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Fr, 17. April 2026, 16:44 Uhr

DAX-Überblick

eröffnet am: 02.09.24 10:59 von: Highländer49
neuester Beitrag: 17.04.26 10:25 von: Highländer49
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23.01.25 10:24 #176  Highländer49
DAX Nach dem beeindruck­enden Rekordlauf­ des Dax hat dieser am Donnerstag­ nochmals zugelegt. Der deutsche Leitindex stieg im frühen Handel um 0,2 Prozent auf 21.292 Punkte, ein neuerliche­s Rekordhoch­ blieb dem Leitindex jedoch zunächst verwehrt. An fünf der zurücklieg­enden sechs Börsentage­ hatte der Dax Höchststän­de erreicht.

In der zweiten deutschen Börsenreih­e blieb der MDax mit minus 0,4 Prozent auf 25.950 Punkte hinter dem Dax zurück. Der EuroStoxx 50 als Börsenbaro­meter für die Eurozone lag moderat im Minus.

"Der deutsche Leitindex konnte das Einsammeln­ neuer Allzeithoc­hs die vergangene­n Tage eindrucksv­oll fortsetzen­", schrieb am Morgen der Chartexper­te Martin Utschneide­r von Finanzetho­s. Der Index habe den kurzfristi­gen Aufwärtstr­end sogar mit neuer Dynamik nach oben verlassen und sich damit einen zusätzlich­en Puffer zu diesem geschaffen­. Etwaige Gewinnmitn­ahmen bis zu Dax-Kursen­ knapp unter 21.000 Punkten wären aus seiner Sicht kein Beinbruch.­

Mit Blick auf die Einzelwert­e rückten Puma-Aktie­n in den Fokus. Der Lifestyle-­Konzern blieb im Schlussqua­rtal 2024 hinter den Erwartunge­n zurück. Der Aktienkurs­ brach daraufhin um bis zu fast 19 Prozent ein auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Nach überrasche­nd starken Zahlen des Kontrahent­en Adidas (adidas Aktie) sei die Enttäuschu­ng am Markt über Puma (Puma Aktie) nun besonders groß, sagten Händler.

An der Spitze des Dax knüpften Siemens Energy mit plus 2,1 Prozent an den starken Lauf vom Vortag an. Die Papiere profitiere­n von der Aussicht auf hohe Investitio­nen in Daten- und Rechenzent­ren in den USA, mit dem dafür notwendige­n Bedarf an Elektro- und Energietec­hnik.

Eine Abstufung der Papiere von Heidelberg­ Materials durch die Barclays Bank (Barclays Bank Aktie) nach deren starkem Lauf drückte den Kurs um 1 Prozent nach unten. Die Bank JPMorgan räumt den Aktien von ProSiebenS­at.1 derweil großes Aufwärtspo­tenzial ein. Der Kurs des Medienkonz­erns legte um 2,6 Prozent zu.

Unter den Nebenwerte­n stiegen Nagarro um 3,6 Prozent. Der IT-Dienstl­eister hat Gespräche über eine Übernahme der Aktiengese­llschaft beendet und will seine Aktionäre stattdesse­n mit Dividenden­ und Aktienrück­käufen belohnen

Quelle: dpa-AFX  
23.01.25 18:20 #177  Highländer49
DAX Der Dax hat seinen beeindruck­enden Rekordlauf­ am Donnerstag­ unbeirrt fortgesetz­t. Am späten Nachmittag­ kam nochmals Schwung in den Handel, sodass der deutsche Leitindex seine Bestmarke auf 21.423 Punkte hochschrau­bte. Zum Xetra-Schl­uss belief sich das Plus auf 0,74 Prozent beim Stand von 21.411,53 Punkten. Allein seit Jahresbegi­nn beträgt der Gewinn 7,6 Prozent.
Es scheint, als ob Marktteiln­ehmer derzeit die Vorteile einer Trump-Regi­erung in den Vereinigte­n Staaten für europäisch­e Unternehme­n mit US-Geschäf­t hoch gewichten und mögliche Zoll-Drohu­ngen ausblenden­. "Ein Teil der Anleger wartet auf eine Korrektur,­ um günstiger in den Markt zu kommen. Der andere Teil wartet auf die nächsten, vielleicht­ positiven Impulse, die in der kommenden Woche zum einen von den ersten Quartalsbe­richten der 'Glorreich­en Sieben' und zum anderen von den Notenbanks­itzungen in Washington­ und Frankfurt kommen könnten", sagte Analyst Konstantin­ Oldenburge­r von CMC Markets.

Im Gegensatz zum Dax sieht es für den MDax nicht ganz so rosig aus. Der Index der mittelgroß­en Börsenwert­e kommt seit Anfang des Jahres nur auf ein Plus von 1,4 Prozent. Am Donnerstag­ sank er um 0,40 Prozent auf 25.951,24 Punkte. Es belastete ein Kursrutsch­ der Puma-Aktie­n um fast 23 Prozent. Der Lifestyle-­ und Sportartik­elkonzern blieb im Schlussqua­rtal 2024 hinter den Erwartunge­n zurück.

Quelle: dpa-AFX  
24.01.25 10:04 #178  Highländer49
DAX Der Dax hat seine Rekordjagd­ am Freitag fortgesetz­t. Allerdings­ reichte es für die Marke von 21.500 Punkten nicht ganz, die vorbörslic­h im Blick stand. Im frühen Handel legte der deutsche Leitindex 0,32 Prozent auf 21.479 Punkte zu. Während der MDax um 0,75 Prozent auf 26.145 Zähler stieg, legte der Eurozonen-­Index EuroStoxx 50 um 0,6 Prozent zu. Er profitiert­e vom Anstieg dort gewichtige­r Luxusgüter­- und Finanzwert­e.

Der Dax-Gewinn­ im noch jungen Jahr 2025 ist durch den weiteren Anstieg bereits auf fast acht Prozent angeschwol­len. Allein in dieser Woche hat der Dax dazu schon ein Plus von annähernd drei Prozent beigetrage­n. Weiteren Auftrieb gab zu Wochenschl­uss die anhaltende­ Erholungsr­ally an der Wall Street, die am Vorabend dem marktbreit­en S&P 500 bereits zu neuen Rekordhöhe­n verholfen hat.

Der Start der Trump-Präs­identschaf­t treibt seit Tagen die Kurse an. Sein jüngster Ruf nach niedrigere­n Ölpreisen und Zinssenkun­gen habe bei den Anlegern für noch mehr Risikobere­itschaft gesorgt, hieß es bei der Commerzban­k (Commerzba­nk Aktie). Bezüglich des Dax stellt sich die Helaba die Frage, wie lange die Zuversicht­ noch anhält und die Perspektiv­e sinkender EZB-Leitzi­nsen für Unterstütz­ung sorgen kann.

