ilas nicht zeichnen
20.11.00 00:00
IPO-Reporter
Derzeit empfehlen die Analysten von IPO-Reporter dem Anleger die Aktien von ilas (WKN 549199) nicht zu zeichnen.
Auf Grund der enormen Lagerhaltungskosten habe sich in den letzten Jahren besonders in der Autoindustrie die Produktion auf Just in Time-Belieferungsketten umgestellt. Diesen Trend wisse das IT-Haus ilas AG zu nutzen. Es biete verschiedene integrierte System- und Managementlösungen für Transportlogistik sowie Beschaffungs- und Distributionslogistik an. Diese Lösungen würden von der Analyse, Planung und Konzeption der Software über die Implementierung bis zum Betrieb der Software reichen. Darüber hinaus biete ilas aber auch Schulungen für Mitarbeiter an. Damit werde die gesamte Wertschöpfungskette vom Unternehmen abgedeckt. ilas verfüge bereits über eine bekannte Kunden. So würden bis dato rund 350 Unternehmen die Software der Stuttgarter verwenden, darunter DaimlerChrysler und Opel. In Zukunft wolle ilas weitere Kundengruppen hinzugewinnen. Dazu solle die Standardsoftware auch auf die Bereiche Elektroindustrie, Maschinenbau und Luftfahrt ausgeweitet werden. Die dazu nötigen Mittel solle der Börsengang bringen.
Ab dem kommenden Jahr würden die Stuttgarter mit einem jährlichen Umsatzwachstum von mehr als 40% rechnen. Dies sei äußerst ambitioniert, wenn man betrachte, dass der Gesamtmarkt nur jährlich um 15% wachse. Noch ambitionierter würden diese Planzahlen vor dem Hintergrund erscheinen, dass in diesem Jahr ein Umsatzrückgang um 8% auf 5,8 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen sei. Dies sei allerdings auf Sondereinflüsse durch die Jahrtausendumstellung zurückzuführen. Im kommenden Jahr sollten 8,5 Millionen Euro umgesetzt werden. Bis zum Jahr 2003 solle der Umsatz auf 17,6 Millionen Euro steigen. Bis dahin solle sich die EBIT-Marge bei 20% eingependelt haben. Dies entspreche dann einem Gewinn von rund 3,4 Millionen Euro. Für das laufende Jahr seien rund 100.000 Euro eingeplant. Im kommenden Jahr wolle ilas 1,37 Millionen Euro erwirtschaften.
Mit dem Emissionserlös von bis zu 11,7 Millionen Euro solle die internationale Expansion forciert werden. Dies solle zum einen durch Kooperationen aber auch durch gezielte Übernahmen im europäischen Ausland erreicht werden. Dies mache aber auch eine Stärkung des Marketings und des Vertriebs nötig.
Auf Grund des bisher erreichten Unternehmenswachstums rate IPO-Reporter von einer Zeichnung der Aktien ab. In den Augen von IPO-Reporter seien die Planungen des Unternehmens sehr ambitioniert. Das Unternehmen verfüge zwar über gut eingeführte Produkte stehe jedoch vor dem Problem der mangelnden Präsenz in Europa. Bisher würde erst ein kleiner Teil der Erlöse aus dem internationalen Geschäft stammen. Bei einem erwarteten Emissionspreis am unteren Ende der Preisspanne ergebe sich ein KGV auf der Basis des Jahres 2002 von 17. Dabei seien allerdings die sehr ambitionierten Planungen des Unternehmens zu Grunde gelegt. Nach Meinung von IPO-Reporter ergebe sich so wenig Spielraum für Emissionsgewinne.
Auf Grund der enormen Lagerhaltungskosten habe sich in den letzten Jahren besonders in der Autoindustrie die Produktion auf Just in Time-Belieferungsketten umgestellt. Diesen Trend wisse das IT-Haus ilas AG zu nutzen. Es biete verschiedene integrierte System- und Managementlösungen für Transportlogistik sowie Beschaffungs- und Distributionslogistik an. Diese Lösungen würden von der Analyse, Planung und Konzeption der Software über die Implementierung bis zum Betrieb der Software reichen. Darüber hinaus biete ilas aber auch Schulungen für Mitarbeiter an. Damit werde die gesamte Wertschöpfungskette vom Unternehmen abgedeckt. ilas verfüge bereits über eine bekannte Kunden. So würden bis dato rund 350 Unternehmen die Software der Stuttgarter verwenden, darunter DaimlerChrysler und Opel. In Zukunft wolle ilas weitere Kundengruppen hinzugewinnen. Dazu solle die Standardsoftware auch auf die Bereiche Elektroindustrie, Maschinenbau und Luftfahrt ausgeweitet werden. Die dazu nötigen Mittel solle der Börsengang bringen.
Mit dem Emissionserlös von bis zu 11,7 Millionen Euro solle die internationale Expansion forciert werden. Dies solle zum einen durch Kooperationen aber auch durch gezielte Übernahmen im europäischen Ausland erreicht werden. Dies mache aber auch eine Stärkung des Marketings und des Vertriebs nötig.
Auf Grund des bisher erreichten Unternehmenswachstums rate IPO-Reporter von einer Zeichnung der Aktien ab. In den Augen von IPO-Reporter seien die Planungen des Unternehmens sehr ambitioniert. Das Unternehmen verfüge zwar über gut eingeführte Produkte stehe jedoch vor dem Problem der mangelnden Präsenz in Europa. Bisher würde erst ein kleiner Teil der Erlöse aus dem internationalen Geschäft stammen. Bei einem erwarteten Emissionspreis am unteren Ende der Preisspanne ergebe sich ein KGV auf der Basis des Jahres 2002 von 17. Dabei seien allerdings die sehr ambitionierten Planungen des Unternehmens zu Grunde gelegt. Nach Meinung von IPO-Reporter ergebe sich so wenig Spielraum für Emissionsgewinne.
