DAX-Überblick
| eröffnet am: | 02.09.24 10:59 von: | Highländer49 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 10:25 von: | Highländer49 |
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Entsprechend schloss der Dax 1,50 Prozent im Minus bei 22.612,97 Punkten. Er blieb damit aber in der Spanne vom Montag, als er im Tagesverlauf bei widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte geschwankt hatte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Donnerstag letztlich 1,93 Prozent auf 28.264,78 Zähler.
Für Europas andere wichtige Börsen ging es ebenfalls abwärts. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 1,5 Prozent. Außerhalb des Euroraums verlor der Londoner FTSE 1,3 Prozent und der Züricher SMI 0,6 Prozent. In New York büßte der Dow Jones Industrial zuletzt 0,7 Prozent ein.
Aktuell pendelt der Nahost-Krieg weiter zwischen Drohkulisse und Diplomatie - bei widersprüchlichen Aussagen. Glaubt man dem US-Präsidenten Donald Trump, dann "fleht" der Iran um einen Deal. Trump warnte Teheran erneut vor Konsequenzen, sollte es zu keiner Einigung kommen. Der Iran müsse ernsthaft verhandeln, es gebe keinen Weg zurück. Die Folgen würden sonst "nicht schön" sein.
Wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, übermittelte der Iran in der Nacht zum Donnerstag eine Antwort auf den 15-Punkte-Vorschlag der USA für ein Kriegsende - unter anderem mit der Forderung nach einem Ende der Kampfhandlungen an allen Fronten. Teheran warte nun auf eine Antwort aus Washington, hieß es weiter. Der US-Sondergesandten Steve Witkoff sieht unterdessen gute Aussichten auf Erfolg. "Wir haben starke Anzeichen, dass es eine Möglichkeit gibt", sagte er bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. "Ohne greifbare Ergebnisse schenken die Börsianer der Diplomatie keinen Glauben", kommentierte Stephan Innes von SPI Asset Management. Die Energiekosten seien nicht mehr bloß eine Gefahr, sie kämen in der Wirtschaft inzwischen immer stärker belastend an. Auch die Verbraucherstimmung leidet, wie Daten der Konsumforschungsinstitute GfK und NIM zeigen.
Angesichts der Konjunktursorgen gerieten vor allem die zuletzt stark erholten Rohstoffwerte wieder unter Druck. Hinzu kam, dass Worthington Steel in den USA nach Börsenschluss mit Geschäftszahlen enttäuschte. Am deutschen Markt verbuchten die Aktien der Metallhersteller Aurubis (Aurubis Aktie) , Salzgitter und Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) Kursabschläge zwischen 3,6 und 4,5 Prozent.
Größter Verlierer im Dax waren die zuletzt deutlich erholten Siemens Energy mit minus 5,2 Prozent. Deutz verloren nach Geschäftszahlen im MDax 7,2 Prozent. Börsianern schmeckte das Profitabilitätsziel des Motorenbauers für 2026 nicht. Ähnlich erging es Kontron im SDax mit einem Abschlag von mehr als 14 Prozent. Der Spezialist für Produkte rund um das sogenannte Internet-der-Dinge (IoT) enttäuschte die Anleger mit seinem Gewinnziel für 2026. Auch KSB und Medios verloren prozentual zweistellig.
Gewinner waren rar gesät. Besonders deutlich ging es für Eckert & Ziegler und SMA Solar nach Zahlen empor. Der Solarzulieferer erreichte zwischenzeitlich einen Höchststand seit Juni 2024 und endete 8,2 Prozent höher.
Quelle: dpa-AFX
Der Aufschub durch US-Präsident Donald Trump um zehn Tage mindere die Risiken nicht, und das sei an den Märkten spürbar, sagte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management. Es fühle sich eher so an, "als wenn ein Händler eine Verlustposition in die Zukunft verschiebt". Die Weigerung des Ölpreises, auf einem tieferen Niveau zu verharren, signalisiere nach wie vor die "Eskalationsgefahr hinter den Schlagzeilen".
Der deutsche Leitindex beschleunigte im frühen Geschäft seine neuerliche Talfahrt und sank um 0,8 Prozent auf 22.442 Punkte. Damit bleibt der Dax aber immer noch in der Handelsspanne vom Montag, als er im Tagesverlauf infolge widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte, zwischen knapp über 21.860 und bis in Richtung 23.200 Punkte, geschwankt war.
Der MDax büßte am Freitag 1,3 Prozent auf 27.895 Zähler ein. Der Leitindex der Euroregion, der EuroStoxx 50 , gab um 0,5 Prozent auf 5.537 Zähler nach.
Trump verlängerte das Ultimatum zur Freigabe der Straße von Hormus nun bis zum 6. April, 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, 7. April 2.00 Uhr deutscher Zeit). Bis dahin sollen keine iranischen Kraftwerke angegriffen werden, wie er unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche auf seiner Plattform Truth Social schrieb. Die Nachrichtenlage bleibt dennoch widersprüchlich, denn der Iran hat mehrfach solche von Trump erwähnte Gespräche dementiert, während Pakistan seine Vermittlerrolle bestätigte. Die Straße von Hormus, einer der weltweit wichtigsten Transportwege übers Meer für Energielieferungen, die von Iran faktisch geschlossen wurde, bleibt damit vorerst kaum passierbar.
