Berkshire Hathaway Inc B
WKN: A0YJQ2 / ISIN: US0846707026Berkshire "berappeln" sich
Buffett reaps $1 billion profit on Chinese carmaker
On Friday July 31, 2009, 11:38 am EDT
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Companies:Berkshire Hathaway Inc.Goldman Sachs Group Inc.Lehman Brothers Holdings Inc.
By Jonathan Stempel
Reuters - Billionaire investor Warren Buffett, chief executive officer of Berkshire Hathaway, smiles as he meets hedge fund manager Zhao ...
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{"s" : "brk-a,gs,lehmq.pk","k" : "c10,l10,p20,t10","o" : "","j" : ""} NEW YORK (Reuters) - Warren Buffett's Berkshire Hathaway Inc (NYSE:BRK-A - News; NYSE:BRK-B - News) has realized a $1.02 billion paper profit on a 10-month-old investment in BYD Co (HKSE:1211.HK - News) after shares in the Chinese car and battery maker quintupled.
Berkshire's MidAmerican Energy Holdings Co unit had agreed last September 26 to buy 225 million BYD shares at HK$8 each, a transaction then worth about $230 million.
The China Securities Regulatory Commission on Thursday granted approval for the transaction, which gives Berkshire a 9.89 percent stake. BYD shares closed Friday at HK$42.90, valuing Berkshire's stake at HK$9.65 billion, or about $1.25 billion.
Hong Kong's benchmark Hang Seng index (HKSE:^HSI - News) is up 10 percent since Berkshire revealed the BYD investment.
Berkshire agreed to the stake three days after deciding to buy $5 billion of Goldman Sachs Group Inc (NYSE:GS - News) preferred shares, despite the then-pervasive market turmoil after Lehman Brothers Holdings Inc's (Other OTC:LEHMQ.PK - News) bankruptcy.
Warrants attached to the Goldman investment have since generated a $2 billion paper profit for Berkshire.
"Buffett has grown more comfortable investing in foreign companies in recent years," said Andy Kern, who writes the blog Berkshire Ruminations and is a doctoral candidate at the University of Missouri-Columbia.
"Domestically, Buffett is taking advantage of Berkshire's solid capital position," he added, "while internationally, it's more that Buffett is simply finding bargains."
Other non-U.S. investments by Berkshire include the reinsurer Swiss Re (VTX:RUKN.VX - News) and the South Korean steelmaker Posco (005490.KS).
Earlier this decade, Berkshire made a few billion dollars on what had been a $488 million investment in Chinese oil company PetroChina Co (Shanghai:601857.SS - News).
Buffett is the world's second-richest person, after Microsoft Corp (NasdaqGS:MSFT - News) co-founder and Berkshire director Bill Gates, according to Forbes magazine.
Founded in Shenzhen in 1995 as a maker of rechargeable batteries, BYD expanded into mobile phones and automobiles.
It expects to sell 400,000 vehicles this year, and targets the sale of as many as 9 million by 2025, according to Henry Li, general manager of BYD Auto's export arm.
BYD Auto launched its first plug-in hybrid vehicle, the F3 DM sedan, last December.
Berkshire, based in Omaha, Nebraska, is a roughly $150 billion conglomerate that has close to 80 businesses selling such things as car insurance, ice cream and underwear, and which invests in dozens of companies.
Analysts on average expect Berkshire on August 7 to report a decline in second-quarter operating profit. Net income and Berkshire's book value may grow if rising stock markets boost the value of Berkshire's derivatives contracts.
Berkshire Class A shares were up $305 at $97,100 in morning trading on the New York Stock Exchange.
(US$1 = HK$7.75)
(Additional reporting by James Pomfret and Joanne Chiu in Shenzhen; Editing by Steve Orlofsky)
China (BYD) und Taiwan (TSMC) waren der Berkshire-Leitung irgendwie auf Dauer doch nicht so ganz geheuer, aus "Airline" ist man auch schnell wieder raus. "Japan" und auch Alphabet waren hingegen Käufe.