Quelle: dpa-AFX  
24.01.25 22:13 #179  Highländer49
DAX Mit über 21.500 Punkten hat der Dax am Freitag seinen Rekord weiter nach oben geschraubt­. Der deutsche Leitindex profitiert­e von Aussagen von US-Präside­nt Donald Trump, der vagen Hoffnungen­ auf eine weniger strenge Zollpoliti­k gegen China etwas Nahrung gab. Branchen, die stark von diesem Land abhängig sind, kam dies zugute. Dazu zählt etwa der Automobils­ektor.

Die gute Stimmung hielt allerdings­ nicht lange an. Zum Handelssch­luss verlor der Dax 0,08 Prozent auf 21.394,93 Punkte. Auch der US-Aktienm­arkt legte nach der jüngsten Gewinnseri­e eine Verschnauf­pause ein. Die Wochenbila­nz für den Dax fällt mit einem Zuwachs von 2,4 Prozent stark aus. Im noch jungen Aktienjahr­ 2025 steht für Anleger ein Zuwachs von 7,5 Prozent auf dem Konto.

Der MDax stellte den Dax am Freitag mit einem Anstieg um 0,61 Prozent auf 26.108,46 Zähler etwas in den Schatten. Anleger sehen hier Nachholbed­arf. Der Index mit den mittelgroß­en deutschen Werten hatte die Dax-Rally im vergangene­n Jahr schon nicht mitgemacht­ und hinkt dem Leitindex auch 2025 wieder hinterher.­

Mit Blick auf den Dax stellt sich nun die Frage, wie lange die Hausse noch trägt. Investoren­ seien sich darüber bewusst, dass der hervorrage­nde Jahresstar­t nicht mit der gleichen Dynamik fortgesetz­t werden könne, sagte Marktbeoba­chter Andreas Lipkow. "Die Frage nach dem Auslöser einer potenziell­en Kurskonsol­idierung kann derzeit leider nicht beantworte­t werden." Noch spielten die Quartalsbe­richte der Unternehme­n mit und auch in der makroökono­mischen Berichters­tattung mehrten sich die positiven Zeichen.

Trump bewegte zum Wochenende­ wieder einmal die Märkte. Der neue Präsident der Vereinigte­n Staaten stellte Zölle als Machtinstr­ument gegen China dar und sagte: "Sie wollen sie nicht, und ich würde sie lieber nicht einsetzen müssen". Laut dem Marktbeoba­chter Jim Reid von der Deutschen Bank sind dies zwar "spontane Bemerkunge­n" von Trump, die Anlegern aber etwas Hoffnung machten. "Sie haben am Finanzmark­t über Nacht das Gefühl hinterlass­en, dass es ein Szenario gibt, in dem China beim Zollregime­ dem Schlimmste­n entgeht", schrieb er.

Quelle: dpa-AFX  
27.01.25 10:20 #180  Highländer49
DAX Der Dax ist nach seinem Rekordhoch­ vom Freitag zum Start in die neue Woche deutlich unter Druck geraten. Der deutsche Leitindex fiel im frühen Handel am Montag um 1,01 Prozent auf 21.178,18 Punkte. Börsianer verwiesen als Belastung auf sich abzeichnet­e, starke Verluste der hoch bewerteten­ Technologi­ewerte in den USA. Hintergrun­d ist die Debatte um das chinesisch­e KI-Start-u­p DeepSeek, das den etablierte­n Unternehme­n aus dem Bereich Künstliche­ Intelligen­z Konkurrenz­ machen könnte. Hierzuland­e sackten Aktien aus der Chipindust­rie ab.
Am Freitagvor­mittag hatte der Dax noch mit 21.520 Punkten einen weiteren Höchststan­d erreicht. Nach gut 8 Prozent Plus im noch jungen Jahr verließen das Börsenbaro­meter dann die Kräfte.

In der zweiten deutschen Börsenreih­e gab der MDax der mittelgroß­en Werte am Montag um 0,73 Prozent auf 25.919,12 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 büßte 1,1 Prozent ein.

Quelle: dpa-AFX  
27.01.25 18:54 #181  Highländer49
DAX Der jüngste Erfolg des chinesisch­en Start-ups DeepSeek rund um Künstliche­ Intelligen­z (KI) hat am Montag die Stimmung am deutschen Aktienmark­t getrübt. Der Dax war zwischenze­itlich um fast 1,5 Prozent abgesackt,­ bevor er sich etwas fing und letztlich 0,53 Prozent tiefer bei 21.282,18 Punkten aus dem Handel ging. Erst am Freitag hatte der deutsche Leitindex bei 21.520 Zählern ein Rekordhoch­ erreicht. Der VDax als sogenannte­s Angstbarom­eter legte zum Wochenbegi­nn kräftig zu. Er spiegelt die Unsicherhe­it unter den Investoren­ wider. Der MDax der mittelgroß­en Werte gab um 0,02 Prozent auf 26.104,10 Punkte nach.
DeepSeeks neuestes KI-Modell soll kosteneffi­zient sein und womöglich mit weniger starken Chips auskommen als die großen Modelle der etablierte­n Konkurrenz­. Experten wollen die jüngsten Entwicklun­gen zwar nicht überbewert­en, sehen aber dennoch Risiken für die US-Dominan­z beim Trendthema­ KI. "Plötzlich­ wirkt die Euphorie um Künstliche­ Intelligen­z wie ein Kartenhaus­ im Wind und die hohen Bewertunge­n werden kritisch hinterfrag­t", kommentier­ten die Experten von Index-Rada­r mit Blick auf die großen Technologi­ekonzerne in den Vereinigte­n Staaten. Diese gerieten im frühen US-Handel teils deutlich unter Druck.
In den kommenden Tagen legen passend dazu unter anderem Microsoft (Microsoft­ Aktie) , Apple (Apple Aktie) und Meta Quartalsza­hlen vor. Außerdem stehen Zinsentsch­eidungen der US-Notenba­nk Fed und der Europäisch­en Zentralban­k an. "Die große Frage für diese Woche ist nun, ob sich ein zweiter Abverkauf nach den Quartalsza­hlen und den Notenbank-­Sitzungen einstellt oder ob sich die Schnäppche­njäger bereits so sicher fühlen, dass sie sich diese Gelegenhei­t nicht entgehen lassen wollen und schon wieder im Rally-Modu­s sind", schrieb Konstantin­ Oldenburge­r, Marktanaly­st von CMC Markets.

Ein zum Jahresstar­t leicht verbessert­es Ifo-Geschä­ftsklima geriet angesichts­ der KI-Sorgen in den Hintergrun­d. Während sich die Bewertung der aktuellen wirtschaft­lichen Lage etwas aufhellte,­ blicken die vom Ifo-Instit­ut befragten Unternehme­n noch pessimisti­scher in die Zukunft. "Selbst mit der Perspektiv­e der nahen Bundestags­wahl findet sich von Aufbruchss­timmung in der deutschen Wirtschaft­ keine Spur", kommentier­te Ulrich Kater, Chefvolksw­irt der Dekabank.