Unternehmensseitig dürften hierzulande Umstufungen von Einzelwerten im Blick stehen sowie auch einige wenige Unternehmensnachrichten. So meldete der Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim am Vorabend ein starkes Geschäftsjahr 2025 und übertraf die Schätzungen von Analysten. Doch das Unternehmen will die Dividende kürzen und außerdem enttäuschte der Ausblick. Am Markt werden nun sinkende Analystenschätzungen für das bereinigte operative Ergebnis in diesem Jahr erwartet. Die Aktie brach am MDax-Ende um 15,5 Prozent ein.
Jungheinrich gaben an vorletzter Stelle im MDax um 4,0 Prozent nach. Der Gabelstapler-Hersteller steigerte 2025 trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfelds den Auftragseingang und Umsatz, verdiente operativ aber wegen Sondereffekten deutlich weniger. Für das laufende Jahr zeigte sich das Management zuversichtlich.
Evonik dagegen stiegen an der Index-Spitze um 3,3 Prozent. Die US-Bank Morgan Stanley äußerte sich zu Chemieaktien und hob unter anderem das Papier des Spezialchemieherstellers aus Essen auf "Overweight"- Das Anlageurteil zu Lanxess (Lanxess Aktie) wurde zugleich auf "Equal-weight" gesenkt, was der Aktie ein Minus von 1,5 Prozent einbrockte.
Analyst Thomas Wrigglesworth von Morgan Stanley passte seine Schätzungen für Chemiewerte dem erwarteten verbesserten Umfeld im zweiten und dritten Quartal an. Preise und Absatzmengen aufgrund von Engpässen bei Rohstoffen aus dem Nahen Osten dürften sich ihm zufolge bis dahin voraussichtlich erholt haben.
Quelle: dpa-AFX
Die Ölpreise sind derzeit die wichtigste Orientierungsmarke für die Inflations- und Konjunktursorgen der Anleger. US-Präsident Donald Trump verlängerte sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der für den weltweiten Ölhandel sehr wichtigen Straße von Hormus bis Ostermontag. Bis dahin sollen keine iranischen Kraftwerke angegriffen werden, wie Trump unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche auf seiner Plattform Truth Social schrieb. Die Nachrichtenlage bleibt dennoch widersprüchlich, denn der Iran hat mehrfach solche von Trump erwähnten Gespräche dementiert, während Pakistan seine Vermittlerrolle bestätigte.
Die Verlängerung des Ultimatums um weitere zehn Tage mindere die Risiken nicht, und das sei an den Märkten spürbar, sagte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management. Es fühle sich eher so an, "als wenn ein Händler eine Verlustposition in die Zukunft verschiebt". Angesichts der Inflationsrisiken preise der Markt bei der Europäischen Zentralbank mittlerweile drei Zinserhöhungen bis zum Jahresende ein, schrieben die Experten von Index-Radar. Besonders prägnant zeige sich dies am Rentenmarkt: Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe kletterte auf den höchsten Stand seit 15 Jahren. Auch in den anderen Ländern der Eurozone legten die Renditen zu.
An anderen wichtigen Börsen in Europa ging es ebenfalls abwärts. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 1,08 Prozent auf 5.505,80 Punkte. Außerhalb des Euroraums verlor der Londoner FTSE nur leicht, während der Züricher SMI gut ein halbes Prozent tiefer schloss. In New York büßte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss rund ein Prozent ein.
Unternehmensseitig zog vor allem CTS Eventim die Blicke auf sich. Der Ticketvermarkter und Veranstalter hatte am Vorabend zwar ein starkes Geschäftsjahr gemeldet. Ein Börsianer sprach aber von einem enttäuschenden Ausblick und wies zudem auf die vom Unternehmen avisierte Dividendenkürzung hin. Analysten rechnen nun mit sinkenden Konsenserwartungen. Die Aktie brach am MDax-Ende um 23,2 Prozent ein und fiel damit auf den tiefsten Stand seit November 2022.
Jungheinrich gaben um 5,5 Prozent nach. Auch der Gabelstapler-Hersteller enttäuschte mit seinen Jahreszielen. Aus Sicht von Jefferies-Analyst Lucas Ferhani deute ein enttäuschender Auftragseingang im vierten Quartal auf eine anhaltend schwache Entwicklung in Europa hin.
Im Dax stach die Aktie von BASF (BASF Aktie) unterdessen mit einem Kursplus von 2,7 Prozent positiv heraus. Analyst Thomas Wrigglesworth von der US-Investmentbank Morgan Stanley bekräftigte sein positives Anlageurteil für den Chemiekonzern und schraubte das Kursziel nach oben. Die Probleme in der Rohstoffversorgung wegen des Iran-Kriegs dürften die asiatischen Chemiekonzerne kostenseitig härter treffen als die europäische Konkurrenz, schrieb er. Im MDax legte Evonik nach seiner Hochstufung auf "Overweight" sogar um 5,4 Prozent zu.
Um 5,7 Prozent ging es derweil für Delivery Hero nach oben. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf Insider, dass Großaktionär Prosus möglicherweise einen Anteil am Essenslieferdienst an Aspex verkaufen könnte. Der Investmentmanager würde damit zum größten Aktionär von Delivery Hero aufsteigen und könnte den Druck auf den MDax-Konzern erhöhen. Zuletzt soll Aspex auf einen Verkauf des Unternehmens oder von Geschäftsteilen gedrängt haben.