Die Frage ist, ob Oxy mit venezolanischem Öl etwas anfangen kann oder ob davon nur andere Ölkonzerne profitieren werden. Kurzfristig sorgt Unruhe erstmal für steigende Preise an der Tankstelle (steigende Profite aller Ölkonzerne), langfristig könnte venezolanisches Öl die Weltmarktpreise wieder senken. Wenn Oxy (das müßte man mal nachlesen) aber nur Fracking-Öl aus Dingsda verarbeitet und gar keine Raffinerie für venezolanisches Öl hat, ist das nicht gut für Berkshire.
Wenn "Trumps Plan" (wer weiß, wer genau da was genau gedacht hat und ob man das dann schon als "Plan" bezeichnen darf) mit Venezuela aufgeht, ist das wohl erstmal schlecht für bRics (besonders schlecht für das R in BRICS und Rs Kriegskasse), schlecht für den CO2-Ausstoß in der Welt, aber gut für US-amerikanische Ölkonzerne und Kohlenwassertoff-basierte US Chemie-Buden.
Ein Posting "mein Ausstieg war richtig" mag zutreffen, ist aber für die Zukunft wenig hilfreich. Ein genereller Rat zum jetzigen Aus- oder (Wieder-)Einstieg inkl. Begründung oder Darlegung der Motivation wäre vorwärtsgerichteter und hilfreicher.
In irgendeinem Song heißt es, wenn ich mich richtig erinnere: "Dänen weinen nicht.". Aber wenn ihnen der Trump ihre US-Aktien klaut, kämen vermutlich auch den härtesten Dänen die Tränen - was sich sogar reimt. Wie die daher im Vorfeld vielleicht agieren, kann ich mir vorstellen.
Ich hoffe aber, dass sich die Dänen im Kampf mit Trump an den alten EM-Schlachtruf aus vergangenen Zeiten erinnern: "We are the red, we are the white, we a danish dynamite."
January 16, 2026
Die USA, als größte Volkswirtschaft und globale Stabilitätsgarantie, gefährden ihr eigenes Fundament. In einem Gespräch mit Martin Lück, Chef-Kapitalmarktstratege bei Franklin Templeton, beleuchtet er die tiefgreifenden geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken, die durch die Trump-Administration entstehen. Die USA, einst Vorreiter der freien Marktwirtschaft, könnten unter der aktuellen Politik ihre Rolle als weltwirtschaftliche Supermacht verlieren. Lück kritisiert die transaktionale Außenpolitik Trumps, die internationale Allianzen und Verträge gefährdet. Entscheidungen, die einst auf internationalen Prinzipien basierten, werden nun von kommerziellen Interessen und persönlichem Machtgewinn diktiert. Besonders bedenklich sei der Bruch von Völkerrecht und institutionellen Normen. Diese Politik erodiert das Vertrauen in die USA und den US-Dollar als Leitwährung, was das Weltfinanzsystem destabilisieren könnte. Ein zentrales Thema ist die gezielte Schwächung des Dollars, um die amerikanische Industrie wettbewerbsfähiger zu machen. Doch diese Strategie könnte langfristig zu einer Krise führen, da das Vertrauen in den Dollar sinkt und andere Nationen, darunter China, beginnen, US-Staatsanleihen abzustoßen und Gold zu kaufen. Für Anleger bedeutet das: Die Risikoprämien auf US-Aktien sollten deutlich steigen, da die Sicherheiten von Eigentumsrechten und die Stabilität des Marktes infrage gestellt werden. Die Unsicherheit über die zukünftige US-Politik lässt viele grundlegende Annahmen der Kapitalmärkte wanken. In einer Welt, in der die USA sich selbst destabilisieren, müssen Investoren ihre Portfolios dringend neu überdenken.
https://www.youtube.com/watch?v=ZKG5wHWMW2c
Mir sah es zu sehr nach einem Abwärtstrend aus und ich wollte nicht riskieren mit diesem soliden Dickschiff ins Minus zu laufen. Meine beiden Aspekte Sicherheit und solides Wachstum hat sie in der kurzen Zeit, ca. 1 Jahr, nicht erfüllen können.
Selbst meine beiden etf s- ich hasse diese Anlage eigentlich - haben in dieser Zeit besser performt (+20 bzw. +50%).
Ich beobachte hier aber weiter und baue weiter unten wieder eine Position auf, wenn es sich aufhellt.
