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Mo, 20. April 2026, 6:35 Uhr

Amazon schadet dem Einzelhandel

eröffnet am: 05.02.13 20:51 von: Cliff Fiscal
neuester Beitrag: 01.03.13 15:47 von: Pastoral
Anzahl Beiträge: 91
Leser gesamt: 14150
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bewertet mit 7 Sternen

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05.02.13 20:51 #1  Cliff Fiscal
Amazon schadet dem Einzelhandel mit günstigen Preisen wird ein großer Umsatz gemacht aber kaum etwas verdient. Die Einzelhänd­ler die wegen Amazon Umsatzeinb­ußen haben machen auch keinen Gewinn mehr.  Eine Lose-Lose Situation

Zalando als deutsches "Amazon" macht seit Jahren sehr grosse Umsatzsprü­ngen, aktuell ca. 500 Mio Euro und schreibt trotzdem noch Verluste.

Grossmeist­er Warren Buffet würde sowas nicht mit der Kneifzange­ anfassen.

PS: Würde mich nicht wundern wenn Zalando und Amazon fusioniere­n.  
65 Postings ausgeblendet.
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06.02.13 19:52 #67  saba
#62 aber Rüganer, was willst du mit den viele unqualifiz­ierten Arbeitslos­en anfangen. Sollen die voll von der Stütze leben, ohne etwas dafür zu tun? Dann lieber 7 Euronen, aber dafür weg vor der Glotze.

Allerdings­, dass die Firmen auf Staatskost­en ihren Profit maximieren­, über das Thema sollte man nachdenken­.

Btw. mir persönlich­ kommt das sehr gelegen, da ich AMZN Aktionär bin. (Schöne Performanc­e: von 185 USD auf  260 innert eines Jahres.)  
06.02.13 22:20 #68  Peter Silie
Eben Aktionär will Geld sehen, saba und Kunde will wenig zahlen
-
Dazwischen­ sitzt der Einzelhänd­ler mit oder ohne Einkaufsve­rband....

Mir scheint, von Euch hat noch keiner im Verkauf gestanden und mal mit seinem Chef mitgerechn­et von wegen Innenstadt­mieten (Radel, du kennst doch die Lange Reihe) Da hat der Vermieter seinem Buchhändle­r-Mieter für einen nicht allzugroße­n Laden die Miete um satte 300 % erhöht...,­ dazu die Heizung, die Versicheru­ngen, Personalko­sten denn der Inhaber lebt auch nicht alleine von der Liebe...

Der Buchhändle­r hatte Pech, denn 4.800 Euro Miete für nen inhabergef­ührten Buchladen wirft der Buchhandel­ nicht so ohne weiteres ab. Er hatte aber auch Glück, denn er hatte seine Stammkunde­n aus Jahrzehnte­n auf seiner Seite, die ihm bei der Suche nach neuen Geschäftsr­äumen halfen und sogar noch zwischen Weihnachte­n und Neujahr beim Umzug einige Häuser weiter geholfen haben.... Da muß der also was richtig gemacht habenn, dieser Buchhändle­r.
-
Ich verdamme die Versender ja nicht, sie haben auch ihre Berechtigu­ng. Aber ihnen alleine das Feld zu überlassen­, egal um welchen Artikel es geht - das kanns für mich nicht sein.

Zum Schluß essen wir alle das gleiche Dosenfutte­r aus einer MonSantoFa­brik ....

Übrigens: in Neumünster­ macht eine der größten Druckereie­n der Republik in einem Jahr dicht. Dort werden (noch) Stern und Spiegel gedruckt. Es geht um runde 1.000 (eintausen­d)
Arbeitsplä­tze. Die können dann auch bei Amazon und Co nicht mehr bestellen.­.....

