Aktionäre mit Klimastimme
07.05.21 10:12
NN Investment Partners
Den Haag (www.aktiencheck.de) - Es ist ein zunehmender Trend, dass Unternehmen wie Nestlé, Shell und Glencore ihren Klimaschutzplan zur Abstimmung durch die Aktionäre auf die Tagesordnungen setzen. Dies wird als "Say on Climate" bezeichnet, so Faryda Lindeman, Senior Responsible Investing Specialist, NN Investment Partners.
Ziel einer solchen Abstimmung sei es, die Rechenschaftspflicht zum Thema Klima zu stärken, indem den Investoren eine routinemäßige Möglichkeit geboten werde, den Unternehmen Hinweise und Feedback zu ihrer Klimastrategie zu geben. Generell würden die Experten ein solches Verfahren unterstützen, da eine routinemäßige Abstimmung zu diesem Thema gewährleisten würde, dass Unternehmen TCFD-konforme (Task Force on Climate-related Financial) Berichte erstellen würden. Dies ermögliche ihnen nachzuvollziehen, wie jedes Unternehmen das Thema Klima in seiner langfristigen Strategie berücksichtige. Darüber hinaus werde sichergestellt, dass das Klimathema sowohl für Unternehmen als auch für Investoren auf der Agenda stehe.
Dies ermögliche ein Engagement in Klimafragen und gebe den Experten die Möglichkeit, Bedenken darüber zu äußern, wie Unternehmen mit diesem wichtigen Thema umgehen würden. Es sei jedoch angemerkt, dass die Klimastimme neu und das Format noch nicht standardisiert sei. Das mache es für sie schwierig, diese Anträge zu prüfen. Sie hätten bereits mehrere unterschiedliche Anträge gesehen - entweder müssten sie für eine Strategie stimmen oder die Umsetzung eines Klimaplans annehmen - Unternehmen würden eine Vielzahl von unterschiedlichen Plänen und Strategien vorlegen. Sie würden daher prüfen, welche Klimakriterien sie berücksichtigen sollten (z. B. Netto-Null-Ziel, wissenschaftsbasierte Ziele, Klima-Governance, Capex). Deshalb würden sie in dieser Proxy-Saison alle "Say on Climate"-Vorschläge von Fall zu Fall bewerten und in Zukunft Kriterien erstellen, um die Pläne angemessen zu beurteilen. (07.05.2021/ac/a/m)
Ziel einer solchen Abstimmung sei es, die Rechenschaftspflicht zum Thema Klima zu stärken, indem den Investoren eine routinemäßige Möglichkeit geboten werde, den Unternehmen Hinweise und Feedback zu ihrer Klimastrategie zu geben. Generell würden die Experten ein solches Verfahren unterstützen, da eine routinemäßige Abstimmung zu diesem Thema gewährleisten würde, dass Unternehmen TCFD-konforme (Task Force on Climate-related Financial) Berichte erstellen würden. Dies ermögliche ihnen nachzuvollziehen, wie jedes Unternehmen das Thema Klima in seiner langfristigen Strategie berücksichtige. Darüber hinaus werde sichergestellt, dass das Klimathema sowohl für Unternehmen als auch für Investoren auf der Agenda stehe.
Dies ermögliche ein Engagement in Klimafragen und gebe den Experten die Möglichkeit, Bedenken darüber zu äußern, wie Unternehmen mit diesem wichtigen Thema umgehen würden. Es sei jedoch angemerkt, dass die Klimastimme neu und das Format noch nicht standardisiert sei. Das mache es für sie schwierig, diese Anträge zu prüfen. Sie hätten bereits mehrere unterschiedliche Anträge gesehen - entweder müssten sie für eine Strategie stimmen oder die Umsetzung eines Klimaplans annehmen - Unternehmen würden eine Vielzahl von unterschiedlichen Plänen und Strategien vorlegen. Sie würden daher prüfen, welche Klimakriterien sie berücksichtigen sollten (z. B. Netto-Null-Ziel, wissenschaftsbasierte Ziele, Klima-Governance, Capex). Deshalb würden sie in dieser Proxy-Saison alle "Say on Climate"-Vorschläge von Fall zu Fall bewerten und in Zukunft Kriterien erstellen, um die Pläne angemessen zu beurteilen. (07.05.2021/ac/a/m)