Berkshire Hathaway: Greg Abel May Create Generational Wealth - My Strategy
Jan. 28, 2026 2:36 PM ET
https://seekingalpha.com/article/...e-generational-wealth-my-strategy
Erste Schätzungen: Berkshire Hathaway legt Zahlen zum jüngsten Quartal vor
https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/...-quartal-vor-1035828292
Aktienrückkäufe statt Dividende: Der neue Chef von Berkshire Hathaway setzt klare Signale. Greg Abel investiert selbst Millionen in die Aktie – und knüpft damit demonstrativ an die Tradition von Warren Buffett an.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Berkshire Hathaway: Aktienrückkauf - ja, Dividenden- nein und Kraft Heinz bleibt im Depot!
Ein neuer Milliarden-Deal in Japan zeigt: Auch nach dem CEO-Wechsel bleibt Berkshire Hathaway auf Expansionskurs. Doch was steckt wirklich hinter dem Einstieg bei Tokio Marine Holdings und warum könnte er für Anleger spannender sein, als es auf den ersten Blick scheint?
Lesen Sie den ganzen Artikel: Berkshire greift in Japan zu: Buffett-Nachfolger Abel setzt auf Versicherungsriesen Tokio Marine
Für mich ist Berkshire Hathaway zum Stand 11. April 2026 eines der stärksten Qualitätsunternehmen an der US-Börse, aber die B-Aktie ist auf dem aktuellen Niveau eher fair bis leicht ambitioniert bewertet als billig. Zum letzten verfügbaren Kurs vom 10. April 2026 notierte BRK.B bei 479,90 US-Dollar, die Marktkapitalisierung lag bei rund 1,085 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig zeigt der jüngste Geschäftsbericht, dass Berkshire operativ weiterhin enorme Ertragskraft, Liquidität und Krisenfestigkeit besitzt. Wer hier den nächsten explosiven Wachstumswert sucht, ist falsch. Wer ein extrem robustes Konglomerat mit Versicherungskern, riesiger Bilanz und außergewöhnlicher Kapitalallokationskultur sucht, ist hier sehr richtig. (berkshirehathaway.com)
Die Geschichte von Berkshire ist gerade deshalb so bemerkenswert, weil sie mit einem Fehler begann. Buffett übernahm 1965 die Kontrolle über ein angeschlagenes Textilunternehmen in Neuengland; später schrieb er selbst, er habe sich damit in ein „terrible business“ verstrickt. Der eigentliche Wendepunkt kam 1967 mit National Indemnity und damit mit dem Einstieg ins Versicherungsgeschäft. Von dort aus wurde Berkshire Schritt für Schritt zu einer Kapitalallokationsmaschine: vollständige Übernahme von GEICO 1996, Ausbau des Energiegeschäfts ab 2000 über MidAmerican, und 2010 dann BNSF als größter Eisenbahndeal der Firmengeschichte. Die legendäre Langfristperformance ist real: Von 1965 bis 2025 stieg der Marktwert je Berkshire-Aktie laut Gesellschaft um 19,7 Prozent jährlich, gegenüber 10,5 Prozent für den S&P 500 inklusive Dividenden. (berkshirehathaway.com)
Für die B-Aktie selbst ist wichtig: Sie wurde 1996 eingeführt, um kleineren Anlegern einen direkten Zugang zu Berkshire zu geben. Nach dem 50-zu-1-Split von 2010 entspricht eine B-Aktie heute wirtschaftlich 1/1.500 einer A-Aktie und hat 1/10.000 der Stimmrechte. Seit dem 1. Januar 2026 ist Greg Abel CEO; Warren Buffett ist Chairman geblieben. Das ist der größte Einschnitt seit Jahrzehnten. Ich halte ihn nicht für einen Bruch des Systems, sondern für den Beginn der post-Buffett-Ära innerhalb desselben Systems. Berkshire selbst beschreibt Abel klar als Nachfolger für die großen Kapitalallokations- und Investitionsentscheidungen. (berkshirehathaway.com)
Fundamental sieht das Unternehmen stark aus. 2025 erzielte Berkshire 371,4 Milliarden US-Dollar Umsatz und 717,4 Milliarden US-Dollar Eigenkapital, das gesamte Eigenkapital lag bei 719,7 Milliarden US-Dollar. Der Konzern meldete 66,97 Milliarden US-Dollar Nettogewinn, aber diese Zahl ist wie fast immer bei Berkshire nur begrenzt aussagekräftig, weil GAAP die nicht realisierten Kursschwankungen des Aktienportfolios durch die Gewinn- und Verlustrechnung laufen lässt. Deshalb ist die operative Ergebniszahl wichtiger: 2025 lag das Operating Earnings bei 44,49 Milliarden US-Dollar nach 47,44 Milliarden im Vorjahr. Das ist ein Rückgang, aber immer noch ein sehr hohes Niveau.
