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So, 26. April 2026, 2:46 Uhr

Gold

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Gold- und Silberpreise klettern nach oben


12.04.23 08:45
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis lag zum Monatsende März bei 1.969,80 US-Dollar pro Feinunze und ist damit im Gegensatz zum Vormonat um 7,8 Prozent gestiegen, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Bei Silber habe der Preis ebenfalls höher als zuvor notiert und den Monat mit 23,62 US-Dollar pro Feinunze beendet, ein Plus von 12,8 Prozent. "Die anhaltende Inflation erhöht das Interesse der Anleger deutlich an Edelmetallanlagen. Diese konnte bisher trotz mehrerer Zinsschritte der Zentralbanken bisher nicht eingedämmt werden. Wegen der hohen Verschuldung der Staaten sind die Zentralbanken gezwungen, ihre expansive Geldpolitik auch bei steigenden Zinsen fortzusetzen, was den Anstieg der Kerninflationsrate verstetigt", sage Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.

Die Aktien der Minenbetreiber hätten sich parallel zu den Edelmetallen aufwärts entwickelt. "Die Minenaktien sind deutlicher gestiegen als der Goldpreis. Die Kombination aus relativer Stärke der spekulativeren Minenaktien und dem stark gestiegenen Silberpreis signalisiert den guten Zustand des Gesamtmarktes", so Siegel weiter.

Der Preis für Platin habe sich im März gegenüber dem Vormonat um 4,5 Prozent verteuert und am Monatsende bei 997,50 US-Dollar pro Feinunze gelegen. Der Palladiumpreis sei ebenfalls zum Monatsende um 2,2 Prozent auf 1.467 US-Dollar pro Feinunze gestiegen. "Bei Platin und Palladium konnten wir keine besonderen Ereignisse erkennen, die Auswirkungen auf die Preise gehabt hätten", so Siegel.

Die Basismetalle hätten sich zum Monatsende März unterschiedlich entwickelt. Der Nickelpreis sei gegenüber dem Vormonat um 7,0 Prozent gesunken und habe bei 23.075 US-Dollar geschlossen. Blei habe sich im abgelaufenen Monat um 3,0 Prozent auf 2.144 US-Dollar verteuert. Der Preis für Aluminium habe ebenfalls mit 2.399 US-Dollar um 1,2 Prozent höher notiert. Zink habe sich um 4,1 Prozent auf 2.906 US-Dollar verbilligt. Das Industriemetall Kupfer habe um 1,0 Prozent höher als zuvor notiert und bei 8.935 US-Dollar geschlossen. "Die uneinheitliche Entwicklung der Basismetallpreise spiegelt die nach wie vor gedämpften Erwartungen an die Weltwirtschaft wider", so Martin Siegel.

Der Preis der Sorte Brent-Öl sei Ende März um 1,8 Prozent gesunken und habe den Monat mit 75,67 US-Dollar pro Barrel abgeschlossen. "Die Bodenbildung beim Ölpreis geht zu Ende. Der Preisdruck dürfte mit der jüngsten Ankündigung der OPEC nach einer geplanten Kürzung der Fördermengen wieder etwas steigen", sage Siegel. (Ausgabe vom 04.04.2023) (12.04.2023/ac/a/m)





 
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