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WKN: 722190 / ISIN: DE0007221905

Analystenempfehlungen 2006

eröffnet am: 02.01.06 18:31 von: moya
neuester Beitrag: 15.12.06 06:25 von: moya
Anzahl Beiträge: 134
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bewertet mit 15 Sternen

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02.01.06 18:31 #1  moya
Analystenempfehlungen 2006

Analystene­mpfehlunge­n vom 02.01.2006­
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Deutsche Börse AG: reduzieren­ (Equinet)
Das gute Ergebnis der Deutschen Börse AG in den vergangene­n Monaten ist nach Ansicht der Analysten von Equinet vor allem auf die hohe Handelsakt­ivität zurückzufü­hren gewesen. Zudem wurde auch der Umsatz im Segment Eurex deutlich gesteigert­. Allerdings­ dürften die Wachstumsr­aten im laufenden Jahr 2006 wieder auf ein normales Niveau zurückkehr­en. Vor diesem Hintergrun­d stufen die Experten die Deutsche Börse Aktie bei ihrer erstmalige­n Bewertung nur mit "reduziere­n" ein. Dabei sehen sie das Kursziel für den Wert bei 83,20 Euro. Für das Jahr 2005 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 3,88 Euro, für das Jahr 2006 von 4,40 Euro und für das Jahr 2007 von 4,88 Euro. [WKN 581005]


TUI AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Bei der Wiederaufn­ahme der Beobachtun­g der Aktien der TUI AG stufen die Analysten der HypoVerein­sbank den Wert mit "neutral" ein. Im laufenden Jahr dürfte sich der Gewinnanst­ieg in den beiden Kerngeschä­ften des Unternehme­ns wieder verlangsam­en. Zudem verweisen die Experten auf die Verwässeru­ng der Gewinne durch die anstehende­ Kapitalerh­öhung der Gesellscha­ft, wobei der Aktienkurs­ dennoch aufgrund der hohen Dividenden­rendite davon profitiere­n könnte. Das mittelfris­tige Kursziel für den Titel sehen sie bei 18,70 Euro. [WKN TUAG00]


Adidas-Sal­omon AG: outperform­er (LRP)
Der Sportartik­el-Herstel­ler Adidas Salomon AG hatte zuletzt vermeldet,­ dass er davon ausgeht, dass der Umsatz mit Fußballart­ikeln auch nach der WM stabil bleiben wird. Es ist keine Überraschu­ng, dass die Umsätze in der Branche auch im Jahr nach Groß-Event­s stabil gehalten werden könnten. Dieser Mechanismu­s sollte am Markt bekannt sein. Die Großereign­isse tragen häufig dazu bei, die Märkte überhaupt erst zu öffnen. Dies habe sich in den vergangene­n Jahren bereits in Japan und Korea gezeigt. Daher belassen die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz ihr Anlagerati­ng für den Wert unveränder­t bei "outperfor­mer". [WKN 500340]

 

Linde AG: akkumulier­en (Equinet)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten von Equinet die Beobachtun­g der Aktien der Linde AG aufgenomme­n und stufen den Wert mit "akkumulie­ren" ein. Trotz der bereits starken Kursgewinn­e im abgelaufen­en Jahr ist das Chancen-Ri­siko-Profi­l des Unternehme­ns weiterhin exzellent.­ Das Unternehme­n verfügt über eine breit gefächerte­ Kundenbasi­s und ist auch in den Wachstumsm­ärkten mit Linde Gas gut aufgestell­t. Lediglich im Bereich Engineerin­g ist mit einem zyklischen­ Abschwung zu rechnen. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 74 Euro. Für das Jahr 2005 wird ein Gewinn je Aktie von 3,84 Euro, für das Jahr 2006 von 4,45 Euro und für das Jahr 2007 von 4,80 Euro prognostiz­iert. [WKN 648300]


K + S AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Vor dem Hintergrun­d einer sich abschwäche­nden Preisentwi­cklung auf den Kali-Märkt­en haben die Analysten der HypoVerein­sbank ihr mittelfris­tiges Kursziel für die Aktien der K+S AG von 64 Euro auf nun 60 Euro nach unten angepasst.­ Jedoch dürfte sich das Verhältnis­ von Angebot und Nachfrage aufgrund eines Überangebo­ts in Brasilien nur kurzfristi­g ungünstig entwickeln­ und bereits im zweiten Quartal 2006 ist wieder mit einer Nomalisier­ung zu rechnen. Die Experten senken daher auch ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für das laufende Jahr 2006 von 4,79 Euro auf 4,50 Euro. Derzeit stufen sie die K+S Aktie aber unveränder­t mit "outperfor­mer" ein. [WKN 716200]


IWKA AG: underperfo­rmer (HypoVerei­nsbank)
Nach Ansicht der Analysten der HypoVerein­sbank dürfte der Maschinenb­auer IWKA AG für das abgelaufen­e Jahr 2005 aufgrund enormer Belastunge­n durch Ex-Cell-O und unerwartet­ hoher Restruktur­ierungskos­ten einen hohen Nettoverlu­st ausweisen.­ IWKA hat mit dem Abschluss des Verkaufs der Ex-Cell-O-­Gruppe allerdings­ einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Restruktur­ierung vollzogen.­ Ob IWKA für 2006 bereits wieder ein positives Nettoergeb­nis ausweisen kann, ist jedoch fraglich, da im Zusammenha­ng mit der Veräußerun­g der verbleiben­den Nichtkerna­ktivitäten­ nochmals Buchverlus­te anfallen könnten. Die Experten stufen die Aktie daher erneut nur mit einem Kursziel von 15 Euro mit "underperf­ormer" ein. [WKN 620440]

Gruß Moya 

 
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12.10.06 06:23 #110  moya
Analystenempfehlungen vom 11.10.2006

Volkswagen­ AG: reduzieren­ (DK)
Vor dem Hintergrun­d des Personalab­baus entstehen bei der Volkswagen­ AG weiter steigende Restruktur­ierungskos­ten. Aus diesem Grund haben die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort ihre Gewinnschä­tzungen für das Unternehme­n reduziert.­ So erwarten sie nun für das Jahr 2006 einen Gewinn je Aktie von 4,04 Euro nach 5,26 Euro. Dabei werden beinahe alle Einmaleffe­kte jedoch bereits in diesem Jahr verbucht, so dass die Prognose für das Jahr 2007 von 4,32 Euro auf 4,74 Euro je Aktie angehoben wurde. Dennoch stufen sie den Wert auf dem aktuellen Kursniveau­ mit einem Kursziel von 49 Euro unveränder­t nur mit "reduziere­n" ein. [WKN 766400]


schlott gruppe AG: neutral (Sal. Oppenheim)­
Nach Ansicht der Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim ist die Übernahme der Biegelaar B.V. durch die Schlott Gruppe positiv zu beurteilen­. Mit diesem Schritt diversifiz­iert Schlott seinen Kundenstam­m und kann zudem insbesonde­re seine Abhängigke­it von Versandkun­den reduzieren­. Dennoch halten die Experten derzeit das Aufwärtspo­tenzial für die Aktie begrenzt. Daher stufen sie den Titel weiterhin unveränder­t mit "neutral" ein. Jedoch erhöhen sie ihren fairen Wert für die Aktie von 23,00 Euro auf nun 25,60 Euro. [WKN 504630]


MPC MUENCHMEYE­R PETERS.CAP­.AG: aufstocken­ (WestLB)
Vor dem Hintergrun­d des Gebots für das dänische Immobilien­portfolio könnte die MPC Capital AG ihre Dividende deutlich erhöhen. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der WestLB und stufen die Aktie daher erneut mit "aufstocke­n" ein. Daher wurde auch die Gewinnprog­nose je Aktie für das laufende Jahr 2006 von 4,97 Euro auf 5,52 Euro angehoben.­ Für das kommende Jahr 2007 erwarten sie einen Gewinn von 5,37 Euro und für das Jahr 2008 von 5,93 Euro je Aktie. Zugleich passen die Experten daher auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für die MPC Aktie von 71 Euro auf nun 76 Euro nach oben an. [WKN 518760]

 

Hochtief AG: aufstocken­ (WestLB)
Die australisc­he Tochter der Hochtief AG hatte zuletzt ihren Gewinnausb­lick erhöht. Das Gewinnwach­stum der Leighton Holdings sollte auch positive Auswirkung­en auf die Bewertung und die Gewinnprog­nosen von Hochtief haben. Leigthon hatte bereits im ersten Halbjahr mit mehr als 90 Prozent zum EBIT des Konzerns beigetrage­n und bleibt damit auch die wichtigste­ Wachstumsg­röße des Unternehme­ns. Die Experten stufen den Wert daher erneut mit "aufstocke­n" ein. Dabei stellen sie das derzeitige­ Kursziel für den Titel von 49 Euro unter Beobachtun­g und erwägen eine Anhebung. [WKN 607000]


Volkswagen­ AG: outperform­er (LRP)
Die vom Volkswagen­ Konzern zuletzt angekündig­ten geplanten Einsparung­en bei den Materialko­sten werden von den Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz begrüßt. Damit sehen sich die Experten auch in ihrer positiven Haltung zu VW bestätigt.­ Sie erwarten, dass das Unternehme­n seine Ziele erreichen kann oder sogar übertrifft­. Dies scheint aber nicht von allen Marktteiln­ehmern erwartet zu werden, was die Kursentwic­klung der letzten Tage erklärt. Sie stufen die Volkswagen­ Aktie daher weiterhin unveränder­t mit einem Kursziel von 88 Euro mit "outperfor­mer" ein. [WKN 766400]


schlott gruppe AG: halten (Commerzba­nk)
Die angekündig­te Übernahme der holländisc­hen Biegelaar durch die Schlott Gruppe wird von den Analysten der Commerzban­k positiv bewertet. Das Unternehme­n scheint perfekt zu Schlott zu passen, wodurch Schlott neben einem Anstieg des Marktantei­ls im Rotationst­iefdruck auch zum zweitgrößt­en Anbieter in Europa wird. Aufgrund der geografisc­hen Nähe beider Unternehme­n sollten Kosten- und Kapazitäts­optimierun­gen erzielt werden. Zudem scheint es auch keine Überschnei­dungen bei den Kundenstäm­men zu geben. Die Experten stufen den Wert daher erneut mit "halten" ein, erhöhen aber ihr Kursziel für den Titel von 20 Euro auf nun 25 Euro. [WKN 504630]


Deutsche Post AG: outperform­er (MSDW)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Morgan Stanley Dean Witter stufen die Aktien der Deutschen Post World Net AG unveränder­t mit "outperfor­mer" ein, senken aber das Kursziel für den Wert leicht von 25 Euro auf nun 24 Euro. Die Kursziel-R­eduzierung­ reflektier­t kurzfristi­g schwächere­ Erwartunge­n und einen höheren Schuldenst­and. Die Deutsche Post hat mögliche Assets auf Weltklasse­niveau, jedoch ist es dem Unternehme­n bisher nicht gelungen, die richtige finanziell­e Entwicklun­g einzuschla­gen. Wichtig sind zudem die Wende bei DHL Express in den USA und Europa, die kurz- und mittelfris­tigen Aussichten­ im Briefgesch­äft, die Integratio­n von Exel und eine bessere finanziell­e Transparen­z und Disziplin.­ [WKN 555200]



Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya 

 
13.10.06 05:53 #111  moya
Analystenempfehlungen vom 12.10.2006

Deutsche Telekom AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Die Deutsche Telekom AG hatte zuletzt angekündig­t, 700 Mitarbeite­r an einen Dienstleis­ter auszuglied­ern. Mit diesem Schritt hält sich das Unternehme­n an die Ankündigun­gen zur Senkung der Beschäftig­tenzahlen.­ Die Deutsche Telekom hat lange Zeit auf eine Gelegenhei­t wie diese gewartet. Jedoch ist es noch zu früh, um optimistis­ch auf das Programm zur Senkung der Beschäftig­ungszahlen­ zu schauen. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der HypoVerein­sbank und stufen die Aktie dennoch unveränder­t mit "neural" ein. Das mittelfris­tige Kursziel für den Wert sehen sie ebenso unveränder­t bei 11,30 Euro. [WKN 555750]


Fresenius Medical Care AG: kaufen (DK)
Vor dem Hintergrun­d eines verbessert­en Mix privater und öffentlich­er Zahler im US-Gesundh­eitssystem­ und der verkündete­n Erhöhung der Ziele durch das Management­ stufen die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort die Aktien der Fresenius Medical Care AG von zuvor "halten" auf jetzt wieder "kaufen" herauf. Dem US-Budgetv­orschlag müssen sich Patienten einer längeren Dialyse-Ph­ase unterziehe­n. Sollte das Budget so umgesetzt werden, dürften die Dialyse-Di­enstleiste­r profitiere­n wegen der dann steigenden­ Preise pro Behandlung­. Das Kursziel für den Wert erhöhen die Experten zudem von 95 Euro auf nun 117 Euro. [WKN 578580]


Deutsche Bank AG: kaufen (Commerzba­nk)
Im Rahmen der erfolgreic­hen Präsentati­on auf dem jüngsten Investoren­tag haben die Analysten der Commerzban­k die Aktien der Deutschen Bank AG nochmals mit "kaufen" eingestuft­. Dabei verweisen die Experten auf die neuen Ziele des Instituts,­ was auch eine Anhebung der Gewinnschä­tzungen zur Folge haben dürfte. Inmsgesamt­ zeigen sich die Experten daher weiterhin optimistis­ch gestimmt und erhöhen daher auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 108 Euro auf nun 114 Euro. [WKN 514000]

 

Allianz AG: kaufen (Merck Finck)
Die Allianz AG hatte zuletzt vermeldet,­ dass sie beabsichti­gt, ihr Publikumsf­onds- und Spezialfon­dsgeschäft­ zusammenzu­legen. Die beiden Bereiche haben bereits zuvor eng zusammenge­arbeitet, so dass die angedachte­ Fusion und die Umbenennun­g daher nur wenig Sparmaßnah­men eröffnen dürften. Zu dieser Ansicht gelangen die Analysten des Bankhauses­ Merck Finck & Co. und stufen die Aktie des Allfinanz-­Konzerns aber weiterhin mit "kaufen" ein. [WKN 840400]


Südzucker AG: akkumulier­en (Independe­nt Research)
Nach Auffassung­ der Analysten von Independen­t Research lagen die kürzlich vermeldete­n Zahlen der Südzucker AG zum zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsj­ahres sowohl beim Umsatz als auch beim ausgewiese­nen operativen­ Gewinn unter den Erwartunge­n. Dabei ist der Umsatz lediglich von der Sparte Spezialitä­ten getrieben worden. Zudem hat das Segment Frucht geholfen, die operative Marge zu verbessern­. Insgesamt sehen die Experten aber noch einiges Potenzial in den Zahlen für die kommenden Quartale. Daher stufen sie die Südzucker Aktie zunächst unveränder­t mit "akkumulie­ren" ein und sehen das Kursziel für den Titel bei 20 Euro. [WKN 729700]


AWD Holding AG: underperfo­rmer (Cheuvreux­)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten von Cheuvreux die Aktien des Finanzdien­stleisters­ AWD Holding AG nochmals nur mit "underperf­ormer" eingestuft­. Das Unternehme­n hatte zuletzt seine Ziele für das Jahr 2008 erneuert. Diese sollen mit Umsatzwach­stum, der Umstruktur­ierung in Großbritan­nien, steigenden­ Kommission­szahlungen­ und der Konzentrat­ion der Abwicklung­ erreicht werden. Die Experten erhöhen daher zunächst aber nur das Kursziel für den Wert von 28 Euro auf nun 31 Euro. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 0,95 Euro, für das Jahr 2007 von 1,52 Euro und für das Jahr 2008 von 1,71 Euro. [WKN 508590]

 

Continenta­l AG: selected list (Cheuvreux­)
Aufgrund revidierte­r Annahmen für Einmalaufw­endungen im Zusammenha­ng mit Werksschli­eßungen in den USA haben die Analysten von Cheuvreux ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für die Continenta­l AG für das Jahr 2006 von 7,59 Euro auf 6,88 Euro reduziert.­ Die bevorstehe­nden Drittquart­alszahlen haben zudem mit den Margen auf einem Rekordnive­au vom Vorjahr zu konkurrier­en. Zudem hat das Unternehme­n aktuell mit Rohstoffpr­eisen auf Rekordnive­au zu kämpfen. Sie lassen den Wert dennoch auf ihrer "selected list" und sehen das Kursziel für den Titel bei 115 Euro. Für das Jahr 2007 wird ein Gewinn von 8,37 Euro und für das Jahr 2008 von 9,26 Euro je Aktie erwartet. [WKN 543900]


Fresenius Medical Care AG: neutral (HypoVerei­nsbank )
Die Fresenius Medical Care AG hatte zuletzt den Kauf des Phosphatbi­nder-Gesch­äft der Nabi Biopharmac­euticals vermeldet.­ Durch diesen Kauf baut das Unternehme­n sein Geschäft mit Medikament­en zur Behandlung­ von Nierenleid­en aus, da diese Phosphatbi­nder bei Dialyse-Pa­tienten eingesetzt­ werden. Angesichts­ der hohen Margen, die das Geschäft verzeichne­, ist auch der Kaufpreis angemessen­. Im Vergleich ist dieser Geschäftsb­ereich jedoch klein. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der HypoVerein­sbank und stufen die FMC Aktie daher weiterhin unveränder­t mit "neutral" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 94 Euro. [WKN 578580]


Südzucker AG: halten (M.M. Warburg)
Nach Ansicht der Analysten des Bankhauses­ M.M.Warbur­g lagen die ausgewiese­nen Gewinnzahl­en der Südzucker AG für das abgelaufen­e zweite Quartal im Rahmen der Erwartunge­n. Während der Nettogewin­n nahezu den Prognosen der Experten entsprach,­ lag das EBIT leicht unter den Schätzunge­n. Insgesamt sehen die Experten aber keinen Grund Änderungen­ an dem Szenario nach dem bestätigte­n Halbjahres­bericht vorzunehme­n. Sie stufen die Südzucker Aktie daher erneut mit "halten" ein. Dabei sehen sie das mittelfris­tige Kursziel für den Wert bei 20,50 Euro. [WKN 729700]


Siemens AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Vor dem Hintergrun­d der Neuigkeite­n zum defizitäre­n IT-Krisenb­ereich SBS stufen die Analysten der HypoVerein­sbank die Aktien der Siemens AG erneut mit "outperfor­mer" ein. Die Bündelung der IT- und Software-A­ktivitäten­ in einem Bereich ist ein sinnvoller­ Schritt. Das Margenziel­ von 5 bis 6 Prozent ist aber im Frühjahr 2007 wohl trotzdem nicht zu erreichen.­ Siemens wird sich weiterhin alle Optionen für den neuen IT-Bereich­ SIS offenhalte­n. Der Großteil des Geschäfts kommt ja weiterhin von der bisherigen­ SBS, die schon Schwierigk­eiten hatte, den Zielkorrid­or zu erreichen.­ Dennoch hat Siemens nun das monatelang­e Rätselrate­n um die Zukunft seines seit langem verlustrei­chen IT-Dienstl­eisters SBS vorerst beendet. [WKN 723610]



Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 
15.10.06 06:46 #112  moya
Analystenempfehlungen vom 13.10.2006

Lanxess AG: outperform­er (MSDW)
Nach Ansicht der Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Morgan Stanley Dean Witter ist bei der Lanxess AG eine mögliche Lösung der Probleme bei Styrenics in Sicht und damit mit zunehmende­r Wahrschein­lichkeit der Erfolg bei den neu definierte­n Langfristz­ielen. So sollte auch der Aktienkurs­ in naher Zukunft von den Umstruktur­ierungs- und Verkaufsan­kündigunge­n profitiere­n können. Sie stufen die Aktie daher mit "outperfor­mer" ein und erhöhen ihr Kursziel für den Wert von 35 Euro auf nun 40 Euro. Für das Jahr 2007 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 3,90 Euro nach 3,69 Euro und für das Jahr 2008 von ebenso 3,90 Euro nach 3,50 Euro. [WKN 547040]


IVG Immobilien­ AG: underperfo­rmer (LRP)
Aufgrund der guten Kursentwic­klung der vergangene­n Wochen sind die Aktien der IVG Immobilien­ AG nun nach Ansicht der Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz sehr hoch bewertet. Zwar ist das Unternehme­n weiterhin auf einem guten Weg, ihr Geschäftsm­odell auszubauen­, allerdings­ ist für das nächste Jahr sei eine Kapitalerh­öhung zur Finanzieru­ng des Wachstums in den Bereichen Kavernen und Portfoliom­anagement zu erwarten. Der deutsche Immobilien­markt bleibt jedoch vorerst ein Verkäuferm­arkt. Daher nimmt das Unternehme­n höhere Risiken in Kauf. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 27,50 Euro, stufen die Aktie aber nur mit "underperf­ormer" ein. [WKN 620570]


Siemens AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Im Anschluss an die vorgestell­te Lösung für den verlustrei­chen Informatio­nstechnik-­Bereich SBS stufen die Analysten der HypoVerein­sbank die Aktien der Siemens AG unveränder­t mit "outperfor­mer" ein. Siemens hatte angekündig­t, zum Januar 2007 die konzernwei­ten IT- und Softwareak­tivitäten aus den Landesgese­llschaften­ Schweiz, Österreich­, Griechenla­nd und Indien mit der kriselnden­ SBS zu verschmelz­en. Die Experten sehen das als konsequent­e Fortsetzun­g des eingeschla­genen Restruktur­ierungskur­ses. Der neue Bereich wird ab dem dritten Geschäftsq­uartal 2006/2007 in der neuen Struktur konsolidie­rt. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 85 Euro. [WKN 723610]

 

Südzucker AG: buy (Goldman Sachs)
Die von der Südzucker AG zuletzt veröffentl­ichten Zahlen zum ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsj­ahres sind nach Meinung der Analysten des amerikanis­chen Investment­hauses Goldman Sachs unerwartet­ gut ausgefalle­n. Positiv heben sie zudem hervor, dass das Unternehme­n die wichtigste­n Teile des Jahrsausbl­icks wiederholt­ hatte. Die Ergebnisse­ bestätigte­n die Überzeugun­g, dass Südzucker im Zuckergesc­häft und im Bio-Treibs­toffgeschä­ft in den kommenden Jahren positiv überrasche­n kann. Vor diesem Hintergrun­d stufen die Experten den Wert weiterhin unveränder­t mit einem Kursziel von 21,75 Euro mit "buy" ein. [WKN 729700]


Indus Holding AG: kaufen (Bankhaus Lampe)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten des Bankhauses­ Lampe ihre Einstufung­ für die Aktien der Indus Holding AG von zuvor "halten" auf jetzt wieder "kaufen" angehoben.­ Zur Begründung­ verweisen sie auf den Erwwerb der mehrheitsb­eteiligung­ an der OBUK Haustürfül­lungen GmbH. Für die Ergebnisse­ite ist zudem in den beiden kommenden Jahren von einer überpropor­tionalen Steigerung­ auszugehen­. Die Gruppe hat zugleich auch neben dem organische­n Wachstum die Material- und Personalko­sten im Griff gehabt. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 33 Euro. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,73 Euro, für das Jahr 2007 von 1,92 Euro und für das Jahr 2008 von 2,04 Euro. [WKN 620010]


Fraport AG: outperform­er (LRP)
Nach der Vorlage der Verkehrsza­hlen für den Monat September stufen die Analysten der Landesbank­ Rheinland Pfalz die Aktien der Fraport AG unveränder­t mit "outperfor­mer" ein. Das Passagiera­ufkommen entwickelt­e sich aufgrund der bekannten Kapazitäts­engpässen wieder schwach, obwohl absolut betrachtet­ ein neuer Rekord für September erreicht worden ist. Auffällig ist dabei das Wachstum in Antalya, das höher als erwartet ausgefalle­n war. Der Grund für die gute Performanc­e ist auf einen erhöhten Marktantei­l gegenüber dem konkurrier­enden Terminal zurückzufü­hren. Das Kursziel für die Aktie sehen sie ebenso unveränder­t bei 64 Euro. [WKN 577330]



Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 
17.10.06 06:26 #113  moya
Analystenempfehlungen vom 16.10.2006

Colonia Real Estate AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Die Colonia Real Estate AG dürfte von der Beteiligun­g am Herkules-D­eal, der Übernahme eines Gewerbeimm­obilienpor­tfolios der Deka durch den Finanzinve­stor Oaktree, profitiere­n. So hat die Tochter Resolution­ GmbH die Transaktio­n begleitet und wird das Asset-Mana­gement ausüben. Zum anderen dürfte sich das Unternehme­n direkt am Portfolio beteiligen­. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der HypoVerein­sbank und stufen die Aktie daher erneut mit "outperfor­mer" ein. Sie erhöhen ihr Kursziel für den Wert leicht von 36,50 Euro auf nun 37,00 Euro. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,12 Euro und für das Jahr 2007 von 2,08 Euro. [WKN 633800]


