US-Futures belastet
09.12.02 11:52
EveryBuddy`s Trade
Es ist erstaunlich, dass President Bush mit den so schwachen Treasury Secretary Paul P'Neill und White House Chief Economic Advisor Lawrence Lindsey am jährlichen Wahltag eine Republikanische Mehrheit im SENAT hat gewinnen und die Republikanische Mehrheit im House of Representatives hat ausbauen können, berichten die Experten von "EveryBuddy's Trade".
Die eigene Stärke des Präsidenten werde dadurch offenbar und auch sein geduldiges, zielstrebiges und taktisches Kalkül, beide erst zum jetzigen Zeitpunkt zu ersetzen. Die Welt könne froh sein, dass dieser Wechsel endlich stattfinde, müsse sich aber kurzfristig mit einer Schwäche des US-Dollars abfinden. Da mit dem neuen ökonomischen Team auch massive Steuersenkungen einhergingen, um die US-amerikanische Wirtschaft anzukurbeln, könne wegen deren temporär negative Auswirkungen auf die Staatsschuldung auch der US-Dollar noch mehr leiden.
Da es aber im Euro-Raum nicht besser gehe, dürften sich die Schwankungen im Umrechnungskurs in Grenzen halten. Als neuer Finanzminister werde heute in der Washington Post der Chairman, President und CEO John Snow von CSX, der größten Einsenbahngesellschaft der USA, erwähnt, der schon als Under Secretary unter President Gerald Ford gearbeitet habe, also ein guter Bekannter von Rumsfeld, Cheney (White House Chief of Staff unter Ford), Vater Bush, Greenspan und James Baker. Bei diesem hausgebackenen Republikaner dürfte es keinen Zweifel geben, dass die geplanten Steuersenkungen durchgesetzt würden.
Er dürfte aber auch - ganz im Gegensatz zu O'Neill - die Stärke des US-Dollars unterstützen und ständig betonen, das heiße eine zu befürchtenden Schwäche der US-amerikanischen Währung dürfte nur kurzfristig sein. Die Unité de Doctrine dürfte den US-Dollar nach einer Konfrontation mit Saddam Hussein sogar in neue Höhen tragen. Diese Annahme dürfte verstärkt werden durch die Tatsache, dass der frühere Chairman und Senior Partner Stephen Friedman von Goldman Sachs der neue Chief Economic Advisor im White House werden solle. Dieser habe eng mit dem früheren Chairman und Senior Partner Robert Rubin von Goldman Sach zusammengearbeitet, der dann auch Finanzminister unter President Bill Clinton geworden sei.
Nach der drastischen Senkung der FED Target Rate von 50 Basispunkten auf 1,25% im vergangenen Monat werde an der morgigen regulären FOMC-Sitzung keine Leitzinsveränderung erwartet. Der Demokratische Senator John Kerry von Massachusetts habe als erster bekannt gegeben, dass er sich um die Demokratische Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen in den USA im Jahre 2004 bewerben wolle. Die Unsicherheit über das neue Finanzteam in den USA belaste die vorbörslichen Indikationen der US-amerikanischen Index Futures.
Die eigene Stärke des Präsidenten werde dadurch offenbar und auch sein geduldiges, zielstrebiges und taktisches Kalkül, beide erst zum jetzigen Zeitpunkt zu ersetzen. Die Welt könne froh sein, dass dieser Wechsel endlich stattfinde, müsse sich aber kurzfristig mit einer Schwäche des US-Dollars abfinden. Da mit dem neuen ökonomischen Team auch massive Steuersenkungen einhergingen, um die US-amerikanische Wirtschaft anzukurbeln, könne wegen deren temporär negative Auswirkungen auf die Staatsschuldung auch der US-Dollar noch mehr leiden.
Er dürfte aber auch - ganz im Gegensatz zu O'Neill - die Stärke des US-Dollars unterstützen und ständig betonen, das heiße eine zu befürchtenden Schwäche der US-amerikanischen Währung dürfte nur kurzfristig sein. Die Unité de Doctrine dürfte den US-Dollar nach einer Konfrontation mit Saddam Hussein sogar in neue Höhen tragen. Diese Annahme dürfte verstärkt werden durch die Tatsache, dass der frühere Chairman und Senior Partner Stephen Friedman von Goldman Sachs der neue Chief Economic Advisor im White House werden solle. Dieser habe eng mit dem früheren Chairman und Senior Partner Robert Rubin von Goldman Sach zusammengearbeitet, der dann auch Finanzminister unter President Bill Clinton geworden sei.
Nach der drastischen Senkung der FED Target Rate von 50 Basispunkten auf 1,25% im vergangenen Monat werde an der morgigen regulären FOMC-Sitzung keine Leitzinsveränderung erwartet. Der Demokratische Senator John Kerry von Massachusetts habe als erster bekannt gegeben, dass er sich um die Demokratische Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen in den USA im Jahre 2004 bewerben wolle. Die Unsicherheit über das neue Finanzteam in den USA belaste die vorbörslichen Indikationen der US-amerikanischen Index Futures.
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