Im Kleinwerte-Index SDax gehörte die Aktie des Finanzkonzerns Wüstenrot & Württembergische (W&W) mit einem Abschlag von 5,2 Prozent zu den größten Verlierern. Das Management stellte nach einem Gewinnsprung im vergangenen Jahr zwar weiter steigende Gewinne für 2026 in Aussicht, Finanzexperten hatten aber eine höhere Jahresprognose erwartet.
Quelle: dpa-AFX
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten sank am Montag um 0,6 Prozent auf 27.486 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um 0,2 Prozent abwärts.
Aus Sicht der Commerzbank (Commerzbank Aktie) gibt es im Iran-Krieg auch zu Beginn der fünften Kriegswoche "keine Atempause". Die USA und Israel setzen ihre heftigen Angriffe fort, ohne dass es einen ernsthaften diplomatischen Lösungsansatz gibt. Der Iran wirft Trump vor, Verhandlungsbereitschaft nur zu signalisieren, aber heimlich eine Bodenoffensive vorzubereiten. US-Präsident Donald Trump räumt dem Iran noch eine Woche Zeit ein, um die für den weltweiten Öl- und Gashandel so wichtige Straße von Hormus freizugeben.
Auch am derzeit maßgeblichen Ölmarkt zeichnet sich vor diesem Hintergrund keine Entspannung ab. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai stieg in der Nacht auf Montag um bis zu vier Prozent auf fast 117 Dollar (Dollarkurs) und pendelte sich zuletzt über der Marke von 115 Dollar ein. Der Ölpreis bleibt der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen der Anleger. Den Verbraucherpreisdaten aus Deutschland könnte daher am Montag Bedeutung zukommen.
Unter massivem Verkaufsdruck stehen die Aktien von Suss Microtec . Sie brachen zunächst um bis zu knapp 19 Prozent ein und notierten zuletzt noch 9,2 Prozent im Minus. Der Margenausblick des Halbleiterindustrie-Zulieferers auf 2026 habe enttäuscht, während die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 besser als erwartet ausgefallen seien, kommentierte ein Händler am Morgen. Jefferies-Analyst Janardan Menon sprach von einem Übergangsjahr mit sinkenden Einnahmen sowie höheren Kosten und erwartet 2027 eine bessere Lage.
Die Papiere von Secunet fielen auf den tiefsten Stand seit fast einem Jahr und verzeichneten zuletzt einen Kursabschlag von 6,7 Prozent. Das Unternehmen für Cyber-Sicherheit veröffentlichte detaillierte Zahlen für 2025 und bestätigte die Ziele für das laufende Jahr.
Für die Aktien der RTL Group ging es um 0,8 Prozent nach oben. Im Fokus steht ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach der Medienkonzern Zugeständnisse bei der geplanten Übernahme von Sky Deutschland machen will. RTL will derzeit sein Streaming-Geschäft unter der Marke "RTL+" stärken und mit Sky neben den TV-Sendern auch die Streaming-Aktivitäten bündeln. Die EU-Kommission prüft zurzeit den Zusammenschluss.
Quelle: dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/...-schmiert-ab-dax-ausblick-486.htm
US-Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, die Vereinigten Staaten führten "ernsthafte Gespräche mit einer neuen und vernünftigeren Regierung" im Iran, um die Militäroperation zu beenden. Es seien "große Fortschritte erzielt" worden. Sollte es jedoch keine Einigung zur Beendigung der Kämpfe und zur Öffnung der Straße von Hormus geben, drohte er dem Iran mit massiven Angriffen und der Zerstörung der Energie-Infrastruktur des Landes.
Am derzeit maßgeblichen Ölmarkt zeichnet sich indes keine Entspannung ab. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni stieg auf über 107 Dollar (Dollarkurs). Der Ölpreis bleibt der wichtigste Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger.
Letztere dürften angesichts der aktuellen Preisdaten aus Deutschland nicht gerade kleiner werden: Mit dem Iran-Krieg und dem Ölpreisschock stiegen die Verbraucherpreise im März um 2,7 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Im Februar hatte die Teuerungsrate noch bei 1,9 Prozent gelegen.
An anderen wichtigen Börsen in Europa ging es am Montag ebenfalls aufwärts. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,65 Prozent auf 5.541,79 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Züricher SMI um 0,8 Prozent, der Londoner FTSE legte noch stärker zu. In New York stieg der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um 0,8 Prozent.
Die Aktien von Suss Microtec brachen zunächst um mehr als 18 Prozent ein, verringerten das Minus am Ende aber auf 6,3 Prozent. Analyst Janardan Menon von der US-Bank Jefferies sprach von einem Übergangsjahr mit sinkenden Einnahmen und höheren Kosten.
Für die Papiere von RTL ging es um 2,7 Prozent nach oben. Im Fokus stand ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach der Medienkonzern Zugeständnisse bei der geplanten Übernahme von Sky Deutschland machen will. RTL will das Streaming-Geschäft unter der Marke "RTL+" stärken und mit Sky neben den TV-Sendern auch die Streaming-Aktivitäten bündeln. Die EU-Kommission prüft zurzeit den Zusammenschluss.
Der zuletzt kräftig erholte Zuckerpreis sorgte bei den Anteilscheinen von Südzucker für eine Kurs-Rally von fast 16 Prozent. Damit erklommen sie den höchsten Stand seit September 2024. Hinzu kam eine neue Kaufempfehlung von MWB Research.
