Hang Seng: Chancen und Risiken
15.07.22 16:15
BNP Paribas
Paris (www.aktiencheck.de) - Kaum ein bedeutender Aktienindex musste zuletzt keine Federn lassen - das gilt auch für den Hang Seng Index (ISIN: HK0000004322, WKN: 145733), so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Und: Die Sorgen vor Lockdown-Maßnahmen angesichts der strengen Corona-Strategie in China würden weiterhin auf dem Börsenbarometer der 50 größten und liquidesten Aktien am Main Board der Börse von Hongkong lasten. Hinzu komme, dass zum Verdruss der Börsianer Hongkong von Peking immer stärker an die Kandare genommen werde. Anlässlich der Feier des 25. Jahrestags der Eingliederung der Metropole als chinesische Sonderverwaltungszone am 1. Juli habe Chinas Staatspräsident Xi Jinping keinen Zweifel daran gelassen, dass die neue Hongkonger Regierung der Kontrolle Pekings unterstehe. Die restriktive US-Geldpolitik und die Spannungen zwischen China und den USA würden ebenfalls Sorgen bereiten. Und auch die Sanktionen gegen chinesische Unternehmen, Beschränkungen des Technologietransfers, Handelskriegszölle und die Beziehungen Chinas zu Russland könnten auf die weitere Entwicklung des Hang Seng abfärben, so die Befürchtung.
Günstig bewertet
Im Gegensatz zu nahezu allen westlichen Industrienationen habe China mit einer Rate von 2,5 Prozent aber sicherlich kein Inflationsproblem, und angesichts eines Leitzinses in Höhe von 3,7 Prozent bestehe auch genügend Spielraum, um die Wirtschaft notfalls zu stützen. Positiv stimme außerdem ein Blick auf die Bewertung: Der Hang Seng werde aktuell mit einem KGV von 11,5 deutlich günstiger gehandelt als sein marktbreites US-Pendant S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0). Hier würden Anleger im Schnitt das 16-Fache der für dieses Jahr prognostizierten Unternehmensgewinne zahlen. (15.07.2022/ac/a/m)
Und: Die Sorgen vor Lockdown-Maßnahmen angesichts der strengen Corona-Strategie in China würden weiterhin auf dem Börsenbarometer der 50 größten und liquidesten Aktien am Main Board der Börse von Hongkong lasten. Hinzu komme, dass zum Verdruss der Börsianer Hongkong von Peking immer stärker an die Kandare genommen werde. Anlässlich der Feier des 25. Jahrestags der Eingliederung der Metropole als chinesische Sonderverwaltungszone am 1. Juli habe Chinas Staatspräsident Xi Jinping keinen Zweifel daran gelassen, dass die neue Hongkonger Regierung der Kontrolle Pekings unterstehe. Die restriktive US-Geldpolitik und die Spannungen zwischen China und den USA würden ebenfalls Sorgen bereiten. Und auch die Sanktionen gegen chinesische Unternehmen, Beschränkungen des Technologietransfers, Handelskriegszölle und die Beziehungen Chinas zu Russland könnten auf die weitere Entwicklung des Hang Seng abfärben, so die Befürchtung.
Günstig bewertet
Im Gegensatz zu nahezu allen westlichen Industrienationen habe China mit einer Rate von 2,5 Prozent aber sicherlich kein Inflationsproblem, und angesichts eines Leitzinses in Höhe von 3,7 Prozent bestehe auch genügend Spielraum, um die Wirtschaft notfalls zu stützen. Positiv stimme außerdem ein Blick auf die Bewertung: Der Hang Seng werde aktuell mit einem KGV von 11,5 deutlich günstiger gehandelt als sein marktbreites US-Pendant S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0). Hier würden Anleger im Schnitt das 16-Fache der für dieses Jahr prognostizierten Unternehmensgewinne zahlen. (15.07.2022/ac/a/m)
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