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Fr, 17. April 2026, 8:18 Uhr

Stratec SE

WKN: STRA55 / ISIN: DE000STRA555

STRATEC Aktie: Chance auf ein Comeback


13.10.25 10:45
Der Anlegerbrief

Krefeld (www.aktiencheck.de) - STRATEC-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":

Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Laborausrüsters STRATEC SE (ISIN: DE000STRA555, WKN: STRA55, Ticker-Symbol: SBS) unter die Lupe.

In den letzten Jahren sei die STRATEC-Aktie förmlich durch ein Tal der Tränen gegangen, aktuell notiere sie auf einem Mehrjahrestief. Das liege vor allem daran, dass der Medtech-Anbieter über längere Zeit mit einer schwachen Nachfrage zu kämpfen gehabt habe. Für die kommenden Jahre bestehe aber Hoffnung auf Besserung.

STRATEC zähle zu den führenden Anbietern vollautomatischer Analysesysteme für die Labordiagnostik. Kunden der Schwaben seien insbesondere die Global Player der In-Vitro-Diagnostik (in vitro = im Reagenzglas) wie Abbott, Qiagen oder Novartis, die die Systeme zusammen mit ihren Reagenzien an Labore und andere Einrichtungen verkaufen würden. Nachdem die Branche in den Corona-Jahren einen regelrechten Boom erlebt habe, der auch STRATEC kräftige Umsatzschübe von mehr als 15% pro Jahr beschert habe, habe das Unternehmen in den Folgejahren empfindliche Rückgänge hinnehmen müssen. Nun gebe es aber einen Hoffnungsschimmer, denn im ersten Halbjahr 2025 habe der Umsatz mit einem Plus von 5,8% auf 118,6 Mio. Euro erstmals seit langem wieder Wachstum ausgewiesen.

Dabei lohne ein Blick ins "Kleingedruckte", denn während der Umsatz mit Analysesystemen immer noch leicht um 2,4% unter Vorjahr gelegen habe, hätten die Einnahmen aus Verbrauchsmaterialien leicht um 2,8% und die aus Entwicklungsleistungen sogar deutlich um 19,9% zugelegt. Beides signalisiere, dass die pandemiebedingten Überkapazitäten langsam abgebaut worden seien und sowohl die Auslastung der Labore als auch neue Kundenprojekte wieder zunähmen. Die Experten könnten daher mühelos der Prognose des Vorstands folgen, der mit einer Wachstumsbeschleunigung im zweiten Halbjahr rechne und für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum mit niedriger bis mittlerer einstelliger Rate erwarte. Dabei solle die bereinigte EBIT-Marge, die zum Halbjahr noch bei 7,1% gelegen habe, zumindest wieder auf 10 bis 12% steigen, auch wenn sie damit noch unter dem Vorjahreswert von 13% liege. Spätestens im kommenden Jahr sei dann ein noch kräftigerer Schub zu erwarten, zumal die generellen Wachstumstreiber von STRATEC, wie die Alterung der Gesellschaft oder die anhaltende Zunahme chronischer und infektiöser Erkrankungen, unverändert intakt seien.

Die Aktie habe auf die verbesserten Perspektiven schon leicht reagiert. Trete der erwartete Wachstumsschub ein und könne STRATEC vor allem die Margen wieder deutlich verbessern - selbst vor Corona seien 15% und mehr üblich gewesen -, böte die Aktie aber noch erhebliches Potenzial. (Ausgabe 37 vom 11.10.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.10.2025/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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