Die Enttäuschung an der Börse über das Gewinnziel von Wüstenrot & Württembergische vom Freitag setzte sich am Montag mit einem Kursrückgang von fast 6 Prozent fort. Die Papiere fielen zeitweise auf den niedrigsten Stand seit September 2025./
Quelle: dpa-AFX
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten stieg am Dienstagvormittag um 0,3 Prozent auf 27.883 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es ebenfalls um 0,3 Prozent nach oben.
In Asien zeigten die wichtigsten Börsen hingegen wieder Schwäche - allen voran der Handel in Südkorea. Die Ölpreise bleiben auf einem hohen Niveau, da der Iran auch einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen fortsetzt. Zudem wurde vor der Küste von Dubai ein kuwaitischer Öltanker getroffen. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt gut 107 US-Dollar.
In Verbindung mit den anziehenden Öl- und Gaspreisen dürften die Inflationsdaten der Eurozone in den Mittelpunkt rücken. Der Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank rechnet ähnlich wie schon am Vortag in Deutschland damit, dass die Inflation im Euroraum einen kräftigen Sprung von 1,9 auf 2,6 Prozent macht. Wichtig ist dies für die Erwartungen an die Geldpolitik, denn laut Stephan werden bis zum Jahresende rund drei Zinserhöhungen für die Eurozone eingepreist.
Die Aktien von Redcare Pharmacy knüpften an ihre tags zuvor schwungvoll eingeleitete Erholung an und stiegen an der MDax-Spitze um weitere 4,7 Prozent. Das Bankhaus Metzler begründete die Erholung der Titel der Online-Apotheke mit Reformvorschlägen für das deutsche Krankenkassen-System.
Die Papiere der Norma Group fielen nach einem verhaltenen Ausblick des Autozulieferers auf 2026 um 1,8 Prozent. In den vergangenen fünf Handelstagen hatten sie aber um fast 14 Prozent zugelegt. Der Verbindungstechnikhersteller setzte sich für das laufende Jahr vorsichtige Wachstumsziele. Die Dividende soll von 40 auf 14 Cent je Aktie sinken. Die vorläufigen Zahlen für 2025 bestätigte das Unternehmen.
Für die Anteilsscheine von Friedrich Vorwerk ging es nach den Jahreszahlen des Pipeline-Herstellers um 2,6 Prozent aufwärts. Gut kam bei Anlegern wohl der Ausblick auf das laufende Jahr an. Laut einem Händler liegt der Mittelwert der Zielspanne für das operative Ergebnis (Ebitda) über der durchschnittlichen Markterwartung.
Der Pharmahersteller Dermapharm will nach einem Erlösrückgang im vergangenen Jahr wieder wachsen. An die Aktionäre soll eine um zwei Cent niedrigere Dividende von 88 Cent je Aktie ausgeschüttet werden. Die Dermapharm-Titel büßten 4,0 Prozent ein.
Die Aktien von Südzucker setzten ihre Kursrally fort und gewannen an der SDax-Spitze weitere 8,2 Prozent. Am Montag waren sie wegen steigender Preise bereits um 16 Prozent nach oben gesprungen. Nun stützte die Hochstufung der Papiere durch die britische Bank Barclays gleich um zwei Schritte von "Underweight" auf "Overweight". Zudem wurde das Kursziel von 9 auf 15 Euro angehoben.
Quelle: dpa-AFX
"Der Dax atmet kurz auf, mehr ist es noch nicht", resümierte Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Er glaubt noch nicht so recht an eine Bodenbildung im Dax - ebenso wenig wie an ein schnelles Ende des Irankriegs.
Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen Werten stieg am Dienstag um 1,26 Prozent auf 28.150,78 Zähler, hat im März aber insgesamt knapp 11 Prozent verloren. Europaweit sah es nicht allzu viel anders aus. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx beendete den letzten Tag des Monats mit einem Plus von 0,50 Prozent auf 5.569,73 Punkte. Außerhalb der Euroregion legten auch die Börsen in London und Zürich zu. Doch allesamt schauen für März auf herbe Verluste zurück.
In den USA ging es am Dienstag zum Handelsschluss in Europa für Dow Jones Industrial und Nasdaq 100 etwas deutlicher nach oben. Die Verluste im Monatsverlauf werden obendrein vergleichsweise geringer ausfallen, denn die USA sind weitaus weniger auf die Öl- und Gastransporte aus Nahost angewiesen als europäische Länder.
Positive Impulse lieferte zuletzt das "Wall Street Journal". Wie die Wirtschaftszeitung berichtet, soll US-Präsident Donald Trump seinen Beratern mitgeteilt haben, er sei bereit, den Militäreinsatz im Iran zu beenden. Und das, selbst wenn die strategisch wichtige Straße von Hormus weiterhin weitgehend gesperrt bleibe.
Ungeachtet dessen setzte der Iran den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen fort. Vor der Küste von Dubai wurde obendrein ein kuwaitischer Öltanker getroffen. Der Brent-Ölpreis - derzeit ein wichtiger Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen - zeigte sich weiter auf hohem Niveau über 100 US-Dollar. Die Auswirkungen auf die Inflation in der Eurozone sind bereits sichtbar geworden, wie der Anstieg der Verbraucherpreise im März zeigt.
Quelle: dpa-AFX
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann am Mittwochvormittag 2,4 Prozent auf 28.836 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um 2,2 Prozent nach oben.
