Planethic Aktie: Spannende Transformation mit hohem Potenzia
06.10.25 11:00
Der Anlegerbrief
Krefeld (www.aktiencheck.de) - Planethic-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":
Die Aktienexperten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Planethic Group AG (ISIN: DE000A3E5ED2, WKN: A3E5ED, Ticker-Symbol: VEZ) unter die Lupe.
Die ganz neu unter Planethic Group firmierende Gesellschaft habe bislang unter dem Namen Veganz vor allem vegane Produkte entwickelt und unter anderem über Supermärkte vertrieben. Aus den Aktivitäten seien mehrere innovative Technologien hervorgegangen, die nun im großen Stil vermarktet werden sollten. Als "Food-Tech"-Unternehmen könnte Planethic am Markt komplett neu bewertet werden, wenn sich abzeichnen sollte, dass die Strategiewende aufgehe.
Vegane Produkte, die über vielfach größere Partner in einem wettbewerbsintensiven Umfeld vertrieben würden - ein schwieriges Geschäft, in dem die vormalige Veganz die Erwartungen nicht habe erfüllen können. Daher sei der Bereich zurückgefahren worden, was sich in den Halbjahreszahlen deutlich niedergeschlagen habe: Die Erlöse seien binnen Jahresfrist von 7,0 auf 2,0 Mio. Euro zurückgegangen und hätten damit den Trend der Vorjahre fortgesetzt.
Einmalerträge aus dem vereinbarten Verkauf einer Tochter (OrbiFarm) hätten aber zugleich für einen hohen Periodengewinn von 23,7 Mio. Euro (Vj: -5,5 Mio. Euro) gesorgt. OrbiFarm, die ein effizientes, pestizidfreies Verfahren für das Indoor-Farming anbiete, sei vom bisherigen CEO Jan Bredack zusammen mit Investoren erworben worden. Auch das Veganz-Geschäft selbst und der Bereich "Happy Cheeze" (veganer Käse) stünden zum Verkauf.
Der Schwerpunkt der weiteren Entwicklung liege dagegen auf "Peas on earth" (Technologie für vegane Fleischalternativen) und auf der Gesellschaft Milik. Letztere habe ein Verfahren entwickelt, um trockene Halbfertigprodukte ("Blätter") für diverse Flüssigkeiten (Milch, Milchalternativen, Saft, Suppe) zu drucken, was gegenüber Pulver zahlreiche Vorteile - einfacher, günstiger, bessere Qualität etc. - biete und nun in den Roll-out überführt werden solle.
Auf Basis noch nicht bindender Vorverträge für 280 Mio. Liter (in Blattform) werde aktuell mit Investoren über eine Finanzierung auf Basis einer Pre-Money-Bewertung von 80 Mio. Euro verhandelt, im Anschluss sollten zügig zehn eigene Produktionsstätten aufgebaut werden.
Milik sei aktuell das zentrale Vorhaben der Planethic Group, das vom neuen CEO Rayan Tegtmeier vorangetrieben werde. Zur Stärkung seien zuletzt auch zwei Akquisitionen durchgeführt worden. Könnten die Pläne weitgehend realisiert werden, könnte in der zweiten Jahreshälfte 2026 sogar ein IPO an der Nasdaq anstehen.
Insgesamt eine ambitionierte, aber auch sehr spannende Story, die die Aktienexperten von "Der Anlegerbrief" eng im Blick behalten. (Ausgabe 36 vom 04.10.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (06.10.2025/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Aktienexperten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Planethic Group AG (ISIN: DE000A3E5ED2, WKN: A3E5ED, Ticker-Symbol: VEZ) unter die Lupe.
Die ganz neu unter Planethic Group firmierende Gesellschaft habe bislang unter dem Namen Veganz vor allem vegane Produkte entwickelt und unter anderem über Supermärkte vertrieben. Aus den Aktivitäten seien mehrere innovative Technologien hervorgegangen, die nun im großen Stil vermarktet werden sollten. Als "Food-Tech"-Unternehmen könnte Planethic am Markt komplett neu bewertet werden, wenn sich abzeichnen sollte, dass die Strategiewende aufgehe.
Vegane Produkte, die über vielfach größere Partner in einem wettbewerbsintensiven Umfeld vertrieben würden - ein schwieriges Geschäft, in dem die vormalige Veganz die Erwartungen nicht habe erfüllen können. Daher sei der Bereich zurückgefahren worden, was sich in den Halbjahreszahlen deutlich niedergeschlagen habe: Die Erlöse seien binnen Jahresfrist von 7,0 auf 2,0 Mio. Euro zurückgegangen und hätten damit den Trend der Vorjahre fortgesetzt.
Einmalerträge aus dem vereinbarten Verkauf einer Tochter (OrbiFarm) hätten aber zugleich für einen hohen Periodengewinn von 23,7 Mio. Euro (Vj: -5,5 Mio. Euro) gesorgt. OrbiFarm, die ein effizientes, pestizidfreies Verfahren für das Indoor-Farming anbiete, sei vom bisherigen CEO Jan Bredack zusammen mit Investoren erworben worden. Auch das Veganz-Geschäft selbst und der Bereich "Happy Cheeze" (veganer Käse) stünden zum Verkauf.
Auf Basis noch nicht bindender Vorverträge für 280 Mio. Liter (in Blattform) werde aktuell mit Investoren über eine Finanzierung auf Basis einer Pre-Money-Bewertung von 80 Mio. Euro verhandelt, im Anschluss sollten zügig zehn eigene Produktionsstätten aufgebaut werden.
Milik sei aktuell das zentrale Vorhaben der Planethic Group, das vom neuen CEO Rayan Tegtmeier vorangetrieben werde. Zur Stärkung seien zuletzt auch zwei Akquisitionen durchgeführt worden. Könnten die Pläne weitgehend realisiert werden, könnte in der zweiten Jahreshälfte 2026 sogar ein IPO an der Nasdaq anstehen.
Insgesamt eine ambitionierte, aber auch sehr spannende Story, die die Aktienexperten von "Der Anlegerbrief" eng im Blick behalten. (Ausgabe 36 vom 04.10.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (06.10.2025/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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