WTI Rohöl NYMEX Rolling
WKN: COM072 / ISIN: XD0015948363WTI Crude Oil technische Analyse
20.06.11 11:09
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Ölpreis der Sorte WTI notierte Anfang Mai dieses Jahres noch bei 114,83 USD und stand so hoch wie seit Ende 2008 nicht mehr, berichten die Analysten der Santander Bank im aktuellen "MarketFlash".
Seitdem sei das schwarze Gold jedoch deutlich zurückgefallen und befinde sich aktuell unter der psychologischen Marke von 100 USD. Mit dem Rücklauf sei das Öl in seinen ursprünglichen Aufwärtstrend, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei 90,32 USD (wöchentlich steigend) notiere, zurückgelaufen. Die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren seien weiter abwärts gerichtet und würden noch kein Ende des Abwärtsdrucks erwarten lassen. Es werde daher ein Test der unteren Aufwärtstrendlinie in den kommenden Wochen kaum vermeidbar sein. Jedoch sei das noch kein Grund zur Sorge, denn die langfristigen Aussichten würden sich nicht eintrüben.
Vor allem aufgrund des hohen langfristigen Trendumfelds, das natürlich im Zuge der Abwärtsbewegung etwas abgebaut werde, rechne man mit einer erfolgreichen Verteidigung des Aufwärtstrends. Im Anschluss daran dürfte sich die Aufwärtsbewegung im weiteren Jahresverlauf fortsetzen. Ein Anstieg über die psychologische Marke von 100 USD werde nur ein kleines Etappenziel sein. Führe man nämlich den Aufwärtstrend bis zum Jahresende fort, dürfte das Öl der Sorte WTI zwischen 103 USD und 117 USD liegen.
Da sogar ein Ausbruch über die obere Aufwärtstrendlinie für möglich erscheine, seien sogar Notierungen bis 120 USD und mehr durchaus drin. Eintrüben würden sich diese positiven Aussichten jedoch mit einer signifikanten Auflösung des Aufwärtstrends. Eine Signifikanz wäre dann gegeben, wenn zwei aufeinander folgende Wochenschlusskurse unterhalb der Aufwärtstrendlinie (aktuell bei 90,32 USD, wöchentlich steigend) festgestellt werden würde, wovon man jedoch nicht ausgehe.
Kurzfristig wäre der WTI nach den herben Verlusten in den vergangenen Handelstagen schon fast reif für eine Aufwärts-Gegenbewegung. Jedoch seien der RSI und die Stochastiks erst kürzlich in den überverkauften Bereich eingetreten, sodass noch nicht ganz von einer Kehrtwende auszugehen sei. Jedoch könnte diese bereits in den kommenden Tagen anstehen, womit ein neuer Angriff auf die 100er USD-Marke genommen werden könne. Inwieweit bereits kurzfristig ein Anstieg darüber gelinge, sei noch fraglich. Denn das mittelfristige negative Trendumfeld laste zunächst noch auf der Notierung.
Wenngleich ein Rücklauf über die 100er USD-Marke im ersten Anlauf scheitern könnte, sollte dies früher oder später gelingen, womit sich weiteres Aufwärtspotenzial in den kommenden Monaten eröffnen dürfte. (Ausgabe vom 17.06.2011) (20.06.2011/ac/a/m)
Seitdem sei das schwarze Gold jedoch deutlich zurückgefallen und befinde sich aktuell unter der psychologischen Marke von 100 USD. Mit dem Rücklauf sei das Öl in seinen ursprünglichen Aufwärtstrend, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei 90,32 USD (wöchentlich steigend) notiere, zurückgelaufen. Die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren seien weiter abwärts gerichtet und würden noch kein Ende des Abwärtsdrucks erwarten lassen. Es werde daher ein Test der unteren Aufwärtstrendlinie in den kommenden Wochen kaum vermeidbar sein. Jedoch sei das noch kein Grund zur Sorge, denn die langfristigen Aussichten würden sich nicht eintrüben.
Da sogar ein Ausbruch über die obere Aufwärtstrendlinie für möglich erscheine, seien sogar Notierungen bis 120 USD und mehr durchaus drin. Eintrüben würden sich diese positiven Aussichten jedoch mit einer signifikanten Auflösung des Aufwärtstrends. Eine Signifikanz wäre dann gegeben, wenn zwei aufeinander folgende Wochenschlusskurse unterhalb der Aufwärtstrendlinie (aktuell bei 90,32 USD, wöchentlich steigend) festgestellt werden würde, wovon man jedoch nicht ausgehe.
Kurzfristig wäre der WTI nach den herben Verlusten in den vergangenen Handelstagen schon fast reif für eine Aufwärts-Gegenbewegung. Jedoch seien der RSI und die Stochastiks erst kürzlich in den überverkauften Bereich eingetreten, sodass noch nicht ganz von einer Kehrtwende auszugehen sei. Jedoch könnte diese bereits in den kommenden Tagen anstehen, womit ein neuer Angriff auf die 100er USD-Marke genommen werden könne. Inwieweit bereits kurzfristig ein Anstieg darüber gelinge, sei noch fraglich. Denn das mittelfristige negative Trendumfeld laste zunächst noch auf der Notierung.
Wenngleich ein Rücklauf über die 100er USD-Marke im ersten Anlauf scheitern könnte, sollte dies früher oder später gelingen, womit sich weiteres Aufwärtspotenzial in den kommenden Monaten eröffnen dürfte. (Ausgabe vom 17.06.2011) (20.06.2011/ac/a/m)
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