Zigaretten-Aktien auf der Kippe
30.07.03 12:54
BoersenMan.de
Bislang galten Zigaretten-Aktien als Krisengewinner, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Wenn die meisten Titel nach unten drücken würden, würden Tabakwerte nach oben wippen. Einleuchtend: Zeige die Wirtschaft Schwäche, würden sich die Menschen an Zigaretten festhalten. Bislang habe das gut geklappt. Doch nun das: British American Tobacco halte den Umsatz mit Ach und Krach. Reynolds aber gehe die Puste aus: 21 Milliarden Zigaretten weniger habe der Markenanbieter im letzten Quartal ausgeliefert.
An der Börse sei nichts von Dauer. Schon gar nicht ewige Weisheiten. Diese Krise sei anders; sie habe einen Discountboom ausgelöst. Auch bei Zigaretten gehe der Trend zu Billigstengeln ohne Cowboy-Image. Vor allem in den USA: Kein Wunder bei Zigarettenpreisen bis zu 7 Dollar. Das Nachsehen hätten Markenhersteller, die teure Werbekampagnen schultern müssten. 40 Milliarden Dollar wiege der amerikanische Tabakmarkt, der größte und wichtigste der Welt. Aber sein Absatz sinke Jahr für Jahr um zwei Prozent und mehr. Raucher würden ihre letzte Kippe ausdrücken und auf Schadenersatz klagen.
Zigaretten-Primus Philip Morris sei zu groß, um ernsthaft in Schwierigkeiten zu geraten. Doch die Kleineren müssten handeln: Im Herbst wolle Reynolds einen Totalumbau präsentieren. Bis dahin gelte: Rauchen schade ihrem Depot.
Wenn die meisten Titel nach unten drücken würden, würden Tabakwerte nach oben wippen. Einleuchtend: Zeige die Wirtschaft Schwäche, würden sich die Menschen an Zigaretten festhalten. Bislang habe das gut geklappt. Doch nun das: British American Tobacco halte den Umsatz mit Ach und Krach. Reynolds aber gehe die Puste aus: 21 Milliarden Zigaretten weniger habe der Markenanbieter im letzten Quartal ausgeliefert.
An der Börse sei nichts von Dauer. Schon gar nicht ewige Weisheiten. Diese Krise sei anders; sie habe einen Discountboom ausgelöst. Auch bei Zigaretten gehe der Trend zu Billigstengeln ohne Cowboy-Image. Vor allem in den USA: Kein Wunder bei Zigarettenpreisen bis zu 7 Dollar. Das Nachsehen hätten Markenhersteller, die teure Werbekampagnen schultern müssten. 40 Milliarden Dollar wiege der amerikanische Tabakmarkt, der größte und wichtigste der Welt. Aber sein Absatz sinke Jahr für Jahr um zwei Prozent und mehr. Raucher würden ihre letzte Kippe ausdrücken und auf Schadenersatz klagen.
Zigaretten-Primus Philip Morris sei zu groß, um ernsthaft in Schwierigkeiten zu geraten. Doch die Kleineren müssten handeln: Im Herbst wolle Reynolds einen Totalumbau präsentieren. Bis dahin gelte: Rauchen schade ihrem Depot.
