. Für jeden nach der Standby-Rate berechneten Tag verlängere sich der Vertrag um die entsprechende Anzahl an Tagen. Die bestehende Betriebsrate und -laufzeit würden bei erneuter Aufnahme der Operationen unverändert bleiben. Vor dem 29. November 2010 dürfe sich Shell infolge des aktuellen Ereignisses nicht auf höhere Gewalt berufen. Wenn die Operationen von Shell auch nach dem 29. November 2010 nicht möglich seien, würden die Parteien den normalen Betrieb wieder aufnehmen.
Die Vereinbarung mit Shell beziehe sich auf die Ölplattform Deepwater Nautilus im Golf von Mexiko mit einer Tagesrate von USD 544t. Die Einigung auf eine niedrigere Standby-Rate, die nach Erachten der Analysten mindestens 10 bis 15% unter der normalen Rate liege, werde den Umsatz von Transocean nur geringfügig beeinflussen. Sie könnte jedoch auf andere Kunden angewandt werden, die vom Moratorium im Golf von Mexiko betroffen seien. Dafür sei die Gefahr vorzeitiger Kündigungen durch die Berufung auf höhere Gewalt nun gebannt.
Die Standby-Rate im Zusammenhang mit dem Moratorium im Golf von Mexiko sei eine gute Möglichkeit, um das Risiko vorzeitiger Vertragskündigungen durch Berufung auf höhere Gewalt zu senken. Werde sie jedoch auf andere Kunden angewendet, könnte sie Umsätze und Gewinne vorübergehend belasten. Die Analysten würden in ihrem Modell jedoch bereits einen Abschlag auf die normale Tagesrate der Ölplattformen im Golf von Mexiko berücksichtigen. Daher würden ihre Prognosen unverändert bleiben.
Die Analysten von Vontobel Research bewerten die Transocean-Aktie mit dem Rating "hold". Das Kursziel werde bei 65 CHF gesehen. (Analyse vom 16.07.2010) (16.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Transocean und Shell hätten sich für Zeiten, in denen Shell nicht im Golf von Mexiko operieren könne, auf eine spezielle Standby-Rate geeinigt, die unter der normalen vertraglichen Tagesrate liege. Für jeden nach der Standby-Rate berechneten Tag verlängere sich der Vertrag um die entsprechende Anzahl an Tagen. Die bestehende Betriebsrate und -laufzeit würden bei erneuter Aufnahme der Operationen unverändert bleiben. Vor dem 29. November 2010 dürfe sich Shell infolge des aktuellen Ereignisses nicht auf höhere Gewalt berufen. Wenn die Operationen von Shell auch nach dem 29. November 2010 nicht möglich seien, würden die Parteien den normalen Betrieb wieder aufnehmen.
Die Standby-Rate im Zusammenhang mit dem Moratorium im Golf von Mexiko sei eine gute Möglichkeit, um das Risiko vorzeitiger Vertragskündigungen durch Berufung auf höhere Gewalt zu senken. Werde sie jedoch auf andere Kunden angewendet, könnte sie Umsätze und Gewinne vorübergehend belasten. Die Analysten würden in ihrem Modell jedoch bereits einen Abschlag auf die normale Tagesrate der Ölplattformen im Golf von Mexiko berücksichtigen. Daher würden ihre Prognosen unverändert bleiben.
Die Analysten von Vontobel Research bewerten die Transocean-Aktie mit dem Rating "hold". Das Kursziel werde bei 65 CHF gesehen. (Analyse vom 16.07.2010) (16.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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