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Sa, 25. April 2026, 1:28 Uhr

US-Börsen Stimmungsverbesserung


06.05.02 11:46
EveryBuddy`s Trade

Die Bereitschaft Iraks ab 8. Mai 2002 wieder täglich 2 Mio. Barrels Rohöl zu exportieren dürfte nicht nur den auf 26,02 US-Dollar gesunkenen Rohölpreis noch weiter fallen lassen, sondern weltweit die Inflationsgefahren und deren monetären Bekämpfungsmittel dämpfen lassen, meinen die Analysten von "EveryBuddy´s Trade".

Die Freilassung von Chairman Yasser Arafat nehme auch im nahöstlichen Konflikt etwas von der Bedrängung. Die Einberufung eines nahöstlichen Gipfels von Secretary of State Colin Powell könnte sogar für Entspannung sorgen. Gemäss Berichten in der Sonntagsausgabe der WASHINGTON POST habe Präsident George W. Bush sogar genaue Rahmenbedingungen für einen Friedensplan zwischen Israel und Palästina und einen Wiederaufbauplan des palästinischen Staates ausarbeitet, bei denen die benachbarten Staaten und die UN eine große Rolle spielen solle.

Die rechtsextremistischen Gefahren in Frankreich seien auch die eindeutigste Wahl Jacques Chiracs von 82,06%, die es je in Frankreich gegeben habe, aufgehoben worden. Bleibe nur die auf 6% gestiegene Arbeitslosenzahl, die höchste seit 8 Jahren, die zwar beunruhige und den Fall der US-amerikanischen Indizes am letzten Freitag verursacht haben dürfte. Aber man wisse ja, dass die Arbeitslosenzahl ein verzögernder und der letzte makro-ökonomischer Indikator am Ende einer (Quasi-) Rezession sei.

Obwohl die Arbeitsmarktdaten für FED-Chairman Alan Greenspan ein wichtiges Kriterium für seine Geldmarktpolitik sei und sogar die FOMC an seiner Sitzung morgen zu einer weiteren Leitzinssenkung veranlassen könnte, was in dem schwachen US-Dollar schon vorweggenommen sein könnte, würden die Erfahrungen der FOMC-Handlungsweise am Ende der letzten Rezession 1990/92 eher auf eine unveränderte Leitzinspolitik deuten.

Gemäss Dow Jones & CO. hätten alle Gewinne und Verluste aller Gesellschaften im 1. Quartal 2002 einen kollektiven Verlust von 3,2 Mrd. US-Dollar erbracht. Das sei zum ersten Mal seit dem ersten Quartal 1992 wieder passiert. Das stehe im Vergleich zu einem kollektiven Gewinn von 26,7 Mrd. US-Dollar.

Gemäß der leichten Stimmungsverbesserung könnte heut trotz der freundlicheren vorbörslichen Indikationen in der Tat ein besserer Börsenschluss erwartet werden.





 
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