USA hat die größten Goldreserven
25.05.04 15:50
Frankf. Finance Newsletter
Im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1933 verbot der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt den privaten Besitz von Gold per Gesetz, so die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter".
Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikate hätten gegen geringe Entschädigung zwangsweise an die Federal Reserve abgegeben werden müssen und bei Zuwiderhandlung hätten Haftstrafen von bis zu 10 Jahren oder hohe Geldstrafen verhängt werden können. Bei der Suche nach Gold habe die Regierung der Vereinigten Staaten nicht vor der gewaltsamen Öffnung privater Bankschließfächer ihrer US-Bürger zurück geschreckt. Kein US-Amerikaner habe Gold besitzen dürfen, sei es im In- oder Ausland. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges hätten die meisten Goldminen in den USA, auf behördliche Anordnung hin, schließen müssen.
Die staatliche Reglementierung sowohl der Goldnachfrage als auch des Angebotes durch den US-amerikanischen Staat sei 40 Jahre lang aufrechterhalten und erst wenige Jahre nach der Aufhebung des Goldstandards aufgegeben worden. 1971 hätten sich die USA von der Golddeckung des Dollars verabschiedet. 1975 sei der private Goldhandel wieder zugelassen worden. In den USA habe erneut eine Art "Goldrausch" eingesetzt.
Die entfesselte heimische Nachfrage nach dem Edelmetall habe weltweite Auswirkungen gehabt. Der Goldpreis habe enorme Höhen erklommen und habe sich vervielfacht, da man mit der Ausweitung der Goldproduktion zunächst nicht habe mithalten können. Wahrscheinlich aus diesen geschichtlichen Erfahrungen heraus sehe man derzeit besonders in den USA die Chancen auf einen Goldpreisanstieg klar vor Augen. Denn erst vor wenigen Monaten sei die Freigabe des Goldbesitzes im wirtschaftlich aufsteigenden China erfolgt.
Wohl vor allem aufgrund des skizzierten historischen Hintergrundes sei der Staat USA mit 8.135 Tonnen bei weitem der weltgrößte offizielle Goldbesitzer. Mit deutlichem Abstand auf Platz Zwei folge Deutschland mit einem Besitz von immerhin 3.440 Tonnen Gold. Für China werde eine klare Tendenz deutlich. Während China mit 500,8 Tonnen an Goldbesitz im Herbst 2002 noch auf Platz Zwölf rangiert habe, sei es im Jahr 2003 mit 600,3 Tonnen Gold auf Platz Zehn aufgerückt.
Die Goldsuche in den USA im 19. Jahrhundert sei durch unzählige Hollywood-Verfilmungen glorifiziert worden. Tatsache sei aber, dass die Goldminen im Westen der USA meist eine lange Tradition aufweisen würden. Die USA sei heute nach Südafrika der zweitgrößte Goldproduzent der Welt. 11,9% der Goldproduktion von weltweit 81,3 Mio. Feinunzen Gold seien im Jahr 2002 aus den USA gekommen.
Überragende Bedeutung als Goldabbaugebiet in den USA habe der Bundesstaat Nevada, mit mehr als zwei Drittel aller Fördermengen des gesamten Landes. Mancherorts in den USA seien in den letzten Jahren die Gesetze für den Zugang zu staatlichen Schürfrechten erschwert worden. Eine Ausweitung der Goldproduktion in den USA dürfte größtenteils auf die bereits vorhandenen Lizenznehmer und auf den privaten Grundbesitz beschränkt sein. Zu den weltweit größten Goldminenfirmen würden zahlreiche US-amerikanische Bergbaugesellschaften gehören. Die drei größten und multinational tätigen Goldexplorationsunternehmen der USA seien Newmont, Phelps Dodge und Teck Cominco.
Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikate hätten gegen geringe Entschädigung zwangsweise an die Federal Reserve abgegeben werden müssen und bei Zuwiderhandlung hätten Haftstrafen von bis zu 10 Jahren oder hohe Geldstrafen verhängt werden können. Bei der Suche nach Gold habe die Regierung der Vereinigten Staaten nicht vor der gewaltsamen Öffnung privater Bankschließfächer ihrer US-Bürger zurück geschreckt. Kein US-Amerikaner habe Gold besitzen dürfen, sei es im In- oder Ausland. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges hätten die meisten Goldminen in den USA, auf behördliche Anordnung hin, schließen müssen.
Die staatliche Reglementierung sowohl der Goldnachfrage als auch des Angebotes durch den US-amerikanischen Staat sei 40 Jahre lang aufrechterhalten und erst wenige Jahre nach der Aufhebung des Goldstandards aufgegeben worden. 1971 hätten sich die USA von der Golddeckung des Dollars verabschiedet. 1975 sei der private Goldhandel wieder zugelassen worden. In den USA habe erneut eine Art "Goldrausch" eingesetzt.
Wohl vor allem aufgrund des skizzierten historischen Hintergrundes sei der Staat USA mit 8.135 Tonnen bei weitem der weltgrößte offizielle Goldbesitzer. Mit deutlichem Abstand auf Platz Zwei folge Deutschland mit einem Besitz von immerhin 3.440 Tonnen Gold. Für China werde eine klare Tendenz deutlich. Während China mit 500,8 Tonnen an Goldbesitz im Herbst 2002 noch auf Platz Zwölf rangiert habe, sei es im Jahr 2003 mit 600,3 Tonnen Gold auf Platz Zehn aufgerückt.
Die Goldsuche in den USA im 19. Jahrhundert sei durch unzählige Hollywood-Verfilmungen glorifiziert worden. Tatsache sei aber, dass die Goldminen im Westen der USA meist eine lange Tradition aufweisen würden. Die USA sei heute nach Südafrika der zweitgrößte Goldproduzent der Welt. 11,9% der Goldproduktion von weltweit 81,3 Mio. Feinunzen Gold seien im Jahr 2002 aus den USA gekommen.
Überragende Bedeutung als Goldabbaugebiet in den USA habe der Bundesstaat Nevada, mit mehr als zwei Drittel aller Fördermengen des gesamten Landes. Mancherorts in den USA seien in den letzten Jahren die Gesetze für den Zugang zu staatlichen Schürfrechten erschwert worden. Eine Ausweitung der Goldproduktion in den USA dürfte größtenteils auf die bereits vorhandenen Lizenznehmer und auf den privaten Grundbesitz beschränkt sein. Zu den weltweit größten Goldminenfirmen würden zahlreiche US-amerikanische Bergbaugesellschaften gehören. Die drei größten und multinational tätigen Goldexplorationsunternehmen der USA seien Newmont, Phelps Dodge und Teck Cominco.
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