Der Kern von Berkshire bleibt das Versicherungsgeschäft. Genau dort liegt der strukturelle Vorteil, den viele unterschätzen: der Float. Ende 2025 lag dieser Float bei 176 Milliarden US-Dollar, nach 171 Milliarden im Vorjahr und 88 Milliarden zehn Jahre zuvor. 2025 erzielte Berkshire im Versicherungsgeschäft 9,46 Milliarden US-Dollar Vorsteuer-Gewinn aus dem Underwriting; allein GEICO steuerte 6,82 Milliarden US-Dollar bei. Das ist die eigentliche Burggrabenlogik von Berkshire: Es hat nicht nur Kapital, sondern in guten Jahren Kapital, das über das Versicherungsgeschäft auch noch zu sehr attraktiven oder sogar negativen Kosten hereinkommt. Dass Abel im Brief zugleich auf eine weichere Preisentwicklung im Schaden-/Unfallmarkt hinweist, ist allerdings ernst zu nehmen. Berkshire rechnet selbst damit, zeitweise weniger P&C-Geschäft zu schreiben. (berkshirehathaway.com)
Außerhalb der Versicherung ist Berkshire inzwischen ein ganzer Wirtschaftsraum. BNSF erwirtschaftete 2025 7,18 Milliarden US-Dollar Vorsteuergewinn; im CEO-Brief wird BNSF zugleich als Rückgrat der US-Transportwirtschaft bezeichnet und lieferte 8,1 Milliarden US-Dollar operativen Cashflow, davon 4,4 Milliarden Dividenden an Berkshire. Berkshire Hathaway Energy kam auf 26,3 Milliarden US-Dollar Umsatz und 3,98 Milliarden US-Dollar Gewinnanteil für Berkshire-Aktionäre. Das Industrie-, Service- und Retail-Geschäft erzielte 214,3 Milliarden US-Dollar Umsatz und 13,65 Milliarden US-Dollar Nettogewinn. Das zeigt, was Berkshire heute wirklich ist: kein Fonds mit ein paar Beteiligungen, sondern ein riesiger, breit diversifizierter Betreiber realer Unternehmen. (berkshirehathaway.com)
Die Bilanz bleibt die größte Stärke. Ende 2025 verfügte Berkshire über 212,7 Milliarden US-Dollar an Cash, Cash Equivalents und US-Treasury-Bills sowie über rund 294,1 Milliarden US-Dollar börsennotierte Aktienpositionen; an anderer Stelle im Bericht beziffert Berkshire sein Equity-Portfolio auf rund 297,8 Milliarden US-Dollar. Die größten Positionen sind Apple, American Express, Coca-Cola, Moody’s sowie darüber hinaus Bank of America und Chevron; die fünf größten Beteiligungen machten Ende 2025 zusammen 65 Prozent des gesamten Aktienportfolios aus. Zusätzlich haben die fünf japanischen Handelshäuser zusammen einen Marktwert von 35,4 Milliarden US-Dollar. Berkshire zahlte 2025 keine Dividende an die eigenen Aktionäre und tätigte auch keine Aktienrückkäufe. Das ist für mich kein Schwächesignal, sondern eher ein Hinweis darauf, dass das Management die eigene Aktie nicht als klar billig ansah. (berkshirehathaway.com)
Die Bewertung ist der Knackpunkt. Aus 717,4 Milliarden US-Dollar Berkshire-Eigenkapital und 2,157 Milliarden B-äquivalenten Aktien ergibt sich ein Buchwert von rund 332,55 US-Dollar je B-Aktie; beim Kurs von 479,90 US-Dollar entspricht das etwa dem 1,44-Fachen des Buchwerts. Setzt man die gesamte Marktkapitalisierung ins Verhältnis zu den 2025er Operating Earnings, landet man grob bei etwa 24,4-mal operative Gewinne. Rechnet man sehr grob Cash und Wertpapierportfolio heraus und berücksichtigt 45,8 Milliarden US-Dollar Schulden außerhalb von BHE und BNSF, kommt man für die operativen Unternehmen auf rund das 14-Fache der 2025er Operating Earnings. Diese Näherung ist nicht sauber genug für eine akademische Bewertung, weil ein Teil des Investmentertrags bereits in den Gewinnen steckt und nicht jeder Cash-Dollar frei verfügbares Überschusskapital ist. Aber sie zeigt die Richtung: Berkshire ist nicht mehr günstig, aber auch nicht absurd teuer. (berkshirehathaway.com)