Der Optimismus im Iran-Krieg machte sich auch bei den deutlich gesunkenen Ölpreisen bemerkbar, die derzeit wichtigster Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger sind. Rohöl der Sorte Brent zur Lieferung im Juni fiel am Morgen unter die viel beachtete Marke von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter).
Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump und des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian hatten am Vorabend bereits an den US-Börsen für Zuversicht und Entlastung bei den Ölpreisen gesorgt. Medienberichten zufolge forderte Peseschkian "Garantien" für ein Kriegsende. Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte, er stehe im Kontakt mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. US-Präsident Trump rechnet derweil mit einem Ende der Angriffe seines Landes auf den Iran in zwei bis drei Wochen und kündigte eine "wichtige" Rede zum Stand des Krieges in der Nacht auf Donnerstag an.
Aus Branchensicht sind europaweit Aktien aus dem Reise- und Freizeitsektor am meisten gefragt, gefolgt von Banken- und Industriewerten. Auch Technologietitel tendieren überdurchschnittlich im Plus.
Die Papiere von TKMS profitierten von einem positiven Analystenkommentar und verteuerten sich um 6,2 Prozent. Die Citigroup (Citigroup Aktie) stufte die Titel von "Neutral" auf "Buy" hoch. Analyst Charles Armitage begründete das positive Anlagevotum für den U-Boot-Bauer mit dem jüngsten Kursrückgang der Aktie, was nun genügend Aufwärtspotenzial berge.
Die Aktien von Adidas und Puma trotzten einem enttäuschenden Ausblick des Konkurrenten Nike (Nike Aktie) und legten um 2,1 beziehungsweise 4,5 Prozent zu. Beim US-Sportartikelkonzern scheine die Übergangsphase länger zu dauern als ursprünglich erwartet, kommentierte dies der RBC-Experte Piral Dadhania.
Gegen den starken Markttrend büßten die Titel von Deutsche Euroshop 2,0 Prozent ein. Der Einkaufszentrenbetreiber verzeichnete 2025 Rückgänge bei Umsatz und operativem Gewinn. Für 2026 erwartet Vorstand Hans-Peter Kneip steigende Mieteinnahmen, aber auch höhere Zinsausgaben. Die Dividende für 2025 soll deutlich sinken.
Quelle: dpa-AFX
Der MDax mit den mittelgroßen Werten beendete den Handel am Mittwoch 3,75 Prozent höher auf 29.205,84 Zählern. Gewinne wurden europaweit und in den USA verbucht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gewann 2,93 Prozent auf 5.732,71 Punkte.
Wie US-Präsident Donald Trump sagte, werden die Angriffe der Vereinigten Staaten im Iran in zwei bis drei Wochen beendet sein. Er denke, sein Land werde noch "vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger" brauchen, sagte Trump. Diese Aussagen drückten die Ölpreise deutlich, was die Inflationserwartungen dämpfte.
Am Rohstoffmarkt fiel Rohöl der Sorte Brent zur Lieferung im Juni zeitweise unter die viel beachtete Marke von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am frühen Abend wurde das Fass mit etwas unter 102 Dollar (Dollarkurs) gehandelt.
Investoren, die zuvor wegen des hohen Ölpreises und der Auswirkungen auf Konjunktur und Inflation die Reißleine gezogen hatten, kehrten nun in den Markt zurück, sagte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Aus Angst, noch ein weiteres Stück der Erleichterungsrally zu verpassen, werden sie jetzt aktiv und beschleunigen so die Erholung im Dax." Dennoch ließen Trumps Worte einmal mehr "Raum für Spekulationen". So hält Lipkow nach wie vor alles für möglich, "von einer diplomatischen Lösung bis hin zu einer weiteren Eskalation und dem Einsatz von Bodentruppen im Iran".
Quelle: dpa-AFX
Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 1,6 Prozent auf 22.936 Punkte, nachdem er tags zuvor die Marke von 23.000 Punkte übersprungen und in den ersten drei Handelstagen der verkürzten Karwoche um rund viereinhalb Prozent zugelegt hatte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Morgen 2,2 Prozent auf 28.570 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um 1,8 Prozent abwärts.
Quelle: dpa-AFX
Für spürbare Entspannung sorgte eine Meldung der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA. Demnach arbeitet der Iran derzeit mit dem Land Oman an einem Protokoll zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch diese strategisch wichtige Meerenge. Es gehe unter anderem um eine sichere Durchfahrt, hieß es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister.
Zuvor hatte Trumps Rede an die Nation für wieder deutlich steigende Ölpreise gesorgt. Der US-Präsident hatte zwar ein baldiges Kriegsende in Nahost versprochen, den Iran zugleich aber vor weiter heftigen Angriffen auf iranische Kraftwerke in den nächsten Wochen gewarnt, falls es nicht zu einer Einigung komme. Am 6. April läuft die von Donald Trump verlängerte Frist zur Zerstörung von Energieanlagen aus, mit der er die Öffnung der Straße von Hormus erzwingen will.
Für den EuroStoxx ging es vor Ostern um 0,70 Prozent auf 5.692,86 Punkte abwärts. Auch der Leitindex der Eurozone konnte damit seine Verluste spürbar reduzieren. In Zürich erholte sich der SMI fast vollständig von seinen Tagesverlusten und in London wurden leichte Gewinne verzeichnet. In den USA verringerte der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial seine Verluste vom Handelsstart auf zuletzt 0,2 Prozent.
