Wechselhaftes Börsenwetter
07.04.03 14:02
Frankf. Finance Newsletter
Im Monat April wird es sprichwörtlich wohl erst einmal wechselhaftes Börsenwetter geben, berichten die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter".
Doch spätestens Anfang Mai würden die Märkte Frühlingsgefühle demonstrieren und nachhaltig steigen. Allein die traditionell schwache Börsenphase von Mai/Juni-September werde anlegerpsychologisch verhindern, dass es zu einer Hausse komme. Die Experten würden eher eine Seitwärtsbewegung auf von heute aus betrachtet höherem Niveau sehen.
Aber im Herbst dürften wir dann einen goldenen Oktober mit Haussecharme bis in den Februar sehen. Dann seien auch Kurse bis über 5.400 Punkte im DAX, 11.000 im Dow und 2.000 in der Nasdaq möglich. Neue Höchststände werde es auf absehbare Zeit auch in den nächsten Jahren aber nicht geben. Viel eher scheine eine weitere krisenhafte Zuspitzung ab Mitte 2004 möglich, wozu neben der globalen Lage auch die unverantwortliche Haushaltspolitik der Administration Bush beitragen könnte.
Höhere Kriegskosten könnten das Haushaltdefizit auf über 400 Mrd. Dollar anwachsen lassen. Durch zu hohe Steuersenkungen sich ergebende Steuerausfälle in dramatischer Größenordnung würden die Situation noch verschärfen. Zudem drohe ein Handelskrieg mit Europa und die Abschottung des freien Handelns in Amerika. Eine sich auf den engen Handlungsradius der amerikanischen Wahrnehmungssphäre beschränkende Wirtschaftspolitik der USA würde die Weltwirtschaft bremsen und der Globalisierung einen Tort antun. Dies könne aber noch verhindert werden, vor allem dann, wenn sich Staaten aus Europa wie Frankreich und Deutschland nicht völlig in Antiamerikanismen erschöpfen würden, sondern ihren Anteil dazu beitragen, dass die Beziehungen verbessert würden.
Im März 2000 habe der DAX mit 8.064 Punkten (bzw. 8150 intraday) sein All-Time-High gesehen. Viel spreche dafür, dass der DAX im März 2003 mit 2.200 Punkten (bzw. 2187 intraday) seinen Tiefstand für viele Jahre erreicht habe. Selbst wenn in den nächsten Jahren wieder erhebliche Unsicherheiten auf die Aktienbörsen zukommen würden, so dürfte doch dieser Tiefstand so schnell nicht mehr unterschritten werden.
Doch spätestens Anfang Mai würden die Märkte Frühlingsgefühle demonstrieren und nachhaltig steigen. Allein die traditionell schwache Börsenphase von Mai/Juni-September werde anlegerpsychologisch verhindern, dass es zu einer Hausse komme. Die Experten würden eher eine Seitwärtsbewegung auf von heute aus betrachtet höherem Niveau sehen.
Höhere Kriegskosten könnten das Haushaltdefizit auf über 400 Mrd. Dollar anwachsen lassen. Durch zu hohe Steuersenkungen sich ergebende Steuerausfälle in dramatischer Größenordnung würden die Situation noch verschärfen. Zudem drohe ein Handelskrieg mit Europa und die Abschottung des freien Handelns in Amerika. Eine sich auf den engen Handlungsradius der amerikanischen Wahrnehmungssphäre beschränkende Wirtschaftspolitik der USA würde die Weltwirtschaft bremsen und der Globalisierung einen Tort antun. Dies könne aber noch verhindert werden, vor allem dann, wenn sich Staaten aus Europa wie Frankreich und Deutschland nicht völlig in Antiamerikanismen erschöpfen würden, sondern ihren Anteil dazu beitragen, dass die Beziehungen verbessert würden.
Im März 2000 habe der DAX mit 8.064 Punkten (bzw. 8150 intraday) sein All-Time-High gesehen. Viel spreche dafür, dass der DAX im März 2003 mit 2.200 Punkten (bzw. 2187 intraday) seinen Tiefstand für viele Jahre erreicht habe. Selbst wenn in den nächsten Jahren wieder erhebliche Unsicherheiten auf die Aktienbörsen zukommen würden, so dürfte doch dieser Tiefstand so schnell nicht mehr unterschritten werden.
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