Meine Einschätzung zu den Kurszielen ist deshalb nüchtern. Für die nächsten 12 bis 24 Monate halte ich eine faire Spanne von etwa 500 bis 560 US-Dollar für plausibel. Das wäre kein sensationeller Hebel, sondern ein moderater Aufschlag auf den heutigen Kurs, getragen von weiterem Buchwertwachstum, stabilen operativen Ergebnissen und dem Vertrauensbonus für die Bilanzqualität. Ein bullishes Szenario sehe ich eher im Bereich um 600 US-Dollar, falls die Versicherung weiter stark bleibt, das Aktienportfolio Rückenwind bekommt und der Markt Greg Abel schnell dieselbe Bewertungsprämie zugesteht, die Buffett faktisch immer hatte. Ein bearishes Szenario liegt für mich eher im Bereich um 430 US-Dollar, falls es zu einem deutlichen Rücksetzer am Aktienmarkt, schwächerem Underwriting und mehr Skepsis gegenüber der Nach-Buffett-Kapitalallokation kommt.
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre halte ich Berkshire weiter für sehr attraktiv, aber nicht mehr für eine Maschine, die noch einmal die historische Buffett-Überrendite reproduziert. Dafür ist der Konzern zu groß. Genau diese Größe macht ihn aber auch so schwer angreifbar. Berkshire hat erstens einen außergewöhnlichen Versicherungskern, zweitens ein Arsenal an liquiden Mitteln, drittens reale Qualitätsunternehmen in Eisenbahn, Energie, Industrie und Dienstleistung, und viertens eine Kultur, die nicht auf Quartalskosmetik, sondern auf Kapitaldisziplin ausgelegt ist. Das sind massive Vorteile. Die Gegenargumente sind ebenso real: Buffett ist nicht mehr CEO, Berkshire ist auf einige Schlüsselpersonen angewiesen, der Versicherungscycle kann schwächer werden, BHE trägt weiterhin rechtliche und finanzielle Risiken aus Wildfires, und der Konzern weist selbst auf Unsicherheiten durch Zölle, Geopolitik und Lieferketten hin. Bei PacifiCorp lagen die kumulierten geschätzten wahrscheinlichen Wildfire-Verluste Ende 2025 vor Steuern bereits bei rund 2,85 Milliarden US-Dollar; Berkshire sagt ausdrücklich, dass darüber hinaus noch erhebliche zusätzliche Verluste möglich sind. (berkshirehathaway.com)
Unterm Strich ist Berkshire Hathaway für mich heute keine Schnäppchenaktie, aber eine der besten Langfristqualitäten am Markt. Die B-Aktie ist für Anleger sinnvoll, die Sicherheit, Bilanzstärke, Kapitaldisziplin und vernünftige Langfristorientierung höher gewichten als maximalen kurzfristigen Kurshebel. Mein Urteil lautet deshalb: hervorragendes Unternehmen, sehr gute Aktie, aktuell eher fair bewertet als billig. Für 5 bis 15 Jahre bleibe ich positiv, aber mit der klaren Erwartung, dass die künftigen Renditen solide bis gut sein dürften, nicht legendär.
Autor: ChatGPT
