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So, 26. April 2026, 23:29 Uhr

United Internet AG

WKN: 508903 / ISIN: DE0005089031

United Internet nicht kaufen


28.02.01 00:00
Platow Brief

Von einer Investition in Aktien der United Internet AG (WKN 508903) rät das Platowteam derzeit ab.

Die in den vergangenen Wochen kolportierten Gerüchte über Liquiditätsprobleme bei der Internet- Beteiligungsgesellschaft könne CEO Ralph Dommermuth nicht bestätigen. „Die Liquidität ist gesichert“, erkläre der Firmenlenker im Gespräch mit Platow.

Auch die Pleite der Internet-Immobilienbörse ImmOnline könne der Mutterkonzern verschmerzen, zeige sich Dommermuth zuversichtlich.

„Das Unternehmen hat die Planziele deutlich verfehlt, da haben wir den Hahn zugedreht. Auf den Umsatz von knapp 100.000 DM können wir dann verzichten“, ergänze Dommermuth. Auf die kürzlich angefallene Sonderabschreibung von rund 2,8 Millionen Euro hätte er sicher auch gerne verzichtet, denke sich das Platowteam.

In puncto Börsengänge von Beteiligungen müsse sich der Messaging-Dienstleister GMX, der bereits im Frühjahr 2000 den Sprung auf das Parkett habe schaffen wollen, nun „hinten anstellen“. Mit 1&1 und twenty4help sollen zunächst die profitablen Töchter unter die „Börsen-Haube“ kommen. Im gegenwärtigen Umfeld werde dies aber sicher nicht geschehen. Bei GMX sei die Finanzierung bis Ende 2001 gesichert. Das sei der Zeitpunkt, an dem in der Unternehmensplanung der Break-even realisiert sein solle.

Dommermuth betone zudem, dass die Prognosen von United Internet ohne mögliche IPOs der Töchter aufgestellt worden wären. „Die Börsengänge der Beteiligungen sind für uns Kapitalerhöhungen, wo wir keine Anteile abgeben. Sie sind aus unserer Sicht somit nicht von existenzieller Bedeutung, das heißt wir müssen nichts überstürzen“. Da IPOs von Beteiligungen allerdings oftmals mit einer höheren Bewertung des Unternehmens einhergingen und die Fungibilität der Anteile ebenso den Wert erhöhe, überwiege nach Platows Meinung der negative Eindruck im schleppenden IPO-Markt.

Das schwierige Umfeld für Internet-Beteiligungen habe deutliche Bremsspuren in der Konzernbilanz 2000 hinterlassen. So sei der Verlust je Aktie höher ausgefallen als vom Platowteam erwartet! Zudem sei es aus Platows Sicht durchaus plausibel, dass sich noch ein paar „faule Eier“ im United Internet-Korb befänden. Deshalb sollte der Anleger gerade in der augenblicklichen Marktverfassung weiter von einem Engagement in die Aktie absehen. Einen nachhaltigeren Einblick in die aktuelle Situation des Unternehmens erwartete die Börsenexperten vom endgültigen Jahresabschluss 2000, der im kommenden Monat vorgelegt werden dürfte.





 
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