RENK Aktie: Unterschätzte Rüstungsaktie
03.02.25 09:20
Der Anlegerbrief
Krefeld (www.aktiencheck.de) - RENK-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":
Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der RENK Group AG (ISIN: DE000RENK730, WKN: RENK73, Ticker-Symbol: R3NK) unter die Lupe.
Während die Rheinmetall-Aktie von einem Allzeithoch zum nächsten eile und sich in den letzten zwölf Monaten mehr als verdoppelt habe, komme RENK nur deutlich mühsamer voran und liege immer noch fast um die Hälfte unter den Höchstkursen von letztem April. Dabei würden sich die Perspektiven für die Rüstungsaktie zunehmend aufhellen.
RENK zähle zu den weltweit führenden Herstellern von einsatzkritischen Antriebs- und Steuerungssystemen. Rund 75% des Geschäfts würden auf Rüstungsgüter, insbesondere auf Getriebe, Motoren und Kupplungen für Panzer und Kriegsschiffe entfallen. Die restlichen 25% würden mit zivilen Anwendungen, etwa im Industrie- und Energiebereich, erlöst. Getrieben vom Ukrainekrieg und der Wiederaufrüstung westlicher Staaten sei es aber vor allem der Militärsektor, der RENK aktuell ein kräftiges Wachstum beschere. Allein im letzten Jahr hätten die Augsburger ihren Umsatz um satte 23% auf 1,1 Mrd. Euro und das EBIT sogar um 26% auf 189 Mio. Euro steigern können und damit das obere Ende der eigenen Prognosespanne erreicht.
Dieser Trend dürfte so schnell auch nicht abebben, denn die Orderbücher von RENK seien nach einem Rekordauftragseingang in 2024 von 1,4 Mrd. Euro prall gefüllt. Schon jetzt entspreche der Gesamtauftragsbestand von über 4,8 Mrd. Euro mehr als dem Vierfachen des Jahresumsatzes. Und die politischen Bestrebungen würden eher noch in Richtung einer deutlichen Ausweitung der Wehretats gehen. Selbst wenn man Trumps provokative Forderung von 5% Rüstungsausgaben am BIP außen vor lasse, werde auch von deutschen Politikern und NATO-Generalsekretär Rütte bereits eine Erhöhung von derzeit 2% auf 3 bis 3,5% am BIP ins Spiel gebracht. Das entspräche allein in den NATO-Staaten einer Aufstockung der Verteidigungsbudgets um mindestens 600 Mrd. auf 1,8 Bio. Euro pro Jahr. Entsprechend mühelos könnten die Experten der Vorstandsprognose folgen, die für die kommenden Jahre ein Marktwachstum von rd. 10% pro Jahr unterstelle und dabei für RENK bis 2027 ein überproportionales Ertragswachstum um rd. 15% pro Jahr auf 300 Mio. EBIT anpeile.
Da der aktuelle Boom im Rüstungssektor angesichts der geopolitischen Disruptionen nachhaltig sein dürfte, befinde sich RENK in einer aussichtsreichen Lage. Wenn die Bayern ihre - plausiblen - mittelfristigen Ertragsziele erreichen würden, würde sich das im Peer-Vergleich jetzt schon moderate KGV der Aktie auf nur noch 13 reduzieren.
Die Experten von "Der Anlegerbrief" erwägen eine Positionierung. (Ausgabe 4 vom 01.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (03.02.2025/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der RENK Group AG (ISIN: DE000RENK730, WKN: RENK73, Ticker-Symbol: R3NK) unter die Lupe.
Während die Rheinmetall-Aktie von einem Allzeithoch zum nächsten eile und sich in den letzten zwölf Monaten mehr als verdoppelt habe, komme RENK nur deutlich mühsamer voran und liege immer noch fast um die Hälfte unter den Höchstkursen von letztem April. Dabei würden sich die Perspektiven für die Rüstungsaktie zunehmend aufhellen.
RENK zähle zu den weltweit führenden Herstellern von einsatzkritischen Antriebs- und Steuerungssystemen. Rund 75% des Geschäfts würden auf Rüstungsgüter, insbesondere auf Getriebe, Motoren und Kupplungen für Panzer und Kriegsschiffe entfallen. Die restlichen 25% würden mit zivilen Anwendungen, etwa im Industrie- und Energiebereich, erlöst. Getrieben vom Ukrainekrieg und der Wiederaufrüstung westlicher Staaten sei es aber vor allem der Militärsektor, der RENK aktuell ein kräftiges Wachstum beschere. Allein im letzten Jahr hätten die Augsburger ihren Umsatz um satte 23% auf 1,1 Mrd. Euro und das EBIT sogar um 26% auf 189 Mio. Euro steigern können und damit das obere Ende der eigenen Prognosespanne erreicht.
Da der aktuelle Boom im Rüstungssektor angesichts der geopolitischen Disruptionen nachhaltig sein dürfte, befinde sich RENK in einer aussichtsreichen Lage. Wenn die Bayern ihre - plausiblen - mittelfristigen Ertragsziele erreichen würden, würde sich das im Peer-Vergleich jetzt schon moderate KGV der Aktie auf nur noch 13 reduzieren.
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