Quelle: dpa-AFX
https://www.sharedeals.de/...rebound-henkel-unter-druck-dax-ausblick/
Nach dem langen Osterwochenende haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt vorsichtig agiert. Angesichts des Iran-Kriegs gaben die wichtigsten Indizes am
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Zeitpunkt: 08.04.26 14:37
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Vor dem Ablauf der von den Vereinigten Staaten gesetzten Frist am Mittwoch um 2.00 Uhr zeichnete sich keine Einigung ab. Stattdessen wurden schon kurz vor Ablauf des Ultimatums im Iran zahlreiche Verkehrswege und die Ölindustrie bombardiert. Der Iran meldete landesweite Angriffe auf seine Verkehrsinfrastruktur.
"Das Geschehen am Kapitalmarkt steht weiterhin im Bann des Iran-Kriegs", schrieben die Analysten Christian Lenk und Christian Reicherter von der DZ Bank. Zuletzt habe der US-Präsident seine Rhetorik gegenüber Teheran noch einmal verschärft. Eine weitere Eskalation des Iran-Kriegs habe das Potenzial, den Rohölpreis noch weiter ansteigen zu lassen.
Der EuroStoxx büßte am Dienstag 1,05 Prozent auf 5.633,22 Punkte ein. In Zürich verlor der SMI Index 1,48 Prozent. Der britische FTSE 100 gab weniger stark nach. In den USA lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss mit 0,8 Prozent im Minus.
Aus Branchensicht nahm europaweit die Erholung der Chemiewerte wieder Fahrt auf. Analysten sehen durch den Krieg zunächst einige Pluspunkte für den Sektor: nachlassenden Konkurrenzdruck, Reduktion des Überangebots und steigende Preise. Risikofaktor bleibe allerdings eine geringere Nachfrage, deren Ausmaß insbesondere von der Dauer des Iran-Kriegs abhänge.
An der Dax-Spitze gewannen BASF (BASF Aktie) knapp zwei Prozent. Im MDax hatten Wacker Chemie , Lanxess (Lanxess Aktie) und die Aktien des Düngemittelproduzenten K+S die Nase mit Aufschlägen von bis zu fast fünf Prozent vorn.
Daneben bewegten Analystenkommentare die Kurse. So stiegen Aurubis (Aurubis Aktie) um zwei Prozent, nachdem Warburg Research zum Kauf der Papiere des Kupferkonzerns geraten hatte.
Quelle: dpa-AFX
Daraufhin sackten die Ölpreise prozentual zweistellig ab. Sie sind momentan der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni war zeitweise unter 92 US-Dollar und damit auf das tiefste Niveau seit mehr als zwei Wochen gefallen.
Wichtig für die globalen Märkte ist vor allem, dass der Iran die Straße von Hormus nun wieder für den Schiffsverkehr öffnen will. Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur für Rohöl und Gas. Ihre Öffnung war die Bedingung der USA für eine Feuerpause.
Hierzulande schnellte der Dax um 4,6 Prozent auf 23.972 Punkte in die Höhe und erreichte das Niveau von Anfang März. Damit überwand der Leitindex seine exponentielle 200-Tage-Durchschnittslinie - ein viel beachtetes Trendbarometer für die langfristige Entwicklung.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten zog um 5,2 Prozent auf 30.215 Zähler an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx stieg um 4,3 Prozent.
In Asien ging es am stärksten an solchen Börsen nach oben, die zuvor am meisten unter dem Ölpreisanstieg gelitten hatten. So gehörten die Leitindizes in Japan und Südkorea mit Gewinnen von gut fünf und fast sieben Prozent zu den Spitzenreitern.
"An den Finanzmärkten ist Aufatmen angesagt", schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Mit dem Waffenstillstand bleibe vorerst eine weitere Eskalation aus. Vor allem die deutlich gefallenen Ölpreise lassen dem Experten zufolge Hoffnungen keimen, dass der Anstieg der Inflationsraten eine kurze Episode bleiben wird. Die Notenbanken könnten im Falle einer nachhaltigen Entspannung der Ölpreise auch von bereits befürchteten Zinsanhebungen absehen.
Marktstratege Matthew Ryan vom britischen Fintech-Unternehmen Ebury ergänzte: "Der Fokus richtet sich nun auf die bevorstehenden, entscheidenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran." Die zentrale Frage werde sein, ob diese zu einem dauerhaften Frieden führen oder ob der Waffenstillstand nur einen Aufschub des Problems darstellt.
Am deutschen Aktienmarkt gab es in den wichtigsten Indizes jeweils nur etwa eine Handvoll Verlierer. Gefragt waren die Papiere solcher Unternehmen, die stark von der Konjunktur abhängen. So schnellten im Dax die Titel des Finanzhauses Commerzbank (Commerzbank Aktie) , des Chipherstellers Infineon (Infineon Aktie) und des Energietechnikkonzerns Siemens Energy um jeweils mehr als neun Prozent in die Höhe.
Im Nebenwerte-Index SDax hatten die Anteilsscheine des Stahlkonzerns Salzgitter mit einem Plus von gut 19 Prozent die Nase vorn. Sie haben gleichwohl ihre Verluste seit Kriegsbeginn Ende Februar noch nicht aufgeholt.