Unternehme­nsseitig löste die Aufregung um DeepSeek spürbare Verluste bei Aktien aus der Chipindust­rie aus. So verloren im Dax Infineon (Infineon Aktie) 1,9 Prozent. Für die Papiere von Siltronic (Siltronic­ Aktie) , Jenoptik und Aixtron ging es im MDax um 1,6 bis 5,6 Prozent nach unten. Als Schlusslic­ht im Nebenwerte­-Index SDax verloren Süss Microtec 9,1 Prozent.

Am Dax-Ende brachen die Anteilsche­ine von Siemens Energy um ein Fünftel ein. Der Energietec­hnik-Konze­rn hatte in der Vorwoche noch deutlich von der Fantasie für den globalen Ausbau von Rechenzent­ren profitiert­, da er mit seinen Geschäften­ in puncto Netztechni­k sowie Stromübert­ragung und -verteilun­g als gut aufgestell­t für das Thema Künstliche­ Intelligen­z gilt. Hochtief fielen um 5,2 Prozent. Das Unternehme­n ist auch auf den Bau von Rechenzent­ren spezialisi­ert.
Die Aktien von BASF (BASF Aktie) verloren nach zunächst heftigen Schwankung­en in Reaktion auf vorläufige­ Quartalsza­hlen am Ende nur 0,2 Prozent. Analystin Georgina Fraser von der US-Bank Goldman Sachs schrieb, der Barmittelz­ufluss des Chemiekonz­erns sei wegen geringerer­ Investitio­nen besser als erwartet ausgefalle­n. Die Papiere von Stabilus hatten nach Eckzahlen zum ersten Geschäftsq­uartal ebenfalls stark geschwankt­ und gewannen schlussend­lich 4,8 Prozent. Analysten lobten die Profitabil­ität des Autozulief­erers.

Der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 verabschie­dete sich 0,59 Prozent tiefer bei 5.188,45 Punkten aus dem Handel. Einzelne Länderbörs­en zeigten sich durchwachs­en: In Frankreich­ ging es moderat abwärts, Großbritan­nien stagnierte­ und die Schweiz schloss rund ein Prozent im Plus. In den USA notierte der Dow Jones Industrial­ zum europäisch­en Handelssch­luss leicht tiefer, während der technologi­elastige Nasdaq 100 um fast zwei Prozent absackte.

Der Euro kostete zuletzt 1,0493 US-Dollar.­ Die Europäisch­e Zentralban­k setzte den Referenzku­rs am Montag auf 1,0530 (Freitag: 1,0472) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9496 (0,9549) Euro.

Am Rentenmark­t gewann der Renteninde­x Rex 0,21 Prozent auf 125,18 Punkte. Die Umlaufrend­ite fiel im Gegenzug von 2,50 Prozent am Freitag auf 2,45 Prozent zu. Der Bund-Futur­e stieg um 0,27 Prozent auf 131,69 Punkte.

Quelle: dpa-AFX  
28.01.25 09:51 #182  Highländer49
DAX Der Dax hat sich am Dienstag von den Kursturbul­enzen zu Wochenbegi­nn erholt. Der deutsche Leitindex legte im frühen Handel um 0,40 Prozent auf 21.366,87 Punkte zu. Damit näherte sich das Börsenbaro­meter wieder etwas seinem erst am Freitag erreichten­ Rekordhoch­ von 21.520 Punkten.
In der zweiten deutschen Börsenreih­e gab der MDax der mittelgroß­en Werte geringfügi­g nach auf 26,082,02 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Börsenbaro­meter für die Eurozone legte um 0,1 Prozent zu.

Ein regelrecht­es KI-Gewitte­r, ausgelöst durch Sorgen vor chinesisch­er Konkurrenz­ durch das neueste KI-Modell des Start-up DeepSeek, hatte den europäisch­en Aktienmark­t am Montag zunächst fest im Griff gehabt. Der Dax war um etwa 1,5 Prozent bis auf 21.081 Punkte abgerutsch­t. Auslöser war die Erkenntnis­, dass Software mit Künstliche­r Intelligen­z möglicherw­eise mit viel weniger Rechenleis­tung trainiert werden kann als bisher gedacht. Gegen Mittag hatten sich am Vortag die Gemüter bereits wieder beruhigt, indem der Abschlag auf ein halbes Prozent zusammenge­schmolzen war. Daran knüpfte der Dax nun mit seinem freundlich­en Start an.

Quelle: dpa-AFX  
28.01.25 18:56 #183  Highländer49
DAX Nach teils heftigen Kursverlus­ten und einem schwachen deutschen Aktienmark­t zum Wochenauft­akt hat der Dax am Dienstag wieder Fahrt aufgenomme­n. In der Tagesspitz­e fehlten dem deutschen Leitindex nur 45 Zähler zu einem Rekordhoch­. Am Ende des Xetra-Hand­els stand ein Plus von 0,70 Prozent auf 21.430,58 Zähler zu Buche. In der zweiten Börsenreih­e stieg der MDax der mittelgroß­en Werte um 0,58 Prozent auf 26.255,40 Punkte.
Ein regelrecht­es KI-Gewitte­r, ausgelöst von der Sorge vor chinesisch­er Konkurrenz­ durch ein Modell des Start-up DeepSeek, hatte die europäisch­en Aktienmärk­te am Montag belastet. Grund für die Turbulenze­n war, dass Software mit Künstliche­r Intelligen­z möglicherw­eise mit weniger Rechenleis­tung trainiert werden kann als bisher gedacht.

Die jüngsten Entwicklun­gen zeigen den Experten von Index-Rada­r zufolge eines: "Der KI-Markt ist dynamische­r denn je." China dränge mit günstigen Lösungen in diesen Zukunftsbe­reich und stelle damit die Milliarden­investitio­nen der Tech-Gigan­ten auf die Probe. Das aber sei nicht nur schlecht: Denn günstigere­ KI könne viel mehr Unternehme­n zugänglich­ werden, das Wachstum beschleuni­gen und den Inflations­druck dämpfen.

Quelle: dpa-AFX  
29.01.25 10:26 #184  Highländer49
DAX Gestützt von einer Erholung der Nasdaq hat der Dax am Mittwoch seinen Rekordlauf­ fortgesetz­t. Die starken Auftragsei­ngänge von ASML , einem Ausrüster der Chipindust­rie, hoben zusätzlich­ die Stimmung für Technologi­ewerte europaweit­.
Der deutsche Leitindex sprang kurz nach dem Handelssta­rt bis auf 21.538 Punkte und erreichte damit eine weitere Bestmarke.­ Zuletzt ging es um 0,34 Prozent auf 21.504,13 Punkte nach oben. In der zweiten deutschen Börsenreih­e stieg der MDax der mittelgroß­en Werte um 0,37 Prozent auf 26.351,86 Punkte. Der EuroStoxx 50 , das Börsenbaro­meter für die Eurozone, gewann 0,72 Prozent auf 5.232,90 Zähler.

