US-Dollar neuer Tiefstkurs
19.06.02 14:30
EveryBuddy`s Trade
Die gestrige Erkenntnis einer weiteren Leitzinssenkung an der nächsten zweitägigen FOMC-Sitzung am 25. Juni 2002 ist jetzt auch schon im Devisenmarkt durchgesickert, so die Analysten von "EveryBuddy´s Trade".
Heute habe der US-Dollar einen neuen Tiefstkurs gegenüber dem Euro seit 17 Monaten und gegenüber dem Schweizer Franken seit 2½ Jahren erzielt. Die niedrige Verzinsung des US-Dollars mache ihn gegenüber den anderen Währungen weniger attraktiv, und deswegen falle er. Die Ankurbelung der eigenen Wirtschaft scheine dem FED Chairman wichtiger zu sein als die Stärke seiner Währung. Angesichts des gestern vom Labor Department veröffentlichten unveränderten Consumer Price Index im Mai könne das FOMC eine Senkung der FED Target Rate auch verantworten.
Die niedrigsten Zinsen seit Juli 1961 würden weiter den neuen Häuserbau beflügeln, der mit dem höchsten Anstieg seit 7 Jahren im Mai mit +11,6% gestiegen sei. Für Europa habe der niedrige US-Dollar einen Vorteil, dass die Energieprodukte und die IATA Flugtickets, die ja in US-Dollars gepreist seien, billiger würden. Der August Kontrakt für das Nordsee Brent Rohöl sei gestern zusätzlich noch mit -0,45 auf 24,79 US-Dollar gefallen.
Der Chief Global Strategist Barton Biggs von Morgan Stanley habe gestern behauptet, dass die US-amerikanischen Aktienmärkte "climactic technical and socioligical signs of capitulation" gezeigt hätten, " which could lead to a rally lasting several months". Der Head of Listed Trading Todd Leone bei SG Cowen habe gestern kommentiert: "I think it's very positive that the market hasn't sold off today".
Heute fänden die abschließenden Argumente im Microsoft Prozess statt. Am Vortag hätten die Anwälte für Microsoft bekannt gegeben, dass die Windows Produkte wieder die JAVA Software des Rivalen Sund Microsystems unterstützen würden allerdings nur für eine begrenzte Zeit von 2 Jahren.
Aufgrund der schwachen nachbörslichen Kurse der Technologie-Werte Apple, Advanced Micro Devices, Intel und Oracle dürfte es heute anfänglich niedrigere Kursen an den US-amerikanischen Börsen geben.
Heute habe der US-Dollar einen neuen Tiefstkurs gegenüber dem Euro seit 17 Monaten und gegenüber dem Schweizer Franken seit 2½ Jahren erzielt. Die niedrige Verzinsung des US-Dollars mache ihn gegenüber den anderen Währungen weniger attraktiv, und deswegen falle er. Die Ankurbelung der eigenen Wirtschaft scheine dem FED Chairman wichtiger zu sein als die Stärke seiner Währung. Angesichts des gestern vom Labor Department veröffentlichten unveränderten Consumer Price Index im Mai könne das FOMC eine Senkung der FED Target Rate auch verantworten.
Der Chief Global Strategist Barton Biggs von Morgan Stanley habe gestern behauptet, dass die US-amerikanischen Aktienmärkte "climactic technical and socioligical signs of capitulation" gezeigt hätten, " which could lead to a rally lasting several months". Der Head of Listed Trading Todd Leone bei SG Cowen habe gestern kommentiert: "I think it's very positive that the market hasn't sold off today".
Heute fänden die abschließenden Argumente im Microsoft Prozess statt. Am Vortag hätten die Anwälte für Microsoft bekannt gegeben, dass die Windows Produkte wieder die JAVA Software des Rivalen Sund Microsystems unterstützen würden allerdings nur für eine begrenzte Zeit von 2 Jahren.
Aufgrund der schwachen nachbörslichen Kurse der Technologie-Werte Apple, Advanced Micro Devices, Intel und Oracle dürfte es heute anfänglich niedrigere Kursen an den US-amerikanischen Börsen geben.
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