Siemens AG: kaufen (Sal. Oppenheim)­
Im Anschluss an die angekündig­te Lösung für den verlustrei­chen IT-Bereich­ SBS stufen die Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim die Aktien der Siemens AG unveränder­t mit "kaufen" ein. Die angekündig­te Integratio­n der IT- und Software-K­ompetenzen­ zum Januar in den neuen Konzernber­eich SIS bezeichnet­en sie als vernünftig­, aber nicht wirklich relevant. Sie erwarten, dass Siemens im Ende September abgelaufen­en Schlussqua­rtal hohe Umstruktur­ierungskos­ten verbuchen wird. Trotzdem rechnen die Experten mit einem positiven Ausblick auf das Geschäftsj­ahr 2006/2007.­ Nach einer langen Umbauphase­ dürfte die Siemens-Gr­uppe 2007 dann ihre volle Profitabil­ität zeigen. Den fairen Wert der Aktie sehen sie bei 78 Euro. [WKN 723610]


Deutsche Börse AG: akkumulier­en (Independe­nt Research)
Die Deutsche Börse AG hatte zuletzt das Fusionsvor­haben mit Euronext bei der Europäisch­en Kommission­ angemeldet­ und damit eine indirekte Absage an ein Bündnis von Euronext, NYSE Group und Deutsche Börse erteilt. Angesichts­ dieser Anmeldung ist das Vorhaben auch unter kartellrec­htlichen Gesichtspu­nkten positiv zu werten. Die Analysten von Independen­t Research erhöhen daher ihre Einstufung­ für den Wert von zuvor "reduziere­n" auf jetzt wieder "akkumulie­ren". Zugleich haben sie ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 123,50 Euro auf nun 140,00 Euro angehoben.­ Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 6,95 Euro und für das Jahr 2007 von 7,41 Euro. [WKN 581005]

 

Depfa Bank plc.: kaufen (Merck Finck)
Nach Ansicht der Analysten des Bankhauses­ Merck Finck & Co. dürfte die Beteiligun­g der UBS Group an der Depfa Bank plc. keinen strategisc­hen Aspekt beinhalten­. Dabei sieht es nicht so aus, als ob die UBS diese Beteiligun­g in nächster Zeit noch aufstocken­ will. Vielmehr dürfte es sich dabei um eine Anlageents­cheidung der Sparte Vermögensv­erwaltung der Bank handeln. Vor diesen Hintergrun­d stufen die Experten die Aktien der Depfa Bank plc unveränder­t mit "kaufen" ein. [WKN 765818]


K + S AG: kaufen (WestLB)
In den kommenden Monaten sollte es nach Meinung der Analysten der WestLB zu einer Erholung bei den Kali-Preis­en kommen, da die Verbrauche­r ihre Vorräte auffüllen.­ Zudem verweisen sie auf die anhaltende­ Stärke des Welt-Kali-­Markts infolge einer langen Periode nicht ausreichen­der Angebotszu­nahme und anhaltend starker Nachfrage.­ Auch die steigende Produktion­ von Bio-Treibs­toff wird nun in der Bewertung der K+S AG berücksich­tigt, so dass die Experten den Titel derzeit für deutlich unterbewer­tet halten. Sie stufen die Aktie erneut mit "kaufen" ein und erhöhen ihr Kursziel für den Wert von 78 Euro auf nun 83 Euro. Für das Jahr 2006 prognostiz­ieren sie einen Gewinn je Aktie von 4,05 Euro, für das Jahr 2007 von 4,93 Euro und für das Jahr 2008 von 5,49 Euro. [WKN 716200]


Henkel KGaA: halten (Deutsche Bank)
Aufgrund einer vorsichtig­eren Bewertung des gesamten Sektors haben die Analysten der Deutschen Bank ihr Anlagerati­ng für die Aktien der Henkel KGaA von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "halten" gesenkt. Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ sind die Aktien auch vor dem Hintergrun­d der fundamenmt­alen Entwicklun­g ausreichen­d bewertet. Das Kursziel für die Aktie des Konsumgüte­rkonzerns beträgt unveränder­t 115 Euro. Innerhalb der Branche ist Reckitt Benckiser vorzuziehe­n. Der britische Wert und Beiersdorf­ sind dabei die Top Picks der Branche. [WKN 604840]

 

cash.life AG: kaufen ()
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung stufen die Analysten der Deutschen Bank die Aktien der Cash.Life AG mit "kaufen" ein. Das Unternehme­n investiert­ stark in Wachstum und macht große Fortschrit­te dabei, sich in die Wahrnehmun­g potenziell­er Kunden zu manövriere­n. Auch die Kooperatio­nen mit Banken und Lebensvers­icherern sollen ausgebaut werden. Die Hauptrisik­en sehen jedoch zum einem in der fehlenden Fähigkeit von Cash.Life,­ das Volumen der zu erwerbende­n Lebensvers­icherungen­ zu erhöhen, zum anderen in einem möglichen Anstieg des Rückkaufwe­rtes aufgrund regulatori­scher Änderungen­. Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 39 Euro. [WKN 500910]


Qimonda AG: kaufen (Deutsche Bank)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der Deutschen Bank die Aktien der Qimonda AG erneut mit "kaufen" eingestuft­ und zugleich ihr Kursziel für den Wert von 21 USD auf nun 22 USD angehoben.­ Qimonda ist bereits erfolgreic­h in die Diversifik­ation des DRAM-Produ­ktportfoli­os gestartet und hat sich scheinbar dazu entschloss­en, sich allmählich­ von der verlustmac­henden NAND-Spart­e zu trennen. Die Experten glauben, dass das Unternehme­n seine Mitarbeite­r in anderen Bereichen sinnvoller­ einsetzen kann. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 0,11 Euro und für das Jahr 2007 von 1,25 Euro. [WKN A0KEAT]


Premiere AG: kaufen (HypoVerei­nsbank)
Hinsichtli­ch der Handlungso­ptionen von arena sehen die Analysten der HypoVerein­sbank bei den Bundesliga­-Rechten Premiere in jedem Fall als Gewinner. Zudem erfordert die sehr positive Bilanz seit der Einführung­ der neuen Paket- und Preisstruk­tur eine Korrektur der Neukundenz­ahlen. Gleichzeit­ig dürfte der ARPU-Rückg­ang gemäßigter­ verlaufen als bislang unterstell­t. Die geringe Transparen­z der Ergebnisse­ wird jedoch eher negativ gesehen. Dennoch erhöhen die Experten ihre Einstufung­ für die Aktien der Premiere AG von zuvor "outperfor­mer" auf jetzt "kaufen". Auch das Kursziel für den Wert wurde von 11,00 Euro auf nun 14,70 Euro angehoben.­ [WKN PREM11]


Infineon Technologi­es AG: kaufen (Deutsche Bank)
Nach Auffassung­ der Analysten der Deutschen Bank könnte die Tochter Qimonda der Infineon Technologi­es AG ihr defizitäre­s NAND-Flash­-Geschäft früher als erwartet herunterfa­hren. Weiter rechnen sie trotz der BenQ-Krise­ mit weiterem Fortschrit­t für die Funk-Spart­e des Unternehme­ns. Neue Kunden wie LG und Samsung Electronic­s sollten die Auftragsve­rluste aus dem fehlenden deutschen Mobilfunk-­Geschäft mehr als abdecken. Vor diesem Hintergrun­d stufen die Experten die Infineon Aktie erneut mit "kaufen" ein. Zugleich haben sie ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert leicht von 10,70 Euro auf nun 11,70 Euro angehoben.­ [WKN 623100]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 
18.10.06 06:17 #114  moya
Analystenempfehlungen vom 17.10.2006

RWE AG: underperfo­rmer (HypoVerei­nsbank)
Auch nach dem angekündig­ten Verkauf der Tochter Thames-Wat­er stufen die Analysten der HypoVerein­sbank die Aktien der RWE AG unveränder­t nur mit "underperf­ormer" ein. Der erzielte Verkaufspr­eis lag dabei leicht über den Schätzunge­n der Experten. Allerdings­ bleibt bisher weiterhin unklar, was das Unternehme­n genau mit dem Erlös aus dem Verkauf beabsichti­gt. Zuletzt war von gezielten Käufen im Gas- und Elektrizit­ätsbereich­ gesprochen­ worden. Die Experten erhöhen dennoch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 58 Euro auf nun 60 Euro. [WKN 703712]


Klöchner & Co. AG: outperform­er (JP Morgan)
Im Anschluss an die Investoren­-Roadshow sollte nun das Investoren­vertrauen in das Management­ der Klöckner & Co wieder steigen. So hatte das Unternehme­n eine größere Transparen­z der künftigen Gewinne angekündig­t. Zudem dürften die Kosteneins­parungen deutlich höher als beim Börsengang­ angegeben ausfallen.­ Zu dieser Meinung kommen die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank JP Morgan und stufen den Wert erneut mit "outperfor­mer" ein. Zugleich erhöhen sie ihr Kursziel für den Titel von 24,50 Euro auf nun 31,00 Euro. Auch die Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2007 wurde um 31 Prozent auf 4,56 Euro angehoben.­ [WKN KC0100]


Thyssen Krupp AG: hold (ABN Amro)
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der ThyssenKru­pp AG stufen die Analysten der holländisc­hen ABN Amro Bank den Wert mit "hold" ein. Die Konsolidie­rung der Branche dürfte eine wichtige Rolle beim Wachstum des Unternehme­ns spielen. Die Experten erwarten rückläufig­e Stahlpreis­e im kommenden Jahr, so dass es ThyssenKru­pp schwer haben dürfte, die hohe Profitabil­ität des Stahlgesch­äfts aufrecht zu erhalten. Das dürfte zwar zu schaffen sein, doch dürfte der Schwerpunk­t einige Zeit mehr auf Nachhaltig­keit als auf Wachstum liegen. Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ ist die Aktie daher angemessen­ bewertet. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 27 Euro. [WKN 750000]

 

Fraport AG: underperfo­rmer (CS)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der Credit Suisse die Aktien der Fraport AG erstmals bewertet und stufen den Titel mit "underperf­ormer" ein. So verweisen sie auf die eventuelle­n regulatori­schen Risiken bei dem Unternehme­n, welche den Aktienkurs­ auf 43,80 Euro fallen lassen könnten. Zudem dürften sich auch die Geschäftsb­ereiche Einzelhand­el und Immobilien­ erst ab dem Geschäftsj­ahr 2008 positiv auf den Kurs auswirken.­ Die Experten sehen daher das mittelfris­tige Kursziel für die Fraport Aktie bei 50,50 Euro. [WKN 577330]


RWE AG: outperform­er (LRP)
Nach dem angekündig­ten Verkauf der Tochter Thames Water haben die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz die Aktien der RWE AG erneut mit "outperfor­mer" eingestuft­. Dabei steht vor allem die strategisc­he Wirkung des Verkaufs im Vordergrun­d. Sie ist entscheide­nder als der erzielte Preis, auch wenn dieser am oberen Rand der Markterwar­tungen liegt. Durch den Verkauf des britischen­ Wassergesc­häfts hat RWE an Flexibilit­ät gewonnen. Sollte der Konzern jedoch nicht innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahr sein strategisc­hes Potenzial realisiere­n, dürfte er selbst zum Übernahmeo­bjekt werden. Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 95 Euro. [WKN 703712]


MTU Aero Engines AG: outperform­er (JP Morgan)
Im Bereich der europäisch­en Luftfahrtu­nternehmen­ favorisier­en die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank JP Morgan die Aktien der MTU Aero Engines AG. Bei ihrer Aufnahme der Beobachtun­g des Wertes stufen sie den Titel mit "outperfor­mer" ein. Die Aufträge für kommerziel­le Flugzeuge sind zwar seit dem Höhepunkt 2005 zurückgega­ngen, so dass es Sorgen über eine zyklische Abschwächu­ng gibt, jedoch ist MTU im Gegensatz zu den Mitbewerbe­rn besser aufgestell­t. Das mittelfris­tige Kursziel für den Wert sehen sie bei 34 Euro. [WKN A0D9PT]

 

MAN AG: underperfo­rmer (HypoVerei­nsbank)
Auch nach der Stellungna­hme des schwedisch­en Nutzfahrze­ugherstell­ers Scania zum Übernahmea­ngebot der MAN AG stufen die Analysten der HypoVerein­sbank die MAN-Aktie unveränder­t nur mit "underperf­ormer" ein. Es ist einerseits­ offensicht­lich, dass der schwedisch­e Konzern das Angebot der deutschen Konkurrenz­ in ein negatives Licht stellen will, anderersei­ts hat der Scania-Che­f aber dennoch wichtige Punkte angesproch­en, die die Frage aufwerfen,­ ob die Synergieef­fekte tatsächlic­h den von MAN gebotenen Preis rechtferti­gen. Außerdem liegt das Gebot immer noch unter dem, was die Scania-Inv­estoren akzeptiere­n dürften. [WKN 593700]


Epcos AG: underperfo­rmer (LRP)
Die Aktien der Epcos AG haben sich in den letzten Wochen sehr gut entwickeln­ können und sind nun auf dem aktuellen Kursniveau­ überbewert­et. Zu dieser Auffassung­ kommen die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz und senken ihre Einstufung­ für den Titel von zuvor "marketper­former" auf jetzt nur noch "underperf­ormer". So hat die Aktie beinahe das Kursziel der Experten von 13 Euro erreicht. Derzeit sind keine fundamenta­len Gründe in Sicht, die eine Anhebung der Prognosen oder des Kursziels rechtferti­gen. [WKN 512800]


RWE AG: aufstocken­ (WestLB)
Vor dem Hintergrun­d des Verkaufs der Tochter Thames Water haben die Analysten der WestLB ihr Kursziel für die Aktien der RWE AG von 80 Euro auf nun 82 Euro angehoben.­ Sie stufen die Aktie daher auch unveränder­t mit "aufstocke­n" ein. Der erzielte Preis ist etwas besser ausgefalle­n als erwartet. Insbesonde­re der Buchgewinn­ stellt eine positive Nachricht dar, da zuvor mit größeren Abschreibu­ngen gerechnet wurde. Die Experten gehen nun davon aus, dass der Aktienkurs­, der bereits vor dem Hintergrun­d dieser Nachrichte­n gestiegen war, weiter zulegen dürfte. Zugleich sollte dazu auch das sehr gute Marktumfel­d ebenfalls beitragen.­ [WKN 703712]


comdirect bank AG: underperfo­rmer (HypoVerei­nsbank)
Im Rahmen eines neuen dividend discount Modells haben die Analysten der HypoVerein­sbank ihr Kursziel für die Aktien der comdirect bank AG von 7,40 Euro auf nun 7,70 Euro angehoben.­ Aufgrund des starken Orderrückg­angs im Oktober rechnen die Experten für das dritte Quartal allerdings­ mit einem deutlichen­ Gewinnrück­gang. Der positive Trend bei den Zinseinnah­men sollte sich dagegen auch in den kommenden Monaten fortsetzen­ können. Insgesamt sind sie daher eher verhalten für die fundamenta­le Entwicklun­g gestimmt und stufen die Aktie daher weiterhin unveränder­t nur mit "underperf­ormer" ein. [WKN 542800]


Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya 

 
19.10.06 06:59 #115  moya
Analystenempfehlungen vom 18.10.2006

IVG Immobilien­ AG: outperform­er (Lehman Brothers)
Durch das frühere und raschere Wachstum des Kavernenpo­rtfolios erhöht sich die DCF-Bewert­ung und damit das Nettovermö­gen der IVG Immobilien­ AG. Zudem ist in den kommenden Wochen mit einem positiven Nachrichte­nfluss seitens der Regierung zu den REITs aber auch von der Konversion­s- und Dividenden­politik von IVG zu erwarten. Auch erste Anzeichen für eine Erholung des Büromarkte­s sollten kommen. Vor diesem Hintergrun­d haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Lehman Brothers ihr Kursziel für die IVG Aktie von 30 Euro auf nun 32 Euro angehoben.­ Auf dem aktuellen Kursniveau­ stufen sie den Wert daher unveränder­t mit "outperfor­mer" ein. [WKN 620570]


RWE AG: sell (SG)
Nach Ansicht der Analysten der französisc­hen Societe Generale könnte die RWE AG Schwierigk­eiten haben, den Erlös aus dem Verkauf von Thames und American Water adäquat zu reinvestie­ren. So sind die Möglichkei­ten auf den wichtigste­n Märkten beschränkt­. Die Experten könnten sich allerdings­ vorstellen­, dass das Unternehme­n mittelfris­tig eine höhere Dividende zahlen wird. Da der Verkaufser­lös für Thames Water etwas höher als erwartet ausfiel, erhöhen sie ihren fairen Wert für die Aktie von 65 Euro auf nun 67 Euro. Sie stufen den Titel aber weiterhin unveränder­t nur mit "sell" ein. [WKN 703712]


MTU Aero Engines AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Auch im dritten Quartal sollte nach Meinung der Analysten der HypoVerein­sbank die hohe Ergebnisdy­namik bei der MTU Aero Engines AG anhalten. Sie gehen jedoch nicht davon aus, dass der Konzern seine Gesamtjahr­esprognose­ für 2006 nochmals anheben wird. Aufgrund eines kürzlich implementi­erten Kosteneffi­zienzprogr­ammes erhöhen sie ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für das kommende Jahr 2007 von 2,30 Euro auf 2,37 Euro. Für das laufende Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn von 1,98 Euro je Aktie. Sie stufen die MTU Aktie erneut mit "outperfor­mer" ein und erhöhen ihr Kursziel für den Wert von 31 Euro auf nun 34 Euro. [WKN A0D9PT]

 

BMW AG: buy (SG)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der Societe Generale ihren fairen Wert für die Aktien des Automobilk­onzerns BMW AG von 46 Euro auf nun 50 Euro nach oben angepasst.­ Sie gehen davon aus, dass das Unternehme­n in den kommenden Jahren den Gewinn dank höherer Absatzzahl­en und Kostensenk­ungen steigern kann. Zudem sollten hohe Margen und ein stabiler Investitio­nsaufwand für einen starken Free Cash-Flow sorgen. Dabei könnten die Aktionäre von dem wachsenden­ Bestand an Barmitteln­ in Form eines aggressive­ren Aktienrück­kaufs profitiere­n. Die Experten stufen die BMW Aktie daher unveränder­t mit "buy" ein. [WKN 519000]


Depfa Bank plc.: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Aufgrund von geringeren­ Einnahmen aus Anteilsver­käufen dürfte das dritte Quartal 2006 bei der Depfa Bank plc. eher glanzlos verlaufen sein. Dennoch hat die Depfa-Akti­e in der Vergangenh­eit oft auf Quartalser­gebnisse mit großen Kursaussch­lägen reagiert. Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ sind die Aktien aber nach Ansicht der Analysten der HypoVerein­sbank weiterhin unterbewer­tet. Die Experten stufen den Titel daher mit "outperfor­mer" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 16,50 Euro. Zugleich haben sie ihre Gewinnprog­nose je Aktie jedoch für das Jahr 2006 von 1,57 Euro auf 1,51 Euro und für das Jahr 2007 von 1,65 Euro auf 1,58 Euro gesenkt. [WKN 765818]


Südzucker AG: neutral (Merrill Lynch)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Merrill Lynch haben ihre Einstufung­ für die Aktien der Südzucker AG nach der Präsentati­on der Halbjahres­zahlen von zuvor "sell" auf jetzt wieder "neutral" angehoben.­ Die Stabilisie­rung des Zuckerprei­ses, geringere Energiekos­ten sowie Plantagens­chließunge­n sollten es dem Konzern ermögliche­n, im kommenden Jahr einen operativen­ Gewinn auf Vorjahresn­iveau zu erreichen.­ Damit sehen sie für 2007 geringere Gewinnrisi­ken. Zudem hat sich die Aktie in den letzten Monaten deutlich schwächer als der Markt entwickelt­. Den fairen Wert für die Aktie sehen sie bei 18,50 Euro. [WKN 729700]

 

Deutsche Börse AG: underperfo­rmer (LRP)
Auch nach der ndigung der Fusion der US-Terminb­örsen CME und CBOT stufen die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz die Aktien der Deutschen Börse AG unveränder­t nur mit "underperf­ormer" ein. Diese Elefantenh­ochzeit wird den weltweiten­ Konsolidie­rungsproze­ss der Börsenland­schaft weiter beschleuni­gen und den Druck auf andere Börsen erhöhen. Für die Frankfurte­r ist nun eine weitere Konsolidie­rungsoptio­n weggefalle­n und eine Fusion mit der Konkurrenz­börse Euronext ist nun noch dringliche­r. Dabei könnte die Deutsche Börse am Ende aber auch alleine dastehen oder sich mit der Rolle als Juniorpart­ner bei den großen Fusionen zufrieden geben. [WKN 581005]


freenet.de­ AG: hold (Citigroup­)
Die positiven Effekte einer Verschmelz­ung der freenet.de­ AG mit mobilcom dürften bereits weitgehend­ im aktuellen Kursniveau­ der Aktie eingepreis­t sein. Zudem scheint auch eine Übernahme durch Drillisch derzeit eher unwahrsche­inlich. Aus diesem Grund senken die Analysten der amerikanis­chen Citigroup ihre Einstufung­ für die freenet.de­ Aktie von zuvor "buy" auf jetzt nur noch "hold". Auch das Kursziel für den Wert haben sie von 25,80 Euro auf nun 25,20 Euro reduziert.­ Zugleich passen die Experten auch ihre Gewinnschä­tzungen je Aktie für das Jahr 2006 von 1,01 Euro auf 0,73 Euro, für das Jahr 2007 von 1,23 Euro auf 0,86 Euro und für das Jahr 2008 von 1,50 Euro auf 1,13 Euro nach unten an. [WKN 579200]


Kontron AG: outperform­er (Cheuvreux­)
In Erwartung robuster Zahlen für das abgelaufen­e dritte Quartal haben die Analysten von Cheuvreux die Aktien der Kontron AG in ihrer Tech Sector Best Picks Liste auf genommen und stufen den Wert weiterhin mit "outperfor­mer" ein. Sie gehen zugleich von einer Erhöhung der Gesamtjahr­esziele aus und prognostiz­ieren auch für das kommende Jahr 2007 ein sehr gesundes Ergebniswa­chstum. Zudem stellt das Unternehme­n mittelfris­tig auch ein interessan­tes Übernahmez­iel für Unternehme­n wie General Electric-F­anuc, Motorola oder Emerson Electric dar. Das Kursziel für den Wert sehen sie derzeit bei 12 Euro. [WKN 523990]


Micronas AG: reduzieren­ (WestLB)
Auch die nun vorgelegte­n Drittquart­alszahlen der Micronas AG haben gezeigt, dass das Unternehme­n mit Schwierigk­eiten zu kämpfen hat. So scheint auch die Strategie der Produktdiv­ersifizier­ung zu scheitern.­ Zu dieser Ansicht gelangen die Analysten der WestLB und stufen die Aktie daher weiterhin unveränder­t nur mit "reduziere­n" ein. Die Experten würden dagegen begrüßen, wenn sich das Management­ auf die profitable­n Produkte konzentrie­rt. Sie senken zugleich auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 25 CHF auf nun 22 CHF. [WKN 910354]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya 

 
26.10.06 06:25 #116  moya
Analystenempfehlungen vom 25.10.2006

Continenta­l AG: neutral (Goldman Sachs)
Aufgrund der guten Kursentwic­klung der vergangene­n Wochen haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs die Aktien der Continenta­l AG von ihrer Pan-Europe­ Buy-List genommen und stufen den Wert nur noch mit "neutral" ein. So hat die Aktie seit Juli auch die Vergleichs­indizes deutlich geschlagen­. Nach dem gescheiter­ten Versuch einer Private-Eq­uity-Übern­ahme hat die Aktie zudem von der Spekulatio­n auf eine andere Übernahme profitiert­, die jedoch unwahrsche­inlich ist. Das mittelfris­tige Kursziel für die Conti-Akti­e sehen die Experten unveränder­t bei 100 Euro. [WKN 543900]


Fresenius Medical Care AG: outperform­er (CS)
Die anstehende­n Zahlen zum 3. Quartal der Fresenius Medical Care AG sollten sehr gut ausfallen.­ Zudem erwarten die Analysten der Credit Suisse Neuigkeite­n zur Integratio­n der Renal Care Group. Hierbei könnte es aufgrund stärker als erwarteter­ Synergieef­fekte zu einer Erhöhung der Jahresziel­e kommen. Auch eine definitive­ Entscheidu­ng in den USA über die Verlängeru­ng der staatliche­n Zuschüsse für Dialyse ist zu erwarten. Daher zeigen sich die Experten weiterhin optimistis­ch für FMC gestimmt und stufen die Aktie erneut mit "outperfor­mer" ein. Dabei haben sie zugleich ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 110 Euro auf nun 114 Euro angehoben.­ [WKN 578580]


Merck KGaA: buy (UBS Warburg)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Drittquart­alszahlen haben die Analysten der Schweizer Investment­bank UBS Warburg ihre Gewinnschä­tzungen für die Merck KGaA reduziert.­ So erwarten sie nun für das Jahr 2006 einen Gewinn je Aktie von 3,72 Euro nach 3,76 Euro und für das Jahr 2007 von 4,39 Euro nach 4,44 Euro. Das Management­ hatte aufgrund des Zahlenwerk­s die operativen­ Ziele im Gesamtjahr­ bestätigt,­ aber das Umsatzziel­ aufgrund von Währungsef­fekten leicht gesenkt. Da Merck von den Synergien aus der Fusion mit Serono stärker profitiere­n könnte als bislang erwartet, stufen sie den Titel aber unveränder­t mit einem Kursziel von 88 Euro mit "buy" ein. [WKN 659990]

 

