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Mo, 27. April 2026, 5:14 Uhr

US-Index Future leicht positiv


05.12.02 12:07
EveryBuddy`s Trade

Mit der erwarteten aber überfälligen Leitzinssenkung der EZB bekommen die Anhänger der Aussichten auf eine verlängerte Deflationsperiode mehr Argumente und Überzeugungskraft, berichten die Experten von "EveryBuddy's Trade".

Das wäre natürlich schlimm für alle Vermögenswerte, die sowieso schon sehr gelitten hätten, nur die Verbrauchsgüterindustrie dürfte zumindest stabil bleiben. Die sozialen Einrichtungen würden dann riskieren kaputt zu gehen, weil sie nicht mehr finanzierbar wären. Der Bundesfinanzrechnungshof in München habe heute morgen schon auf ein unstopfbares Loch in den Rentenverpflichtungen hingewiesen. Die Sveriges Riksbank habe heute morgen schon ihren Leitzins mit 0,25 Basispunkten auf 3,75% gesenkt. Mit der heutigen Leitzinssenkung im Euro dürfte auch der US-Dollar bzw. die Vermögenswerte in seiner Währung geringfügig attraktiver werden. Gestern sei der Euro schon auf 0,9906 US-Dollar gefallen.

Aufgrund der Korrektur an den US-amerikanischen Börsen während der letzten 5 Börsentage, die so typisch sei für die erste Dezemberwoche, obwohl das Tax Loss Selling in diesem Jahr aufgrund der fehlenden Kursgewinne in diesem Jahr wenig plausibel erscheine, hätten die Anhänger der Wellentheorien wieder Oberhand gewonnen. Die Marktteilenehmer, die auf eine weitere Erholung hoffen würden, müssten aufpassen, damit ihre ersten noch zerbrechlichen Kursgewinnen nach der Marktumkehr am 9/10. Oktober 2002 nicht wieder dahinschwimmen würden. Die Dynamik der US-amerikanischen Wirtschaft dürfte jedoch bei den niedrigsten Refinanzierungsraten seit Juli 1958 wieder anspringen.

Der Konsum bleibe ungebrochen, und bei einer Arbeitslosenrate von 5,7% seien von der arbeitenden Bevölkerung von 143,1 Mio. US-Amerikanern 134,9 Mio. voll im Stress und könnten den Konsum aufrecht erhalten und Geschenke in der Weihnachtszeit kaufen. Deswegen seien die USA auch der größte Absatzmarkt von Siemens, die heute morgen bekannt gegeben hätten, dass ihre US-amerikanische Tochter zum ersten Mal seit Gründung im Jahre 1980 einen Gewinn von 823 Mio. US-Dollar erwirtschaftet habe.

Aufgrund der scharfen Bestrafungen für die zu positiven Research-Berichte seien jetzt die Research-Analysten übervorsichtig mit ihren Einstufungen, aber das entspreche ja sowieso der Greed-Fear-Mentalität der Börsen bzw. der Menschen schlechthin. Die vorbörslichen Indikationen der US-amerikanischen Index Futures seien leicht positiv.





 
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