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Mo, 27. April 2026, 14:22 Uhr

USD weiterer Kursverlust


05.01.04 15:15
Frankf. Finance Newsletter

Zwei eindeutige Zeichen des Marktes, die gegen eine Euphorisierung sprechen, sind der fallende USD und der steigende Goldpreis, berichten die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter".

Offensichtlich verschmähe die Welt derzeit den USD, der weiterhin an Wert verliere. Im Gegensatz zu früheren Aufschwüngen, würden erstaunlich wenig neue Investitionen in die anscheinend so vielversprechende US-Wirtschaft fließen. Auch festverzinsliche Anlagen seien aufgrund des geringen Zinsniveaus in den USA verständlicherweise wenig gefragt.

Gold sei der klassische Barometer für wirtschafts- und geopolitische Spannungen. Das Paradoxon sei, dass trotz des Börsenbooms seit März 2003 eine nahezu ungebrochene Aufwärtsbewegung des Preises zu verzeichnen sei - und dies trotz eines fallenden USD, in dem das Edelmetall gehandelt werde. Eine besondere Beachtung fänden Gold, dessen Derivate oder Goldaktien bei Vermögensverwaltern und Anlegern derzeit trotzdem nicht. Dies deute darauf hin, dass es hier noch Potenzial für einen weiteren Anstieg gebe.

Das Durchbrechen der Marke von 4.000 Punkten im DAX sei charttechnisch ein positives Zeichen für die weitere Entwicklung. Auch der Nasdaq Composite habe die 2.000 Punkte überschritten. Der "Frankfurter Finance Newsletter" glaubt aber aufgrund der obigen Ausführungen nicht, dass der seit März 2003 stattfindende Aufwärtstrend durchgehend anhalten wird und die genannten Marken dauerhaft überwunden wären. Die nächsten Wochen würden sehr spannend werden. Mögliche Kursbewegungen nach unten würden abrupt und ohne Vorwarnung erfolgen.



 
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