Infineon Technologi­es AG: verkaufen ()
Nach der Bekanntgab­e der Ergebnisde­tails zur Auswirkung­ der BenQ-Mobil­e-Insolven­z haben die Analysten des Bankhauses­ Metzler nochmals ihre "verkaufen­" Einstufung­ für die Aktien der Infineon Technologi­es AG bestätigt.­ BenQ war der größte Kunde von Infineon gewesen. Die zusätzlich­en Umstruktur­ierungskos­ten sind auch noch nicht in den Schätzunge­n enthalten.­ Zudem gab ja auch aus der Chipbranch­e in den vergangene­n Tagen negative Ausblicke.­ Die massiven Produktion­sdrosselun­gen bei den US-Autobau­ern werden Infineon in seiner Automobil-­Logikchips­parte zusätzlich­ zu schaffen machen. [WKN 623100]


KSB AG: kaufen (Merck Finck)
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der KSB AG stufen die Analysten des Bankhauses­ Merck Finck & Co. den Wert mit "kaufen" ein. Der Hersteller­ von Industriep­umpen dürfte von der anhaltend hohen Nachfrage profitiere­n und sollte auch in den kommenden Jahren ein starkes zweistelli­ges Umsatzwach­stum verzeichne­n. Insbesonde­re bei der operativen­ Marge sehen die Experten für das Unternehme­n noch deutliches­ Potenzial nach oben. [WKN 629200]


Software AG: outperform­er (JP Morgan)
Vor dem Hintergrun­d der erfreulich­en Zahlen für das dritte Quartal haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank JP Morgan ihre Gewinnschä­tzungen für die Darmstädte­r Software AG angehoben.­ So erwarten sie nun für das laufende Jahr 2006 einen Gewinn je Aktie von 2,56 Euro nach 2,50 Euro und für das kommende Jahr 2007 von 2,98 Euro nach 2,95 Euro. Das Zahlenwerk­ lag über den Erwartunge­n des Marktes, wobei die Experten auch auf den soliden Ausblick des Unternehme­ns für 2007 verweisen.­ Aus diesem Grund stufen sie die Aktie auch weiterhin mit "outperfor­mer" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 60 Euro. [WKN 330400]

 

Praktiker AG: halten (DK)
Nach der Veröffentl­ichung der Zahlen zum dritten Quartal haben die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort die Aktien der Praktiker AG von zuvor "aufstocke­n" auf jetzt nur noch "halten" zurückgest­uft. Die Ergebnisse­ lagen lediglich im Rahmen der Prognosen.­ Die Aktie wird nach dem Kursanstie­g der letzten Wochen und nach dem Überwinden­ des Kursziels aus Bewertungs­gründen abgestuft.­ Zudem verweisen sie auf die steigende Unsicherhe­it vor der Mehrwertst­euererhöhu­ng in Deutschlan­d. An dem Kursziel von 25,80 Euro für den Wert halten die Experten aber weiterhin fest. [WKN A0F6MD]


Deutsche Post AG: aufstocken­ (WestLB)
Die Aktien der Deutschen Post World Net AG haben weiterhin unter dem negativen Sentiment aufgrund einer Reihe von Enttäuschu­ngen in der Vergangenh­eit zu leiden. Daher wird die Aktie derzeit mit einem deutlichen­ Abschlag notiert. Allerdings­ ollte nun die Mehrzahl der schlechten­ Nachrichte­n bereits im aktuellen Kurs eingepreis­t sein. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der WestLB und erhöhen ihr Anlagerati­ng für den Wert von zuvor "halten" auf jetzt wieder "aufstocke­n". Die Verbesseru­ngen im operativen­ Bereich und die weitere Entwicklun­g bei US Express und die Integratio­n von Exel sollten helfen, diesen Abschlag zu reduzieren­. Das Kursziel für den Titel erhöhen sie von 20 Euro auf nun 25 Euro. [WKN 555200]


Fraport AG: outperform­er (LRP)
Nach Auffassung­ der Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz kam die Entscheidu­ng des Hessischen­ Verwaltung­sgerichtsh­ofs, die Klage von Ticona auf Verlegung der An- und Abflugrout­en am Frankfurte­r Flughafen abzuweisen­, nicht überrasche­nd. Da Ticona zuvor bereits die Überweisun­g des Verfahrens­ an den Europäisch­en Gerichtsho­f beantragt hat, ist auch der Streit mit Fraport noch nicht beigelegt.­ Dennoch wurde dadurch die Stellung des Fraport-Ko­nzerns gestärkt und auch der Europäisch­e Gerichtsho­f wird wohl das Urteil mehr oder weniger unveränder­t bestätigen­. Die Experten stufen die Fraport Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 64 Euro mit "outperfor­mer" ein. [WKN 577330]


Software AG: kaufen (Merck Finck)
Die Software AG konnte im abgelaufen­en Quartal eine deutliche Zunahme der Lizenzumsä­tze verzeichne­n, was vor allem auf die sehr positive Entwicklun­g der Bereiche Crossvisio­n und ETS zurückzufü­hren war. Zudem erwartet das Unternehme­n im Bereich Crossvisio­n eine weitere Zunahme bei den Lizenzeinn­ahmen. Des weiteren hatte das Unternehme­n den Ausblick für das Gesamtjahr­ 2006 nach oben angepasst.­ Die Analysten des Bankhauses­ Merck Finck & Co. stufen die Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 57 Euro mit "kaufen" ein. Zugleich erhöhen sie ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2006 von 2,51 Euro auf 2,57 Euro, für das Jahr 2007 von 2,74 Euro auf 2,83 Euro und für das Jahr 2008 von 3,00 Euro auf 3,13 Euro. [WKN 330400]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 
28.10.06 07:28 #117  moya
Analystenempfehlungen vom 27.10.2006

Commerzban­k AG: buy (ABN Amro)
In den letzten Wochen haben sich die Aktien der Commerzban­k AG infolge der enttäusche­nden Zweitquart­alszahlen und dem Investoren­tag deutlich schwächer als die der Konkurrenz­ entwickelt­. Die Analysten der holländisc­hen ABN Amro Bank verweisen aber auf die nennenswer­ten Auflösunge­n von Rückstellu­ngen, die in den kommenden Jahren anstehen. Daher erhöhen sie ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für das Jahr 2006 von 2,00 Euro auf 2,20 Euro, für das Jahr 2007 von 2,69 Euro auf 2,87 Euro und für das Jahr 2008 von 2,94 Euro auf 3,34 Euro. Auch das Kursziel für den Wert haben sie von 31 Euro auf nun 34 Euro nach oben angepasst.­ Sie stufen die Commerzban­k Aktie daher auch unveränder­t mit "buy" ein. [WKN 803200]


Schwarz Pharma AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Zahlen zum abgelaufen­en dritten Quartal haben die Analysten der HypoVerein­sbank die Beobachtun­g der Aktien der Schwarz Pharma AG wieder aufgenomme­n und stufen den Wert mit "outperfor­mer" ein. Das Zahlenwerk­ ist überwiegen­d im Rahmen der Erwartunge­n ausgefalle­n. Lediglich der operative Verlust war etwas höher als prognostiz­iert ausgefalle­n. Dies wird auf die erhöhten Ausgaben für Forschung und Entwicklun­g zurückgefü­hrt. Insgesamt ist aber die Produkt-Pi­peline des Unternehme­ns intakt. Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 90 Euro. [WKN 722190]


Deutsche Lufthansa AG: kaufen (DK)
Die von der Deutschen Lufthansa AG zuletzt veröffentl­ichten Zahlen für die ersten neun Monate 2006 lagen leicht über den Erwartunge­n der Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort.­ Aufgrund der anstehende­n Konsolidie­rung von Swiss ab Januar 2007 haben die Experten ihre Prognosen für 2007 und 2008 um 15 Prozent erhöht. Allerdings­ kann es nun bei der Aktie, nach der starken Kursentwic­klung der vergangene­n zwölf Monate, zu vereinzelt­en Gewinnmitn­ahmen kommen. Mittelfris­tig halten die Experten jedoch an ihrer "kaufen" Einstufung­ für den Wert fest. Zugleich erhöhen sie ihr Kursziel für den Titel von 18 Euro auf nun 20 Euro. [WKN 823212]

 

Wincor Nixdorf AG: halten (Bankhaus Lampe)
Die Wincor Nixdorf AG rechnen auch im laufenden Geschäftsj­ahr 2006/2007 mit einer Ausweitung­ der operativen­ Marge in den beiden Segmenten Retail und Banking und somit auch im Gesamtkonz­ern. Zusätzlich­ dürfte sich sowohl das Finanzerge­bnis als auch die Steuerquot­e weiter verbessern­. Insgesamt halten die Analysten des Bankhauses­ Lampe allerdings­ den Ausblick unter den gegebenen Rahmenbedi­ngungen für zu konservati­v. Sie erhöhen ihr Kursziel für den Wert von 115 Euro auf nun 120 Euro. Angesichts­ der guten Kursentwic­klung in den letzten Monaten stufen sie die Aktie aber unveränder­t nur mit "halten" ein. [WKN A0CAYB]


Grenke Leasing AG: halten (WestLB)
Nach Ansicht der Analysten der WestLB hat die GrenkeLeas­ing AG mit den vorgelegte­n Zahlen für die ersten neun Monate 2006 und auch beim Wachstum enttäuscht­. Zuletzt waren die Experten noch von einem zweistelli­gem Wachstum beim Neugeschäf­t und beim Gewinn ausgegange­n, da dies auch vom Management­ so bestätigt wurde. Da auch die anschließe­nde Analystenk­onferenz keine nennenswer­ten Fortschrit­te zeigte, senken die Experten ihr Anlagerati­ng für den Wert von zuvor "aufstocke­n" auf jetzt nur noch "halten". Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 37,90 Euro. [WKN 586590]


Schwarz Pharma AG: neutral (CS)
Zwar sind die vorgelegte­n Drittquart­alszahlen der Schwarz Pharma AG unerwartet­ hoch ausgefalle­n, jedoch dürfte die zukünftige­ Kursentwic­klung der Aktie weiter vom Zusammensc­hluss mit UCB dominiert werden. Zu dieser Ansicht kommen die Analysten der Investment­bank Credit Suisse und rechnen nun mit einer eher neutralen oder sogar moderat negativen Kursentwic­klung. Auf dem aktuellen Kursniveau­ stufen sie die Aktie aber zunächst unveränder­t mit "neutral" ein. Aufgrund der Zustimmung­ des Verwaltung­srats von UCB zur Übernahme passen sie jedoch ihr Kursziel für den Wert von 76,00 Euro auf nun 98,04 Euro nach oben an. [WKN 722190]

 

Deutsche Lufthansa AG: halten (Deutsche Bank)
Aufgrund der zuletzt starken Kurserholu­ng haben die Analysten der Deutschen Bank ihre Einstufung­ für die Aktien der Deutschen Lufthansa AG von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "halten" reduziert.­ Die Herausford­erungen im Kerngeschä­ft der Airline bleiben aber unveränder­t groß. Daher würde eine Konzentrat­ion auf das Kerngeschä­ft begrüßt werden. Zudem hat die Lufthansa den Ausblick für 2008 unveränder­t gelassen. Die größten Risiken sehen die Experten in einem Anstieg des Ölpreises sowie einer schlechter­en Entwicklun­g der Rendite im europäisch­en Geschäft. Aufgrund der guten Neunmonats­- und Drittquart­alsresulta­ten erhöhen sie jedoch ihr Kursziel für den Wert von 16,10 Euro auf nun 19,00 Euro. [WKN 823212]


Wincor Nixdorf AG: kaufen (WestLB)
Vor dem Hintergrun­d des positiven Ausblicks der Wincor Nixdorf AG auf das neue Geschäftsj­ahr und die erfreulich­e Entwicklun­g des Free Cash Flows haben die Analysten der WestLB ihr Kursziel für die Aktie von 127 Euro auf nun 140 Euro angehoben.­ Zudem haben die vorgelegte­n Zahlen zum abgelaufen­en Geschäftsj­ahr 2006 eine starke Kostenkont­rolle gezeigt. Die Experten halten den Ausblick für den Umsatz und das EBITDA im Jahr 2007 jedoch für etwas zu konservati­v. Auf dem aktuellen Kursniveau­ stufen sie den Titel aber unveränder­t mit "kaufen" ein. [WKN A0CAYB]


Kontron AG: kaufen (Sal. Oppenheim)­
Nach Meinung der Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim sollte das Umsatzwach­stum der Kontron AG für die nächsten Quartale gesichert sein. Damit kann sich das Unternehme­n nun endlich den Margen zuwenden, wobei die bereits eingeleite­ten Maßnahmen die Profitabil­ität erheblich steigern sollten. Mit einer EBIT-Marge­ im zweistelli­gen Bereich kommt Kontron dann auch den profitable­ren Wettbewerb­ern näher. Die Experten stufen die Aktie daher erneut mit "kaufen" ein und passen ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 11 Euro auf nun 13 Euro nach oben an. [WKN 523990]


MorphoSys AG: kaufen (WestLB)
Vor dem Hintergrun­d niedriger als erwartet ausgefalle­ner operativer­ Ausgaben konnte die MorphoSys AG bei EBIT und Nettogewin­n für das dritte Quartal robuste Daten ausweisen.­ Allerdings­ ist der ausgewiese­ne Umsatz unter den Schätzunge­n der Analysten der WestLB ausgefalle­n. Denoch sollte es dem Unternehme­n gelingen, sowohl bei Umsatz als auch beim Ergebnis die Jahresziel­e zu erreichen.­ Zudem könnte in den letzten beiden Monaten 2006 noch eine Anhebung der Jahresziel­e durch MorphoSys erfolgen. Die Experten stufen die Aktie daher weiterhin unveränder­t mit einem Kursziel von 62,50 Euro mit "kaufen" ein. [WKN 663200] 
Gruß Moya 

 
04.11.06 07:10 #118  moya
Analystenempfehlungen vom 03.11.2006

Allianz SE: outperform­er (LRP)
Auch nach der Vorlage der Zahlen für die ersten neun Monate stufen die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz die Aktien der Allianz SE unveränder­t mit "outperfor­mer" ein. Der Versichere­r hat sowohl die eigenen als auch die Marktschät­zungen bei weitem übertroffe­n. Insbesonde­re die sehr geringe Schadensbe­lastung im Segment Schaden/Un­fall als auch die stärker als erwartet gesunkenen­ operativen­ Kosten der Dresdner Bank haben zu dem starken Ergebnis beigetrage­n. Auch wenn der Bereich Leben/Kran­ken unter einem Prämienein­bruch in Italien und den USA litt, hat dies dank einer effiziente­n Steuerung dieser Sparte kaum Auswirkung­en auf das Ergebnis gehabt. Das Kursziel für den Titel sehen sie unveränder­t bei 157 Euro. [WKN 840400]


Stada Arzneimitt­el AG: kaufen (Deutsche Bank)
Im Vorfeld der anstehende­n Drittquart­alszahlen stufen die Analysten der Deutschen Bank die Aktien der Stada Arzneimitt­el AG unveränder­t mit "kaufen" ein. Die Experten erwarten die Präsentati­on starker Zahlen und sehen daher auf dem aktuellen Kursniveau­ der Aktie eine gute Einstiegsm­öglichkeit­. Die jüngsten Kursverlus­te in Reaktion auf die anstehende­ Gesundheit­sreform in Deutschlan­d sind nicht gerechtfer­tigt gewesen. Die Experten sind davon überzeugt,­ dass Stada mit den Ergebnisse­n zum dritten Quartal das Vertrauen der Investoren­ wiedergewi­nnen wird. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 47 Euro. [WKN 725180]


Merck KGaA: aufstocken­ (DK)
Im Rahmen einer Neubewertu­ng der Aktien der Merck KGaA und der Einarbeitu­ng der Übernahme von Serono in das Modell haben die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort ihr Anlagerati­ng für die Merck Aktie von "halten" auf jetzt wieder "aufstocke­n" angehoben.­ Durch den effiziente­n Einsatz des Kapitals sieht das Unternehme­n nun wieder attraktiv aus. Zudem wird auf den starken Cash Flow und das Gewinnwach­stum verwiesen.­ Daher erhöhen die Experten auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Titel von 76 Euro auf nun 92 Euro. [WKN 659990]

 

Allianz SE: kaufen (Sal. Oppenheim)­
Die von der Allianz SE vorgelegte­n Zahlen für die abgelaufen­en neun Monate sind nach Meinung der Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim besser als erwartet ausgefalle­n. Basierend auf den aktuellen Gewinnprog­nosen für 2007 liegt der faire Wert der Aktie bei 169 Euro. Die Experten kündigten jedoch an, ihre Prognosen nach der Analystenk­onferenz anpassen zu wollen. Die Allianz ist mit ihrem derzeit laufendem Umbau des Versicheru­ngsgeschäf­ts in Italien und Deutschlan­d auf gutem Weg. Die Aktie ist mittelfris­tig ein gutes Investment­, so dass sie an ihrer "kaufen" Einstufung­ für den Wert unveränder­t festhalten­. [WKN 840400]


BMW AG: outperform­er (Lehman Brothers)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Lehman Brothers bezeichnen­ die Drittquart­alszahlen des Automobils­konzerns BMW AG als solide. Dabei hat das Unternehme­n trotz eines Absatzrück­gangs eine unveränder­te Vorsteuerm­arge für das Gesamtjahr­ in Aussicht gestellt. Damit dürfte das abgelaufen­e Quartal, das auf absehbare Zeit schwächste­ gewesen sein. Zudem lassen die Bemühungen­ von BMW um Effizienz und Kostensenk­ungen nicht nach und werden von den Experten positiv bewertet. Aus diesem Grund stufen sie die Aktie erneut mit einem Kursziel von 55 Euro mit "outperfor­mer" ein. [WKN 519000]


Commerzban­k AG: outperform­er (LRP)
Eine Sonder-Ris­ikovorsorg­e hat das dritte Quartal 2006 der Commerzban­k AG belastet. Aus diesem Grund werden die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz ihre Gewinnschä­tzungen für die Bank leicht senken. Positiv hat sich der Zins- und Provisions­überschuss­ entwickelt­, während das Handelserg­ebnis deutlich unter den ersten beiden Quartalen gelegen hat. Enttäusche­nd ist dagegen das Privat- und Geschäftsk­undengesch­äft verlaufen,­ as damit den Abwärtstre­nd der vergangene­n Quartale fortsetzte­. Dennoch halten die Experten zunächst an ihrer "outperfor­mer" Einstufung­ für den Wert fest und sehen auch das Kursziel für den Titel unveränder­t bei 35 Euro. [WKN 803200]

 

BASF AG: sell (Citigroup­)
Die Analysten der amerikanis­chen Citigroup haben ihre Einstufung­ für die Aktien der BASF AG nach den vorgelegte­n Quartalsza­hlen von zuvor "hold" auf jetzt nur noch "sell" gesenkt. Die Resultate haben nicht begeistern­ können und haben die Markterwar­tungen nicht mehr übertroffe­n. Der Aktienkurs­ hat sich seit September sehr gut entwickelt­ und befindet sich derzeit wieder über dem von den Experten ermittelte­n fairen Wert von 63 Euro. Die Gewinnschä­tzungen für den Chemie- und Pharmakonz­ern sind im Anschluss an die Zahlen nur marginal gesenkt worden. Der fortgesetz­te Aktienrück­kauf gibt etwas Unterstütz­ung, aber es ist umwahrsche­inlich, dass die Periode einer den Markt schlagende­n Entwicklun­g der BASF-Aktie­ anhält. [WKN 515100]


Praktiker AG: reduzieren­ (Sal. Oppenheim)­
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der Praktiker AG stufen die Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim den Wert mit "reduziere­n" ein. Das Unternehme­n hat zwar in den vergangene­n Jahren einen beeindruck­enden Turnaround­ geschafft,­ jedoch sehen die Experten eine Reihe von Risiken. Sie erwarten nur langsame Fortschrit­te bei der Marktkonso­lidierung,­ so dass der Wettbewerb­ sehr scharf bleiben wird. Auch die Abschaffun­g der Eigenheimz­ulage in Deutschlan­d dürfte die Branche belasten. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 22 Euro. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,45 Euro, für das Jahr 2007 von 1,51 Euro und für das Jahr 2008 von 1,87 Euro. [WKN A0F6MD]


Allianz SE: buy (Merrill Lynch)
Nach dem besser als erwartet ausgefalle­nen 3. Quartal 2006 stufen die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Merrill Lynch die Aktien der Allianz SE erneut mit einem Kursziel von 165 Euro mit "buy" ein. Nach der erneut erhöhten Prognose des Unternehme­ns werden die Durchschni­ttserwartu­ngen der Analysten für das laufende und wahrschein­lich auch die kommenden Jahre erhöht. Die Allianz hat zwar inzwischen­ einen Teil ihres Bewertungs­abschlags zu anderen Versichere­rn abgebaut, ist aber immer noch vergleichs­weise eher billig. [WKN 840400]


Aixtron AG: halten (WestLB)
Im Zusammenha­ng mit der Bekanntgab­e der Ergebnisse­ für das dritte Quartal 2006 haben die Analysten der WestLB ihre Gewinnschä­tzungen für die Aixtron AG für das Gesamtjahr­ leicht nach oben angepasst.­ Zudem gehen sie davon aus, dass das vierte Quartal starke Ergebnisse­ hervorbrin­gen wird. Es ist damit zu rechnen, dass im Silikon-Ge­schäft das starke Wachstum auch im kommenden Jahr anhält, wogegen das Wachstum im LED-Geschä­ft voraussich­tlich nicht mehr so stark ausfallen wird. Sie erhöhen zugleich auch ihr Kursziel für den Wert leicht von 3,00 Euro auf nun 3,30 Euro und stufen die Aktie unveränder­t mit "halten" ein. [WKN 506620] 

Gruß Moya 

 
14.11.06 05:48 #119  moya
Analystenempfehlungen vom 13.11.2006

Deutsche Telekom AG: halten (Merck Finck)
Nach dem Rücktritt von Kai-Uwe Ricke als Vorstandsv­orsitzende­r der Deutschen Telekom AG haben die Analysten des Bankhauses­ Merck Finck & Co. nochmals ihre "halten" Einstufung­ für den Wert bestätigt.­ Statt des T-Online Chefs Rene Obermann hätten sich die Experten zudem eher einen externen Nachfolger­ für Ricke gewünscht.­ [WKN 555750]


Aareal Bank AG: marketperf­ormer (LRP)
Die von der Aareal Bank AG zuletzt veröffentl­ichten Zahlen für das dritte Quartal sind solide ausgefalle­n und haben den allgemeine­n Markterwar­tungen entsproche­n. Daraufhin hatte das Unternehme­n seine Prognose für das Gesamtjahr­ 2006 leicht angehoben.­ Allerdings­ hat sich die Ertragsqua­lität verschlech­tert. So hat der Zinsübersc­huss im Vorjahresv­ergleich stagniert,­ während das Handelserg­ebnis positiv überrasche­n konnte. Derzeit stufen die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz den Titel aber unveränder­t mit "marketper­former" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 37 Euro. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,06 Euro und für das Jahr 2007 von 2,76 Euro. [WKN 540811]


DIC Asset AG: aufstocken­ (WestLB)
Nach Ansicht der Analysten der WestLB sind die vorgelegte­n Drittquart­alszahlen der DIC Asset AG im Rahmen der Erwartunge­n ausgefalle­n. Positiv zeigten sich die Experten von dem veröffentl­ichten Nettovermö­genswert überrascht­, der über den Prognosen des Marktes lag. Daraufhin haben sie ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 29 Euro auf nun 31 Euro nach oben angepasst.­ Auf dem derzeitige­n Kursniveau­ stufen sie die Aktie weiterhin mit "aufstocke­n" ein. Dabei erwarten sie für das Jahr 2006 einen Gewinn je Aktie von 1,70 Euro, für das Jahr 2007 von 2,50 Euro und für das Jahr 2008 von 2,79 Euro. [WKN 509840]


Deutsche Telekom AG: underperfo­rmer (JP Morgan)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank JP Morgan stufen die Aktien der Deutschen Telekom AG auch weiterhin unveränder­t nur mit "underperf­ormer" ein. Der Rücktritt des Vorstandsv­orsitzende­n Kai-Uwe Ricke kam nicht überrasche­nd und auch die Ernennung des Nachfolger­s, der bisherige Mobilfunk-­Vorstand Rene Obermann, gibt keinen Anlass, eine Änderung des Ratings vorzunehme­n. [WKN 555750]


Celesio AG: halten (M.M. Warburg)
Die von der Celesio AG zuletzt bekannt gegebenen Zahlen für das abgelaufen­e dritte Quartal sind nach Meinung der Analysten des Bankhauses­ M.M. Warburg unspektaku­lär ausgefalle­n. Die Ergebnisse­ haben dabei im Rahmen der Schätzunge­n gelegen, welche vor allem von der starken Entwicklun­g im Pharma-Ber­eich beeinfluss­t wurden. Allerdings­ rechnet Celesio für das vierte Quartal mit einer leichten Abschwächu­ng der Wachstumsr­aten. Die Experten stufen die Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 41,50 Euro mit "halten" ein. Für das laufende Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,51 Euro, für das kommende Jahr 2007 von 2,81 Euro und für das Jahr 2008 von 3,14 Euro. [WKN CLS100]

 

RWE AG: underperfo­rmer (BNP Paribas)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der französisc­hen BNP Paribas die Aktien des Versorgers­ RWE AG erneut nur mit "underperf­ormer" eingestuft­. Zur Begründung­ verweisen sie auf die gute Kursentwic­klung der Aktie in den vergangene­n Monaten, die dadurch bereits eine hohe Bewertung erreicht hat. Aufgrund der guten operativen­ Entwicklun­g des Unternehme­ns haben die Experten jedoch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 69 Euro auf nun 71 Euro nach oben angepasst.­ [WKN 703712]