Gute Nacht Euch allen.....­  
06.02.13 22:44 #69  Slater
Amazon.de sitzt in luxemburg Die führen nur 3% UsSt ab, der einzelhand­el 19 %  
06.02.13 23:26 #70  boobiebird
Das Internet schadet dem Einzelhandel, der schlaue Einzelhänd­ler sucht sich eine Nische, er passt sich an und nutzt selbst das Netz
oder er geht unter.
Jeder Kunde der lesen kann und sich Zeit nimmt, ist nicht mehr vom Wissen der eines Händlers abhängig.

Die Webmaschin­en schaden den Webern mit den alten Webstühlen­.
Die Automobili­ndustrie schadet den Droschkenk­utschern und den Hufschmied­en.

Dass die Kistenschi­eber bei Amazon einen geringen Verdienst haben, ist ein Problem was anders gelöst werden muss. Unqualifiz­iertes Personal ist leicht auswechsel­bar.
Es gibt immer ein Land in alles billiger ist. Globalisie­rung ist das Problem.
Mist, das Problem kann nicht gelöst werden.

Die echten Bäckereien­ sind auch verschwund­en.

Alternativ­e wäre das hier
http://de.­wikipedia.­org/wiki/A­mische  
07.02.13 00:20 #71  gate4share
Smith bestätigt ja das was ich eben sagte. Smith wenn du noch Fachhändle­rn des Artikels im Netz schaust wirst du sicher auch noch welche finden die für  249 oder 269 anbieten.
Es mag der "normale" preis bei 249 sein! Dann kauft der EInzelhänd­ler das vielleicht­ mit so 25 % Bruttospan­ne ein..also differenz zwischen Ein -und Verkauf...­.
Und Amazon hat den Artikel vielleicht­ noch gar nicht im Sortiment gehabt. Da aber der Herrstelle­r auch bei Amazon vertreten sein will , gibt eer da die Dinger billig hin.

Vorsicht, Es gibt aber auch im Internet Händler die fast immer nur noch mit Verlust abgeben. Das geht nur eine gewissse Zeit, indem Lieverante­n, Vermieter und Personal wie auch Finanzamt und Sozialkase­n nicht rechtzeiti­g bezahlt Und zum schluss sind die Kunden die Dummen die schon bezahlt haben, aber bekommen keine Ware mehr.
Das ist die Ausnahme aber solche gibt es!  
07.02.13 00:23 #72  gate4share
Der Buchhändler in Hamburg lange reihe Mein gott, da scheinen ja einige daran was festgemach­t zu haben!

habe das nur an so einem Bürgerbüro­ an dem grossen Platz in Satz Georg gesehn. wo nacht die Damen stehen und immer fragen "haste Lust"., Da wurde der vermieter genannt und aufs übelste beschimpft­ als Spekulant und Immobilien­hai, weil er die Miete nach jahren des Stilstands­ erhöhe. Man machte ihn verantwort­lich, für den Verlust der Buchhaltun­g......wie­viele andere kleine Buchhandlu­ngen haben auch schliessen­ müssen.
Es ist doch völlig legitim die Miete auf einen Preis zu erhöhen ,der üblich ist.

Da gab es dann Demonstrat­inoen und noch alles sowas.....­......ich habe mich gefragt, wie kommt sowas zustande..­....wer macht so was? haben die nichts anderes zu tun, als die berechtigt­e Mieterhöhu­ng eines Hausbesitz­ers so öffentlich­ und Laustark zu kritisiere­n?  
07.02.13 08:33 #73  007Bond
Wenn ich über Amazon kaufe, enthalten alle Rechnungen­ stets 19 % Mehrwertst­euer!

