CECONOMY Aktie: MediaMarkt wird chinesisch
24.09.25 10:05
AnlegerPlus
München (www.aktiencheck.de) - CECONOMY-Aktienanalyse von "AnlegerPlus":
Thomas G. Wunder, Redakteur bei "AnlegerPlus", nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von CECONOMY (ISIN: DE0007257503, WKN: 725750, Ticker-Symbol: CEC, NASDAQ OTC-Symbol: MTAGF) unter die Lupe
Nach einem schwachen Start in die Handelswoche habe der DAX zur Wochenmitte eine zu einer Erholung angesetzt. Grund für den Stimmungsumschwung sei die Leitzinssenkung der FED gewesen. Am Ende der Woche habe er nahezu unverändert bei 23.639 Punkten notiert. Der Dow Jones habe im Wochenverlauf 1,05% zugelegt. Der NASDAQ 100 habe 2,22% ins Plus gedreht.
China kaufe ein
Chinesische Unternehmen wollten ihre Stellung in den westlichen Märkten ausbauen und würden dabei auch gerne nach deutschen Unternehmen greifen. Das bekannteste Beispiel hierfür sei der Augsburger Roboterhersteller KUKA, der seit 2016 dem Midea-Konzern gehöre. Jetzt habe das Bundeskartellamt einer weiteren Übernahme zugestimmt: JD.co könne CECONOMY, die Muttergesellschaft der Elektronikfachmärkte MediaMarkt und Saturn, kaufen.
Die Bonner Wettbewerbsbehörde habe erklärt, es gebe keine kartellrechtlichen Bedenken. JD.com sei bislang nur in sehr geringem Umfang in Deutschland aktiv und verfüge daher kaum über Überschneidungen mit dem Geschäft von CECONOMY. "Der Zusammenschluss weist nur wenige wettbewerbliche Berührungspunkte auf und gibt keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken", habe Kartellamtspräsident Andreas Mundt gesagt.
Letztes Wort beim Bundeswirtschaftsministerium
Bereits Ende Juli habe JD.com ein Übernahmeangebot vorgelegt. Der Konzern wolle sich die Mehrheit an CECONOMY für 4,60 Euro je Aktie sichern, was einem Unternehmenswert von rund 4 Mrd. Euro entspreche.
Trotz der Freigabe sei Transaktion nicht vollständig abgeschlossen. Denn während das Bundeskartellamt ausschließlich wettbewerbliche Fragen prüfe, liege die sicherheitspolitische Bewertung beim Bundeswirtschaftsministerium. Ministerin Katherina Reiche (CDU) könnte noch ein Veto einlegen, sollte sie Risiken für die nationale Sicherheit erkennen. Bislang habe das Ministerium allerdings keine Einwände signalisiert.
CECONOMY-Aktie unbewegt
Mit der Entscheidung des Kartellamts sei für die CECONOMY-Aktie eine Phase der Unsicherheit beendet. Das Papier werde nun in erster Linie durch das Übernahmeangebot von JD.com bestimmt. Für Anleger stehe damit ein fester Orientierungswert im Raum - 4,60 Euro je Aktie. Ob es darüber hinaus noch Bewegung gebe, hänge maßgeblich davon ab, ob das Bundeswirtschaftsministerium die Transaktion ebenfalls genehmige. Zuletzt habe das Papier bei 4,38 Euro notiert, auf Wochensicht habe es 0,57% ins Minus gedreht.