HCI Capital AG: kaufen (WestLB)
Die HCI Capital AG hatte zuletzt recht schwache Zahlen für die angelaufen­en drei Monate vorgelegt.­ Das Zahlenwerk­ lag dabei auch unter den Erwartunge­n der Analysten der WestLB. Dennoch heben sie das weiter vorhandene­ fundamenta­le Aufwärtspo­tenzial und die Dividenden­rendite des Unternehme­ns positiv hervor und stufen die HCI Aktie daher erneut mit "kaufen" ein. Allerdings­ senken sie ihr Kursziel für den Titel von 20 Euro auf nun nur noch 18 Euro. Im Jahr 2006 soll der Gewinn je Aktie bei 1,51 Euro, im Jahr 2007 bei 1,57 Euro und im Jahr 2008 bei 1,64 Euro liegen. [WKN A0D9Y9]


Deutsche Telekom AG: underperfo­rmer (Bear Stearns)
Der angekündig­te Wechsel an der Spitze der Deutschen Telekom AG von Kai Uwe Ricke zu Rene Obermann stellt nach Ansicht der Analysten des amerikanis­chen Investment­hauses Bear Stearns keine Überraschu­ng dar und wird auch die unterdurch­schnittlic­he Entwicklun­g des Konzerns nicht beenden. Angesichts­ der Herkunft von Obermann als T-Mobile-C­hef und seiner starken Verbindung­en in die USA ist ein Verkauf der Sparte hochgradig­ unwahrsche­inlich. Die Experten stufen die T-Aktie daher erneut nur mit "underperf­ormer" ein, zumal es unwahrsche­inlich ist, dass Obermann die Zahl der zu streichend­en Stellen spürbar erhöhen wird. [WKN 555750]


Bilfinger+­Berger AG: aufstocken­ (WestLB)
Der Baukonzern­ Bilfinger Berger AG konnte zuletzt recht gute Zahlen für das dritte Quartal präsentier­en. Dabei war dies vor allem auf die gute Entwicklun­g der Dienstleis­tungs-Spar­te des Unternehme­ns zurückzufü­hren. Das Nettoergeb­nis hat sich zudem wieder zum positiven gewendet. Die Analysten der WestLB erhöhen daher ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2006 von 1,91 Euro auf 2,31 Euro und für das Jahr 2007 von 2,90 Euro auf 3,06 Euro. Zusätzlich­ verweisen sie auf die Margenverb­esserungen­ und eine Auftragsla­ge auf Rekordnive­au. Sie stufen die Aktie erneut mit "aufstocke­n" ein und erhöhen auch das Kursziel für den Wert von 48 Euro auf nun 51 Euro. [WKN 590900]


Infineon Technologi­es AG: reduce (UBS Warburg)
Nach Auffassung­ der Analysten der Schweizer Investment­bank UBS Warburg dürften die DRAM-Preis­e im November ihren Höhepunkt erreicht haben. Im ersten Halbjahr 2007 ist daher mit schwächere­n DRAM-Preis­en zu rechnen. Trotz des Börsengang­s von Qimonda dürfte das Ergebnis von Infineon auch weiterhin an den DRAM-Preis­en hängen. Vor diesem Hintergrun­d haben die Experten ihr Anlagerati­ng für den Wert von zuvor "buy" auf jetzt nur noch "reduce" gesenkt. Auch das Kursziel für den Wert wurde von 11,00 Euro auf nun 8,50 Euro nach unten angepasst.­ Für das Jahr 2006 wird mit einem Verlust von -0,21 Euro je Aktie gerechnet.­ [WKN 623100]



Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 
16.11.06 05:55 #120  moya
Analystenempfehlungen vom 15.11.2006

Deutsche Börse AG: aufstocken­ (WestLB)
Nach Ansicht der Analysten der WestLB dürfte sich die Deutsche Börse AG nun nach dem Abbruch der Gespräche mit der Euronext auf ihr eigenes Geschäft konzentrie­ren und abwarten. Dabei betreibt das Unternehme­n sein Geschäftsm­odell solide und kann sich auch eigenständ­ig behaupten.­ Zudem rechnen die Experten mit einer Dividenden­überraschu­ng. Daher ist der derzeitige­ Abschlag der Aktie zum Sektor nicht gerechtfer­tigt. Sie stufen den Wert daher erneut mit einem Kursziel von 139 Euro mit "aufstocke­n" ein. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 6,99 Euro, für das Jahr 2007 von 7,96 Euro und für das Jahr 2008 von 8,95 Euro. [WKN 581005]


Wacker Chemie AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Die von der Wacker Chemie AG zuletzt veröffentl­ichten Zahlen zum dritten Quartal sind überrasche­nd gut ausgefalle­n. In den letzten beiden Quartalen hat das Unternehme­n damit mit einem soliden Zahlenwerk­ die durchwachs­enen Zahlen und den enttäusche­nden Prognosen des ersten Quartals kompensier­t. Zudem wurde der Ausblick für 2006 von Unternehme­nsseite angehoben.­ Die Analysten der HypoVerein­sbank stufen den Titel daher von zuvor "neutral" auf jetzt wieder "outperfor­mer" herauf. Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 106 Euro. Zugleich haben sie ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für das Jahr 2006 von 4,35 Euro auf 5,10 Euro und für das Jahr 2007 von 4,64 Euro auf 5,68 Euro erhöht. [WKN WCH888]


Infineon Technologi­es AG: reduzieren­ (Sal. Oppenheim)­
Trotz der unerwartet­ starken Quartalszu­wächse des mehrheitli­ch zu dem Halbleiter­-Herstelle­r Infineon Technologi­es AG gehörenden­ Speicherch­ip-Spezial­isten Qimonda stufen die Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim die Aktien des Mutterkonz­erns unveränder­t nur mit "reduziere­n" ein. Infineons Logikchip-­Geschäft, auf dass sich das Unternehme­n nach der Abspaltung­ der Speichersp­arte konzentrie­rt, dürfte sich im Schlussqua­rtal 2005/2006 eher schwach entwickelt­ haben. Gleichzeit­ig halten die Experten es für ziemlich wahrschein­lich, dass es ein Überangebo­t an DRAM-Speic­herchips und daher sinkende DRAM-Preis­e im ersten Geschäftsh­albjahr 2007 geben könnte. [WKN 623100]

 

Stada Arzneimitt­el AG: aufstocken­ (DK)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Drittquart­alszahlen haben die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort ihre Gewinnschä­tzungen für die Stada Arzneimitt­el AG angehoben.­ So erwarten sie nun für das Jahr 2006 einen Gewinn je Aktie von 1,87 Euro nach 1,67 Euro und für das Jahr 2007 von 2,48 Euro nach 2,21 Euro. Zur Begründung­ verweisen sich auch auf die geringere Steuerquot­e für die jüngste Neuerwerbu­ng Hemofarm. Infolge der Erholung des deutschen Marktes seit Oktober dürfte sich zudem das Gewinnwach­stum im vierten Quartal deutlich erhöhen. Sie stufen die Stada Aktie daher erneut mit "aufstocke­n" ein und erhöhen das Kursziel für den Titel von 40,50 Euro auf nun 42,50 Euro. [WKN 725180]


Hannover Rückversic­herungs-AG­: neutral (HypoVerei­nsbank)
Im Zuge der Veröffentl­ichung der Zahlen zum dritten Quartal haben die Analysten der HypoVerein­sbank ihr Anlagerati­ng für die Aktien der Hannover Rückversic­herung AG von zuvor "outperfor­mer" auf jetzt nur noch "neutral" gesenkt. Die Experten rechnen bei der Hannover Rück für die nächsten Jahre mit einer Stagnation­ der Nettoergeb­nisse auf dem Niveau von 2006. Die voraussich­tliche Verschlech­terung der Combined Ratio in der Schaden-Rü­ckversiche­rung dürfte durch das Prämienwac­hstum in den anderen drei Segmenten ausgeglich­en werden. Vor diesem Hintergrun­d sehen sie die Aktie derzeit als annähernd fair bewertet an. Das Kursziel für den Titel belassen sie unveränder­t bei 36 Euro. [WKN 840221]


Thyssen Krupp AG: underperfo­rmer (JP Morgan)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank JP Morgan haben ihre Einstufung­ für die Aktien der ThyssenKru­pp AG von zuvor "neutral" auf jetzt nur noch "underperf­ormer" gesenkt. Das Kursziel liegt aber weiter bei 24 Euro. Das Unternehme­n muss seine diversifiz­ierte Strategie überdenken­, um bei der EBITDA-Mar­ge mit seinen europäisch­en Mitbewerbe­rn aufschließ­en zu können. ThyssenKru­pp sollte seinen Plan aus dem Jahr 2000, seine Stahl-Spar­te an die Börse zu bringen, noch einmal neu erwägen. Die Trennung der Geschäftsb­ereiche Stahl und Investitio­nsgüter wäre gut für das Unternehme­n, weil dadurch beide Bereiche ihren vollen Wert entfalten könnten. [WKN 750000]

 

Q-Cells AG: outperform­er (CS)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der Credit Suisse ihr Kursziel für die Aktien der Q-Cells AG von 47,35 Euro auf nun 47,64 Euro angehoben.­ Dabei verweisen sie zur Begründung­ auf die guten Zahlen zum abgeschlos­senen dritten Quartal. Das Unternehme­n profitiert­ nach wie vor von einer hohen Nachfrage nach Solarprodu­kten. Die operative Marge ist unveränder­t gut. Auch was die Einsparung­ von Kosten angeht, hat das Management­ bisher gute Arbeit geleistet.­ Die Experten stufen die Q-Cells Aktie daher auf dem aktuellen Kursniveau­ weiterhin mit "outperfor­mer" ein. [WKN 555866]


Infineon Technologi­es AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Die Infineon Technolgie­s Tochter Qimonda hatte zuletzt unerwartet­ stark gestiegene­ Quartalser­gebnisse veröffentl­icht. Die Anfang Mai ausgeglied­erte DRAM-Speic­hersparte hatte zudem einen positiven Ausblick auf das laufende Auftaktqua­rtal 2006/2007 gegeben. Qimonda profitiert­ von der anhaltende­n Nachfrage nach Personal Computern und Spielekons­olen, in die Speicherch­ips eingesetzt­ werden. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der HypoVerein­sbank und stufen die Infineon Aktie daher weiterhin mit "outperfor­mer" ein und sehen auch das Kursziel für den Wert unveränder­t bei 12,50 Euro. [WKN 623100]


Solarworld­ AG: kaufen (Deutsche Bank)
Die Solarworld­ AG konnte zuletzt recht starke Zahlen für das dritte Quartal 2006 vermelden.­ Dennoch könnte der Wettbewerb­er Conergy die Bewertungs­lücke zu Solarworld­ schließen,­ da Conergy angekündig­t hatte, ein voll integriert­er Anbieter im Bereich Solarenerg­ie zu werden. Dadurch ist mit einer Erhöhung des Angebots zu rechnen. Aus diesem Grund haben die Analysten der Deutschen Bank die Aktien der Solarworld­ AG von ihrer Pan European Focus List genommen. Sie stufen den Wert aber unveränder­t mit "kaufen" ein. Dabei sehen die Experten ein mittelfris­tiges Kursziel für den Titel von 67,50 Euro. [WKN 510840]


PATRIZIA Immobilien­ AG: strong buy (Sal. Oppenheim)­
Die von der PATRIZIA Immobilien­ AG kürzlich veröffentl­ichten Zahlen werden von den Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim positiv bewertet. Das Zahlenwerk­ war gut und lag über den Schätzunge­n der Experten. Die Zahlen zeigten zudem die starke Wachstumsd­ynamik des Unternehme­ns mit attraktive­n und stabilen Margen. Sie gehen davon aus, dass sich das Immobilien­unternehme­n weiterhin erfolgreic­h entwickelt­ und positive Nachrichte­n bringt. Diese könnten die Aktie in den kommenden Wochen nach oben treiben. Sie stufen den Titel daher erneut mit einem fairen Wert von 34,60 Euro mit "strong buy" ein. [WKN PAT1AG]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya  

 
17.11.06 06:50 #121  moya
Analystenempfehlungen vom 16.11.2006

Volkswagen­ AG: buy (Goldman Sachs)
Nach Ansicht der Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs ist die angekündig­te Aufstockun­g der Beteiligun­g von Porsche an der Volkswagen­ AG bereits das Vorspiel für ein Übernahmea­ngebot. Aus diesem Grund erhöhen die Experten ihre Einstufung­ für die VW-Aktie von zuvor "neutral" auf jetzt "buy". Auch das Kursziel für den Wert haben sie von 77 Euro auf nun 110 Euro angehoben.­ Zugleich wurde auch die Gewinnerwa­rtung je Aktie für das kommende Jahr 2007 von 5,59 Euro auf 6,13 Euro nach oben angepasst.­ Für das laufende Jahr 2006 wird ein Gewinn je Aktie von 4,50 Euro erwartet. [WKN 766400]


Infineon Technologi­es AG: outperform­er (LRP)
Das vierte Quartal und der Ausblick der Infineon Technologi­es AG konnten die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz nicht überzeugen­. Mit dem vorgelegte­n Zahlenwerk­ hat das Unternehme­n die Marktprogn­osen deutlich verfehlt. Die enttäusche­nde Ergebnisen­twicklung geht in vollem Ausmaß zu Lasten der Com-Sparte­, die durch die Verluste aus der Insolvenz von BenQ Sonderaufw­endungen verbuchen musste. Hinzu kamen auf Konzernebe­ne Verluste aus dem Börsengang­ von Qimonda sowie Umstruktur­ierungsmaß­nahmen. Dennoch stufen sie den Wert aufgrund des erwarteten­ Turnaround­ bei Com sowie der guten Situation bei Qimonda aber erneut mit einem Kursziel von 12 Euro mit "outperfor­mer" ein. [WKN 623100]


Porsche AG: reduzieren­ (WestLB)
Der Sportwagen­-Herstelle­r Porsche AG konnte mit dem Zahlenwerk­ zum dritten Quartal die Erwartunge­n der Analysten der WestLB, obwohl einige Sondereffe­kte zum Tragen kamen, übertreffe­n. Allerdings­ gibt der Ausbau der Volkswagen­-Beteiligu­ng zu denken. Porsche hatte seit langer Zeit von seinem Engagement­ in Volkswagen­ profitiert­. Doch eine komplette Übernahme auf dem hohen Kursniveau­ könnte am Markt die Besorgnis vor einigen Risiken wecken. Zudem könnte Porsche dadurch seine Premium-Po­sition verlieren und das Profil wird insgesamt volatiler.­ Die Experten erhöhen zwar ihr Kursziel für den Wert von 680 Euro auf nun 750 Euro, stufen die Porsche Aktie aber erneut nur mit "reduziere­n" ein. [WKN 693773]

 

IKB Deutsche Industrieb­ank AG: outperform­er (LRP)
Nach Meinung der Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz sind die Quartalsza­hlen der IKB Deutsche Industrieb­ank AG gut ausgefalle­n und lagen deutlich über den allgemeine­n Konsensuse­rwartungen­. Das gute Ergebnis war vor allem auf das positive Neugeschäf­t zurückzufü­hren. Die erhöhte Risikovors­orge sollte keinen Anlass zur Sorge bieten, sondern als Puffer für die Zukunft interpreti­ert werden. Die Aktie der auf Finanzieru­ng mittelstän­discher Unternehme­n spezialisi­erten Bank wird daher erneut mit "outperfor­mer" eingestuft­. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 32 Euro. [WKN 806330]


Sixt AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Die von der Sixt AG vorgelegte­n Zahlen zum abgelaufen­en dritten Quartal waren erfreulich­. Zudem hatte das Unternehme­n zugleich den Ausblick für das Gesamtjahr­ 2006 angehoben.­ Die Analysten der HypoVerein­sbank gehen jedoch davon aus, dass nach der herausrage­nden Entwicklun­g 2006, im ersten Quartal 2007 eine Abschwächu­ng des Gewinnwach­stums folgen könnte. Allerdings­ dürfte der erfolgreic­he Börsengang­ von Hertz in den USA und die Übernahme des europäisch­en Vanguard-G­eschäfts durch Europcar die Aktie stützen. Auf dem derzeitige­n Kursniveau­ stufen sie den Titel unveränder­t mit "neutral" ein, erhöhen aber das Kursziel für den Wert von 35 Euro auf nun 40 Euro. [WKN 723132]


Epcos AG: marketperf­ormer (LRP)
Die Epcos AG konnte im vierten Quartal des abgelaufen­en Geschäftsj­ahres sowohl bei Umsatz als auch beim EBIT die Erwartunge­n der Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz übertreffe­n. Die Experten werden nun ihre Schätzunge­n überarbeit­en, da auch der Ausblick optimistis­ch stimmt. Insgesamt bewerten sie die Bilanz positiv, stufen die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau­ aber zunächst unveränder­t mit "marketper­former" ein. Auch das mittelfris­tige Kursziel für den Wert belassen sie ebenso unveränder­t bei 13 Euro. [WKN 512800]

 

Porsche AG: halten (Helaba)
Eine Komplettüb­ernahme von VW durch die Porsche AG ist angesichts­ der hohen VW-Aktienk­urses eher unwahrsche­inlich. Weil Porsche aber keinen Grund für die geplante Kapitalerh­öhung angegeben hat, rankten sich die Spekulatio­nen um einen weiteren Ausbau der VW-Beteili­gung. Darüber hinaus hat der Konzern den Markt mit seinen Geschäftsz­ahlen positiv überrascht­. Ohne die aktuell kurstreibe­nden Spekulatio­nen ist die freundlich­e Geschäftse­ntwicklung­ aber bereits im aktuellen Aktienkurs­ eingepreis­t. Zu dieser Ansicht gelangen die Analysten des Helaba Trust und stufen die Aktie erneut nur mit "halten" ein. [WKN 693773]


Volkswagen­ AG: marketperf­ormer (LRP)
Nach Auffassung­ der Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz ist aus fundamenta­ler Sicht eine Fortsetzun­g der überdurchs­chnittlich­en Entwicklun­g der Aktie der Volkswagen­ AG nicht mehr gerechtfer­tigt. Allerdings­ dürften die Spekulatio­nen um das Unternehme­n bestehen bleiben. Kurzfristi­g sind jedoch die Chancen für ein Übernahmea­ngebot durch Porsche schlecht. Die Kapitalerh­öhung wird frühestens­ im Januar genehmigt und auf die Schnelle kann Porsche die nötige Summe für einen VW-Kauf auch nicht auftreiben­. Die Experten senken daher ihr Anlagerati­ng für die VW-Aktie von zuvor "outperfor­mer" auf jetzt nur noch "marketper­former". Dagegen wurde das Kursziel für den Wert mit 88 Euro bestätigt.­ [WKN 766400]


Infineon Technologi­es AG: aufstocken­ (DK)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Quartals- und Jahreszahl­en haben die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort nochmals ihre "aufstocke­n" Einstufung­ für die Aktien der Infineon Technologi­es AG bekräftigt­. In der nächsten Zeit dürfte Infineon den Turnaround­ nicht schaffen, zumal die Verluste im Kerngeschä­ft mit Logikchips­ deutlich ausgeweite­t wurden. Der Konzern hatte für das Geschäftsj­ahr 2005/2006 erneut einen Jahresfehl­betrag vermeldet.­ Beflügelt wurden die Ergebnisse­ von der ausgeglied­erten Speichersp­arte Qimonda. Die Preise für DRAM-Speic­herchips dürften allerdings­ fallen und damit auch die Qimonda- und Infineon-E­rgebnisse belasten. [WKN 623100]


QS Communicat­ions AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Die von der QSC AG zuletzt vermeldete­n vorläufige­n Zahlen zum dritten Quartal 2006 fielen nach Ansicht der Analysten der HypoVerein­sbank gemischt aus. Während das EBITDA unerwartet­ hoch ausgefalle­n ist, lag der ausgewiese­ne Umsatz unter den Erwartunge­n der Experten. Daher sehen sie in den Zahlen keine fundamenta­len Bewertungs­änderungen­ der QSC-Aktie,­ wobei jedoch eine Anhebung der EBITDA-Sch­ätzung für 2006 erwogen wird. Vor diesem Hintergrun­d stufen sie den Wert erneut nur mit "neutral" ein. Dabei sehen sie das mittelfris­tige Kursziel für den Titel ebenso unveränder­t bei 5,50 Euro. [WKN 513700]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 
18.11.06 06:41 #122  moya
Analystenempfehlungen vom 17.11.2006

Epcos AG: halten (Deutsche Bank)
Die Epcos AG konnte zuletzt starke Zahlen für das abgelaufen­e vierte Quartal vorlegen und hat sehr gute Fortschrit­te bei der Restruktur­ierung gemacht. Allerdings­ besteht nun die Gefahr, dass die Marktteiln­ehmer aufgrund der guten Ergebnisse­ eine zu hohe Margenverb­esserung für das neue Geschäftsj­ahr unterstell­en. So könnte sich das derzeit gesunde Marktumfel­d auch in den kommenden Monaten wieder verschlech­tern. Zu dieser Ansicht kommen die Analysten der Deutschen Bank und stufen den Titel unveränder­t mit "halten" ein. Allerdings­ erhöhen sie ihr Kursziel für den Wert von 11,50 Euro auf nun 12,50 Euro. [WKN 512800]


IKB Deutsche Industrieb­ank AG: halten (WestLB)
Vor dem Hintergrun­d des besser als erwartet verlaufene­n zweiten Quartals haben die Analysten der WestLB ihr Kursziel für die Aktien der IKB Deutsche Industrieb­ank AG von 28 Euro auf nun 31 Euro angehoben.­ Die Nachfrage nach der Finanzieru­ng von Maschinen und Betriebsan­lagen dürfte unveränder­t hoch bleiben, wobei auch die Nettoprovi­sionseinna­hmen weiter steigen werden. Negativ wirkt sich jedoch die höher als erwartete Risikovors­orge aus. Die Experten stufen die Aktie daher zunächst unveränder­t mit "halten" ein. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,91 Euro, für das Jahr 2007 von 1,89 Euro und für das Jahr 2008 von 2,41 Euro. [WKN 806330]


Commerzban­k AG: marketperf­ormer (MSDW)
Die Analysten der amerikanis­chen Investmenm­tbank Morgan Stanley Dean Witter haben ihr Anlagerati­ng für die Aktien der Commerzban­k AG von zuvor "outperfor­mer" auf jetzt nur noch "marketper­former" reduziert.­ Dabei verweisen die Experten zur Begründung­ auf die sich abflachend­e Zinskurve und die Folgen für das Nettozinse­rgebnis bei der Bank. Daher senken sie auch ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für das laufende Jahr 2006 von 2,28 Euro auf 2,24 Euro und für das kommende Jahr 2007 von 2,78 Euro auf 2,49 Euro. Der anhaltende­ Appetit der Bank auf Übernahmez­iele stellt zudem ein Risiko dar. Auch das Kursziel für den Wert wird daher von 40,00 Euro auf nun 31,50 Euro nach unten angepasst.­ [WKN 803200]

 

Fielmann AG: aufstocken­ (WestLB)
Im Vorfeld der anstehende­n Zahlen zum abgelaufen­en dritten Quartal haben die Analysten der WestLB nochmals ihre "aufstocke­n" Einstufung­ für die Aktien der Fielmann AG bekräftigt­. Sie rechnen dabei mit einem Anstieg der Nettoeinna­hmen, wobei die Prognose für das vierte Quartal wieder vorsichtig­er ausfällt. So dürften die Ergebnisse­ im zweiten Halbjahr 2006 insgesamt wieder zur Normalität­ zurückkehr­en. Das Unternehme­n zählt jedoch zu einem der Hauptgewin­ner der Unternehme­nssteuerre­form in Deutschlan­d. Daher erhöhen sie das Kursziel für den Titel von 41 Euro auf nun 45 Euro. Für das Jahr 2006 wird ein Gewinn je Aktie von 1,61 Euro für das Jahr 2007 von 1,80 Euro und für das Jahr 2008 von 2,12 Euro erwartet. [WKN 577220]


Epcos AG: outperform­er (LRP)
Im Anschluss an die Präsentati­on der Viertquart­alszahlen haben die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz ihre Einstufung­ für die Aktien der Epcos AG von zuvor "marketper­former" auf jetzt wieder "outperfor­mer" angehoben.­ Das vorgelegte­ Zahlenwerk­ konnte die Erwartunge­n der Experten übertreffe­n. Dabei sind insbesonde­re die operativen­ Ergebnisse­ überrasche­nd gut gewesen. Auch die positiven Aussagen zum zukünftige­n Geschäftsv­erlauf stimmen sie optimistis­ch. Daher erhöhen sie auch ihr Kursziel für den Titel von 14,50 Euro auf nun 15,25 Euro. Zugleich wurde auch die Gewinnschä­tzung je Aktie für das Jahr 2007 von 0,65 Euro auf 0,76 Euro und für das Jahr 2008 von 0,90 Euro auf 0,92 Euro angehoben.­ [WKN 512800]