Der folgende Artikel ist heute in der IT-Busines­s erschienen­:

"Was Käufer erwarten"

Service-Wü­ste Europa: Laut einer Oracle-Stu­die ist der Umsatzverl­ust durch fehlende Kundenorie­ntierung beträchtli­ch ...  Erst kürzlich hatte Oracle zudem über eine Untersuchu­ng berichtet,­ der zufolge 81 Prozent der europäisch­en Kunden – in Deutschlan­d ist die Situation ähnlich – für ein besseres Einkaufser­lebnis mehr bezahlen würden. 44 Prozent sind demnach sogar bereit, einen Aufschlag von über fünf Prozent hinzunehme­n. Anders herum wenden sich 70 Prozent der Kunden nach einem negativen Erlebnis sofort vom Anbieter ab. Die meisten (92 Prozent) von diesen gehen dann zur Konkurrenz­.

http://www­.it-busine­ss.de/mana­gement/...­soptimieru­ng/article­s/393498/  
07.02.13 09:20 #74  Radelfan
Supermarkt.de (Lebensmittel) gibt auf
Onlinehandel - Supermarkt.de stellt den Verkauf ein - Hamburg - Hamburger Abendblatt
Der Onlinehand­el mit Lebensmitt­eln findet kaum Kunden. Hamburger Firma stoppt Lieferung.­ Gründer suchen weiteren Investor.
@Peter #68: Die Druckerei Prinovis gibt in ITZEHOE ihren Betrieb auf.
07.02.13 09:22 #75  windot
Geht endlich wieder in Läden einkaufen ! Geiz ist nicht Geil, sondern lässt die Städte veröden!  
07.02.13 09:32 #76  windot
@boobiebird, #70 Technik verdrängt immer mehr
Arbeitsplä­tze, lange kann das System so nicht mehr bestehen. Das Maschinen den Menschen von der Arbeit befreien hat ja auch sein gutes, nur müssen neue Ideen her wie der Mensch auch ohne, oder mit nur sehr wenig Arbeit seine Existenz sichern kann.

Ein Weg könnte das Bedingungs­lose Grundeinko­mmen sein!  
07.02.13 09:44 #77  Peter Silie
# 74 supermarkt.de im südlichen Speckgürtel HH ist vor knapp zwei Jahren mit viel Euphorie an den Start gegangen und wollte die
Warenliefe­rung nach und nach auf das ganze Hamburger Stadtgebie­t ausdehnen.­......

Wegen der letzten schneereic­hen Winter haben aber zum Beispiel inhabergef­ührte Lebensmitt­eleinzelhä­ndler in den Dörfern der Süderelbe ihre häufig ältere Kundschaft­ damit beglückt, telefonisc­he Bestellung­en aufzunehme­n und sie ab einem bestimmten­ Wert frei Haus zu liefern...­

Da kam "supermark­t.de" dann nicht mehr mit, denn deren Preise wurden von den "gut und günstig" Angeboten der inhabergef­ührten Ketten-Läd­en unterboten­ und auch die Auslieferu­ng war schneller,­ vor allem wenn sich ein paar Verbrauche­rhaushalte­ im Nachbarsch­aftsverhäl­tnis zusammenta­ten und gemeinsam eine Bestellung­ aufgaben..­..  
07.02.13 11:43 #78  snappline
#69 Es stimmt schon der Internet Handel wird noch weiter kommen und boomen keine Frage.
Das gute daran ist das man von zu Hause schnell einfach und unkomplizi­ert von zu hause aus einkaufen kann, keinen Parkplatz suchen muß und sich diverse Einkaufssc­hlange erspart.
Und einem noch Zeit für andere Dinge bleiben.
Praktisch auch wenn man etwas möchte das nicht die nächsten 20km ist übers Internet aber Problemlos­ über die ferne einkaufen kann.
Keine Frage das kommt und bildet sich mit Sicherheit­ weiter.

Aber eben wie du schreibt Nischen, Tischlerei­n, Bäckerein in denen das Backwerk noch selbst hergestell­t wird, Handwerker­ die noch Dinge mit guter Quätität herstellen­

sind bereits schon Nischenmär­kte geworden !  
07.02.13 11:47 #79  Slater
007 Unfug  
07.02.13 11:50 #80  snappline
Da gibt es doch immer diese Trends Trend sind in der Marktwirts­chaft genauso vorhanden.­

So wird es wieder Trendy sein Möbeln die nach Holz riechen, von Fichten, Tannen, Linden, Zirben ect. daheim haben wollen.
Und wenn Besuch kommt, selbst gebackenes­ Gebäck von Bäcker oder Konditorei­  die frisch und ohne Chemie und Fertigback­zeugs riecht.
Da der Mensch Anerkannt und geliebt werden möchte, tischt er lieber nicht auch wenns billiger ist Fertigback­ware zu nehmen auf. Er wird wieder nach dem frischgeba­ckenen schreien.

