Mit Gold auf der Erfolgswelle
29.04.25 14:45
VanEck
Frankfurt am Main (www.aktiencheck.de) - Die Gold-Bergbaugesellschaften, die im NYSE Arca Gold Miners Index abgebildet werden, erzielten im März mit +15,51 Prozent eine überdurchschnittliche Wertentwicklung, während der S&P500 den Monat mit einem Minus von 5,63 Prozent beendete. "Das verdeutlicht nicht nur ihre Hebelwirkung auf den Goldpreis, sondern auch ihre attraktiven Bewertungen im Vergleich zu den breiteren Aktienmärkten und ihre Rolle als effektiver Portfolio-Diversifizierer aufgrund ihrer geringen Korrelation mit den meisten anderen Anlageklassen", schreibt Imaru Casanova, Portfoliomanagerin Gold und Edelmetalle bei VanEck, in ihrem aktuellen Goldkommentar.
Die gegensätzlichen Wertentwicklungen würden einen Stimmungsumschwung der Anleger im Hinblick auf Gold und die darauf bezogenen Aktien verdeutlichen. Die steigende Nachfrage nach Goldanlagen habe sich in einem weiteren Monat mit starken Zuflüssen in mit Goldbarren unterlegte ETFs niedergeschlagen, deren Bestände im Monatsverlauf um 2,82 Prozent gestiegen seien. "Noch wichtiger ist jedoch, dass dieser Anstieg des Anlegerinteresses am Goldsektor laut Daten von LSEG Lipper zu den größten monatlichen Nettozuflüssen seit mehr als einem Jahr in Fonds führte, die in Gold-Bergbaugesellschaften investieren, wodurch der Trend der anhaltenden Nettoabflüsse der letzten Jahre umgekehrt wurde", so die Goldexpertin. Fonds, die in physisches Gold und Gold-Derivate investieren würden, hätten im Jahr 2024 Nettozuflüsse in Höhe von 17,8 Milliarden US-Dollar angezogen, der höchste Wert seit fünf Jahren. Fonds, die in Gold-Bergbaugesellschaften investieren würden, hätten währenddessen 4,6 Milliarden US-Dollar verloren, der höchste Wert seit einem Jahrzehnt.
Steigende Goldpreise würden für einen Rekord-Cashflow bei den Goldproduzenten sorgen und in Verbindung mit steigenden Aktienbewertungen ein günstigeres Klima für Fusionen und Übernahmen (M&A) in diesem Sektor schaffen. Laut einer Studie von S&P Global Market Intelligence seien Gold-Bergbaugesellschaften im Jahr 2024 bei M&A im Metall- und Bergbausektor führend gewesen, wobei 70 Prozent des gesamten Transaktionswertes auf Goldgeschäfte entfallen seien.
"Wir glauben, dass einer der wichtigsten Faktoren für eine Neubewertung des Goldaktiensektors ein ausgewogener Ansatz bei der Kapitalallokation ist", so Casanova. "Der Wunsch der Anleger nach Dividenden und Aktienrückkäufen muss erfüllt werden, aber um wettbewerbsfähig zu bleiben und Aufträge zu erhalten, müssen Unternehmen Wachstum erzielen. Dieses Wachstum muss nicht notwendigerweise ein jährliches Produktionswachstum sein, um das klarzustellen. Wachstum kann organisch erreicht werden – durch Bohrungen, Optimierungen, Effizienzsteigerungen und Erweiterungen – was definitiv unser bevorzugter Ansatz ist. Wachstum kann aber auch durch M&A erworben werden. Auch wenn dies wirtschaftlich nicht so attraktiv ist wie organisches Wachstum, bleibt es doch ein wichtiger, wenn nicht gar unverzichtbarer Bestandteil der Wachstumsstrategie von mittelgroßen beziehungsweise großen Goldproduzenten." (29.04.2025/ac/a/m)
Die gegensätzlichen Wertentwicklungen würden einen Stimmungsumschwung der Anleger im Hinblick auf Gold und die darauf bezogenen Aktien verdeutlichen. Die steigende Nachfrage nach Goldanlagen habe sich in einem weiteren Monat mit starken Zuflüssen in mit Goldbarren unterlegte ETFs niedergeschlagen, deren Bestände im Monatsverlauf um 2,82 Prozent gestiegen seien. "Noch wichtiger ist jedoch, dass dieser Anstieg des Anlegerinteresses am Goldsektor laut Daten von LSEG Lipper zu den größten monatlichen Nettozuflüssen seit mehr als einem Jahr in Fonds führte, die in Gold-Bergbaugesellschaften investieren, wodurch der Trend der anhaltenden Nettoabflüsse der letzten Jahre umgekehrt wurde", so die Goldexpertin. Fonds, die in physisches Gold und Gold-Derivate investieren würden, hätten im Jahr 2024 Nettozuflüsse in Höhe von 17,8 Milliarden US-Dollar angezogen, der höchste Wert seit fünf Jahren. Fonds, die in Gold-Bergbaugesellschaften investieren würden, hätten währenddessen 4,6 Milliarden US-Dollar verloren, der höchste Wert seit einem Jahrzehnt.
Steigende Goldpreise würden für einen Rekord-Cashflow bei den Goldproduzenten sorgen und in Verbindung mit steigenden Aktienbewertungen ein günstigeres Klima für Fusionen und Übernahmen (M&A) in diesem Sektor schaffen. Laut einer Studie von S&P Global Market Intelligence seien Gold-Bergbaugesellschaften im Jahr 2024 bei M&A im Metall- und Bergbausektor führend gewesen, wobei 70 Prozent des gesamten Transaktionswertes auf Goldgeschäfte entfallen seien.
"Wir glauben, dass einer der wichtigsten Faktoren für eine Neubewertung des Goldaktiensektors ein ausgewogener Ansatz bei der Kapitalallokation ist", so Casanova. "Der Wunsch der Anleger nach Dividenden und Aktienrückkäufen muss erfüllt werden, aber um wettbewerbsfähig zu bleiben und Aufträge zu erhalten, müssen Unternehmen Wachstum erzielen. Dieses Wachstum muss nicht notwendigerweise ein jährliches Produktionswachstum sein, um das klarzustellen. Wachstum kann organisch erreicht werden – durch Bohrungen, Optimierungen, Effizienzsteigerungen und Erweiterungen – was definitiv unser bevorzugter Ansatz ist. Wachstum kann aber auch durch M&A erworben werden. Auch wenn dies wirtschaftlich nicht so attraktiv ist wie organisches Wachstum, bleibt es doch ein wichtiger, wenn nicht gar unverzichtbarer Bestandteil der Wachstumsstrategie von mittelgroßen beziehungsweise großen Goldproduzenten." (29.04.2025/ac/a/m)
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