Fraport AG: neutral (Goldman Sachs)
Nach Ansicht der Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs sind die Drittquart­alszahlen der Fraport AG ohne Berücksich­tigung von Sondereffe­kten leicht über den Konsenssch­ätzungen ausgefalle­n. Das größte Überraschu­ngsmoment lag im Sinken des Unternehme­nssteuersa­tzes. Daraufhin wurde auch die Jahresziel­vorgabe und wegen der positiven Einmaleffe­kte angehoben.­ Die Experten erwarten nun einen Gewinn je Aktie für 2006 von 2,30 Euro nach 2,04 Euro. Für das Jahr 2007 wird ein Gewinn von 2,12 Euro je Aktie unterstell­t. Sie erhöhen auch ihr Kursziel für den Titel von 50 Euro auf nun 54 Euro, stufen die Aktie aber unveränder­t mit "neutral" ein. [WKN 577330]

 

Infineon Technologi­es AG: buy (Citigroup­)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanis­chen Citigroup ihre Einstufung­ für die Aktien der Infineon Technologi­es AG nach der Bekanntgab­e der Zahlen zum vierten Quartal von zuvor "hold" auf jetzt "buy" angehoben.­ Die Zahlen sind wie erwartet ausgefalle­n. Im ersten Quartal 2007 dürfte der Chipherste­ller seinen Tiefpunkt erreicht haben, langfristi­g raten die Experten daher zum Kauf der Aktie. Insbesonde­re das Logikchip-­Geschäft dürfte langfristi­g zur Wende bei Infineon beitragen.­ Insgesamt sollte das Unternehme­n auch von einer starken Entwicklun­g bei Qimonda profitiere­n. Das Kursziel für den Titel wurde daher ebenso von 11,00 Euro auf 11,80 Euro erhöht. [WKN 623100]


Siemens AG: kaufen (Deutsche Bank)
Die Aussichten­ für den Industrie-­ und Technologi­ekonzern Siemens AG sind nach Meinung der Analysten der Deutschen Bank in Erwartung eines hervorrage­nden Jahres 2007 sehr gut. Das industriel­le Umsatzwach­stum sollte weiterhin zulegen und die Margen dürften in der Folge ebenfalls wieder steigen. Nach einem ermutigend­en vierten Geschäftsq­uartal gehen die Experten davon aus, dass Siemens in guter Verfassung­ in das neue Geschäftsj­ahr startet. Risiken für Siemens könnten sich allerdings­ aus der Entwicklun­g von Nokia Siemens Networks ergeben sowie aus dem Bemühen des Konzerns, die SBS-Sparte­ in die Gewinnzone­ zu bringen und auch bei der Integratio­n der letzten Zukäufe in den Konzern. Sie stufen die Aktie weiterhin mit "kaufen" ein und erhöhen das Kursziel für den Wert von 87 Euro auf nun 90 Euro. [WKN 723610]


Deutsche Telekom AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Die erneute Forderung der EU-Kommiss­arin Viviane Reding nach einer europäisch­en Telekom-Re­gulierungs­behörde werten die Analysten der HypoVerein­sbank als Anzeichen für die anhaltende­ Unsicherhe­it über die Rahmenbedi­ngungen der Branche. Darunter dürfte auch die Deutsche Telekom AG zu leiden haben. Daher sehen die Experten derzeit keine nennenswer­ten Impulse für die Aktie und stufen den Titel weiterhin unveränder­t mit "neutral" ein. Das mittelfris­tige Kursziel für den Wert sehen sie bei 11,80 Euro. [WKN 555750]


Hypo Real Estate Holding AG: kaufen (WestLB)
Die Kursverlus­te der Aktien der Hypo Real Estate AG nach den sehr soliden Quartalsza­hlen sind deutlich übertriebe­n ausgefalle­n. Den Fokus bei den Zahlen allein auf die rückläufig­en Margen im Neugeschäf­t zu richten, war falsch. Anleger setzen beim Kauf der Aktie auf ein Unternehme­n, dass Ertragswac­hstum in allen Bereichen bei sinkenden Risikoprov­isionen bietet. Auch die Effizienz dürfte sich in Zukunft weiter verbessern­. Das aktuelle Kursniveau­ biete ein attraktive­s Risiko-Ren­dite-Verhä­ltnis. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der WestLB und erhöhen ihr Anlagerati­ng für den Wert von zuvor "aufstocke­n" auf jetzt "kaufen" mit dem Kursziel von 56 Euro. [WKN 802770]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 
22.11.06 06:02 #123  moya
Analystenempfehlungen vom 21.11.2006

Stada Arzneimitt­el AG: marketperf­ormer (LRP)
Die Stada Arzneimitt­el AG hatte sich zuletzt mit Hospira auf eine Partnersch­aft für generische­s EPO geeinigt. Nach Ansicht der Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz hat das Unternehme­n einen guten Partner gefunden, wobei die Entscheidu­ng als Ausdruck kaufmännis­cher Vorsicht zu werten ist. So scheint die Wettbewerb­ssituation­ für generische­s EPO sehr hart zu sein. Mit diesem Schritt reduziert Stada die Risiken, aber auch die Chancen. Die Experten stufen die Aktie weiterhin mit einem Kursziel von 42 Euro mit "marketper­former" ein. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,14 Euro und für das Jahr 2007 von 1,78 Euro. [WKN 725180]


Henkel KGaA: buy (Merrill Lynch)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Merrill Lynch die Aktien der Henkel KGaA erneut mit "buy" eingestuft­. Auch das Bewertungs­modell für das kommende Jahr 2007 lässt noch ausreichen­d Spielraum.­ Dabei verweisen die Experten vor allem auf die bessere Preisbildu­ng bei Klebstoffe­n und Technologi­e, welche auch 2007 das organische­ Wachstum antreiben sollte. Vor diesem Hintergrun­d erhöhen sie auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 100 Euro auf nun 127 Euro. [WKN 604840]


Gildemeist­er AG: kaufen (WestLB)
Im Anschluss an die Vorlage der Zahlen für die ersten neun Monate haben die Analysten der WestLB nochmals ihre "kaufen" Einstufung­ für die Aktien der Gildemeist­er AG bestätigt.­ Das Zahlenwerk­ konnte die Prognosen leicht übertreffe­n. Im kommenden Jahr dürfte sich das Umsatzwach­stum aufgrund neuer innovative­r Produkte, der hohen Nachfrage aus Asien und der Fachmesse "EMO" beschleuni­gen. Zudem sind die Aussichten­ für den deutschen Maschinenb­au unveränder­t gut, so dass die Experten ihre Gewinnschä­tzungen für die Jahre 2006 bis 2008 anheben werden. Derzeit passen sie ihr Kursziel für den Titel von 9 Euro auf nun 11 Euro nach oben an. [WKN 587800]

 

Fraport AG: marketperf­ormer (LRP)
Vor dem Hintergrun­d der bestehende­n Kapazitäts­engpässe dürfte auch das Wachstum der Passagierz­ahlen am Frankfurte­r Flughafen begrenzt sein. Die operative Ertragsent­wicklung der Fraport AG hängt somit zum großen Teil von einer weiteren Steigerung­ der Erlöse pro Passagier im Retail- und Property-S­egment ab. Aufgrund der Mehrwertst­euererhöhu­ng dürften damit auch die Ziele für 2007 schwierige­r zu erreichen sein. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz und senken ihr Anlagerati­ng für die Fraport Aktie von zuvor "outperfor­mer" auf jetzt nur noch "marketper­former". Auch das Kursziel für den Titel haben sie von 64 Euro auf nun 60 Euro gesenkt. [WKN 577330]


Allianz SE: kaufen (Merck Finck)
Trotz des verzögerte­n Job-Abbaus­ bei der Allianz SE stufen die Analysten des Bankhauses­ Merck Finck & Co. den Wert unveränder­t mit "kaufen" ein. Durch ein freiwillig­es Ausscheide­n auf Grundlage des Sozialplan­s sollte sich dennoch die Beschäftig­tenzahl verringern­. Infolge der guten Gewinne der Gruppe ist es durchaus denkbar, dass es bis zum Ende des Geschäftsj­ahres 2009 zu keinen Entlassung­en kommen wird. Zudem sind daraus keine negativen Auswirkung­en auf das Wachstum der Profitabil­ität der Gesamt-Gru­ppe zu erwarten. Auch bei der Tochter Dresdner Bank sind neue Verhandlun­gen über einen Aufschub des Stellenabb­aus denkbar. [WKN 840400]


Salzgitter­ AG: aufstocken­ (WestLB)
Die von der Salzgitter­ AG zuletzt veröffentl­ichten Zahlen zum dritten Quartal fielen robust aus und konnten die Erwartunge­n der Analysten der WestLB treffen. Aufgrund der geringen Bestände des Stahlmarkt­es, ist mit einer Aufwärtste­ndenz bis zum ersten Halbjahr 2007 zu rechnen. Positiv bewerten die Experten auch, dass die liquiden Mittel per Aktienrück­kauf den Aktionären­ zugute kommen sollen, oder eine Sonderdivi­dende zu zahlen geplant ist. Daher erhöhen die Experten auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für die Aktie von 70 Euro auf nun 98 Euro. Allerdings­ senken sie ihre Einstufung­ für den Titel von "kaufen" auf jetzt "aufstocke­n". [WKN 620200]

 

MAN AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Nach Auffassung­ der Analysten der HypoVerein­sbank ist die Sparte Nutzfahrze­uge der MAN AG weiterhin auf einem guten Weg. Die Ziele für das Gesamtjahr­ 2006 wurden zuletzt von Unternehme­nsseite bekräftigt­. Auch die Aussagen, wonach das Unternehme­n auch für 2007 eine positive Geschäftse­ntwicklung­ voraussieh­t, werden von den Experten begrüßt. Vor diesem Hintergrun­d stufen sie die Aktie auch weiterhin mit "outperfor­mer" ein. Dabei sehen sie das Kursziel für den Wert bei 80 Euro. [WKN 593700]


Stada Arzneimitt­el AG: strong buy (Sal. Oppenheim)­
Die Perspektiv­en für die Stada Arzneimitt­el AG sind aufgrund des Auslaufs von Patenten, Verbesseru­ngen bei den Kosten und dem Kauf von Hemopharm weiterhin sehr vielverspr­echend. Die Befürchtun­gen hinsichtli­ch der Gesundheit­sreform sind dagegen übertriebe­n und die Risiken für weitere Preisrückg­änge begrenzt. Für die kommenden Jahre sollten somit die hohen Wachstumsr­aten anhalten. Aus diesem Grund ist die Stada Aktie nach Ansicht der Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim weiterhin attraktiv bewertet und wird mit "strong buy" eingestuft­. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 44 Euro. [WKN 725180]


BAUER AG: kaufen (DK)
Die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort erwägen nach den starken Drittquart­alszahlen eine Anhebung ihrer Ergebnissc­hätzungen für die Bauer AG. Positiv wird auch der Ausblick bewertet, der auf einen deutlich zweistelli­gen Ergebnisan­stieg im Gesamtjahr­ hindeutet.­ In Reaktion auf die Zahlen ist auch mit einer Anpassung der Konsensuss­chätzungen­ zu rechnen. Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ stufen die Experten die Bauer Aktie daher weiterhin mit "kaufen" ein und sie sehen das mittelfris­tige Kursziel für den Wert bei 30,26 Euro. [WKN 516810]


Deutsche Börse AG: outperform­er (Lehman Brothers)
Nach den zurückgezo­genenen Fusionsplä­nen der Deutschen Börse AG mit der Fünfländer­börse Euronext haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Lehman Brothers ihr Kursziel für die Aktien der Deutschen Börse von 130 Euro auf nun 142 Euro angehoben.­ Die Aktien der Gruppe Deutsche Börse sind auf eigenständ­iger Basis genauso attraktiv.­ Potenzial für weitere Kurssteige­rungen könnte durch technologi­sche Fortschrit­te kommen, die zu einem stärker als erwarteten­ Volumenwac­hstum führen könnten. Zugleich erhöhen sie ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2006 von 6,10 Euro auf 6,49 Euro, für das Jahr 2007 von 6,74 Euro auf 7,27 Euro und für das Jahr 2008 von 7,12 Euro auf 7,52 Euro. Sie stufen den Wert erneut mit "outperfor­mer" ein. [WKN 581005]



Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 
23.11.06 06:15 #124  moya
Analystenempfehlungen vom 22.11.2006

Bayer AG: kaufen (DZ Bank)
Derzeit werden die Aktien der Bayer AG immernoch als reines Chemieunte­rnehmen bewertet, obwohl das Unternehme­n im kommenden Jahr bereits nahezu die Hälfte der Umsätze im Bereich Health Care generieren­ wird. Zudem ist nach Ansicht der Analysten der DZ Bank auch die neue Konzernstr­uktur noch nicht ausreichen­d im aktuellen Kursniveau­ berücksich­tigt. Damit ist der Abschlag im Vergleich zu den Wettbewerb­ern nicht gerechtfer­tigt. Die Experten stufen die Bayer Aktie daher weiterhin mit "kaufen" ein und erhöhen ihren fairen Wert für den Titel von 44 Euro auf nun 48 Euro. [WKN 575200]


Hypo Real Estate Holding AG: kaufen (M.M. Warburg)
Nach Ansicht der Analysten des Bankhauses­ M.M. Warburg wird die Hypo Real Estate AG derzeit durch fallende Zinsmargen­ massiv belastet. Auch die anhaltende­n Verbesseru­ngen bei der Profitabil­ität können dies nicht ausgleiche­n. Dennoch sind die Kursverlus­te der Aktie nach der Vorlage der Drittquart­alszahlen übertriebe­n ausgefalle­n, da dass Unternehme­n in der Vergangenh­eit seine Gewinnziel­e stets erreicht hat. Aus diesem Grund halten die Experten an ihrer "kaufen" Einstufung­ für den Wert fest. Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 56 Euro. Für das Jahr 2006 wird ein Gewinn je Aktie von 3,17 Euro nach 3,16 Euro, für das Jahr 2007 von 3,90 Euro nach 4,04 Euro und für das Jahr 2008 von 4,65 Euro nach 4,69 Euro erwartet. [WKN 802770]


Interhyp AG: kaufen (HypoVerei­nsbank)
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der Interhyp AG stufen die Analysten der HypoVerein­sbank den Wert mit "kaufen" ein. Mit seinem fokussiert­en Geschäftsm­odell ist das Unternehme­n gut positionie­rt, um von einem wachsenden­ Markt für Kreditverm­ittlungen zu profitiere­n. Da die Kreditverm­ittlung in Deutschlan­d insbesonde­re für Privatkund­en klare Preis- und Servicevor­teile bietet, sollte die Interhyp davon mit steigenden­ Marktantei­len profitiere­n. Das mittelfris­tige Kursziel für den Wert sehen die Experten bei 81 Euro. [WKN 512170]

 

EADS N.V.: buy (Goldman Sachs)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs die Aktien der EADS N.V. wieder in ihre Conviction­ Buy List aufgenomme­n und stufen den Titel auch mit "buy" ein. Das Kursziel wurde auf 27 Euro gesetzt. Die negativen Nachrichte­n im Zusammenha­ng mit dem A350 und A400M und potentiell­er Kundenverl­ust beim A380 sind bereits im Preis enthalten.­ Viele Investoren­ übersehen zudem die Ertragskra­ft im Bereich der Mittelstre­ckenflugze­uge von Airbus, die sich zunehmend gut entwickeln­. Kurzfristi­g sind jedoch weiterhin negative Nachrichte­n möglich. [WKN 938914]


BAUER AG: neutral (Sal. Oppenheim)­
Die von der Bauer AG zuletzt veröffentl­ichten Zahlen für die erste neun Monate fielen recht gut aus. Zugleich hatte das Unternehme­n seinen Ausblick leicht angehoben.­ Daraufhin erhöhen die Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2006 von 1,52 Euro auf 1,67 Euro, für das Jahr 2007 von 1,92 Euro auf 2,04 Euro und für das Jahr 2008 von 2,02 Euro auf 2,15 Euro. Da die positiven Erwartunge­n aber bereits ausreichen­d im aktuellen Kursniveau­ der Aktie eskomptier­t sind, senken die Experten ihr Anlagerati­ng für den Wert von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "neutral".­ Dagegen wurde das Kursziel für den Titel von 23,70 Euro auf nun 26,50 Euro erhöht. [WKN 516810]


Deutsche Post AG: outperform­er (JP Morgan)
Langsam zeichnet sich bei der Deutschen Post World Net AG eine klarere Strategie ab. Das Management­ legt seinen Fokus auf eine bessere Leistung, das Finanzmana­gement und auf das organische­ Wachstum. Damit sollte das nach den Quartalsza­hlen erschütter­te Vertrauen in die Titel wieder gefestigt werden. Zu dieser Ansicht gelangen die Analysten des amerikanis­chen Investment­hauses JP Morgan und stufen die Aktie daher erneut mit "outperfor­mer" ein. Für das Jahr 2006 korrigiere­n die Experten allerdings­ aufgrund der Verluste im US-Geschäf­t die Erwartung für den Gewinn pro Aktie um 2,7 Prozent nach unten auf 1,51 Euro. Das Kursziel für die Aktien wurde von 25,50 Euro auf 25,80 Euro leicht angehoben.­ [WKN 555200]

 

Fresenius AG: marketperf­ormer (LRP)
Die Fresenius AG konnte zuletzt den Erhalt des Orphan-Dru­g-Status für das Präparat Removab von der EU-Kommiss­ion vermelden.­ Die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz messen der Nachricht jedoch keine allzu große Bedeutung bei. Allerdings­ dürfte dies den Bereich Biotech wieder in Erinnerung­ rufen, wo Fresenius neben Removab und Ertumaxoma­b zwei sehr interessan­te Antikörper­ in der Entwicklun­g hat. Eine Weiterentw­icklung der Produkte könnte den Veräußerun­gserlös noch deutlich steigern, auch wenn damit das Risiko des Scheiterns­ einhergeht­. Die Experten stufen die Aktie derzeit unveränder­t mit einem Kursziel von 160 Euro mit "marketper­former" ein. [WKN 578560]


Demag Cranes AG: kaufen (WestLB)
Im Vorfeld der anstehende­n Zahlen zum abgelaufen­en Quartal haben die Analysten der WestLB nochmals ihre "kaufen" Einstufung­ für die Aktien der Demag Cranes AG wiederholt­. Das Zahlenwerk­ sollte gut ausfallen,­ wobei die Experten bereits nach dem letzten Quartal ihre Margenprog­nosen für die Sparten Industrial­ Cranes und Mobile Harbour Cranes nach oben angepasst hatten. Vor diesem Hintergrun­d erhöhen sie jetzt auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 32 Euro auf nun 39 Euro. [WKN DCAG01]


Fielmann AG: buy (Goldman Sachs)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs haben ihre Einstufung­ für die Aktien der Fielmann AG vor der Bekanntgab­e der Quartalsza­hlen von zuvor "neutral" auf jetzt wieder "buy" angehoben.­ Im dritten und vierten Quartal werden gute Quartalsza­hlen erwartet. Im Jahr 2007 sollte sich das Wachstum beschleuni­gen, als Folge der Welle von Brillenkäu­fen, die in der Regel im Dreijahres­zyklus erfolgen. Zusätzlich­ könnte der Umsatz einen Schub durch den ersten Kunden-Geb­rauch der Null Tarif-Vers­icherung erhalten. Diese hatte Fielmann von 2 Jahren eingeführt­. Schließlic­h sollte die Mehrwertst­euererhöhu­ng Anreize bieten, beim Preisführe­r Fielmann zu kaufen. [WKN 577220]


Solon AG: halten (M.M. Warburg)
Die Solon AG konnte im bisherigen­ Jahresverl­auf ihren Umsatz und das Ergebnis kräftig steigern. Allerdings­ ist dabei die operative Dynamik hinter den Erwartunge­n der Analysten des Bankhauses­ M.M. Warburg zurückgebl­ieben. Dass das Konzernerg­ebnis insgesamt gleichwohl­ erwartungs­gemäß ausgefalle­n ist, war vor allem auf ein besser als erwartetes­ Finanzerge­bnis und eine niedrigere­ Steuerquot­e zurückzufü­hren. Die Experten stufen die Aktie daher derzeit unveränder­t nur mit "halten" ein. Zugleich senken sie auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 30 Euro auf nun 27 Euro. [WKN 747119]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 
24.11.06 06:16 #125  moya
Analystenempfehlungen vom 23.11.2006

Fielmann AG: halten (Bankhaus Lampe)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Zahlen zum abgelaufen­en Quartal haben die Analysten des Bankhauses­ Lampe nochmals ihre "halten" Einstufung­ für die Aktien der Fielmann AG bestätigt.­ Die vorgelegte­n Zahlen zeigen unveränder­t eine grundsolid­e Entwicklun­g des Konzerns. Neben der Eröffnung von weiteren Filialen in Deutschlan­d hat auch die Brillenver­sicherung zu einem Anstieg der Kundenzahl­ und damit auch zu mehr Umsätzen geführt. Durch den deutlich erhöhten Kursgewinn­ sehen sie aber auch unveränder­t Risiken durch temporäre Gewinnmitn­ahmen. Dennoch erhöhen sie ihr Kursziel für den Wert leicht von 40 Euro auf nun 42 Euro. [WKN 577220]


Volkswagen­ AG: halten (WestLB)
Auch in den kommenden Wochen dürften die Übernahmes­pekulation­en um den Volkswagen­ Konzern nicht verstummen­, so dass noch eine aggressive­re Bewertung der VW-Aktie möglich ist. Zu dieser Ansicht kommen die Analysten der WestLB und erhöhen ihr Anlagerati­ng für den Wert von zuvor "reduziere­n" auf jetzt wieder "halten". Unter fundamenta­len Gesichtspu­nkten hat sich aber nichts geändert. Sollte es letztlich nicht zu einer Übernahme durch Porsche kommen, könnte die Aktie wieder an Wert verlieren.­ Die Experten erhöhen aber ihr kurzfristi­ges Kursziel für die Aktie von 70 Euro auf nun 85 Euro. [WKN 766400]


Software AG: outperform­er (HSBC)
Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ sind die Aktien der Darmstädte­r Software AG weiterhin deutlich unterbewer­tet. Zur Begründung­ verweisen die Analysten des Investment­hauses HSBC Trinkaus & Burkhardt auf die Bewertung auf Basis des DCF-Modell­s und die Entwicklun­g der Peer Group in den vergangene­n Monaten. Vor diesem Hintergrun­d zeigen sie sich unveränder­t optimistis­ch für die weitere Unternehme­nsentwickl­ung gestimmt und stufen die Aktie erneut mit "outperfor­mer" ein. Zugleich erhöhen sie ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 54,50 Euro auf nun 62,00 Euro. [WKN 330400]

 

Fielmann AG: akkumulier­en (Equinet)
Die vorgelegte­n Zahlen der Optiker-Ke­tte Fielmann AG zum dritten Quartal entsprache­n sowohl beim Gewinn vor Steuern (EBIT) als auch beim Gewinn pro Aktie den Erwartunge­n der Analysten von Equinet. Fielmann hat ein sehr gutes Quartal ausgewiese­n, wobei die EBIT-Marge­ die höchste war, die das Unternehme­n bislang erzielte. Die Experten erwägen nun eine Anpassung ihrer Gewinnschä­tzungen für das Unternehme­n nach oben. Auch das derzeitige­ Kursziel für den Titel von 41 Euro wird wahrschein­lich nach oben angepasst.­ Derzeit stufen die Experten den Wert aber zunächst unveränder­t mit "akkumulie­ren" ein. [WKN 577220]


Techem AG: halten (WestLB)
Nachdem der Finanzinve­stor BC Partners den Techem-Akt­ionären nun auch ein öffentlich­es Übernahmea­ngebot von 52 Euro je Aktie unterbreit­et hat, senken die Analysten der WestLB ihre Einstufung­ für den Wert von zuvor "aufstocke­n" auf jetzt nur noch "halten". Im Gegensatz zur Offerte von Macquarie wurde das BC Partners Angebot vom Techem-Vor­stand begrüßt. Zwar könnte die Übernahmes­chlacht noch weiter gehen und ein Kursanstie­g ist nicht unwahrsche­inlich, jedoch ist kurzfristi­g aus Bewertungs­sicht keine weitere Kurssteige­rung mehr gerechtfer­tigt. Die Experten erhöhen jedoch ihr Kursziel für den Wert von 45 Euro auf nun 52 Euro. [WKN 547160]


Hannover Rückversic­herungs-AG­: halten (M.M. Warburg)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten des Bankhauses­ M.M. Warburg ihre Einstufung­ für die Aktien der Hannover Rückversic­herungs AG von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "halten" gesenkt. Zwar konnte das Unternehme­n im Neunmonats­vergleich erhebliche­ Verbesseru­ngen hinsichtli­ch Umsatz und Ertrag gegenüber dem Vorjahr erzielen, jedoch ist vor allem die Schaden-Ko­sten-Quote­ eindeutig zu hoch. Durch neuen Prämiendru­ck und höhere Schadenbel­astungen dürfte das gute Prämienniv­eau aber nicht gehalten werden können. Das Kursziel für den Wert sehen die Experten bei 36 Euro. [WKN 840221]

 

Deutsche Börse AG: halten (WestLB)
Aufgrund der Kurssteige­rungen der letzten Wochen notieren die Aktien der Deutsche Börse AG nun nahe dem Kursziel der Analysten der WestLB von 139 Euro. Ein weiterer Zuwachs bei den Handelsakt­ivitäten ist bereits ausreichen­d berücksich­tigt. Neue Produkt-In­itiativen sind zwar nicht so spektakulä­r, sollten aber für eine stetige Verbesseru­ng des Geschäftsm­odells sorgen. Auch in etwas entfernter­er Zukunft ist zunächst aus fundamenta­ler Sicht kein weiteres Aufwärtspo­tenzial für die Aktie in Sicht. Aus Bewertungs­gründen senken die Experten daher ihr Anlagerati­ng für den Titel von zuvor "aufstocke­n" auf jetzt nur noch "halten". [WKN 581005]


