Gold-Analyse: Solider Nachfrage-Anstieg in Q2
05.08.19 13:58
IG
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) konnte von Trumps Aussagen profitieren, so David Iusow, Analyst von DailyFX, einer Nachrichten und Analysen Website der IG Group.
Nicht nur das Risiko steige aktuell, gemessen an den Aktienmärkten, sondern auch der US-Dollar falle wieder. Fundamental betrachtet bleibe der weltweite Angebotsüberhang jedoch noch bestehen.
Der World Gold Council habe zum Ende der vergangenen Woche hin Daten zum weltweiten Angebot und der Nachfrage nach Gold per Q2/2019 veröffentlicht. Im Kontext der Gold Analyse werde deutlich, dass der Angebotsüberhang, der seit dem ersten Quartal 2019 bestehe, sich leicht verringert habe. Im Detail sei insbesondere die Nachfrage nach physischem Gold in Form von Barren und Coins gefallen (-12% YoY, -15,37% QoQ). In anderen Segmenten habe es allerdings im zweiten Quartal gute Zuwächse bei den Nachfrage gegeben:
- Schmuck: +4% YoY, + 3,35% QoQ
- ETFs und andere Investments: +99% YoY, +67% QoQ
- Zentralbanken und andere Institutionen: +47% YoY, +50% QoQ
Insgesamt sei die Nachfrage im zweiten Quartal und im Vergleich zum Vorjahr um 9% gestiegen sowie im Vergleich zum Vorquartal um 7,6%. Währenddessen sei allerdings das Angebot um jeweils 2% und 4,14% gestiegen. Der verringerte Angebotsüberhang sei damit größtenteils auf eine anziehende Nachfrage im zweiten Quartal zurückgegangen. Insbesondere falle auf, dass die Zentralbanken, nach einer Pause im ersten Quartal, wieder deutlich mehr nachgefragt hätten. (05.08.2019/ac/a/m)
Nicht nur das Risiko steige aktuell, gemessen an den Aktienmärkten, sondern auch der US-Dollar falle wieder. Fundamental betrachtet bleibe der weltweite Angebotsüberhang jedoch noch bestehen.
- Schmuck: +4% YoY, + 3,35% QoQ
- ETFs und andere Investments: +99% YoY, +67% QoQ
- Zentralbanken und andere Institutionen: +47% YoY, +50% QoQ
Insgesamt sei die Nachfrage im zweiten Quartal und im Vergleich zum Vorjahr um 9% gestiegen sowie im Vergleich zum Vorquartal um 7,6%. Währenddessen sei allerdings das Angebot um jeweils 2% und 4,14% gestiegen. Der verringerte Angebotsüberhang sei damit größtenteils auf eine anziehende Nachfrage im zweiten Quartal zurückgegangen. Insbesondere falle auf, dass die Zentralbanken, nach einer Pause im ersten Quartal, wieder deutlich mehr nachgefragt hätten. (05.08.2019/ac/a/m)
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