VP Bank attraktiv bewertet
07.11.06 14:05
Bank Hofmann
Zürich (aktiencheck.de AG) - Carla Barella, Analystin der Bank Hofmann, hält die Aktie der VP Bank (ISIN CH0010737218 / WKN 868977) in den aktuellen "Anlage-Perspektiven" für attraktiv bewertet.
Mit einer Bilanzsumme von 9 Mia. CHF und einer Börsenkapitalisierung von 1,9 Mia. CHF sei die vor genau 50 Jahren gegründete und seit 1983 an der Schweizer Börse kotierte Verwaltungs- und Privatbank (VP Bank) eine der größten liechtensteinischen Banken. Die VP Bank sei auf das Private Banking und Trust Banking fokussiert. Mit 570 Mitarbeitern, die Kunden aus über 60 Ländern und 32,2 Mia. CHF Vermögen betreuen würden, verfüge die Gruppe über eine weltweite Präsenz mit Standorten in Zürich, Luxemburg, British Virgin Islands, München, Moskau und Hongkong.
Um ihre Kunden in unterschiedlichen Märkten bedienen zu können, nehme sich die VP Bank vor, in den nächsten Jahren bedeutend zu wachsen und sich verstärkt als internationale Private Banking Gruppe zu positionieren. Während in der Schweiz die Stellung durch organischen Zuwachs befestigt werde, solle die Präsenz insbesondere in den Wachstumsregionen deutlich ausgebaut werden. Dabei stünden Asien sowie Zentral- und Osteuropa im Zentrum der Marktexpansion.
Die VP Bank habe ein hervorragendes Halbjahresergebnis vorgelegt, das vom günstigen Marktumfeld profitiert habe, aber auch Ausdruck der erfolgreichen Umsetzung der Konzernstrategie gewesen sei.
Trotz der Intensivierung der Maßnahmen für eine stärkere Marktdurchdringung, insbesondere der Einrichtung eines Repräsentationsbüros in Hongkong, und trotz Einmalausgaben in Verbindung mit dem 50-jährigen Jubiläum der Bank, habe sich das Aufwand/Ertrags-Verhältnis von 46,3% im ersten Halbjahr 2005 auf 44,1% verbessert. Somit habe der Konzern seine für 2006 angepeilten Ziele bereits übertroffen: Die Eigenkapitalrendite habe im ersten Halbjahr 16,2% erreicht (der Zielbereich habe zwischen 12% und 15% gelegen), die jährliche Wachstumsrate des verwalteten Kundenvermögens habe sich auf 7% belaufen (gegenüber dem Zielwert von 3%) und die Cost/Income-Ratio sei unter 50% geblieben.
Vor dem Hintergrund der nachgewiesenen Kostendisziplin und mehreren für das organische Wachstum eingeleiteten Initiativen sowie aufgrund des Anstiegs des verwalteten Kundenvermögens - ein wichtiger Faktor für künftige Kommissionseinnahmen - seien die Analysten der Bank Hofmann zuversichtlich, dass sich der Konzern auf dem richtigen Weg befinde, um seine für 2009 gesteckten mittelfristigen Ziele zu erreichen (verwaltetes Kundenvermögen von 40 Mia. CHF und Aufwand/Ertrags-Verhältnis unter 50%). Der beschränkte Streubesitz rechtfertige einen Bewertungsabschlag.
Allerdings erachten die Analysten der Bank Hofmann die Aktie von VP Bank, die nach der starken Kursperformance (+43% seit Anfang Jahr, gegenüber +22% des Schweizer Bankensektors) ein KGV 07 (S) von 13,0 aufweist, als attraktiv bewertet. Insbesondere das solide Gewinnwachstumsprofil und die Effizienz des Konzerns würden die Analysten zuversichtlich stimmen. Sie würden VP Bank als ergänzende Anlage im Bankensektor empfehlen. (Ausgabe November 2006) (07.11.2006/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit einer Bilanzsumme von 9 Mia. CHF und einer Börsenkapitalisierung von 1,9 Mia. CHF sei die vor genau 50 Jahren gegründete und seit 1983 an der Schweizer Börse kotierte Verwaltungs- und Privatbank (VP Bank) eine der größten liechtensteinischen Banken. Die VP Bank sei auf das Private Banking und Trust Banking fokussiert. Mit 570 Mitarbeitern, die Kunden aus über 60 Ländern und 32,2 Mia. CHF Vermögen betreuen würden, verfüge die Gruppe über eine weltweite Präsenz mit Standorten in Zürich, Luxemburg, British Virgin Islands, München, Moskau und Hongkong.
Um ihre Kunden in unterschiedlichen Märkten bedienen zu können, nehme sich die VP Bank vor, in den nächsten Jahren bedeutend zu wachsen und sich verstärkt als internationale Private Banking Gruppe zu positionieren. Während in der Schweiz die Stellung durch organischen Zuwachs befestigt werde, solle die Präsenz insbesondere in den Wachstumsregionen deutlich ausgebaut werden. Dabei stünden Asien sowie Zentral- und Osteuropa im Zentrum der Marktexpansion.
Trotz der Intensivierung der Maßnahmen für eine stärkere Marktdurchdringung, insbesondere der Einrichtung eines Repräsentationsbüros in Hongkong, und trotz Einmalausgaben in Verbindung mit dem 50-jährigen Jubiläum der Bank, habe sich das Aufwand/Ertrags-Verhältnis von 46,3% im ersten Halbjahr 2005 auf 44,1% verbessert. Somit habe der Konzern seine für 2006 angepeilten Ziele bereits übertroffen: Die Eigenkapitalrendite habe im ersten Halbjahr 16,2% erreicht (der Zielbereich habe zwischen 12% und 15% gelegen), die jährliche Wachstumsrate des verwalteten Kundenvermögens habe sich auf 7% belaufen (gegenüber dem Zielwert von 3%) und die Cost/Income-Ratio sei unter 50% geblieben.
Vor dem Hintergrund der nachgewiesenen Kostendisziplin und mehreren für das organische Wachstum eingeleiteten Initiativen sowie aufgrund des Anstiegs des verwalteten Kundenvermögens - ein wichtiger Faktor für künftige Kommissionseinnahmen - seien die Analysten der Bank Hofmann zuversichtlich, dass sich der Konzern auf dem richtigen Weg befinde, um seine für 2009 gesteckten mittelfristigen Ziele zu erreichen (verwaltetes Kundenvermögen von 40 Mia. CHF und Aufwand/Ertrags-Verhältnis unter 50%). Der beschränkte Streubesitz rechtfertige einen Bewertungsabschlag.
Allerdings erachten die Analysten der Bank Hofmann die Aktie von VP Bank, die nach der starken Kursperformance (+43% seit Anfang Jahr, gegenüber +22% des Schweizer Bankensektors) ein KGV 07 (S) von 13,0 aufweist, als attraktiv bewertet. Insbesondere das solide Gewinnwachstumsprofil und die Effizienz des Konzerns würden die Analysten zuversichtlich stimmen. Sie würden VP Bank als ergänzende Anlage im Bankensektor empfehlen. (Ausgabe November 2006) (07.11.2006/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