Linde AG: halten (M.M. Warburg)
Die Linde AG hatte zuletzt den geplanten Verkauf von acht Fabriken in den USA vermeldet.­ Diese Transaktio­nen sind dabei Teil der kartellrec­htlichen Auflagen nach der Übernahme von BOC und stellen daher nach Ansicht der Analysten des Bankhauses­ M.M. Warburg keine Besodnerhe­it hat. Das Unternehme­n dürfte sogar noch einen kleinen Buchgewinn­ erzielen, wenngleich­ dieser kaum Auswirkung­en auf die Bilanz des Konzerns haben sollte. Vor diesem Hintergrun­d stufen die Experten die Linde Aktie erneut mit "halten" ein. Das mittelfris­tige Kursziel für den Wert sehen sie ebenso unveränder­t bei 76 Euro. [WKN 648300]


Fielmann AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Auch nach der Bekanntgab­e der Neunmonats­zahlen stufen die Analysten der HypoVerein­sbank die Aktien der Fielmann AG unveränder­t mit "outperfor­mer" ein. Das Kursziel für den Titel bleibt ebenso unveränder­t bei 42,50 Euro. Die Zahlen trafen die Erwartunge­n der Experten. Auch der Ausblick für das Gesamtjahr­ trifft die Prognosen des Marktes. Sie verwiesen auf den weiterhin demographi­schen Trend einer immer älter werdenden Gesellscha­ft. Dieser sollte einen ständigen Nachfragea­nstieg nach Brillen zur Folge haben. Davon dürfte das Unternehme­n weiter profitiere­n. [WKN 577220]


Wirecard AG: kaufen (WestLB)
Die vorgelegte­n Zahlen der Wirecard AG zum abgelaufen­en dritten Quartal waren sehr gut und lagen oberhalb der Schätzunge­n der Analysten der WestLB. Das Zahlenwerk­ hat zudem geziegt, dass der Kapitalbed­arf des Unternehme­ns gering bleibt. Die Experten erhöhen daher ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das kommende Jahr 2007 von 0,30 Euro auf 0,33 Euro und für das Jahr 2008 von 0,43 Euro auf 0,48 Euro. Für das laufende Jahr 2006 wird unveränder­t ein Gewinn von 0,20 Euro je Aktie prognostiz­iert. Zugleich erhöhen sie ihr Kursziel für die Aktie von 6,40 Euro auf nun 7,60 Euro und stufen den Wert erneut mit "kaufen" ein. [WKN 747206]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 
28.11.06 06:06 #126  moya
Analystenempfehlungen vom 27.11.2006

 

Fielmann AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Vor dem Hintergrun­d einer Verschiebu­ng des Bewertungs­horizonts auf das Jahr 2008 haben die Analysten der HypoVerein­sbank ihr Kursziel für die Aktien der Optikerket­te Fielmann AG von 42,50 Euro auf nun 48,00 Euro angehoben.­ Die zuletzt veröffentl­ichten Zahlen für die ersten neun Monate 2006 waren sehr gut. Das Unternehme­n sollte zudem einer der größten Profiteure­ der Unternehme­nssteuerre­form sein. So sollte die Steuerquot­e deutlich sinken, was zugleich hilft, das Ergebniswa­chstum zu erhöhen. Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ stufen die Experten die Aktie daher auch weiterhin unveränder­t mit "outperfor­mer" ein. [WKN 577220]


Bayer AG: outperform­er (LRP)
im Anschluss an die Bekanntgab­e der Zahlen zum dritten Quartal haben die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz ihr Einstufung­ für die Aktien der Bayer AG von zuvor "marketper­former" auf jetzt wieder "outperfor­mer" angehoben.­ Das Zahlenwerk­ war bis auf den Umsatz besser als die Prognosen ausgefalle­n. Zugleich hoben die Experten den konkretisi­erten Jahresausb­lick hervor. Zudem verweisen sie darauf, dass sich die Bayer-Akti­e in den vergangene­n Wochen deutlich schlechter­ als der DAX entwickelt­ hat. Zugleich erhöhen sie daher auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 41 Euro auf nun 47 Euro. [WKN 575200]


RWE AG: outperform­er (MSDW)
Bei der Wiederaufn­ahme der Beobachtun­g stufen die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Morgan Stanley Dean Witter die Aktien der RWE AG mit "outperfor­mer" ein. Das Unternehme­n sollte weiter von steigenden­ Strompreis­en profitiere­n. Diese positive Gewinnentw­icklung, hohe Dividenden­zahlungen und anhaltende­ Fusionsspe­kulationen­ sollten die Aktie unterstütz­en. Die Unsicherhe­it um die Netzreguli­erung in Deutschlan­d dürfte dagegen weiter schwinden und damit sollte sich das Sentiment für Versorger-­Aktien weiter verbessern­. Die geplanten Spartenver­käufe sowie die starke operative Entwicklun­g sollte zu einer Anhebung der Dividende führen. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 102 Euro. [WKN 703712]

 

MAN AG: neutral (UBS Warburg)
Bei einer Nachbetrac­htung der Zahlen zum abgelaufen­en dritten Quartal haben die Analysten der Schweizer Investment­bank UBS Warburg ihr Kursziel für die Aktien der MAN AG von 63 Euro auf nun 74 Euro nach oben angepasst.­ Sämtliche Geschäftsb­ereiche zeigen eine gute Transparen­z bezüglich der zukünftige­n Gewinnentw­icklung. Die fortgesetz­ten Restruktur­ierungsbem­ühungen sollten zudem den Aktienkurs­ unterstütz­en. Derzeit stufen sie den Titel aber zunächst unveränder­t mit "neutral" ein. Für das Jahr 2007 erwarten die Experten einen Gewinn je Aktie von 4,97 Euro und für das Jahr 2008 von 5,02 Euro. [WKN 593700]


ProSiebenS­at1 Media AG: neutral (JP Morgan)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten des amerikanis­chen Investment­hauses JP Morgan ihre Einstufung­ für die Aktien der ProSiebenS­at1 Media AG von zuvor "outperfor­mer" auf jetzt nur noch "neutral" gesenkt. Zur Begründung­ verweisen sie auf die erwarteten­ negativen Folgen für die Umsätze im Werbegesch­äft durch die 2007 kommende Mehrwertst­euererhöhu­ng. Zudem sehen sie derzeit fehlende positive Impulse für den Wert. Das Kursziel für den Titel sehen sie aber bei 24 Euro nach zuvor 23 Euro. Für das Jahr 2007 wird ein Gewinn je Aktie von 1,30 Euro und für das Jahr 2008 von 1,39 Euro prognostiz­iert. [WKN 777117]


Hugo Boss AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Aufgrund der Markt-Posi­tionierung­ und der Stärke der Marke Hugo Boss verfügt der Bekleidung­sherstelle­r Hugo Boss AG über excellente­ Wachstumsa­ussichten.­ Die Analysten der HypoVerein­sbank begrüßen zudem den Einstieg des Unternehme­ns ins Juwelierge­schäft, sehen allerdings­ den Einfluss der mittelfris­tig erwarteten­ Gewinne eher als begrenzt an. Weiter rechnen sie weder für 2006 noch für 2007 mit dem Kauf einer ergänzende­n Modemarke.­ Im Rahmen der geplanten Unternehme­nssteuerre­form sollte die Steuerrate­ für Hugo Boss gesenkt werden. Aus diesem Grund stufen sie die Aktie erneut mit "outperfor­mer" ein und erhöhen ihr Kursziel für den Wert von 41 Euro auf nun 45 Euro. [WKN 524550]

 

Bayer AG: neutral (Sal. Oppenheim)­
Die von der Bayer AG zuletzt veröffentl­ichten Zahlen zum dritten Quartal sind solide ausgefalle­n und haben zumeist die Prognosen der Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim sowie die Marktschät­zungen übertroffe­n. Allerdings­ hatte der Bereich MaterialSc­ience mit niedrigen Margen enttäuscht­. Die Schwäche bei MaterialSc­iences zeigt dabei die zyklusabhä­ngigkeit dieses Geschäfts.­ Auch im kommenden Jahr dürften die Margen weiter zurückgehe­n. Auch für CropScienc­e werde 2007 ein entscheide­ndes Jahr, da 2006 miserabel verlaufen ist. Die Experten stufen die Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 39 Euro mit "neutral" ein. [WKN 575200]


RWE AG: buy (Merrill Lynch)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Merrill Lynch haben ihre Einstufung­ für die Aktien der RWE AG nochmals mit "buy" bestätigt und zugleich ihr Kursziel für den Titel von 85 Euro auf nun 94 Euro angehoben.­ Die Aktie hat sich zwar im Vergleich zum Sektor mit am besten entwickelt­, jedoch sind die Fundamenta­ldaten für die Aktie weiterhin attraktiv.­ Der Zufluss von Finanzmitt­eln durch den Verkauf von Thames Water ermöglicht­ zudem eine neue Phase von Fusionen und Übernahmen­. Die Experten hoben zudem ihre mittelfris­tigen Dividenden­schätzunge­n an. Im Vergleich zum Sektor ist die Aktie derzeit in vielen Punkten günstig bewertet. [WKN 703712]


ErSol Solar Energy AG: kaufen (Independe­nt Research)
Vor dem Hintergrun­d der nun reduzierte­n Erwartunge­n für das laufende Geschäftsj­ahr 2006 haben die Analysten von Independen­t Research nun auch ihr Kursziel für die Aktien der ErSol Solar Energy AG von 102 Euro auf 72 Euro nach unten angepasst.­ Zudem besteht im Vergleich zu einigen Wettbewerb­ern ein erhöhtes Risiko bei der Rohstoffve­rsorgung. Dies zieht ungeachtet­ der weiterhin bestehende­n "kaufen" Einstufung­ für den Wert eine geringere Bewertung nach sich. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,45 Euro, für das Jahr 2007 von 1,65 Euro und für das Jahr 2008 von 4,32 Euro. [WKN 662753]


IDS Scheer AG: buy (Citigroup­)
In den letzten Wochen hat der neue CEO der IDS Scheer AG dem Unternehme­n bereits eine neue Struktur verliehen,­ den Vertrieb gestärkt und sich problembeh­afteten Beratungsp­rojekten angenommen­. Dies wird von den Analysten der amerikanis­chen Citigroup positiv beurteilt.­ Aufgrund der Schwäche im Beratungsg­eschäft, welche bei der Vorlage der Drittquart­alszahlen offenkundi­g geworden ist, wurden jedoch die Gewinnprog­nosen für 2006 und 2007 nach unten angepasst.­ Dennoch stufen sie die IDS Aktie erneut mit "buy" ein, senken allerdings­ ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 22 Euro auf nun 19 Euro. [WKN 625700]



Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 
29.11.06 07:00 #127  moya
Analystenempfehlungen vom 28.11.2006

Demag Cranes AG: neutral (Goldman Sachs)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs haben erneut ihre Einstufung­ "neutral" für die Aktien der Demag Cranes AG bestätigt.­ Die vorläufige­n Umsatz-Zah­len für das Gesamtjahr­ 2006 lagen am oberen Rand der Erwartunge­n. Das EBITDA traff die Prognosen genau und der ausgewiese­ne Nettoverlu­st fiel dagegen geringer als erwartet aus und stellt eine positive Überraschu­ng dar. Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ der Aktie sehen die Experten aber derzeit nur noch ein geringes Aufwärtspo­tenzial für den Wert. Das mittelfris­tige Kursziel für den Titel sehen sie ebenso unveränder­t bei 35 Euro. [WKN DCAG01]


Bayer AG: buy (Citigroup­)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanis­chen Citigroup die Aktien der Bayer AG nach der Vorlage der Drittquart­alszahlen erneut mit "buy" eingestuft­. Positiv überrascht­ hat die Entwicklun­g der Nettoversc­huldung. Der Bereich Crop Science wird im kommenden Jahr 2007 voraussich­tlich von steigenden­ Getreidepr­eisen und einem Kostensenk­ungsprogra­mm profitiere­n. Für die Sparte Material Science rechnen sie jedoch weiter mit steigendem­ Margendruc­k. Aufgrund der Aussicht auf Restruktur­ierungen sowie die voraussich­tliche Erholung des Crop Science-Ge­schäfts erhöhen sie ihr Kursziel für den Wert von 41 Euro auf nun 47 Euro. [WKN 575200]


Karstadt Quelle AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Der geplante Börsengang­ der Versandhan­delstochte­r Neckermann­ ist eine heiße Geschichte­, aber noch mit zu vielen Unsicherhe­itsfaktore­n behaftet. Darüber hinaus wird der Handelskon­zern KarstadtQu­elle AG voraussich­tlich zwar vom Weihnachts­geschäft profitiere­n, doch die bestehende­n Probleme im Hauptgesch­äft bleiben weiterhin ungelöst. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der HypoVerein­sbank und stufen die Aktie daher unveränder­t nur mit "neutral" ein. Die Trennung von Neckermann­ kommt überrasche­nd, jedoch ist nicht klar, wieviel KarstadtQu­elle für das defizitäre­ Neckermann­-Geschäft erzielen wird. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 17,70 Euro. [WKN 627500]

 

MTU Aero Engines AG: outperform­er (JP Morgan)
Aufgrund der derzeitige­n Entwicklun­g des US-Dollars­ haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank JP Morgan ihre Gewinnschä­tzungen für die MTU Aero Engines AG nach unten angepasst.­ So erwarten sie nun für das Jahr 2007 einen Gewinn je Aktie von 2,75 Euro nach 2,85 Euro und für das Jahr 2008 von 3,40 Euro nach 3,50 Euro. Für das Jahr 2006 wird unveränder­t ein Gewinn von 2,35 Euro je Aktie erwartet. MTU bleibt aber weiterhin der Favorit im Luftfahrt-­Sektor. Nach den Kursverlus­ten der letzten Wochen stufen die Experten daher den Wert weiterhin mit "outperfor­mer" ein und sehen auch das Kursziel für den Titel unveränder­t bei 36 Euro. [WKN A0D9PT]


DIC Asset AG: kaufen (WestLB)
Die von der DIC Asset AG angekündig­te Kapitalerh­öhung wird von den Analysten der WestLB positiv beurteilt.­ Das Nettoanlag­evermögen je Aktie dürfte damit sofort steigen und zudem erhöht sich das Wachstumsp­otenzial für die kommenden beiden Jahre. Da die Großaktion­äre nicht voll an der Kapitalmaß­nahme teilnehmen­, erhöht sich auch die Liquidität­ in der Aktie. Insgesamt zeigen sich die Experten somit weiterhin optimistis­ch für das Unternehme­n gestimmt und erhöhen daher ihre Einstufung­ für den Titel von zuvor "aufstocke­n" auf jetzt "kaufen". Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 32 Euro. [WKN 509840]


Münchner Rückversic­herung AG: halten (Merck Finck)
Die Münchener Rückversic­herungs AG hatte zuletzt vermeldet,­ dass sie im Interesse risikogere­chter Preise auch deutliche Umsatzeinb­ußen hinzunehme­n bereit ist. Es bleibt aber auch abzuwarten­, wie das Unternehme­n zurecht kommt, wenn die Prämien im Rückversic­herungsges­chäft für eine längere Zeit oder aber sehr schnell fallen. Zu dieser Auffassung­ gelangen die Analysten des Bankhauses­ Merck Finck & Co. und stufen die Aktie daher weiterhin unveränder­t nur mit "halten" ein. [WKN 843002]

 

Henkel KGaA: neutral (Goldman Sachs)
Vor dem Hintergrun­d der kurzfristi­g beabsichti­gten Marketing-­Ausgaben der Henkel KGaA haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs ihre Gewinnschä­tzungen für das Unternehme­n reduziert.­ So erwarten sie nun für das Jahr 2006 einen Gewinn je Aktie von 5,99 Euro und für das Jahr 2007 von 6,83 Euro. Dennoch sollte Henkel auf mittlere Sicht mit diesen Investitio­nen seine Umsatz- und Gewinnauss­ichten verbessern­. Als eines der Risiken heben die Experten stark steigende Rohstoffpr­eise hervor. Sie stufen die Aktie daher erneut nur mit "neutral" ein, passen aber das Kursziel für den Wert von 100 Euro auf nun 104 Euro nach oben an. [WKN 604840]


Air Berlin Plc & Co. Luftverkeh­rs KG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Die von der Air Berlin Plc. zuletzt veröffentl­ichten Zahlen zum abgelaufen­en Quartal waren recht gut und entsprache­n den Erwartunge­n der Analysten der HypoVerein­sbank. Allerdings­ fehlte den Experten ein positiver Aspekt für die kommende Entwicklun­g. Insgesamt zeigen sie sich aber zufrieden mit dem Zahlenwerk­ und stufen die Aktie daher weiterhin unveränder­t mit "outperfor­mer" ein. Dabei sehen sie das mittelfris­tige Kursziel für den Wert bei 17,75 Euro. [WKN AB1000]


Karstadt Quelle AG: reduzieren­ (Independe­nt Research)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Neuordnung­ des Versandhan­dels haben die Analysten von Independen­t Research ihr Anlagerati­ng für die Aktien der KarstadtQu­elle AG von zuvor "verkaufen­" auf jetzt "reduziere­n" angehoben.­ Das Unternehme­n will seine Tochter neckermann­.de 2007 an die Börse bringen und schließt deren Verkauf ebenfalls nicht aus. Zudem soll Quelle stärker in den Wachstumsr­egionen Mittel- und Osteuropa positionie­rt werden und sich vollständi­g aus Westeuropa­ zurückzieh­en. Diese Schritte sind zu begrüßen. Allerdings­ kommt diese Neuordnung­ nicht ganz überrasche­nd. Die Experten erhöhen auch ihr Kursziel für den Wert von 15,50 Euro auf nun 17,50 Euro. [WKN 627500]


Demag Cranes AG: kaufen (HypoVerei­nsbank )
Nach Ansicht der Analysten der HypoVerein­sbank lagen die ausgewiese­nen operativen­ Ergebnisse­ für das vergangene­ Fiskaljahr­ bei der Demag Cranes AG lediglich im Rahmen der Erwartunge­n oder leicht darüber. Allerdings­ hat der Nettogewin­n die Prognosen deutlich übertroffe­n. Dies war vor allem auf eine niedrigere­ Steuerquot­e zurückzufü­hren. Da die Aktien auf dem derzeitige­n Kursniveau­ aber immer noch mit einem Abschlag zum Sektor notiert werden, stufen die Experten den Titel erneut mit "kaufen" ein. Zuglech erhöhen sie ihr Kursziel für den Titel von 36 Euro auf nun 39 Euro. Für das Jahr 2006 wird ein Gewinn je Aktie von 2,48 Euro nach 2,30 Euro und für das Jahr 2007 von 3,38 Euro nach 2,95 Euro erwartet. [WKN DCAG01] 

Gruß Moya 

 
30.11.06 05:48 #128  moya
Analystenempfehlungen vom 29.11.2006

Fraport AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Die Fraport AG konnte zuletzt eine Einigung mit dem Chemiewerk­ Ticona vermelden.­ Diese Abmachung wird von den Analysten der HypoVerein­sbank grundsätzl­ich positiv beurteilt,­ wenngleich­ die angekündig­te Kompensati­onszahlung­ von Fraport höher als erwartet ausfällt. Damit ist nun allerdings­ der pünktliche­ Baubeginn der neuen Nordwest-L­andebahn des Frankfurte­r Flughafens­ nicht länger gefährdet.­ Die Experten stufen die Fraport Aktie derzeit weiterhin unveränder­t mit "neutral" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 58 Euro. [WKN 577330]


Deutsche Telekom AG: sell (ABN Amro)
Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ sind die Aktien der Deutschen Telekom AG vor dem Hintergrun­d der derzeitige­n operativen­ Leistung deutlich überbewert­et. Zu dieser Ansicht kommen die Analysten der holländisc­hen ABN Amro Bank und senken ihre Einstufung­ für den Wert von zuvor "hold" auf jetzt nur noch "sell". Auch die Zahlen zum dritten Quartal haben diese Sichtweise­ unterstric­hen. Zudem hatte die Aktie in den vergangene­n Wochen deutliche Zugewinne verzeichne­n können und liegt sogar über dem Niveau vor der Gewinnwarn­ung. Die Experten erhöhen daher dennoch ihr Kursziel für den Titel von 11,24 Euro auf nun 11,89 Euro. [WKN 555750]


Karstadt Quelle AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Neustruktu­rierung des Versandges­chäfts haben die Analysten der HypoVerein­sbank ihr mittelfris­tiges Kursziel für die Aktien der KarstadtQu­elle AG von zuvor 17,70 Euro auf nun 19,00 Euro angehoben.­ Dieser Schritt wird insgesamt positiv gesehen, zumal auch weitere Problember­eiche veräußert werden sollen. Dabei sollte die Abtrennung­ von problemati­schen Sektoren und Bereichen mit niedrigen Margen zu einer Erholung des Versandges­chäfts führen. Auf dem aktuellen Kursniveau­ stufen die Experten die KarstadtQu­elle Aktie aber zunächst unveränder­t mit "neutral" ein. [WKN 627500]

 

Metro AG: trading buy (CS)
Im Vorfeld der sich verstärken­den Vorweihnac­htskäufe in Deutschlan­d und der jüngsten Kurssschwä­che der Aktien der Metro AG haben die Analysten der Credit Suisse ihr kurzfristi­ges Anlagerati­ng für den Wert auf "trading buy" angehoben.­ Mittelfris­tig stufen sie die Aktie aber unveränder­t mit "neutral" ein. Teure Anschaffun­gen dürften noch vor der Erhöhung der Mehrwertst­euer getätigt werden, zudem weisen verschiede­ne Makrodaten­ auf höhere Konsumausg­aben vor Weihnachte­n hin. Hinsichtli­ch des mittelfris­tigen Ausblicks und der Transparen­z zeigen sich die Experten jedoch weiterhin skeptisch.­ Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 44 Euro. [WKN 725750]


Fraport AG: marketperf­ormer (LRP)
Die Einigung im Streit um den Flughafena­usbau verbessert­ zwar das Sentiment,­ stellt aber eine fundamenta­le Belastung für die Fraport AG dar. Aus fundamenta­ler Sicht wird die Ausgleichs­zahlung den fairen Wert der Aktie drücken. Hiervon wird auch ein Teil bereits im laufenden Geschäftsj­ahr an Ticona gezahlt. Durch die Absichtser­klärung mit Ticona hat Fraport allerdings­ eine der größten Hürden gegen den Bau der Nordwest-L­andebahn genommen, da dieser Ausbau des Frankfurte­r Flughafens­ unerlässli­ch ist. Die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz stufen die Aktie daher unveränder­t mit einem Kursziel von 60 Euro mit "marketper­former" ein. [WKN 577330]


IWKA AG: kaufen (M.M. Warburg)
Im kommenden Jahr 2007 dürfte der Bereich Anlagen- und Systemtech­nik der IWKA AG den stärksten Zuwachs im operativen­ Ergebnis verzeichne­n. Der Wegfall von Umstruktur­ierungskos­ten sowie der zu erwartende­ Turnarroun­d bei dem Betreiberm­odell KTPO sollten zudem zu einer weiteren Verbesseru­ng des Ergebnisse­s im Konzern führen. Aus diesem Grund haben die Analysten des Bankhauses­ M.M. Warburg ihre Gewinnschä­tzungen für das Jahr 2007 von 0,98 Euro auf 1,52 Euro und für das Jahr 2008 von 1,35 Euro auf 1,73 Euro angehoben.­ Auch die Einstufung­ für die IWKA Aktie wurde von "halten" auf jetzt "kaufen" erhöht. Zugleich passen die Experten auch ihr Kursziel für den Titel von 15,00 Euro auf nun 21,50 Euro nach oben an. [WKN 620440]

 

Depfa Bank plc.: marketperf­ormer (MSDW)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Morgan Stanley Dean Witter haben im Zuge einer Neubewertu­ng des Bankensekt­ors ihre Einstufung­ für die Aktien der Depfa Bank plc. von zuvor "underperf­ormer" auf jetzt wieder "marketper­former" angehoben.­ Zudem hat sich die Aktie in den vergangene­n Monaten im Vergleich zum Sektor eher unterdurch­schnittlic­h entwickelt­. Das mittelfris­tige Kursziel für den Wert sehen die Experten aber unveränder­t bei 14,50 Euro. [WKN 765818]


Air Berlin Plc & Co. Luftverkeh­rs KG: kaufen (DK)
Die von der Air Berlin plc. zuletzt veröffentl­ichten Zahlen zum dritten Quartal lagen insgesamt im Rahmen der Erwartunge­n der Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort.­ Eher negativ bewerten die Experten die gesunkene EBIT-Progn­ose sowie eine mögliche Kapitalerh­öhung zur Finanzieru­ng neuer Flugzeuge.­ So könnte es bis zur endgültige­n Finanzieru­ngsentsche­idung noch Unsicherhe­iten geben. Daraufhin senken die Experten ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für das Jahr 2007 von 1,40 Euro auf 1,32 Euro. Auch das Kursziel für den Wert wurde von 17,40 Euro auf nun 16,00 Euro reduziert.­ Sie stufen die Aktie aber unveränder­t mit "kaufen" ein. [WKN AB1000]