Aktien von Redcare Pharmacy gewannen nach der Vorlage von Geschäftszahlen an der MDax-Spitze 16 Prozent. Der Experte Martin Comtesse vom Analysehaus Jefferies sprach von einem insgesamt "konstruktiven Start" ins Jahr für die Online-Apotheke.
Quelle: dpa-AFX
Daraufhin sackten die Ölpreise prozentual zweistellig ab. Sie sind derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni fiel zeitweise unter 91 US-Dollar und damit auf das tiefste Niveau seit Mitte März.
Wichtig für die globalen Märkte ist vor allem, dass der Iran die Straße von Hormus nun wieder für den Schiffsverkehr öffnen will. Allerdings erwägt das Land nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars zufolge, aus der vereinbarten zweiwöchige Feuerpause mit den USA auszusteigen. Hintergrund seien die anhaltenden israelischen Angriffe auf die Hisbollah im Libanon.
Der Dax schnellte um 5,06 Prozent auf 24.080,63 Punkte hoch. Es war der größte Tagesgewinn seit gut drei Jahren. Gemessen am bisherigen Jahrestief von Ende März hat der deutsche Leitindex damit knapp zwei Drittel seines Kursrutsches wegen des Iran-Kriegs wieder wettgemacht. Der MDax zog um 5,43 Prozent auf 30.295,08 Zähler an.
Quelle: dpa-AFX
Der Dax fiel um 0,6 Prozent auf 23.932 Punkte. Tags zuvor war der Leitindex nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg zwischenzeitlich bis auf 24.163 Punkte gesprungen. Hier lief er sich im Bereich mehrerer längerfristiger technischer Trendbarometer - der einfachen 200-Tage-Durchschnittslinie sowie der 100- und 50-Tage-Linie - jedoch fest.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Donnerstag 0,7 Prozent auf 30.097 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent abwärts.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...holungsrally-im-minus-11964381
Der deutsche Leitindex rutschte um 1,14 Prozent auf 23.806,99 Punkte ab. Tags zuvor hatte das Börsenbarometer nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg den größten prozentualen Tagesgewinn seit 2022 eingefahren. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Donnerstag 0,80 Prozent auf 30.052,36 Zähler.
Die USA müssten sich entscheiden - "entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben", schrieb Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X mit Verweis auf Israels verheerende Luftangriffe im Libanon. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.
Jim Reid von der Deutschen Bank zeigte sich gleichwohl verhalten optimistisch: "Im Vergleich zu vor 24 Stunden hat der Stress an den Finanzmärkten deutlich nachgelassen", hatte der Stratege am Morgen konstatiert. Unter dem Strich hätten die Sorgen über einen "stagflationären Schock" - eine schwächere Konjunktur bei gleichzeitig steigenden Preisen - nachgelassen.
Die Ölpreise bleiben der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt und damit die Risikofreude der Anleger. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni war tags zuvor mit fast 90 US-Dollar auf das tiefste Niveau seit Mitte März gesackt. Zuletzt kostete Brent-Öl wieder 98 Dollar (Dollarkurs).
Am Dax-Ende sackten die Aktien von SAP (SAP Aktie) um 6,8 Prozent ab. Die Software-Branche leidet besonders unter der Furcht der Anleger vor einer Verdrängung herkömmlicher Software durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Das belastete im US-Handel auch Aktien wie Salesforce und ServiceNow .
Chemie-Aktien wie BASF (BASF Aktie) , Lanxess (Lanxess Aktie) und Evonik legten um bis zu 2,6 Prozent zu. Analysten argumentierten, asiatische Produzenten chemischer Vorprodukte litten stärker unter der Schließung der Straße von Hormus als Europas Hersteller. Diese könnten zumindest kurzfristig die Preise erhöhen.
Im MDax bekamen die Papiere von Lufthansa wieder die geopolitische Unsicherheit und den höheren Ölpreis zu spüren, der das Kerosin teurer macht. Die Anteilscheine büßten 3,2 Prozent ein. Hinzu kam, dass die Flugbegleiter für Freitag zu einem Streik aufgerufen sind.
Unter den kleineren Werten stiegen Elmos Semiconductor um 7,1 Prozent, sie erreichten ein Rekordhoch. Der Halbleiterhersteller will eigene Aktien einziehen, um künftig bei Aktienrückkäufen flexibel agieren zu können.
In Europa sank der EuroStoxx um 0,29 Prozent auf 5.896,29 Punkte. In Zürich legte der SMI um 0,35 Prozent zu. Der Londoner FTSE 100 endete nahezu unverändert. In den USA lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss moderat im Minus.
Quelle: dpa-AFX
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Nach dem Dämpfer vom Vortag hat sich der deutsche Aktienmarkt am letzten Handelstag der Woche stabil gezeigt. Trotz fragiler Waffenruhe im Nahen Osten kommt am Freitag bislang kein neuer Druck durch die Ölpreise auf, die aktuell der zentrale Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt sind. Der Dax trat im frühen Xetra-Handel mit 23.813 Punkten quasi auf der Stelle. Auf Wochensicht zeichnet sich eine Erholung um knapp drei Prozent ab.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten lag mit 0,1 Prozent leicht im Plus bei 30.079 Zählern. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es ebenfalls um 0,1 Prozent aufwärts.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bleibt klar unter 100 US-Dollar, nachdem er am Mittwoch nach Vereinbarung der Waffenruhe im Iran-Krieg sogar fast auf 90 Dollar (Dollarkurs) gesunken war. Am Morgen mussten rund 96 Dollar bezahlt werden.