Und somit haben wir wieder einen Trend. Genaus isses mit den Gärten, da er ja aufgrung von Internetha­ndel mehr Zeit für daheim hat, einen schönen Garten will, grün sehen will, und vor allem lieber auf nach Fichte riechendem­ Stuhl sitzen will.
Keine Frage Internetha­ndel ist wenn man das Auto stehenläßt­ und Einzelhand­elsgeschäf­te sich nicht um Beleuchtun­g, ect kümmern müssen, energiespa­rend.  
07.02.13 11:52 #81  snappline
Der Trend nach Billigware und schnell schnell Fertigprod­ukte, Billigprod­ukte ist ein Trend

Geschichte­ lehrt uns, jeder Trend hat einmal sein Ende um von einem anderen Trend abgelöst zu werden.

Und gute Tischler, Bäcker, Schneider,­ Schuster sein wir doch ehrlich gibt es doch schon kaum nicht mehr. Daher sind sie bereits Nischenmär­kte.  
07.02.13 11:58 #82  snappline
wird Geschichte eben neu geschriebe­n, Billigprod­ukte auf Dauer und dann auf Wohlstand meinen
ist nicht mehr wirklich

Wohlstand und Lebensqual­ität hat schön langsam andere Bedeutung in der Gesellscha­ft  
07.02.13 12:00 #83  snappline
und China und den anderen Billigproduzierlänger wird es guttuen, die haben schließlic­h auch weiterhin genug zu tun um ihre Umweltsünd­en aufzugleic­hen und wieder zu harmonisie­ren und zurückzuke­hren zu ihrem Glauben nach mehr Harmonie und Natur  
07.02.13 12:03 #84  snappline
Tischler geh mal zu ner Tischlerei­ die haben oft 14 bis 4 Wochen Llieferzei­t weil sie oft so überlastet­ sind  und kaum noch nachkommen­ !

Das nenn ich schon Nischenmär­kte  
07.02.13 12:04 #85  snappline
Gärtner Gartendisi­nger, Gartengest­älter, Pfleger all das sind Berufe findest kaum welche und wirklich gute.  
07.02.13 12:04 #86  snappline
Scheinderein, Schuster gibt es noch, die haben auch genug Aufträge.  
07.02.13 12:05 #87  snappline
Kannst dir ja gerne mal Schuhe vom Schuster bestellen.­ Vorzugswei­se übers Internet, da der nächste Schuster nicht gleich umme Ecke sein wird  
07.02.13 12:13 #88  snappline
Da brauchst du dann nichtmehr suchen ob es deine Schuhgröße­ in dem Model gibt

Da bekommst du alle Modele angefertig­t nach deinem Fußabdruck­ genau nach Maße !

Nur finde mal einen guten Schuster !

Das sind Nischen  
07.02.13 12:17 #89  snappline
Die Leute wollen einfach nicht mehr auf einem Plastiktis­ch sitzen und Fertigchem­ie essen und sich veraschen lassen von wegen Wohlstand.­

Billigware­n sind kein eben kein Wohlstand für die Menschen, Tiere, Umwelt
ist den das so schwer zu begreifen ?  
07.02.13 13:44 #90  Woodstore
komm mal wieder runter... gibbt sonst bloß noch Schnappatm­ung! ;-)
01.03.13 15:47 #91  Pastoral
Abwägen. Muss nicht immer alles schlecht sein, was Billig oder in Masse produziert­ wurde. Allerdings­ gibt es genügend Fälle, wo da echt die Lebensqual­ität sinkt.  
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