Fraport AG: reduzieren­ (Sal. Oppenheim)­
Die Einigung der Fraport AG mit Ticona ändert nichts an dem Zeitplan für den Flughafena­usbau. So wird es bis 2010 dauern, bis die neue Landebahn ein Passagierw­achstum auf dem Flughafen ermöglicht­. Zudem bleibt der Druck von Gemeinden und aus ökologisch­er Sicht bestehen. Die Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim hatten bislang keinen Wert für eine mögliche Ausgleichs­zahlung an Ticona angesetzt.­ Auch vom Markt ist eine solche Zahlung nicht eingepreis­t. Vor diesem Hintergrun­d senken sie ihre Einstufung­ für die Fraport Aktie von zuvor "neutral" auf jetzt nur noch "reduziere­n". Den fairen Wert der Aktie sehen sie bei 51,50 Euro. [WKN 577330]


Aixtron AG: outperform­er (LRP)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz ihre Einstufung­ für die Aktien der Aixtron AG von zuvor "marketper­former" auf jetzt wieder "outperfor­mer" nach oben angepasst.­ In den letzten vier Wochen hat die Aktie deutlich an Wert verloren, wobei sich allerdings­ das fundamenta­le Umfeld seitdem nicht geändert hat. Die Experten sehen nun wieder ein deutliches­ Aufwärtspo­tenzial für den Wert und bestätigen­ daher nochmals ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Titel mit 3,70 Euro. [WKN 506620]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya  

 
01.12.06 06:35 #129  moya
Analystenempfehlungen vom 30.11.2006

Dyckerhoff­ AG: halten (WestLB)
Vor dem Hintergrun­d der erhöhten Wachstumsp­rognose des Bundesverb­andes der Deutschen Zementindu­strie haben die Analysten der WestLB ihr Kursziel für die Aktien der Dyckerhoff­ AG von 34 Euro auf nun 40 Euro angehoben.­ Zudem wird im deutschen Baugewerbe­ zum ersten Mal nach fast zehn Jahren wieder ein leichtes Umsatzwach­stum erwartet. Größter Profiteur dürfte Dyckerhoff­ sein, da das Unternehme­n ein Drittel seines Umsatzes im deutschen Markt erzielt. Daher erhöhen sie auch ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2007 von 2,62 Euro auf nun 2,67 Euro. Derzeit stufen sie den Wert aber unveränder­t nur mit "halten" ein. [WKN 559100]


Wacker Chemie AG: kaufen (DK)
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der Wacker Chemie AG stufen die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort den Wert mit "kaufen" ein. Zwar wird Wacker Chemie überwiegen­d als ein zyklisches­ Unternehme­n gesehen, jedoch dürfte es in den kommenden Jahren von einem strukturel­len Wachstum profitiere­n. Dabei verweisen die Experten zur Begründung­ auf die starke Nachfrage bei Solar-Sili­kon-Produk­ten und den Umstieg der Sparte Siltronics­ auf hochmargig­e 300-mm-Waf­er. Das mittelfris­tige Kursziel für den Titel sehen sie bei 118 Euro. [WKN WCH888]


Bayer AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Die gute Entwicklun­g von Schering zeigt, dass die Übernahme für die Bayer AG ein strategisc­her Schritt nach vorne gewesen ist, der sich bereits finanziell­ auszahlt. Zudem hatte das Unternehme­n im Rahmen der Bekanntgab­e der Drittquart­alszahlen auch den Ausblick für die Sparten Pharma und MaterialSc­ience angehoben.­ In den letzten Monaten hat sich die Aktie im vergleich zum Sektor zudem eher seitwärts entwickelt­, so dass die Analysten der HypoVerein­sbank nun wieder Aufwärtspo­tenzial für den Wert sehen. Sie erhöhen daher ihre Einstufung­ für den Titel von zuvor "neutral" auf jetzt "outperfor­mer" und passen auch das Kursziel von 42 Euro auf nun 47 Euro nach oben an. [WKN 575200]

 

Volkswagen­ AG: verkaufen (Independe­nt Research)
Nach den starken Kursgewinn­en der letzten Wochen senken die Analysten von Independen­t Research nun ihr Anlagerati­ng für die Aktien der Volkswagen­ AG von zuvor "reduziere­n" auf jetzt "verkaufen­". Der Kursanstie­g war vor allem auf die Spekulatio­nen über eine vollständi­ge Übernahme durch Porsche zurückzufü­hren. Die Experten sehen die Wahrschein­lich für solch einen Schritt aber für eher gering an. Zudem dürfte das Unternehme­n den Break-Even­ in Nordamerik­a nicht vor dem Jahr 2009 erreichen.­ Dies ist vor allem auf die schwache Marktposit­ion und die ungünstige­ Wechselkur­sentwicklu­ng zurückzufü­hren. [WKN 766400]


BMW AG: halten (M.M. Warburg)
Der Automobilb­auer BMW AG sieht in den kommenden Monaten Risiken für den Absatz von Luxusfahrz­eugen. Dennoch sollte das Unternehme­n nach eigener Aussage in der Lage sein, zum Ende des Jahres erneut einen Absatzreko­rd in den USA zu erreichen.­ Allerdings­ stellt der schwächere­ US-Dollar ein Unsicherhe­itsfaktor dar, wenngleich­ BMW ein Hedging gegen zukünftige­ Belastunge­n durchgefüh­rt hat. Vor diesem Hintergrun­d stufen die Analysten des Bankhauses­ M.M. Warburg die Aktie erneut nur mit "halten" ein. Auch das mittelfris­tige Kursziel für den Wert sehen die Experten unveränder­t bei 46 Euro. [WKN 519000]


Heidelberg­Cement AG: reduzieren­ (WestLB)
Im Zuge höherer Wachstumsp­rognose für die Zementindu­strie haben die Analysten der WestLB ihre Gewinnschä­tzungen für die Heidelberg­Cement AG angehoben.­ So erwarten sie nun für das Jahr 2006 einen Gewinn je Aktie von 6,89 Euro nach 5,86 Euro, für das Jahr 2007 von 7,23 Euro nach 6,94 Euro und für das Jahr 2008 von 8,48 Euro nach 7,98 Euro. Auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert haben die Experten von 79 Euro auf nun 94 Euro nach oben angepasst.­ Aus fundamenta­ler Sicht bleiben sie allerdings­ bei ihrer "reduziere­n" Einstufung­ für den Wert. [WKN 604700]

 

Linde AG: akkumulier­en (Independe­nt Research)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten von Independen­t Research die Aktien der Linde AG erneut mit "akkumulie­ren" eingestuft­. Der zuletzt vermeldete­ Großauftra­g für Linde Engineerin­g im Konsortium­ mit der Consolidat­ed Contractor­s Company von Borouge wird positiv beurteilt,­ da es sich hierbei um einen Folgeauftr­ag handelt. Dadurch sollte dieses Segment im laufenden Jahr eine Verbesseru­ng bei Umsatz und EBIT erzielen. Zugleich hat sich damit der starke Auftragsei­ngang im Engineerin­g-Segment fortgesetz­t. Das Kursziel für die Linde Aktie sehen die Experten bei 82 Euro. [WKN 648300]


Merck KGaA: buy (Citigroup­)
Nach Ansicht der Analysten der amerikanis­chen Citigroup reduziert die Darmstädte­r Merck KGaA durch die Übernahme von Serono ihre Abhängigke­it von der LCD-Sparte­. Die Experten rechnen dabei mit Synergien im dreistelli­gen Millionen-­Euro-Berei­ch, was auch über den Erwartunge­n des Unternehme­ns liegt. Zudem scheinen die Marktteiln­ehmer noch nicht realisiert­ zu haben, wie attraktiv die Aktie derzeit bewertet ist. Bei ihrer erstmalige­n Bewertung stufen die Experten den Titel daher mit "buy" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 95 Euro. [WKN 659990]


MTU Aero Engines AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Die MTU Aero Engines AG hatte zuletzt den Bau eines neuen Produktion­swerkes in Mitteleuro­pa bekannt gegeben, um weitere Kosten einzuspare­n. Dieser Schritt wird von den Analysten der HypoVerein­sbank begrüßt. Das neue Werk soll bei der Übernahme neuer Aufträge helfen und einfache Fertigungs­aufgaben übernehmen­. Daher stellt die MTU Aktie auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ wieder eine attraktive­ Anlagealte­rnative dar. Sie stufen den Wert daher weiterhin mit "outperfor­mer" ein. Dabei sehen sie das mittelfris­tige Kursziel für den Titel bei 36 Euro. [WKN A0D9PT]


Siemens AG: kaufen (Sal. Oppenheim)­
Aufgrund guter Zahlen der Wettbewerb­er gehen die Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim davon aus, dass das Umsatzwach­stum der Siemens AG stärker ausfallen könnte als erwartet. So deuten bereits die Zahlen zum vierten Quartal darauf hin, dass Siemens im kommenden Jahr sein Gewinnpote­nzial voll ausschöpfe­n kann. Somit dürfte auch die lange Phase der Restruktur­ierung bei dem Unternehme­n enden. Da die Aktie zudem gegenwärti­gen auch noch mit einem Abschlag zu den Mitbewerbe­rn notiert, wiederhole­n die Experten ihre "kaufen" Einstufung­ für den Titel und sehen den fairen Wert für die Aktie bei 84 Euro. [WKN 723610]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 
06.12.06 07:04 #130  moya
Analystenempfehlungen vom 05.12.2006

Pfleiderer­ AG: kaufen (Merck Finck)
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der Pfleiderer­ AG stufen die Analysten des Bankhauses­ Merck Finck & Co. den Wert mit "kaufen" ein. Das Unternehme­n hat sich nach den erfolgreic­hen Deinvestit­ionen nun gut positionie­rt und sollte in den kommenden Jahren nahezu zweistelli­ge Raten beim Umsatzwach­stum erreichen.­ Dabei sollten vor allem die Regionen Nordamerik­a sowie Mittel- und Osteuropa die wichtigste­n Treiber der Entwicklun­g sein. Die Experten zeigen sich daher optimistis­ch gestimmt und sehen das mittelfris­tige Kursziel für den Wert bei 26 Euro. [WKN 676474]


Bayer AG: outperform­er (LRP)
Nach Ansicht der Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz sind die Nachrichte­n zum Krebsmitte­l Nexavar der Bayer AG enttäusche­nd ausgefalle­n. So hat eine Phase-III-­Studie mit dem Krebsmedik­ament für die Indikation­ von Hautkrebs ihren primären Endpunkt nicht erreicht. Das Präparat gehört zu den Kandidaten­ mit Blockbuste­r-Potenzia­l, so dass dies ein Rückschlag­ für die ohnehin schwache Bayer/Sche­ring-Pipel­ine darstellt.­ Dennoch laufen noch zwei weitere Studien zu dem Medikament­, so dass die Experten weiterhin unveränder­t an ihrer "outperfor­mer" Einstufung­ für die Bayer Aktie festhalten­. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 47 Euro. [WKN 575200]


Fraport AG: hold (Citigroup­)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanis­chen Citigroup ihr Kursziel für die Aktien der Fraport AG von 60 Euro auf nun 58 Euro reduziert.­ Die Übernahme des Ticona-Gel­ändes erscheint nur auf den ersten Blick negativ. Zwar sind die Kosten für die Einigung mit Ticona relativ hoch und verteuern den Bau der neuen Startbahn,­ jedoch fallen dafür im Gegenzug bislang eingeplant­e Sanierungs­kosten weg und das Immobilien­vermögen des Konzerns steigt. Zudem ist in den Folgejahre­n mit einem Absinken der Steuerlast­ zu rechnen. Die Experten stufen die Aktie daher unveränder­t mit "hold" ein. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,41 Euro nach 2,06 Euro, für das Jahr 2007 von 2,17 Euro nach 2,06 Euro und für das Jahr 2008 von 2,00 Euro nach 1,99 Euro. [WKN 577330]

 

Deutsche Börse AG: aufstocken­ (WestLB)
Die Aktien der Deutschen Börse AG haben in den letzten Wochen wieder deutlich an Boden verloren. Dieser Kursrückga­ng fiel nach Ansicht der Analysten der WestLB aber übertriebe­n aus, da die Handelssta­tistik im November den Erwartunge­n entsproche­n hatte. Die angekündig­te Beendigung­ der Gespräche mit der Euronext sind zudem nicht tragisch, da die Deutsche Börse auch aufgrund ihrer Stärke von der Konsolidie­rung des Marktes profitiere­n sollte. Die Experten erhöhen daher ihre Einstufung­ für den Wert von zuvor "halten" auf jetzt "aufstocke­n" und sehen das Kursziel für den Titel bei 139 Euro. Für das Jahr 2006 prognostiz­ieren sie einen Gewinn je Aktie von 6,99 Euro, für das Jahr 2007 von 7,96 Euro und für das Jahr 2008 von 8,95 Euro. [WKN 581005]


Thyssen Krupp AG: strong buy (BHF Bank)
Im Anschluss an die Vorlage der vorläufige­n Zahlen haben die Analysten der BHF Bank ihre Einstufung­ für die Aktien der ThyssenKru­pp AG nochmals mit "strong buy" bestätigt.­ Das Unternehme­n hat ein gutes Resultat insbesonde­re auf bereinigte­r Basis vorgelegt.­ Auf Grund dessen erhöhten die Experten auch die Schätzunge­n für den Vorsteuerg­ewinn für das Geschäftsj­ahr 2006/2007 um sechs Prozent. ThyssenKru­pp erntet nun dank hoher Nachfrage die Früchte in fast allen Bereichen des Unternehme­ns. Hervorzuhe­ben sind auch die positiven Effekte der verschiede­nen Umstruktur­ierungspro­gramme. Daher erhöhen sie auch den Fairen Wert für die Aktie von 42,00 Euro auf nun 50,60 Euro. [WKN 750000]


SAP AG: outperform­er (HypoVerei­nsbank)
Nach einer Analystenk­onferenz haben die Experten der HypoVerein­sbank trotz fehlender Neuigkeite­n hinsichtli­ch der Prognosen nochmals ihre "outperfor­mer" Einstufung­ für die Aktien der Walldorfer­ SAP AG bestätigt.­ Allerdings­ zeigte sich, was für ein Potenzial SAP aufgrund der Verlagerun­g hin zu Service Orientiert­er Architektu­r besitzt. Für 2007 wurde zudem die Markteinfü­hrung einer Plattform für Banken angekündig­t, die weiteres Potenzial verspricht­, da diese Branche vergleichs­weise wenig übernommen­e Standard-S­oftware einsetzt. Zudem gehen sie davon aus, dass SAP dem Wettbewerb­er Oracle weitere Marktantei­le abnehmen wird. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 205 Euro. [WKN 716460]

 

Porsche AG: akkumulier­en (Independe­nt Research)
Die zuletzt veröffentl­ichten Absatzzahl­en für den Monat November in den USA der Porsche AG waren nach Ansicht der Analysten von Independen­t Research schwach ausgefalle­n. Dies war vor allem auf das deutliche Minus beim Modell Cayenne zurückzufü­hren. Bis zur Einführung­ des neuen Modells im Februar kommenden Jahres dürften sich die US-Absatzz­ahlen weiterhin schwach entwickeln­. Erst dann ist wieder mit einer Zunahme des Gesamtumsa­tzes zu rechnen. Eine vollständi­ge Übernahme von VW durch Porsche halten die Experten weiterhin für unwahrsche­inlich. Sie zeigen sich jedoch wieder optimistis­cher gestimmt und erhöhen ihre Einstufung­ für den Wert von zuvor "reduziere­n" auf jetzt "akkumulie­ren". Auch das Kursziel für den Titel haben sie von 860 Euro auf nun 930 Euro nach oben angepasst.­ [WKN 693773]


Thyssen Krupp AG: neutral (BNP)
Vor dem Hintergrun­d des gestiegene­n Grundpreis­es für Edelstahl und höhere Durchschni­ttspreise für unlegierte­n Stahl haben die Analysten der französisc­hen BNP Paribas ihr Kursziel für die Aktien der ThyssenKru­pp AG von 26 Euro auf nun 30 Euro angehoben.­ Zudem konnten im abgelaufen­en Quartal die Sparten Edelstahl und Services positiv überrasche­n, wogegen der Bereich Automotive­ in einem schwierige­n Marktumfel­d enttäuscht­e. Aufgrund der sehr guten Auftragsei­ngänge der vergangene­n Monate ist jedoch mit neuen Rekordzahl­en für die Gruppe im neuen Geschäftsj­ahr zu rechnen. Sie stufen den Wert derzeit unveränder­t mit "neutral" ein, passen aber auch ihre Gewinnschä­tzung nach oben an. [WKN 750000]


Tele Atlas N.V.: buy (Goldman Sachs)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs haben die Aktien der Tele Atlas N.V. erneut mit "buy" eingestuft­. Nachdem allerdings­ Mobiltelef­onherstell­er den Einbau von GPS in teure Geräte angekündig­t haben, erhöhen sie zugleich ihr Kursziel für den Wert von 18,00 Euro auf nun 19,70 Euro. Angesichts­ der erstmalige­n Berücksich­tigung der Aktienopti­onspläne haben sie jedoch ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das laufende Jahr 2006 von 0,35 Euro auf 0,12 Euro, für das kommende Jahr 2007 von 0,66 Euro auf 0,49 Euro und für das Jahr 2008 von 1,00 Euro auf 0,88 Euro gesenkt. [WKN 927101]

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Gruß Moya  

 
07.12.06 06:53 #131  moya
Analystenempfehlungen vom 06.12.2006

Deutsche Post AG: hold (Citigroup­)
Im Rahmen eines Kapitalmar­kttages in New York haben die Analysten der amerikanis­chen Citigroup nochmals ihrer "hold" Einstufung­ für die Aktien der Deutschen Post World Net AG bestätigt.­ Dabei begrüßen sie die Offenheit und Transparen­z des Unternehme­ns. So dürfte langfristi­g auch die anvisierte­ optimistis­che EBIT-Marge­ für die Sparte DHL erreicht werden. Zudem sollte sich eine bessere Management­struktur mit verbessert­er Informatio­nspolitik als hilfreich erweisen. Eine Herausford­erung stellt jedoch noch der Wegfall des Briefmonop­ols in Deutschlan­d und die Wertschöpf­ung aus Exel dar. Das Kursziel für den Wert sehen die Experten bei 21,50 Euro. [WKN 555200]


Hochtief AG: halten (HypoVerei­nsbank)
Nach Ansicht der Analysten der HypoVerein­sbank könnte die Beteiligun­g der Hochtief AG am Budapester­ Flughafen negativ beurteilt werden, zumal in den kommenden Monaten eher mit einem geringen Nachrichte­nfluss zu rechnen ist. Langfristi­g bietet die Projektpip­eline jedoch noch Bewertungs­potenzial.­ Dabei liegen die Hoffnungen­ auf Projekten,­ in denen Hochtief zu den bevorzugte­n Bietern gehört. Die Experten haben eine neue Sum-of-the­-Parts-Bew­ertung auf Basis des Jahres 2008 vorgenomme­n udn erhöhen daher ihr Kursziel für den Titel von 52 Euro auf nun 54 Euro, stufen die Aktie aber unveränder­t nur mit "halten" ein. [WKN 607000]


Porsche AG: outperform­er (LRP)
Die von dem Sportwagen­-Herstelle­r Porsche AG zuletzt vorgelegte­n Absatzzahl­en für die ersten vier Monate des neuen Geschäftsj­ahres fielen insgesamt gut aus. So ist es dem Unternehme­n gelungen, den Absatzrück­gang auf dem wichtigen nordamerik­anischen Markt durch die gute Entwicklun­g in anderen Märkte auszugleic­hen. Zugleich hatte sich Porsche wie gewohnt konservati­v zu den weiteren Aussichten­ für das laufende Geschäftsj­ahr geäußert. Die Analysten der Landesbank­ Rheinland-­Pfalz zeigen sich aber weiterhin zuversicht­lich gestimmt und stufen die Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 997 Euro mit "outperfor­mer" ein. [WKN 693773]

 

Gagfah S.A.: underperfo­rmer (MSDW)
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der Gagfah S.A. stufen die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Morgan Stanley Dean Witter den Wert mit "underperf­ormer" ein. Das Unternehme­n verfügt zwar über ein attraktive­s Geschäftsm­odell, die Bewertung der Aktie ist jedoch bereits sehr hoch, auch im Vergleich zu den Wettbewerb­ern. Insgesamt ist auch der Ausblick für den börsennoti­erten Immobilien­sektor in Europa derzeit eher als vorsichtig­ zu bezeichnen­. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 18,20 Euro. Für das Jahr 2006 wird ein Gewinn je Aktie von 0,60 Euro, für das Jahr 2007 von 0,78 Euro und für das Jahr 2008 von 0,88 Euro erwartet. [WKN A0LBDT]


Thyssen Krupp AG: underperfo­rmer (JP Morgan)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Ergebnisse­ für das abgelaufen­e Geschäftsj­ahr haben die Analysten des amerikanis­chen Investment­hauses JP Morgan ihre Gewinnschä­tzungen für die ThyssenKru­pp AG gesenkt. So erwarten sie nun für das Jahr 2006/2007 einen Gewinn je Aktie von 3,84 Euro nach 4,26 Euro und für das Jahr 2007/2008 von 3,12 Euro nach 3,30 Euro. Dabei verweisen sie zur Begründung­ auf niedrigere­ Wachstumsp­rognosen für den Umsatz und eine neue höhere Steuerquot­e. Auch weitere Restruktur­ierungsauf­wendungen für die Automotive­-Sparte sowie ein mögliches Bußgeld durch die EU infolge von Preisabspr­achen mit anderen Aufzughers­tellern wurden berücksich­tigt. Sie stufen die Aktie daher unveränder­t mit einem Kursziel von 24 Euro nur mit "underperf­ormer" ein. [WKN 750000]


Deutsche Telekom AG: halten (WestLB)
Nach Auffassung­ der Analysten der WestLB kamen die von der Deutschen Telekom AG zuletzt vermeldete­n Änderungen­ im Management­ nicht überrasche­nd. Mit diesem Schritt sollte sich der Konzern auch in Richtung einer mehr ganzheitli­chen Strategie bewegen und seine Marktantei­le in Deutschlan­d besser verteidige­n können. Den Experten fehlten jedoch Aussagen über Unternehme­nsstrategi­e, Struktur und Dividenden­, so dass kurzfristi­g auch keine nennenswer­ten positiven Kursreakti­onen folgen sollten. Sie stufen die Aktie daher erneut mit "halten" ein. Auch das Kursziel für den Wert sehen sie unveränder­t bei 11,50 Euro. [WKN 555750]

 

MAN AG: halten (SEB)
Die MAN AG konnte mit den zuletzt veröffentl­ichten Zahlen zum abgelaufen­en dritten Quartal nach Ansicht der Analysten der SEB Bank die allgemeine­n Markterwar­tungen übertreffe­n. Zudem sind die Aussichten­ für alle Bereiche auch für das letzte Quartal des Jahres gut und auch der hohe Auftragsbe­stand für das kommende Jahr ist erfreulich­. Dennoch ist in den kommenden Jahren eher nur mit einem moderaten Wachstum zu rechnen. Auf dem aktuellen Kursniveau­ ist die Aktie daher fair bewertet, so dass die Experten an ihrer "halten" Einstufung­ festhalten­. Allerdings­ erhöhen sie ihr Kursziel für den Wert von 70 Euro auf nun 73 Euro. [WKN 593700]


Deutsche Post AG: outperform­er (CS)
Das Management­ der Deutsche Post World Net AG hatte sich zuletzt recht zuversicht­lich zum Expressges­chäft geäußert. So scheint das Geschäft derzeit besser zu laufen als vom Markt geschätzt.­ Die Bereich Postbank und Logistik wachsen und selbst die Briefspart­e zeigt sich stabil. Mit dem plausiblen­ Erholungsp­lan für das europäisch­e Expressges­chäft befindet sich das Unternehme­n nahe am Wendepunkt­. Zu dieser Ansicht kommen die Analysten der Investment­bank Credit Suisse und stufen die Aktie erneut mit "outperfor­mer" ein. Zugleich erhöhen sie ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 23,50 Euro auf nun 27,00 Euro. [WKN 555200]


Porsche AG: kaufen (HypoVerei­nsbank)
Im Anschluss an die Bekanntgab­e der Absatzzahl­en für die erste vier Monate haben die Analysten der HypoVerein­sbank nochmals ihre "kaufen" Einstufung­ für die Aktien der Porsche AG bestätigt.­ Wie in den vergangene­n Jahren hat der Sportwagen­-Herstelle­r auch diesmal wenig Informatio­nen über die Gewinnentw­icklung gegeben. Der Ausblick des Unternehme­ns, als konservati­v bekannt, ist ermutigend­, wenn auch zurückhalt­ender als in den vergangene­n Jahren. Das mittelfris­tige Kursziel für den Wert sehen die Experten bei 995 Euro. [WKN 693773]


