Keine Angst vor dem Mietendeckel!
27.08.19 11:40
Merck Finck Privatbankiers
München (www.aktiencheck.de) - Immobilieninvestoren reagieren erschreckt auf den Berliner Mietendeckel, so Daniel Kerbach, Chief Investment Officer bei Merck Finck Privatbankiers.
Und tatsächlich schade die Maßnahme dem Standort Berlin schon jetzt, weil Investoren die Rechtsunsicherheit fürchten würden. Dennoch würden die Ängste vieler Investoren unterm Strich übertrieben wirken.
Erstens: Das Vorhaben des Berliner Senats stehe auf wackeligen juristischen Füßen. Ob die Umsetzung tatsächlich gelinge, sei mehr als fraglich. Zweitens: Der Mietendeckel in Berlin werde zu einer Sonderkonjunktur der Immobilienpreise in anderen deutschen Metropolen führen. Profitieren würden zudem die Umlandbereiche von Metropolen, denn dort seien regulatorische Vorstöße wie in Berlin weniger wahrscheinlich. Auch Standorte der zweiten Reihe hätten noch Luft nach oben. Es gebe nach wie vor Kaufgelegenheiten im Immobilienmarkt - sie seien nur besser versteckt.
Grundsätzlich gelte: Ein strategisches Immobilieninvestment gehöre in jedes Portfolio. Daran ändere auch die gefühlte Rechtsunsicherheit durch den Berliner Mietendeckel nichts. Eine Anlage in Immobilien und guten Immobilienaktien verspreche Stabilität und solide Ausschüttungen. Das sei im Niedrigzinsumfeld für Anleger besonders wichtig. Wir empfehlen deswegen eine Quote von 5 Prozent für ein ausgewogenes Portfolio, so Daniel Kerbach, Chief Investment Officer bei Merck Finck Privatbankiers, weiter.
Wichtig sei, diversifiziert anzulegen - am besten global, mindestens europäisch. Zu einem diversifizierten Immobilieninvestment würden physische Immobilien bzw. Immobilienfonds genauso wie Immobilienaktien gehören. Wer sich aus individuellen Gründen nur auf Deutschland beschränken möchte, sollte darauf achten, nicht zu stark von einem Standort oder einer Immobilienkategorie abhängig zu sein. (27.08.2019/ac/a/m)
Und tatsächlich schade die Maßnahme dem Standort Berlin schon jetzt, weil Investoren die Rechtsunsicherheit fürchten würden. Dennoch würden die Ängste vieler Investoren unterm Strich übertrieben wirken.
Grundsätzlich gelte: Ein strategisches Immobilieninvestment gehöre in jedes Portfolio. Daran ändere auch die gefühlte Rechtsunsicherheit durch den Berliner Mietendeckel nichts. Eine Anlage in Immobilien und guten Immobilienaktien verspreche Stabilität und solide Ausschüttungen. Das sei im Niedrigzinsumfeld für Anleger besonders wichtig. Wir empfehlen deswegen eine Quote von 5 Prozent für ein ausgewogenes Portfolio, so Daniel Kerbach, Chief Investment Officer bei Merck Finck Privatbankiers, weiter.
Wichtig sei, diversifiziert anzulegen - am besten global, mindestens europäisch. Zu einem diversifizierten Immobilieninvestment würden physische Immobilien bzw. Immobilienfonds genauso wie Immobilienaktien gehören. Wer sich aus individuellen Gründen nur auf Deutschland beschränken möchte, sollte darauf achten, nicht zu stark von einem Standort oder einer Immobilienkategorie abhängig zu sein. (27.08.2019/ac/a/m)