"Die Aufmerksamkeit liegt nun auf möglichen Verhandlungen in Pakistan, die voraussichtlich am Wochenende stattfinden werden", schrieb Anleihenexperte Hauke Siemßen von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit Blick auf die Kriegsparteien im Nahen Osten. Unter vielen Faktoren dürfte der Erfolg eines dauerhaften Waffenstillstands von Israels Vorgehen im Libanon abhängen. Hier deuteten die jüngsten Nachrichten auf Verhandlungsbereitschaft hin.
Mit Blick auf die Einzelwerte tat sich wenig. Adidas legten um knapp ein Prozent zu. Die US-Bank Citigroup hat eine Kaufempfehlung für die Papiere des Sportartikel-Konzerns bekräftigt.
Nordex -Aktien gaben trotz eines Auftrags aus Spanien um knapp ein Prozent nach. Die Anteilsscheine des Herstellers von Windkraftanlagen waren am Vortag auf den höchsten Stand seit 2002 geklettert.
Ein erfreuliches Debüt im Kleinwerte-Index SDax gaben die Papiere der Shelly Group , die um 2,7 Prozent stiegen. Das Technologieunternehmen mit Sitz im bulgarischen Sofia ist für die Aktien von Gerresheimer in den SDax aufgerückt.
Quelle: dpa-AFX
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Nach dem Dämpfer vom Vortag hat der deutsche Leitindex Dax am letzten Handelstag der Woche kaum verändert geschlossen. "Die Aufmerksamkeit liegt nun auf möglichen Verhandlungen in Pakistan, die voraussichtlich am Wochenende stattfinden werden", hieß es am Freitag von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit Blick auf die Kriegsparteien im Nahen Osten. Unter vielen Faktoren dürfte der Erfolg eines dauerhaften Waffenstillstands von Israels Vorgehen im Libanon abhängen. Hier deuteten die jüngsten Nachrichten auf Verhandlungsbereitschaft hin.
Der Dax fiel um 0,01 Prozent auf 23.803,95 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Plus von 2,74 Prozent. Die Verluste seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar sind damit aber noch nicht wettgemacht; kurz vor dem Ausbruch dieses bewaffneten Konfliktes hatte der Dax noch bei über 25.000 Punkten gestanden. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten zog am Freitag um 1,10 Prozent auf 30.382,28 Punkte an.
Nach wie vor schauen die Investoren auf die Öl- und Gaspreise. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni blieb klar unter der viel beachteten Marke von 100 US-Dollar, zuletzt mussten gut 96 Dollar (Dollarkurs) bezahlt werden. Am Mittwoch nach Vereinbarung der Waffenruhe im Iran-Krieg war der Preis fast auf 90 Dollar gesunken.
Vage Spekulationen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine setzten Rüstungswerte deutlich unter Druck. Auslöser könnte die Reise des für Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland zuständigen Kremlgesandten Kirill Dmitrijew zu Gesprächen in die USA gewesen sein. Moskau bremste allerdings umgehend: Dieser führe keine Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sein Besuch bedeute keine Wiederaufnahme der unterbrochenen Verhandlungen.
Gleichwohl waren im Dax Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) mit einem Abschlag von 5,6 Prozent das klare Schlusslicht. Im MDax waren die drei Rüstungstitel Renk , TKMS und Hensoldt die größten Verlierer mit bis zu 5,9 Prozent Abschlag.
Gesucht hingegen waren die Profiteure eines etwaigen Wiederaufbaus der Ukraine. Im Dax setzten sich Heidelberg Materials mit plus 3 Prozent an die Spitze. Im MDax gewannen Bilfinger 1,7 Prozent und die Stahlhersteller Salzgitter und Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) 7,6 respektive 3 Prozent.
Ansonsten zogen Ströer um 4,7 Prozent an. Ein Börsenbrief hatte sich für die Papiere des Werbedienstleisters ausgesprochen.
Ihr Debüt im SDax gaben die Papiere von Shelly , die um 0,2 Prozent zulegten. Das Technologieunternehmen mit Sitz im bulgarischen Sofia rückte für die Aktien von Gerresheimer in den Nebenwerte-Index auf. Vor dem Hintergrund der Aufarbeitung von Bilanzierungsfehlern hatte der Verpackungsspezialist bis zum 31. März keinen testierten Jahres- und Konzernabschluss vorgelegt. Damit wurde eine Voraussetzung für die Notierung im SDax nicht erfüllt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx stieg um 0,51 Prozent auf 5.926,11 Punkte. In Zürich legte der SMI nur etwas zu, während der britische FTSE 100 geringfügig nachgab. In New York lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss leicht im Minus.
Quelle: dpa-AFX
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Der Leitindex Dax fiel um ein Prozent auf 23.576 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor 1,5 Prozent auf 29.935 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um ein Prozent abwärts.
Die Ölpreise stiegen infolge der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten wieder in größerem Maße, was einmal mehr entsprechende Inflations- und Konjunktursorgen weckte. In der Nacht zum Montag zog der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni erneut über die Marke von 100 US-Dollar an. Dies hatte bereits die Börsen in Asien ins Minus gedrückt./
Quelle: dpa-AFX