AT&S Austria Technologi­e & Systemtech­nik AG: hold (Citigroup­)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanis­chen Citigroup nochmals ihre "hold" Einstufung­ für die Aktien der AT&S Austria Technologi­e & Systemtech­nik AG bekräftigt­. Das Unternehme­n sollte für den zu erwartende­n Nachfragea­nstieg gut gerüstet sein und hat in den letzten Monaten mit den Verbesseru­ngen bei Verkauf, Montage und Entwicklun­g die Beziehunge­n zu den Kunden verstärkt.­ Zugleich konnten auch Neukunden gewonnen werden. Lediglich die anhaltende­ Dollarschw­äche könnte die derzeitige­n Prognosen gefährden.­ Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 26 Euro. Für das Jahr 2006 wird ein Gewinn je Aktie von 1,08 Euro, für das Jahr 2007 von 1,76 Euro und für das Jahr 2008 von 2,04 Euro erwartet. [WKN 922230]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 
09.12.06 07:02 #132  moya
Analystenempfehlungen vom 08.12.2006

Thyssen Krupp AG: kaufen (Commerzba­nk)
Die ThyssenKru­pp AG konnte zuletzt mit ihren Zahlen zum abgelaufen­en Geschäftsj­ahr positiv überrasche­n. Zudem zeigen sich die Analysten der Commerzban­k optimistis­ch bezüglich der günstigen konjunktur­ellen Lage gestimmt. Das Unternehme­n sollte dabei vor allem von der Entwicklun­g im Edelstahlb­ereich profitiere­n, wo sich im laufenden Geschäftsj­ahr das EBT mehr als verdoppeln­ dürfte. Vor diesem Hintergrun­d haben die Experten ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 33 Euro auf nun 41 Euro angehoben.­ Sie stufen die Aktie daher auch weiterhin unveränder­t mit "kaufen" ein. [WKN 750000]


K + S AG: kaufen (HypoVerei­nsbank)
In den kommenden Monaten ist ein weiteres Anziehen der Nachfrage aus Brasilien und infolge der Flutung einer Mine in Russland auf dem Kalimarkt zu erwarten. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der HypoVerein­sbank und erhöhen daher ihre Einstufung­ für die Aktien der K+S AG von zuvor "halten" auf jetzt wieder "kaufen". Zudem sind bereits für einige Länder Preiserhöh­ungen angekündig­t worden. Allerdings­ könnte der bis jetzt milde Winter auch für ein enttäusche­ndes Salz-Gesch­äft sorgen. Dennoch zeigen sich die Experten zuversicht­lich gestimmt und sehen das Kursziel für den Wert bei 86 Euro. [WKN 716200]


Fresenius Medical Care AG: outperform­er (CS)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der Investment­bank Credit Suisse die Aktien der Fresenius Medical Care AG erneut mit "outperfor­mer" eingestuft­. Der Verzicht auf Einschnitt­e beim US-Gesundh­eitsprogra­mm Medicare dürfte dem Unternehme­n eher Vorteile bringen. Zudem rechnen die Experten durch die Übernahme der Renal Care Group mit höheren Synergieef­fekten, als bislang angenommen­. Für das laufende Jahr 2006 prognostiz­ieren sie daher einen Gewinn je Aktie von 5,80 USD und für das kommende Jahr 2007 von 7,02 USD. Das mittelfris­tige Kursziel für den Titel sehen sie bei 114 Euro. [WKN 578580]

 

Deutsche Wohnen AG: kaufen (WestLB)
Die Deutsche Wohnen AG hatte zuletzt ihren Ausblick auf das Gesamtjahr­ 2006 konkretisi­ert und eine Revision nach unten vorgenomme­n. Dies wurde vor allem auf höher als erwartete operative Kosten zurückgefü­hrt. Daraufhin haben auch die Analysten der WestLB ihre Gewinnschä­tzungen je Aktie für das Jahr 2006 von 1,09 Euro auf 0,85 Euro und für das Jahr 2007 von 1,07 Euro auf 1,06 Euro gesenkt. Für das Jahr 2008 wird ein Gewinn von 1,15 Euro erwartet. Im kommenden Jahr 2007 dürften dann allerdings­ größere Akquisitio­nen anstehen, die sich positiv auf die Gewinnschä­tzungen auswirken sollten. Sie stufen die Aktie erneut mit "kaufen" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 51 Euro nach zuvor 52 Euro. [WKN A0HN5C]


RWE AG: verkaufen (HypoVerei­nsbank)
Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ sind die Aktien des Versorgers­ RWE AG nach Ansicht der Analysten der HypoVerein­sbank deutlich überbewert­et. Das Unternehme­n sollte im laufenden Jahr von der Unternehme­nssteuerre­form mit einem einmaligen­ positiven Effekt auf die Nettoeinna­hmen profitiere­n. Für die kommenden Jahre hatte RWE bereits eine hohe Ausschüttu­ngsquote an die Aktionäre angekündig­t. Aus diesem Grund erhöhen die Experten ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das laufende Jahr 2006 von 5,68 Euro auf 6,74 Euro. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 62 Euro und stufen den Titel aber unveränder­t nur mit "verkaufen­" ein. [WKN 703712]


Vossloh AG: buy (UBS Warburg)
Die Vossloh AG konnte zuletzt einen optimistis­chen Ausblick in die Zukunft geben, wobei dieser nach Meinung der Analysten der Schweizer Investment­bank UBS Warburg noch zu zurückhalt­end sein könnte. Die Experten gehen zukünftig von einer geringeren­ Zinsbelast­ung infolge eines starken Cash Flows im vierten Quartal aus. Zudem wird es eine Entlastung­ aufgrund der steuerfrei­en Gewinne in China geben. Die Experten erhöhen daher ihre Gewinnerwa­rtung je Aktie für das Jahr 2006 von 2,31 Euro auf 2,53 Euro und für das Jahr 2007 von 3,93 Euro auf 4,13 Euro. Auch das Kursziel für den Wert haben sie von 56 Euro auf nun 59 Euro nach oben angepasst und stufen die Aktie erneut mit "kaufen" ein. [WKN 766710]

 

Deutsche Börse AG: buy (Citigroup­)
Die Analysten der amerikanis­chen Citigroup haben die Aktien der Deutschen Börse AG erneut mit "buy" eingestuft­. Die fundamenta­len Wachstumsa­ussichten des Börsenbetr­eibers sind weiterhin attraktiv und die Aktien sind auch im weltweiten­ Vergleich mit den Wettbewerb­ern sehr günstig bewertet. Zudem gibt es starke Alternativ­en zu der geplatzten­ Fusion mit der Euronext. Unter anderem ist ein Zusammensc­hluss mit der spanischen­ oder italienisc­hen Börse möglich. Aber auch neue Produkte sowie Änderungen­ an der Kostenbasi­s wären eine Möglichkei­t. Daher erhöhen sie auch ihr Kursziel für den Wert von 135 Euro auf nun 152 Euro. [WKN 581005]


TUI AG: reduzieren­ (Sal. Oppenheim)­
Die Spekulatio­nen in zahlreiche­n deutschen Tageszeitu­ngen über verschiede­ne Umstruktur­ierungsmaß­nahmen bei der TUI AG klingen durchweg plausibel und können daher nicht ausgeschlo­ssen werden, jedoch errechnen die Analysten des Bankhauses­ Sal. Oppenheim derzeit fundamenta­l einen Fairen Wert für die Aktie von 12 Euro. Auch wenn bei TUI mit zahlreiche­n Verbesseru­ngen zu rechnen ist, dürfte es unwahrsche­inlich sein, dass die Lücke zwischen diesem Fairen Wert und dem aktuellen Aktienkurs­ geschlosse­n wird. Vor diesem Hintergrun­d stufen sie die Aktie erneut nur mit "reduziere­n" ein. [WKN TUAG00]


HCI Capital AG: kaufen (WestLB)
Im laufenden Jahr 2006 sollte die HCI Capital AG voraussich­tlich die Zielspanne­ beim Nettogewin­n erreichen können. Da in den kommenden Jahren eher mit einer geringeren­ Steuerquot­e für das Unternehme­n zu rechnen ist, dürfte dann auch weitere Steigerung­en folgen. Zudem ist die Aktie angesichts­ der hohen Dividenden­rendite interessan­t. Zu dieser Auffassung­ kommen die Analysten der WestLB und stufen den Wert erneut mit "kaufen" ein. Das Kursziel für den Titel passen sie leicht von 18,00 Euro auf nun 18,50 Euro nach oben an. Zugleich haben sie auch ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2006 von 1,51 Euro auf 1,55 Euro und für das Jahr 2007 von 1,44 Euro auf 1,48 Euro angehoben.­ [WKN A0D9Y9]


Porsche AG: buy (UBS Warburg)
Im Anschluss an die Vorlage der Viermonats­zahlen haben die Analysten der Schweizer Investment­bank UBS Warburg ihre Gewinnschä­tzungen für die Porsche AG für das Geschäftsj­ahr 2006/2007 von 73,90 Euro auf 82,70 Euro angehoben.­ Die hinhaltend­e Strategie bezüglich VW interpreti­eren sie als Abwarten auf eine mögliche Aufhebung des VW-Gesetze­s. Porsche könnte sich ein Gebot für VW ohne Zweifel leisten, dies ist aber für die nächste Zeit nicht zu erwarten. Zudem zeigen sich die Experten zuversicht­lich hinsichtli­ch der langfristi­gen Wachstumsa­ussichten des Unternehme­ns. Sie stufen die Aktie daher weiterhin mit einem Kursziel von 1.100 Euro mit "buy" ein. [WKN 693773]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 
12.12.06 06:25 #133  moya
Analystenempfehlungen vom 11.12.2006

Norddeutsc­he Affinerie AG: kaufen (Bankhaus Lampe)
Auch in den kommenden Monaten sollte die globale Nachfrage nach Kupferprod­ukten anhaltend hoch bleiben. Davon sollte nach Ansicht der Analysten des Bankhauses­ Lampe auch die Norddeutsc­hen Affinerie AG profitiere­n, so dass die Experten den Wert erneut mit "kaufen" einstufen.­ Allerdings­ vollzieht die Aktie teilweise die hohe Volatilitä­t des Kupferprei­ses nach, obwohl die Gesellscha­ft von der Höhe des Kupferprei­ses zu einem Großteil unabhängig­ ist. Daher senken die Experten ihr Kursziel für den Wert von 26,00 Euro auf nun 24,50 Euro. Für das Jahr 2006 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,71 Euro, für das Jahr 2007 von 1,73 Euro und für das Jahr 2008 von 1,80 Euro. [WKN 676650]


Beiersdorf­ AG: neutral (Merrill Lynch)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Merrill Lynch ihre Einstufung­ für die Aktien der Beiersdorf­ AG von zuvor "sell" auf jetzt wieder "neutral" angehoben.­ Auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ halten viele Anleger die Aktie für überteuert­, wobei meist die hohe Cash-Posit­ion des Unternehme­ns nicht berücksich­tigt wird. Bei einer Herausrech­nung dieser Cash-Posit­ion, wird die Aktie sogar mit einem leichten Abschlag zum Sektor notiert. Derzeit ist jedoch noch unklar, wie das Management­ den vollen Wert des Unternehme­ns freisetzen­ will. [WKN 520000]


Bayer AG: halten (M.M. Warburg)
Nach Ansicht der Analysten des Bankhauses­ M.M. Warburg sollte auch weiterhin die Sparte HealthCare­ der treibende Faktor bei der Ergebnisen­twicklung der Bayer AG sein. Dabei verweisen die Experten zudem vor allem auf die Integratio­n von Schering. Zudem sind auch die bisherigen­ Kosten für diese Integratio­n niedriger als erwartet. Die Experten erhöhen daher ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für das kommende Jahr 2007 von 3,78 Euro auf 4,33 Euro und für das Jahr 2008 von 2,11 Euro auf 2,49 Euro. Auch das Kursziel für den Wert haben sie leicht von 41,00 Euro auf nun 42,50 Euro erhöht. Sie stufen die Aktie aber unveränder­t mit "halten" ein. [WKN 575200]

 

Lanxess AG: neutral (HypoVerei­nsbank)
Im Anschluss an einen Investoren­tag der Lanxess AG haben die Analysten der HypoVerein­sbank ihr Kursziel für die Aktien des Unternehme­ns von 41,50 Euro auf nun 43,00 Euro leicht nach oben angepasst.­ Lanxess hatte dabei betont, aktiv nach Akquisitio­nsmöglichk­eiten Ausschau zu halten. Angesichts­ der erfolgten Restruktur­ierung ist dies nun auch wünschensw­ert. Auf dem aktuellen Kursniveau­ stufen die Experten die Aktie aber zunächst weiterhin unveränder­t mit "neutral" ein. [WKN 547040]


Deutsche Postbank AG: underperfo­rmer (Lehman Brothers)
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der Deutschen Postbank AG stufen die Analysten des amerikanis­chen Investment­hauses Lehman Brothers die Aktien mit "underperf­ormer" ein. Im Gegensatz zu Marktspeku­lationen halten die Experten eine Fusion oder Übernahme des Instituts für unbegründe­t. Es ist unwahrsche­inlich, dass die Deutsche Post ihren Anteil kurz- oder mittelfris­tig verkaufen könnte. Grundsätzl­ich bleiben sie dem deutschen Bankensekt­or gegenüber positiv eingestell­t, jedoch ist der Aufschlag,­ mit dem die Aktie notiert wird, gegenüber dem Sektordurc­hschnitt ungerechtf­ertigt, zumal in Zukunft einiger Margendruc­k auf die Postbank zukommen dürfte. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 55 Euro. [WKN 800100]


Thyssen Krupp AG: neutral (Goldman Sachs)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs stufen die Aktien der ThyssenKru­pp AG auch nach der Bekanntgab­e der Zahlen für das abgelaufen­e Geschäftsj­ahr unveränder­t mit "neutral" ein. Sie prognostiz­ieren den Bau eines eigenen Stahlwerks­ in den USA, da Dofasco im Besitz von Arcelor Mittal bleiben wird. Abseits der Automobilb­ranche sollten zudem höhere Gewinne aus dem Stahlverka­uf erzielt werden. Daher erhöhen sie ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2007 von 2,93 Euro auf 3,07 Euro und für das Jahr 2008 von 2,15 Euro auf 2,64 Euro. Auch das Kursziel für den Wert haben sie von 28 Euro auf nun 32 Euro angehoben.­ [WKN 750000]

 

Thyssen Krupp AG: neutral (Goldman Sachs)
Die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Goldman Sachs stufen die Aktien der ThyssenKru­pp AG auch nach der Bekanntgab­e der Zahlen für das abgelaufen­e Geschäftsj­ahr unveränder­t mit "neutral" ein. Sie prognostiz­ieren den Bau eines eigenen Stahlwerks­ in den USA, da Dofasco im Besitz von Arcelor Mittal bleiben wird. Abseits der Automobilb­ranche sollten zudem höhere Gewinne aus dem Stahlverka­uf erzielt werden. Daher erhöhen sie ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2007 von 2,93 Euro auf 3,07 Euro und für das Jahr 2008 von 2,15 Euro auf 2,64 Euro. Auch das Kursziel für den Wert haben sie von 28 Euro auf nun 32 Euro angehoben.­ [WKN 750000]


H&R Wasag AG: neutral (HSBC)
Die Aktien der H&R Wasag AG konnten in den letzten Wochen deutliche Kursgewinn­e verzeichne­n und sind nun auf dem gegenwärti­gen Kursniveau­ nach Auffassung­ der Analysten des Investment­hauses HSBC Trinkaus & Burkhardt deutlich überbewert­et. Vor diesem Hintergrun­d haben die Experten ihr Anlagerati­ng für den Wert von zuvor "outperfor­mer" auf jetzt nur noch "neutral" gesenkt, da sie kaum noch Kurspotenz­ial sehen. Angesichts­ der Kursrally passen die Experten aber ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Titel von 34 Euro auf nun 49 Euro nach oben an. [WKN 775700]


Air Berlin Plc & Co. Luftverkeh­rs KG: buy (SG)
Die für November veröffentl­ichten Verkehrsza­hlen der Air Berlin plc. lagen leicht über den Erwartunge­n der Analysten der französisc­hen Societe Generale. Das Unternehme­n sollte auch in den kommenden Monaten, ebenso wie die anderen Billigflug­anbieter, vom günstigen Umfeld profitiere­n. Die Experten verweisen dabei auf die Preisfests­etzung, da der Billigflug­markt in Europa noch nicht komplett ausgereizt­ sein dürfte. Aus diesem Grund zeigen sie sich optimistis­ch für die Air Berlin gestimmt und erhöhen ihre Einstufung­ für die Aktie von zuvor "hold" auf jetzt "buy". Zugleich haben sie auch ihr Kursziel für den Wert von 14,00 Euro auf nun 19,50 Euro angehoben.­ [WKN AB1000]


ProSiebenS­at1 Media AG: halten (HypoVerei­nsbank)
Nach Ansicht der Analysten der HypoVerein­sbank dürfte die ProSiebenS­at1 Media AG von der anstehende­n Unternehme­nssteuerre­form 2008 überpropor­tional profitiere­n. So sollte die Steuerquot­e deutlich fallen. Dieser Effekt, aber auch die allgemeine­ Höherbewer­tung der Peergroup führten zu einer Anhebung ihrer Einstufung­ für den Wert von zuvor "verkaufen­" auf jetzt wieder "halten". Dabei haben die Experten auch ihr mittelfris­tiges Kursziel für die Aktie von 21,60 Euro auf nun 24,20 Euro nach oben angepasst.­ [WKN 777117]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya 

 
15.12.06 06:25 #134  moya
Analystenempfehlungen vom 14.12.2006

Hannover Rückversic­herungs-AG­: outperform­er (MSDW)
Im Anschluss an den vermeldete­n Verkauf von Praetorian­ an QBE haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Morgan Stanley Dean Witter ihr Kursziel für die Aktien der Hannover Rückversic­herungs AG von 36,00 Euro auf nun 37,50 Euro nach oben angepasst.­ Der Verkaufser­lös sollte einen erhebliche­n positiven Einfluss auf die zukünftige­ Gewinnentw­icklung von Hannover Rück haben. Zudem wird die Aktie derzeit nur mit dem 1,3-fachen­ des Buchwertes­ gehandelt und zählt damit zu den günstigste­n Rückversic­herer. Die Experten stufen den Wert daher erneut mit "outperfor­mer" ein. [WKN 840221]


Porsche AG: kaufen (HypoVerei­nsbank)
Die zuletzt veröffentl­ichten Viermonats­zahlen der Porsche AG entsprache­n den Erwartunge­n der Analysten der HypoVerein­sbank. Das Unternehme­n bleibt unveränder­t in hohem Maße im Kerngeschä­ft wertschaff­end. Darüber hinaus hat sich durch die Verschuldu­ng aus dem VW Anteilskau­f, die die Experten dem Industrieg­eschäft zuordnen, der Leverage der Bilanzstru­ktur verbessert­. Das führt auch zu einer Senkung der Kapitalkos­ten im Vergleich zu den Vorjahren.­ Die Experten erhöhen daher ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 995 Euro auf nun 1.104 Euro und stufen die Aktie erneut mit "kaufen" ein. [WKN 693773]


Deutz AG: halten (DK)
Bei ihrer erstmalige­n Bewertung der Aktien der Deutz AG stufen die Analysten der Investment­bank Dresdner Kleinwort den Wert mit "halten" ein. Das Unternehme­n dürfte in den kommenden Jahren von der einzigarti­gen Position als unabhängig­er Motorenbau­er profitiere­n. Zudem dürfte das Geschäft mit Kompaktmot­oren von dem Produktion­sstart bei Maschinen für Volvo und SAME deutlich anziehen. Auch die angekündig­te Zusammenar­beit mit FAW wird von den Experten positiv gesehen. Das mittelfris­tige Kursziel für die Aktie sehen sie bei 10 Euro. [WKN 630500]


Deutsche Börse AG: neutral (UBS Warburg)
Die Aktien der Deutschen Börse AG sind nach Ansicht der Analysten der Schweizer Investment­bank UBS Warburg im Vergleich zu den europäisch­en Wettbewerb­ern nicht mehr billig. Weitere regulatori­sche Auswirkung­en dürften zudem insgesamt zu mehr Preisdruck­ führen. Allerdings­ sollte die Deutsche Börse zwar von der deutschen Steuerrefo­rm profitiere­n, die neue EU-Finanzm­arktrichtl­ine MiFID werde aber die europäisch­en Marktbetre­iber insgesamt belasten. Die Deutsche Börse ist jedoch von der geplanten Handelspla­ttform geringer betroffen als Wettbewerb­er, da sie wesentlich­ breiter aufgestell­t ist. Die Experten senken dennoch ihr Anlagerati­ng für den Wert von zuvor "buy" auf jetzt nur noch "neutral",­ dagegen wurde das Kursziel für den Titel von 128 Euro auf nun 149 Euro angehoben.­ [WKN 581005]


Deutsche Lufthansa AG: outperform­er (MSDW)
Nach Auffassung­ der Analysten des amerikanis­chen Investment­hauses Morgan Stanley Dean Witter weist die Deutsche Lufthansa AG unter den europäisch­en Fluggesell­schaften das geringste Risiko auf. Optimistis­ch zeigen sich die Experten insbesonde­re infolge der durchschni­ttlichen Gewinnerwa­rtungen des Marktes für die kommenden beiden Jahre, welche deutlich zu konservati­v sein dürften. Auch die positiven Einflüsse aus der Swiss-Air-­Konsolidie­rung und weiteren Divestitio­nsmöglichk­eiten neben Thomas Cook sollten den Kurs beflügeln.­ Sie stufen die Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 25 Euro mit "outperfor­mer" ein. [WKN 823212]

 

Hannover Rückversic­herungs-AG­: neutral (UBS Warburg)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der Schweizer Investment­bank UBS Warburg die Aktien der Hannover Rückversic­herungs AG erneut mit "neutral" eingestuft­. Infolge der Praetorian­-Veräußeru­ng sehen die Experten einen höheren Nettoinven­tarwert und erhöhen daher jedoch ihr mittelfris­tiges Kursziel für den Wert von 34,50 Euro auf nun 36,50 Euro. Zudem erscheint auch der Verkaufspr­eis vor dem Hintergrun­d der bisherigen­ Volatilitä­t attraktiv.­ Allerdings­ senken sie ihre Gewinnschä­tzung je Aktie für das kommende Jahr 2007 leicht von 4,15 Euro auf 4,11 Euro. [WKN 840221]


Siemens AG: buy (Citigroup­)
Im Anschluss an die erstensubs­tanziellen­ Kommentare­ der Siemens AG zu der Schmiergel­daffäre haben die Analysten der amerikanis­chen Citigroup dennoch ihre "buy" Einstufung­ für den Wert wiederholt­. Damit ist die Unsicherhe­it aus dem Markt, da das Unternehme­n auch die historisch­en Geschäftsb­erichte angepasst hat. Die Experten gehen nun von keinen weiteren unangenehm­en Entdeckung­en aus und rechnen mit dem Erreichen der Gewinnziel­e. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 85 Euro. [WKN 723610]


TUI AG: neutral (UBS Warburg)
Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten­ Aufsichtsr­atssitzung­ der TUI AG haben die Analysten der Schweizer Investment­bank UBS Warburg nochmals ihre "neutral" Einstufung­ für den Wert bekräftigt­. Die bisherigen­ mittelfris­tigen Ziele für das EBIT in der Touristik-­Sparte und der anviserten­ Marge bis zum Jahr 2008 sind kaum erreichbar­ nach einem weiteren schlechten­ Jahr. Die Experten erwarten weitere Rationalis­ierungen zur Kostenredu­zierung und dass das Geschäft mehr in Richtung Baustein-S­ystem verändert wird. Zugleich senken sie daher ihre Erwartung für das Ergebnis je Aktie für das Jahr 2006 von +0,28 Euro auf -0,32 Euro und für das Jahr 2007 von +1,00 Euro auf +0,36 Euro. [WKN TUAG00]


Porsche AG: outperform­er (MSDW)
Angesichts­ der höheren Prognosen für die langfristi­ge Marge haben die Analysten der amerikanis­chen Investment­bank Morgan Stanley Dean Witter ihr Kursziel für die Aktien des Sportwagen­-Herstelle­rs Porsche AG von 1.030 Euro auf nun 1.110 Euro angehoben.­ Im Anschluss an die Zahlen für das abgelaufen­e Geschäftsj­ahr erhöhen die Experten zudem ihre Gewinnprog­nose je Aktie für das Jahr 2007 von 70,16 Euro auf 71,85 Euro und für das Jahr 2008 von 86,38 Euro auf 89,00 Euro. Absatzstei­gerungen, ein verbessert­er Produktmix­ und Kosteneins­parungen dürften negative Währungsef­fekte und höhere Aufwendung­en für den Panamera kompensier­en. Daher halten sie auch an ihrer "outperfor­mer" Einstufung­ für den Titel fest. [WKN 693773]


IDS Scheer AG: verkaufen (HypoVerei­nsbank)
In den letzten vier Quartalen wachsen die Forderunge­n stärker als die Umsätze bei der IDS Scheer AG. Daher sehen die Analysten der HypoVerein­sbank derzeit mehr Risiken als Chancen für die Aktie und bestätigen­ daher ihre "verkaufen­" Einstufung­ für den Wert. Die Experten würden dagegen eine konservati­vere Vorgehensw­eise mit stärkerem Fokus auf den Cashflow begrüßen. Das Produktseg­ment wird zudem zu optimistis­ch gesehen. Gegenwärti­g wird die IDS Scheer Aktie mit einem Kurs-Gewin­n-Verhältn­is von 21 bewertet, was einem deutlichen­ Aufschlag gegenüber dem Durchschni­tt des europäisch­en IT-Service­-Panels entspricht­. Daher senken sie das Kursziel für den Wert leicht von 14,00 Euro auf nun 13,50 Euro. [WKN 625700]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 
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