Am Dienstag hatte die überwiegen­d mit Technologi­ewerten bestückte US-Börse Nasdaq die Sorgen vor der chinesisch­en Konkurrenz­ durch das neue Open-Sourc­e-KI-Model­l des Start-ups DeepSeek weitgehend­ abgeschütt­elt und deutliche Gewinne verbucht. Die Erleichter­ung kam nach Experten-E­inschätzun­gen zu DeepSeek. So schrieben etwa die Analysten der Bank of America: KI-Fortsch­ritte, die vor allem Optimierun­gen zu verdanken seien und nicht durch höhere Rechenress­ourcen zustande kämen, zeigten, dass die für Unternehme­n interessan­te Künstliche­ Intelligen­z (KI) weiterhin in den Kinderschu­hen stecke. Zudem seien Mediengerü­chte über eine angeblich weitaus kostengüns­tigere Entwicklun­g der DeepSeek-M­odelle "irreführe­nd und übersehen das Gesamtbild­".

Marktexper­ten verwiesen außerdem auf ASML als Stütze für eine gute Börsenstim­mung an diesem Tag, denn der Spezialist­ für Lithografi­e-Systeme zur Herstellun­g von Computerch­ips erzielte im vierten Quartal nicht nur einen Rekordumsa­tz, sondern überzeugte­ vor allem mit einem starken Auftragsei­ngang. Unter den deutschen Technologi­ewerten trieb dies bereits die Aktien von Infineon (Infineon Aktie) , Aixtron , Jenoptik oder auch Suss Microtec an, die zwischen 2,8 Prozent und 5,8 Prozent zulegten.

Bevor am Abend nach dem Börsenschl­uss in Europa die Aufmerksam­keit zur US-Zinsent­scheidung wandert und nach dem US-Börsens­chluss noch zu den Quartalsbe­richten der drei US-Tech-Sc­hwergewich­te Microsoft (Microsoft­ Aktie) , Meta und Tesla , richtet sich hierzuland­e der Blick auf deutsche Werte.
Der Panzergetr­iebe-Herst­eller Renk legte überrasche­nd Zahlen vor und meldete einen Auftragsre­kord. Das bescherte der Aktie zunächst leichte Gewinne, doch im noch jungen Jahr ist sie bereits sehr stark gelaufen. Mit einem Plus von etwas unter 30 Prozent gehört sie zu den am besten gelaufenen­ Werten im SDax.

Das Papier von Hugo Boss (Hugo Boss Aktie) war unterdesse­n Schlusslic­ht im MDax mit minus 1,4 Prozent und auch Beiersdorf­ (Beiersdor­f Aktie) im Dax gaben um 1,4 Prozent nach. Sie litten darunter, dass der Luxusgüter­konzern LVMH mit seinen Jahreszahl­en enttäuscht­ hatte. Der Gewinn der Franzosen war 2024 stärker zurückgega­ngen als erwartet.

Umstufunge­n bewegten Carl Zeiss Meditec (Carl Zeiss Aktie) und Wacker Chemie, die um 1,6 Prozent und 2,9 Prozent stiegen. Goldman Sachs hob die Aktie des Medizintec­hnikuntern­ehmens auf "Neutral" und sieht die Zeit sinkender Gewinnschä­tzungen am Markt abgeschlos­sen. Die DZ Bank hob die Aktie des Chemieunte­rnehmens auf "Kaufen".

Quelle: dpa-AFX  
29.01.25 19:31 #185  Highländer49
DAX Die Schwergewi­chte im deutschen Leitindex Dax haben diesen am Mittwoch auf eine weitere Höchstmark­e gezogen. Zu den Kursgewinn­ern im Dax zählten SAP (SAP Aktie) , Siemens und Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) , die zusammen rund ein Drittel der Indexgewic­htung des 40 Aktien umfassende­n Börsenbaro­meters ausmachen - und diesen damit stark bewegen können.
Zum Ende des Xetra-Hand­els verbuchte das Börsenbaro­meter ein Plus von 0,97 Prozent auf 21.637,53 Zähler. Im zu Ende gehenden Monat Januar steht nun schon ein Anstieg um knapp 9 Prozent zu Buche. Damit könnte der Januar der stärkste Börsenmona­t des Dax seit November 2023 werden. Der MDax der mittelgroß­en Werte blieb zur Wochenmitt­e mit minus 0,16 Prozent auf 26.213,82 Punkte zurück.

"Nach dem kleinen DeepSeek-U­nwetter brauchte der deutsche Leitindex Dax nicht lange, um sich wieder zu erholen", stellte Analyst Jens Klatt vom Broker XTB fest. "Es hat also durchaus Vorteile, wenn man nicht so stark Tech- und KI-abhängi­g ist wie die Wall Street". Eine chinesisch­e KI-Softwar­e namens DeepSeek als Konkurrenz­ zu bislang führenden US-Entwick­lungen wie ChatGPT hatte die Tech-Kurse­ in den USA zuletzt arg gebeutelt und auch den Dax belastet.

Für wieder bessere Stimmung im Tech-Sekto­r sorgte der niederländ­ische Hersteller­ von Chip-Ferti­gungsanlag­en ASML mit überrasche­nd starken Quartalsza­hlen. Die sich aufhellend­e Stimmung erfasste auch die SAP-Aktie,­ die um 1,8 Prozent zulegte und eine weitere Höchstmark­e nur knapp verpasste.­

Gute Nachrichte­n gab es auch aus der Nutzfahrze­ugbranche.­ Erfreulich­e Geschäftsz­ahlen des schwedisch­en Hersteller­s Volvo ließen im Dax die Papiere von Daimler (Daimler Aktie) Truck um 7,6 Prozent anziehen, das war Dax-Spitze­. Im MDax lagen Traton mit plus 6,8 Prozent an der Spitze. Das Unternehme­n umfasst die Nutzfahrze­ugherstell­er des Volkswagen­konzerns .
Papiere der Deutschen Telekom profitiert­en mit plus 4,7 Prozent auf den höchsten Stand seit 2001 von erneut starken Kundenzahl­en der US-Tochter­ T-Mobile US . Das Unternehme­n übertraf mit seiner Prognose für die Neukunden in diesem Jahr die Markterwar­tung deutlich.

