WTI Rohöl NYMEX Rolling
WKN: COM072 / ISIN: XD0015948363WTI Crude Oil technische Analyse
10.10.11 10:21
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In unserer letzten Analyse von Ende Juni gingen wir von einem Anstieg des Ölpreises über die Marke von 100 USD aus, so die Analysten der Santander Bank im aktuellen "MarketFlash".
Es sei leider anders gekommen. Der Crash an den Börsen und die versteckt aufkommenden Sorgen über eine Abkühlung der Weltwirtschaft hätten den Ölpreis deutlich unter 80 USD gedrückt.
Mit dem Rückschlag von über 20 USD in den vergangenen zwei Monaten habe das Öl seinen ursprünglichen Aufwärtstrend nach unten durchgebrochen. Die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren seien weiter abwärts gerichtet, würden aber bereits in den überverkauften Bereich übergehen. Der RSI und die Stochastiks seien erst kürzlich in den überverkauften Bereich eingetreten, sodass von ihnen vorerst noch keine positiven Impulse zu erwarten seien. Die langfristigen Trendindikatoren MACD und Momentum hätten ihr positives Trendumfeld komplett abgebaut. Das Momentum sei sogar in den negativen Bereich eingetreten, was die Stimmung weiter eintrübe.
Aufwärtsbewegungen dürften ihr Ende an der gewichteten 13-Wochenline bei 84,91 USD (wöchentlich fallend) finden. Ein weiterer harter Widerstand erweise sich bei 88,78 USD in Form des Abwärtstrends, der bereits mehrfach Stand gehalten habe. Sollten positive Signale vonseiten des Wirtschafswachstums ausbleiben, stehe die Börsenampel für das WTI mittelfristig auf Rot. Als erste Zielmarken wäre hier der Unterstützungsbereich bei 78,40 USD zu nennen. Diese Marke habe das WTI bereits mehrmals erfolgreich getestet. Sollte diese Marke nicht standhalten, wäre ein Rücklauf bis 68,09 USD durchaus denkbar.
Der Ölpreis habe sich von dem erst kürzlich erreichten neuen Tief (74,95 USD) wieder deutlich erholen können. Nun heiße es, den Widerstand bei 83,01 USD und die gewichtete 38-Tages-Linie bei 83,40 USD (täglich fallend) zu überwinden. Die Chancen stünden gar nicht mal so schlecht, den Widerstandsbereich zu durchbrechen. Unterstützung bekomme das WTI vonseiten der kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren, die deutlich nach oben gedreht hätten und eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik aufweisen würden.
Die mittelfristigen Trendindikatoren MACD und Momentum würden ihr negatives Szenario weiter abbauen und hätten bereits die Triggerlinien nach oben geschnitten. Bei einem erfolgreichen Ausbruch über den Widerstandsbereich bei 83 USD dürfte das Öl zügig bis an die Abwärtstrendlinie bei aktuell 88,01 heran laufen. Spätestens an dem starken Widerstand bei 89,69 USD dürfte die Erholung dann ins Stocken geraten, denn an diesem Widerstand habe sich das WTI in den vergangen Wochen die Zähne ausgebissen. (Ausgabe vom 07.10.2011) (10.10.2011/ac/a/m)
Es sei leider anders gekommen. Der Crash an den Börsen und die versteckt aufkommenden Sorgen über eine Abkühlung der Weltwirtschaft hätten den Ölpreis deutlich unter 80 USD gedrückt.
Aufwärtsbewegungen dürften ihr Ende an der gewichteten 13-Wochenline bei 84,91 USD (wöchentlich fallend) finden. Ein weiterer harter Widerstand erweise sich bei 88,78 USD in Form des Abwärtstrends, der bereits mehrfach Stand gehalten habe. Sollten positive Signale vonseiten des Wirtschafswachstums ausbleiben, stehe die Börsenampel für das WTI mittelfristig auf Rot. Als erste Zielmarken wäre hier der Unterstützungsbereich bei 78,40 USD zu nennen. Diese Marke habe das WTI bereits mehrmals erfolgreich getestet. Sollte diese Marke nicht standhalten, wäre ein Rücklauf bis 68,09 USD durchaus denkbar.
Der Ölpreis habe sich von dem erst kürzlich erreichten neuen Tief (74,95 USD) wieder deutlich erholen können. Nun heiße es, den Widerstand bei 83,01 USD und die gewichtete 38-Tages-Linie bei 83,40 USD (täglich fallend) zu überwinden. Die Chancen stünden gar nicht mal so schlecht, den Widerstandsbereich zu durchbrechen. Unterstützung bekomme das WTI vonseiten der kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren, die deutlich nach oben gedreht hätten und eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik aufweisen würden.
Die mittelfristigen Trendindikatoren MACD und Momentum würden ihr negatives Szenario weiter abbauen und hätten bereits die Triggerlinien nach oben geschnitten. Bei einem erfolgreichen Ausbruch über den Widerstandsbereich bei 83 USD dürfte das Öl zügig bis an die Abwärtstrendlinie bei aktuell 88,01 heran laufen. Spätestens an dem starken Widerstand bei 89,69 USD dürfte die Erholung dann ins Stocken geraten, denn an diesem Widerstand habe sich das WTI in den vergangen Wochen die Zähne ausgebissen. (Ausgabe vom 07.10.2011) (10.10.2011/ac/a/m)
Werte im Artikel
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