China Gold International Resources Ltd
WKN: A1C1KW / ISIN: CA16890P1036Gold: Ersetzt Indien China?
24.07.24 15:25
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis hat in den vergangenen Tagen zwar etwas Federn lassen, aber notiert nach wie vor in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch, so Michael Diertl vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Während die Chinesische Zentralbank (PBOC) in den letzten beiden Monaten nicht mehr auf der Käuferseite gestanden habe, könnte ein neues Gesetz in Indien die Nachfrage weiter antreiben.
Am Dienstag habe die indische Regierung angekündigt, die Einfuhrsteuer auf Gold und Silber von derzeit 15 Prozent zu senken. "Um die inländische Wertschöpfung bei Gold- und Edelmetallschmuck zu steigern, schlage ich vor, die Zollabgaben auf Gold und Silber auf sechs Prozent zu reduzieren", habe Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman gesagt.
Durch die Steuersenkungen könnte die indische Nachfrage, die am Ende des Jahres aufgrund der Hochzeitssaison ohnehin traditionell höher sei, in der zweiten Jahreshälfte spürbar anziehen.
Sachin Jain, CEO der indischen Niederlassung des World Gold Council, habe gegenüber Reuters gesagt, dass die Senkung der Einfuhrsteuern den indischen Goldmarkt ausgleichen und den Schmuggel reduzieren werde. Er habe hinzugefügt, dass die Maßnahme ein "Schritt in die richtige Richtung" für Indiens Goldindustrie sei.
Die voraussichtlich höhere Nachfrage der indischen Privathaushalte könnte die ausbleibenden Käufe der Chinesischen Zentralbank kompensieren. Die Chancen auf höhere Goldpreise in der zweiten Jahreshälfte beziehungsweise vor allem im vierten Quartal sollten mit der niedrigeren Steuer deutlich steigen.
Obwohl die PBOC nicht mehr auf der Käuferseite stehe, habe Gold es zuletzt geschafft ein neues Allzeithoch zu markieren - ein enorm positives Signal. Ziehe nun auch noch die Nachfrage aus Indien deutlich an, habe das Edelmetall noch viel mehr Luft nach oben. Profitieren sollten von der nächsten Aufwärtsbewegung vor allem die Aktien der Produzenten. (24.07.2024/ac/a/m)
Während die Chinesische Zentralbank (PBOC) in den letzten beiden Monaten nicht mehr auf der Käuferseite gestanden habe, könnte ein neues Gesetz in Indien die Nachfrage weiter antreiben.
Am Dienstag habe die indische Regierung angekündigt, die Einfuhrsteuer auf Gold und Silber von derzeit 15 Prozent zu senken. "Um die inländische Wertschöpfung bei Gold- und Edelmetallschmuck zu steigern, schlage ich vor, die Zollabgaben auf Gold und Silber auf sechs Prozent zu reduzieren", habe Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman gesagt.
Sachin Jain, CEO der indischen Niederlassung des World Gold Council, habe gegenüber Reuters gesagt, dass die Senkung der Einfuhrsteuern den indischen Goldmarkt ausgleichen und den Schmuggel reduzieren werde. Er habe hinzugefügt, dass die Maßnahme ein "Schritt in die richtige Richtung" für Indiens Goldindustrie sei.
Die voraussichtlich höhere Nachfrage der indischen Privathaushalte könnte die ausbleibenden Käufe der Chinesischen Zentralbank kompensieren. Die Chancen auf höhere Goldpreise in der zweiten Jahreshälfte beziehungsweise vor allem im vierten Quartal sollten mit der niedrigeren Steuer deutlich steigen.
Obwohl die PBOC nicht mehr auf der Käuferseite stehe, habe Gold es zuletzt geschafft ein neues Allzeithoch zu markieren - ein enorm positives Signal. Ziehe nun auch noch die Nachfrage aus Indien deutlich an, habe das Edelmetall noch viel mehr Luft nach oben. Profitieren sollten von der nächsten Aufwärtsbewegung vor allem die Aktien der Produzenten. (24.07.2024/ac/a/m)
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