CECONOMY betreibe mit MediaMarkt und Saturn über 1.000 Märkte in elf europäischen Ländern, knapp 400 davon in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2023/24 habe der Konzern einen Umsatz von 22,4 Mrd. Euro erzielt. Rund ein Viertel davon sei auf das Onlinegeschäft entfallen. Weltweit beschäftiget CECONOMY etwa 50.000 Menschen. JD.com wiederum zähle mit einem Jahresumsatz von knapp 159 Mrd. Dollar zu den größten Einzelhändlern Chinas. Das Unternehmen gelte als stark im Bereich Logistik und Technologie, sei in Europa bislang jedoch nur mit kleineren Aktivitäten präsent. (Analyse vom 21.09.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (24.09.2025/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Thomas G. Wunder, Redakteur bei "AnlegerPlus", nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von CECONOMY (ISIN: DE0007257503, WKN: 725750, Ticker-Symbol: CEC, NASDAQ OTC-Symbol: MTAGF) unter die Lupe
Nach einem schwachen Start in die Handelswoche habe der DAX zur Wochenmitte eine zu einer Erholung angesetzt. Grund für den Stimmungsumschwung sei die Leitzinssenkung der FED gewesen. Am Ende der Woche habe er nahezu unverändert bei 23.639 Punkten notiert. Der Dow Jones habe im Wochenverlauf 1,05% zugelegt. Der NASDAQ 100 habe 2,22% ins Plus gedreht.
China kaufe ein
Chinesische Unternehmen wollten ihre Stellung in den westlichen Märkten ausbauen und würden dabei auch gerne nach deutschen Unternehmen greifen. Das bekannteste Beispiel hierfür sei der Augsburger Roboterhersteller KUKA, der seit 2016 dem Midea-Konzern gehöre. Jetzt habe das Bundeskartellamt einer weiteren Übernahme zugestimmt: JD.co könne CECONOMY, die Muttergesellschaft der Elektronikfachmärkte MediaMarkt und Saturn, kaufen.
Die Bonner Wettbewerbsbehörde habe erklärt, es gebe keine kartellrechtlichen Bedenken. JD.com sei bislang nur in sehr geringem Umfang in Deutschland aktiv und verfüge daher kaum über Überschneidungen mit dem Geschäft von CECONOMY. "Der Zusammenschluss weist nur wenige wettbewerbliche Berührungspunkte auf und gibt keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken", habe Kartellamtspräsident Andreas Mundt gesagt.
Letztes Wort beim Bundeswirtschaftsministerium
Trotz der Freigabe sei Transaktion nicht vollständig abgeschlossen. Denn während das Bundeskartellamt ausschließlich wettbewerbliche Fragen prüfe, liege die sicherheitspolitische Bewertung beim Bundeswirtschaftsministerium. Ministerin Katherina Reiche (CDU) könnte noch ein Veto einlegen, sollte sie Risiken für die nationale Sicherheit erkennen. Bislang habe das Ministerium allerdings keine Einwände signalisiert.
CECONOMY-Aktie unbewegt
Mit der Entscheidung des Kartellamts sei für die CECONOMY-Aktie eine Phase der Unsicherheit beendet. Das Papier werde nun in erster Linie durch das Übernahmeangebot von JD.com bestimmt. Für Anleger stehe damit ein fester Orientierungswert im Raum - 4,60 Euro je Aktie. Ob es darüber hinaus noch Bewegung gebe, hänge maßgeblich davon ab, ob das Bundeswirtschaftsministerium die Transaktion ebenfalls genehmige. Zuletzt habe das Papier bei 4,38 Euro notiert, auf Wochensicht habe es 0,57% ins Minus gedreht.
CECONOMY betreibe mit MediaMarkt und Saturn über 1.000 Märkte in elf europäischen Ländern, knapp 400 davon in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2023/24 habe der Konzern einen Umsatz von 22,4 Mrd. Euro erzielt. Rund ein Viertel davon sei auf das Onlinegeschäft entfallen. Weltweit beschäftiget CECONOMY etwa 50.000 Menschen. JD.com wiederum zähle mit einem Jahresumsatz von knapp 159 Mrd. Dollar zu den größten Einzelhändlern Chinas. Das Unternehmen gelte als stark im Bereich Logistik und Technologie, sei in Europa bislang jedoch nur mit kleineren Aktivitäten präsent. (Analyse vom 21.09.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (24.09.2025/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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