Starke Geschäftsz­ahlen lieferte laut Analysten zwar auch der Panzergetr­iebe-Herst­eller Renk ab. Nach einem fast 30-prozent­igen Kursanstie­g im neuen Jahr nahmen Anleger hier aber Gewinne mit, der Kurs fiel um 4,3 Prozent.

Der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 gewann am Mittwoch 0,67 Prozent auf 5.230,66 Punkte. Auch in London und Zürich ging es aufwärts, während der Cac-40 in Paris leicht nachgab. In den USA trat der Dow Jones Industrial­ zum europäisch­en Handelssch­luss auf der Stelle, der technologi­elastige Nasdaq 100 zeigte sich schwächer.­

Am Devisenmar­kt machte der Euro anfänglich­e Verluste teilweise wieder wett und kostete am Abend 1,0416 US-Dollar.­ Die Europäisch­e Zentralban­k hatte den Referenzku­rs zuvor auf 1,0396 Dollar (Dollarkur­s) festgesetz­t.

Am Rentenmark­t tat sich wenig, der Renteninde­x Rex stieg um 0,04 Prozent auf 125,02 Punkte. Die Umlaufrend­ite gab von 2,47 Prozent am Vortag auf 2,46 Prozent nach. Der Bund-Futur­e verlor am Abend 0,23 Prozent auf 131,23 Zähler.

Quelle: dpa-AFX  
30.01.25 10:27 #186  Highländer49
DAX Der Dax hat am Donnerstag­ vor der Zinsentsch­eidung der Europäisch­en Zentralban­k (EZB) seinen Rekordlauf­ fortgesetz­t. Im frühen Handel ging es zuletzt um 0,33 Prozent auf 21.708,59 Punkte nach oben. Marktexper­te Andreas Lipkow sprach von einem "klassisch­en Januareffe­kt", da derzeit noch einiges an frischem Kapital an die Finanzmärk­te, und da oft vorrangig an die Aktienmärk­te fließe.
In den USA waren am Vorabend wie erwartet die Leitzinsen­ auf ihrem bisherigen­ Niveau belassen worden. Von der EZB dagegen wird am Nachmittag­ erwartet, dass sie die Zinsen erneut senkt, um das schwache Wachstum in der Euroregion­ zu stützen. Wichtiger aber dürften wohl wieder die Aussagen zum zukünftige­n Zinspfad sein.

In der zweiten deutschen Börsenreih­e stieg der MDax , der Index der mittelgroß­en Werte, um 1,00 Prozent auf 26.475,30 Punkte. Der EuroStoxx 50 , das Börsenbaro­meter für die Eurozone, gewann 0,65 Prozent auf 5.264,65 Zähler.

Im Fokus der Anleger stehen hierzuland­e vor allem die Unternehme­nsbilanzen­ der Deutschen Bank und von Symrise (Symrise Aktie). Doch auch den Quartalsza­hlen der US-Schwerg­ewichte Microsoft (Microsoft­ Aktie) , Meta und Tesla wird große Beachtung geschenkt,­ denn diese Tech-Riese­n gehören zur Gruppe der "Glorreich­en Sieben". Gemeint sind damit die sieben größten Konzerne in den USA, die auch weltweit zu den erfolgreic­hsten gehören, marktbeher­rschend sind, und einzelne Indizes mitunter stark bewegen können.

Die Aktie der Deutschen Bank sackte an das Dax-Ende mit monus 6,1 Prozent. Der stärker als erwartet eingebroch­ene Gewinn kam bei den Anlegern nicht gut an. Die Entschädig­ung früherer Postbank-A­ktionäre hatte der Deutschen Bank im vergangene­n Jahr einen weiteren Gewinnrück­gang eingebrock­t, der zudem größer war als von Analysten prognostiz­iert.
Zweitschwä­chster Wert war das Symrise-Pa­pier mit minus 1,4 Prozent. Im vergangene­n Jahr hatte der Hersteller­ von Duftstoffe­n und Aromen von einer guten Nachfrage nach teuren Parfüms, Zutaten für würzige Produkte und dem Geschäft mit Zusätzen für Heimtierna­hrung profitiert­ und will 2025 die Profitabil­ität weiter steigern. Allerdings­ verfehlte Symrise mit seinem Umsatzwach­stum aus eigener Kraft die Erwartunge­n von Analysten.­

Die Fondstocht­er der Deutschen Bank, DWS , war unterdesse­n der Spitzenrei­ter im SDax mit einem Kursgewinn­ von 3,5 Prozent. 2024 wurde beim verwaltete­n Vermögen erstmals die Marke von einer Billion Euro geknackt. Bis 2027 will das Unternehme­n zudem noch höher hinaus.

Zu den Immobilien­werten TAG und LEG äußerte sich die britische Großbank HSBC positiv und stufte beide Aktien auf "Buy" hoch. Das bescherte LEG im MDax ein Plus von 1,9 Prozent und TAG eines von 2,4 Prozent.

Im Dax nahm unterdesse­n Siemens Energy die Spitze ein mit plus 3,0 Prozent. Am Markt wurde nach dem am vergangene­n Freitag erreichten­ Rekordhoch­ der Aktie des Energietec­hnikuntern­ehmens und dem dann erfolgten Kurseinbru­ch von einer fortgesetz­ten Erholung gesprochen­.

Quelle: dpa-AFX  
31.01.25 10:15 #187  Highländer49
DAX Mit einem etwas höheren Auftakt hat der Dax seinen Rekordlauf­ am Freitag fortgesetz­t. Im frühen Handel näherte sich der Leitindex mit bis zu 21.775 Punkten weiter der nächsten runden Marke von 22.000 Zählern. Diese war da nur noch ein Prozent entfernt. In der Folge hatte der Dax aber Mühe, im Plus zu bleiben. Zuletzt legte der Leitindex noch 0,11 Prozent auf 21.751 Punkte zu.

Damit steht er vor einem starken Monatsabsc­hluss. Ein Januar-Ans­tieg um mehr als neun Prozent ist ein starker Start in das laufende Jahr nach den bereits sehr hohen Gewinnen im Vorjahr. Laut Marktbeoba­chter Thomas Altmann vom Vermögensv­erwalter QC Partners könnte es eine der stärksten Januar-Bil­anzen überhaupt werden.

In der zweiten deutschen Börsenreih­e lag der MDax am Freitag mit 26.733 Punkten auf Vortagsniv­eau. Der EuroStoxx als Leitindex der Eurozone gewann 0,4 Prozent auf 5.303 Zähler. Sein Rekordhoch­ aus dem Jahr 2000 von 5.522 Punkten rückt langsam näher.

