WTI Crude Oil technische Analyse
07.03.11 14:33
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die politischen Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten sowie die damit einhergehende Unsicherheit über mögliche Engpässe haben den Ölpreis der Sorte WTI in den vergangenen Tagen deutlich in die Höhe getrieben, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "MarketFlash".
Die psychologische Marke von 100 USD habe das WTI Crude Oil im Aprilkontrakt ohne Mühe genommen und notiere so hoch wie seit Mitte 2008 nicht mehr. Mit dem Anstieg komme es nun zu einem Ausbruch über den Widerstand bei 98,62 USD sowie auch über die obere Begrenzungslinie des seit Juni 2010 vorherrschenden Aufwärtstrends. Sie notiere aktuell bei 97,71 USD (wöchentlich steigend).
Zwar zeuge ein Anstieg über die obere Aufwärtstrendlinie häufig von Übertreibung, jedoch sei aufgrund der positiven Marktechnik zunächst mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung zu rechnen. Da mit dem Ausbruch über 98,62 USD zunächst keine weiteren nennenswerten Widerstände vorliegen würden, sei es schwierig, eine konkrete Zielmarke zu definieren.
Das Allzeithoch von über 147 USD, das im Jahre 2008 aufgestellt worden sei, dürfte in diesem Jahr aber wohl kaum erreicht werden können. Dafür dürfte die Kraft nach dem bisherigen Anstieg angesichts des zunehmenden Überkauft-Szenarios nicht ausreichen. Jedoch seien Notierungen bis 120 USD in diesem Jahr sehr wahrscheinlich, da mit einer Fortführung des Aufwärtstrends bis zum Jahresende zu rechnen sei.
Ins Negative umkehren würde sich das Chartbild erst bei einer Auflösung des Aufwärtstrends, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei 84,17 USD notiere und wöchentlich ansteige. Aufgrund des langfristigen positiven Trendumfelds würden die Analysten aber nicht davon ausgehen, so dass man sich längerfristig an den Gedanken dreistelliger Ölpreise gewöhnen müsse.
Kurzfristig dürfte der Ölpreis der Sorte WTI noch einige Dollar zulegen und neue Mehrjahreshochs markieren können. Aufgrund des aber zunehmenden Überkauft-Szenarios im Tageschart und dem deutlichen Anstieg innerhalb weniger Tage müsse mit einer Abwärts-Gegenbewegung, die bis maximal 92,06 USD reichen könnte, gerechnet werden. Im Anschluss daran dürfte es aber wieder zu einer Aufwärtsbewegung kommen, die den Ölpreis erneut über die psychologische Marke von 100 USD hieven sollte.
Schlussendlich müsse mittel- bis langfristig mit weiter steigenden Ölpreisnotierungen gerechnet werden, zumal das Angebot für diesen Rohstoff nicht bis ins Unendliche reiche. Das bisherige Allzeithoch von 147,27 USD könnte daher in den kommenden Jahren übertroffen werden. (Ausgabe vom 04.03.2011) (07.03.2011/ac/a/m)
Die psychologische Marke von 100 USD habe das WTI Crude Oil im Aprilkontrakt ohne Mühe genommen und notiere so hoch wie seit Mitte 2008 nicht mehr. Mit dem Anstieg komme es nun zu einem Ausbruch über den Widerstand bei 98,62 USD sowie auch über die obere Begrenzungslinie des seit Juni 2010 vorherrschenden Aufwärtstrends. Sie notiere aktuell bei 97,71 USD (wöchentlich steigend).
Zwar zeuge ein Anstieg über die obere Aufwärtstrendlinie häufig von Übertreibung, jedoch sei aufgrund der positiven Marktechnik zunächst mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung zu rechnen. Da mit dem Ausbruch über 98,62 USD zunächst keine weiteren nennenswerten Widerstände vorliegen würden, sei es schwierig, eine konkrete Zielmarke zu definieren.
Ins Negative umkehren würde sich das Chartbild erst bei einer Auflösung des Aufwärtstrends, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei 84,17 USD notiere und wöchentlich ansteige. Aufgrund des langfristigen positiven Trendumfelds würden die Analysten aber nicht davon ausgehen, so dass man sich längerfristig an den Gedanken dreistelliger Ölpreise gewöhnen müsse.
Kurzfristig dürfte der Ölpreis der Sorte WTI noch einige Dollar zulegen und neue Mehrjahreshochs markieren können. Aufgrund des aber zunehmenden Überkauft-Szenarios im Tageschart und dem deutlichen Anstieg innerhalb weniger Tage müsse mit einer Abwärts-Gegenbewegung, die bis maximal 92,06 USD reichen könnte, gerechnet werden. Im Anschluss daran dürfte es aber wieder zu einer Aufwärtsbewegung kommen, die den Ölpreis erneut über die psychologische Marke von 100 USD hieven sollte.
Schlussendlich müsse mittel- bis langfristig mit weiter steigenden Ölpreisnotierungen gerechnet werden, zumal das Angebot für diesen Rohstoff nicht bis ins Unendliche reiche. Das bisherige Allzeithoch von 147,27 USD könnte daher in den kommenden Jahren übertroffen werden. (Ausgabe vom 04.03.2011) (07.03.2011/ac/a/m)