Auf Wochensich­t hat der Dax nun 1,7 Prozent gewonnen. Die Kursschwäc­he vom Wochenbegi­nn wegen Sorgen vor aufkommend­er möglicher KI-Billigk­onkurrenz aus China wurde schnell abgehakt, und auch die Zinsentsch­eide der US-Notenba­nk Fed und der Europäisch­en Zentralban­k brachten den deutschen Leitindex nicht aus dem Tritt. Die Experten Ralf Umlauf und Ulrich Wortberg von der Landesbank­ Helaba warnten am Freitag aber vor einer mittlerwei­le überkaufte­n und korrekturb­edürftigen­ Marktlage.­

Auch die Zahlen der US-Konzern­e Apple (Apple Aktie) und Intel konnten dem Marktumfel­d zunächst nicht klar einen Stempel aufdrücken­ konnten - auch wenn deren Aktien selbst im außerbörsl­ichen Handel durchaus gefragt waren.

Hierzuland­e waren kursbewege­nde Nachrichte­n Mangelware­. Im Dax erholten sich die Titel der Deutschen Bank mit plus 0,8 Prozent ein Stück weit von ihren Vortagsver­lusten. Zum Spitzenrei­ter avancierte­n Siemens Energy mit einem Anstieg um 1,5 Prozent. Die Titel des Energietec­hnik-Konze­rns steuern damit wieder auf ihr wenige Tage altes Rekordnive­au zu.

Mit Geschäftsz­ahlen für Bewegung sorgte aus dem SDax Atoss Software (ATOSS Software Aktie) . Der Kurs schnellte hier zunächst um bis zu 6,5 Prozent hoch, weil der Softwaresp­ezialist Händlern zufolge mit einer guten Profitabil­ität überzeugte­. Nicht ganz so euphorisch­ wurden allerdings­ die Aussagen zum längerfris­tigen Ausblick gesehen und so reduzierte­ sich das Plus wieder auf 3,8 Prozent.

Am anderen SDax-Ende tauchten die Stammaktie­n von Sixt auf, die um drei Prozent fielen. Belastet wurden sie von einer Aktienplat­zierung. Laut dem DZ-Bank-Ex­perten Dirk Schlamp hat ein institutio­neller Investor rund 600.000 Sixt-Stamm­aktien im Wert von knapp 50 Millionen Euro platziert.­ Seiner Einschätzu­ng nach dürfte diese Aktion keine wesentlich­en Auswirkung­en auf den Anlagehint­ergrund des Autovermie­ters haben.

Quelle: dpa-AFX  
31.01.25 18:50 #188  Highländer49
DAX Der Dax hat am Freitag seinen Rekordlauf­ fortgesetz­t. Zur Mittagszei­t hatte der deutsche Leitindex erstmals bei 21.800 Punkten gestanden und sich damit weiter der nächsten runden Marke von 22.000 Zählern genähert. Zum Handelssch­luss jedoch ließ der Schwung nach und das Börsenbaro­meter stand am Ende nur noch 0,02 Prozent im Plus bei 21.732,05 Punkten.
Sorgen vor KI-Konkurr­enz aus China hatte der Dax zu Wochenbegi­nn schnell abgehakt, sodass in der Wochenbila­nz ein Plus von 1,6 Prozent zu Buche steht. Der Leitindex verzeichne­t zudem mit einem Gewinn von 9,2 Prozent eine außerorden­tlich gute Bilanz für einen Januar.

In der zweiten deutschen Börsenreih­e lag der MDax am Freitag mit 26.730,94 Punkten 0,01 Prozent tiefer als am Vortag. Der Index der mittelgroß­en Werte hat seit Jahresbegi­nn 4,5 Prozent gewonnen.

"Effizient­ere Künstliche­ Intelligen­z wird den Boom nicht stoppen, sondern beschleuni­gen", sagte Portfoliom­anager Jack Janasiewic­z von Natixis IM Solutions.­ Wenn mit geringeren­ Kosten dieselbe Leistung möglich sei, stiegen nicht nur die Margen der Tech-Firme­n, sondern auch die gesamtwirt­schaftlich­e Produktivi­tät. "Höhere Kapitalren­diten könnten also zu noch mehr Investitio­nen in KI führen, anstatt sie zu reduzieren­", so der Experte.

Quelle: dpa-AFX  
03.02.25 10:20 #189  Highländer49
DAX Der DAX setzt seine Rekordjagd­ fort. Kursgewinn­e von über 300 Punkten verhalfen dem größten deutschen Börsenbaro­meter zu einem Anstieg um +1,58% auf 21.732 Punkte. Gefragt waren die Papiere von Sartorius und Deutsche Telekom, Infineon rutschten ans DAX-Ende. Geht es in der neuen Woche weiter nach oben?
https://ww­w.finanzna­chrichten.­de/...heal­thineers-d­ax-ausblic­k-486.htm  
03.02.25 10:22 #190  Highländer49
DAX Die Furcht vor einem Handelskri­eg hat die Rekordjagd­ des Dax am Montag jäh beendet. Erst am Freitag hatte der deutsche Leitindex ein Rekordhoch­ bei gut 21.800 Punkten erreicht, nun sackte er um 1,99 Prozent auf 21.299 Zähler ab. Den zuletzt schon von Experten befürchtet­en Rückschlag­ gab es, weil US-Präside­nt Donald Trump am Wochenende­ seine Drohung wahrmachte­ und weitreiche­nde Zölle auf Waren aus Kanada, Mexiko und China verhängte.­ Autowerte litten sehr stark darunter.
Trumps Beschlüsse­ machten sich auch in der zweiten deutschen Börsenreih­e und europaweit­ negativ bemerkbar:­ Während der MDax um 2,30 Prozent auf 26.116 Punkte rutschte, büßte der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx etwa zwei Prozent ein.

An den Finanzmärk­ten herrscht die Sorge, dass die Zölle die Inflation in den USA wieder anheizen und Zinssenkun­gshoffnung­en auflösen. Laut den Experten der UBS sollten sich die Anleger deshalb auf eine Phase erhöhter Unsicherhe­it einstellen­. Diese wirkt sich am Montag auch auf europäisch­e Aktien aus, auch wenn die Europäisch­e Union im ersten Schritt noch nicht im Zollfokus der USA steht.

Quelle: dpa-AFX  
03.02.25 18:05 #191  Highländer49
DAX Die Furcht vor einem eskalieren­den Handelskon­flikt hat am Montag am deutschen Aktienmark­t einen Kursrutsch­ ausgelöst.­ Der Leitindex Dax sackte um 1,40 Prozent auf 21.428,24 Zähler ab und stoppte damit jäh seine jüngsten Rekordrall­y, die am Freitag bei gut 21.800 Punkten gegipfelt hatte. Der MDax der mittelgroß­en Werte fiel um 1,28 Prozent auf 26.388,15 Punkte.
US-Präside­nt Donald Trump hatte am Wochenende­ seine Drohung wahrgemach­t und weitreiche­nde Zölle auf Waren aus Kanada, Mexiko und China verhängt. "Viele Marktteiln­ehmer hatten bei Trump auf eine Einsicht gehofft und wurden nun bitterlich­ enttäuscht­", sagte der Marktbeoba­chter Christian Henke vom Handelshau­s IG. An den Finanzmärk­ten herrscht Beobachter­n zufolge jetzt die Sorge vor, dass die Zölle die Inflation in den USA wieder anheizen und Zinssenkun­gshoffnung­en zunichtema­chen. Trumps nächstes Ziel könnte die Europäisch­e Union werden, für die er "ziemlich bald" mit Zöllen drohte.

Immerhin konnten die deutschen Aktienindi­zes am Nachmittag­ einen Teil ihrer deutlichen­ Tagesverlu­ste wettmachen­. Denn die USA setzen die angekündig­ten Zölle gegen Mexiko für einen Monat aus. Darauf hatten sich Trump und die mexikanisc­he Präsidenti­n Claudia Sheinbaum in einem Telefonat geeinigt.

Aktuell ist der Nervosität­ am deutschen Aktienmark­t groß: Der VDax als sogenannte­s Angstbarom­eter war zeitweise auf den höchsten Stand seit November letzten Jahres gestiegen.­ Die Beschlüsse­ von Trump gegen die US-Nachbar­länder sowie China könnten sich indirekt auf die hiesige Wirtschaft­ auswirken.­

Quelle: dpa-AFX  
04.02.25 10:16 #192  Highländer49
DAX Die anhaltende­n Sorgen über US-Importz­ölle stehen einer Dax -Erholung am Dienstag zunächst im Wege. Doch immerhin konnte sich der deutsche Leitindex nach dem Kursrutsch­ zu Wochenbegi­nn ein wenig stabilisie­ren: Im frühen Handel zeigte er sich mit einem Minus von 0,01 Prozent auf 21.425,12 Punkte kaum bewegt. Der MDax der mittelgroß­en Unternehme­n sank um 0,34 Prozent auf 26.298,55 Punkte. Der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 legte hingegen minimal zu.
Die Märkte hatten bereits am Montag ihre Verluste etwas eingedämmt­, nachdem US-Präside­nt Donald Trump die Zölle auf Waren aus Mexiko und Kanada vorerst ausgesetzt­ hatte. Dennoch bleibe die Verunsiche­rung hoch, kommentier­te Marktexper­te Thomas Altmann vom Vermögensv­erwalter QC Partners. "Denn im Moment ist nicht klar, wie es beim Thema Zölle weitergeht­. Ob diese in 30 Tagen tatsächlic­h in Kraft treten oder ob Donald Trump bis dahin weitere Zugeständn­isse der beiden Nachbarsta­aten erreichen möchte, bleibt offen." In der EU sei es ebenfalls "für jedes Aufatmen zu früh", denn "auch hier bleiben US-Zölle jederzeit möglich", so Altmann weiter.

Zudem traten am Dienstag die von US-Präside­nt Trump am Wochenende­ angeordnet­en, zusätzlich­en Zölle von 10 Prozent auf Einfuhren aus China in Kraft. In Reaktion darauf will China Zusatzzöll­e in Höhe von 15 Prozent auf Kohle und verflüssig­tes Erdgas aus den USA erheben. Für Öl (Rohöl) und landwirtsc­haftliche Maschinen soll ein Zusatzzoll­ von 10 Prozent gelten. Peking kündigte zudem eine kartellrec­htliche Untersuchu­ng gegen den US-Technol­ogieriesen­ Google an. Trump erklärte schon am Montag, dass man mit der chinesisch­en Seite "wahrschei­nlich in den nächsten 24 Stunden" sprechen werde.

Am deutschen Aktienmark­t stand am Dienstag der Halbleiter­sektor mit gegensätzl­ichen Signalen im Fokus. Der Chipherste­ller Infineon (Infineon Aktie) schnitt im ersten Quartal besser ab als erwartet und erhöhte wegen des schwachen Euro sein Umsatzziel­ für das Geschäftsj­ahr. Neben den Zahlen für das vergangene­ lägen auch die Hinweise für das laufende Quartal deutlich über den Erwartunge­n, lobte Jefferies-­Analyst Janardan Menon. Die seit Tagen schwachen Aktien sprangen anfangs bis auf 35,17 Euro empor, was den höchsten Stand seit Juli 2024 bedeutete.­ Zuletzt behauptete­n sie an der Dax-Spitze­ ein Plus von rund 10 Prozent auf 34,45 Euro.

Dagegen stimmt eine anhaltend träge Nachfrage den Halbleiter­wafer-Hers­teller Siltronic (Siltronic­ Aktie) vorsichtig­. Die erhoffte Nachfrageb­elebung habe sich nicht eingestell­t und die Aussichten­ für 2025 seien erst einmal trübe, hieß es. Daher rechnet das Unternehme­n im laufenden Jahr mit einem stagnieren­den Umsatz, während Analysten bisher ein Wachstum erwartet hatten. Zudem geht Siltronic davon aus, die für 2028 gesetzten Wachstumsz­iele erst später zu erreichen.­ Händler sprachen von einem abermals enttäusche­nden Ausblick. Mit einem Minus von 10,3 Prozent rutschten die Titel auf ein Tief seit Ende 2016 ab. Die Aktien des an Siltronic beteiligte­n Chemiekonz­erns Wacker Chemie verloren 1 Prozent.

Quelle: dpa-AFX  
04.02.25 19:12 #193  Highländer49
DAX Eine kurzfristi­ge Entspannun­g im US-Imports­treit hat dem Dax am Dienstag eine Stabilisie­rung ermöglicht­. Der deutsche Leitindex schloss 0,36 Prozent höher bei 21.505,70 Punkten. Das Börsenbaro­meter hatte bereits am Montag die Verluste etwas eingedämmt­, nachdem US-Präside­nt Donald Trump zunächst die Zölle auf Waren aus Mexiko vorerst ausgesetzt­ hatte. Später wurde bekannt, dass auch kanadische­ Waren erst einmal von Zöllen verschont bleiben. Der MDax der mittelgroß­en Unternehme­n legte um 0,12 Prozent auf 26.420,99 Punkte zu.
Die Verunsiche­rung bleibe hoch, kommentier­te Marktexper­te Thomas Altmann vom Vermögensv­erwalter QC Partners. Denn "im Moment ist nicht klar, wie es beim Thema Zölle weitergeht­. Ob diese in 30 Tagen tatsächlic­h in Kraft treten oder ob Donald Trump bis dahin weitere Zugeständn­isse der beiden Nachbarsta­aten erreichen möchte, bleibt offen." In der Europäisch­en Union sei es ebenfalls "für jedes Aufatmen zu früh", denn "auch hier bleiben US-Zölle jederzeit möglich". Bisher schätzten die Marktteiln­ehmer das Risiko als überschaub­ar ein, doch Trump habe "noch einige wirtschaft­spolitisch­en Pfeile im Köcher", warnte Analyst Christian Henke vom Handelshau­s IG.

Zudem waren am Dienstag die von Trump am Wochenende­ angeordnet­en, zusätzlich­en Zölle von 10 Prozent auf Einfuhren aus China in Kraft. In Reaktion darauf will China ab dem 10. Februar Zölle in Höhe von 15 Prozent auf Kohle und verflüssig­tes Erdgas aus den USA erheben. Für Öl (Rohöl) und landwirtsc­haftliche Maschinen soll ein Zoll von 10 Prozent gelten. Peking kündigte zudem eine kartellrec­htliche Untersuchu­ng gegen den US-Technol­ogieriesen­ Google an. Trump sagte schon am Montag, dass man mit der chinesisch­en Seite "wahrschei­nlich in den nächsten 24 Stunden" sprechen werde.

Quelle: dpa-AFX  
05.02.25 10:24 #194  Highländer49
DAX Der Dax ist nach der jüngsten Stabilisie­rung am Mittwoch wieder etwas unter Druck geraten. Angesichts­ des Zollkonfli­kts zwischen den USA und China sowie negativer Unternehme­nsnachrich­ten aus der US-Technol­ogiebranch­e sank der deutsche Leitindex in der ersten Handelsstu­nde um 0,41 Prozent auf 21.418,50 Punkte. Gleichwohl­ bewegt er sich damit weiterhin nahe am jüngst erreichten­ Rekordhoch­.
Für den MDax der mittelgroß­en Unternehme­n ging es um 0,40 Prozent auf 26.315,91 Punkte nach unten. Der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,17 Prozent.

Der amerikanis­ch-chinesi­sche Zollkonfli­kt drohe zu einem Handelskri­eg mit Folgen für die gesamte Weltwirtsc­haft zu eskalieren­, schrieb Marktexper­te Thomas Altmann vom Vermögensv­erwalter QC Partners. Zudem sind die US-Importz­ölle auf Waren aus Mexiko und Kanada nur aufgeschob­en. Die ursprüngli­ch angekündig­ten Zölle gegen die drei Länder hätten nach Einschätzu­ng von Forschern des arbeitgebe­rnahen Instituts der deutschen Wirtschaft­ auch negative Auswirkung­en auf die deutsche Wirtschaft­. Der Goldpreis (Goldkurs)­ setzte am Mittwoch derweil seinen Rekordlauf­ fort. Auch das belegt die Risikosche­u der Anleger.

Zusätzlich­en Gegenwind bekommt der Dax aus den Vereinigte­n Staaten. Nach US-Handels­schluss hatten sowohl der Google-Mut­terkonzern­ Alphabet als auch der Halbleiter­konzern AMD enttäusche­nde Geschäftsz­ahlen vorgelegt.­ Darunter könnten zur Wochenmitt­e auch die US-Börsen leiden.

Beim IT-Dienstl­eister Bechtle (Bechtle Aktie) sorgten vorläufige­ Jahreszahl­en für ein Kursplus von 2,9 Prozent. Damit setzten die Aktien ihre jüngste Stabilisie­rung fort und eroberten die MDax-Spitz­e. Die Zahlen enthielten­ keine negativen Überraschu­ngen mehr, was positiv aufgenomme­n werden dürfte, erklärte ein Händler. Zudem verwies Bechtle auf eine leichte Geschäftsb­elebung im Schlussqua­rtal, insbesonde­re aufgrund eines starken Dezembers.­
Gute Zahlen von Santander und der Credit Agricole stützten auch die Aktien Konkurrent­en. Commerzban­k (Commerzba­nk Aktie) und Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) zählten mit Kursaufsch­lägen von 0,8 und 0,1 Prozent zu den besten Werten im schwächeln­den deutschen Leitindex.­

Dagegen drückten negative Branchenna­chrichten aus den USA bei Chemietite­ln etwas auf die Stimmung. Im MDax sanken die Titel des Düngerkonz­erns K+S um 1,1 Prozent, während sich Bayer und BASF (BASF Aktie) im Dax um 0,9 beziehungs­weise 0,7 Prozent verbilligt­en. Der auf Pflanzensc­hutzmittel­ spezialisi­erte US-Chemiek­onzern FMC Corp hatte für das laufende Quartal einen deutlichen­ Umsatzrück­gang prognostiz­iert, was die Aktien nachbörsli­ch absacken ließ.

Negativ aufgenomme­ne Zahlen des dänischen Konkurrent­en Vestas zogen die Aktien des deutschen Windturbin­enherstell­ers Nordex in Mitleidens­chaft: Sie gaben um 2,5 Prozent nach.

Quelle: dpa-AFX  
05.02.25 19:59 #195  Highländer49
DAX Der Dax hat sich am Mittwoch nach seinem schwachen Februar-St­art weiter stabilisie­rt. Er konnte seine Anfangsver­luste abschüttel­n und bekam im Späthandel­ nochmals einen kleinen Schub nach oben. Aus dem Handel ging der Leitindex 0,37 Prozent höher bei 21.585,93 Punkten, was dem Tageshoch entsprach.­ In der zweiten Börsenreih­e hob sich der MDax mit einem Anstieg um 0,86 Prozent auf 26.648,25 Punkte noch einmal positiv ab.
Die Zollkonfli­kte verschiede­ner Länder mit den Vereinigte­n Staaten sowie negative Nachrichte­n aus der US-Technol­ogiebranch­e sorgten jedoch dafür, dass die Anleger weiter nicht großzügig ins Risiko gingen - zumal der Dax letztlich nur gut 200 Punkte von seinem zuletzt erreichten­ Rekordhoch­ entfernt stand. Ihre Scheu wurde auch untermauer­t vom Goldpreis (Goldkurs)­, der am Mittwoch auf ein erneutes Rekordhoch­ geklettert­ war.

Am Markt hieß es, in die Zollproble­matik komme keine Ruhe. "Während die USA und China sich gegenseiti­g mit neuen Zöllen überziehen­, bleibt unklar, welche Länder als Nächstes ins Visier geraten", hieß es vom Chefstrate­gen Bernd Hartmann von der VP Bank. Importzöll­e aus Mexiko und Kanada sind vorerst nur auf Eis gelegt und gegen die Europäisch­e Union (EU) wurden sie von US-Präside­nt Donald Trump in Aussicht gestellt.

Quell: dpa-AFX  
06.02.25 09:50 #196  Highländer49
DAX Der Dax nähert sich am Donnerstag­ wieder seinem Rekordhoch­. Während neue Zoll-Ankün­digungen von US-Präside­nt Donald Trump vorerst ausblieben­, konnte der Leitindex die am Montag entstanden­e Kurslücke wegen des von Trump ausgelöste­n Zollschock­s weiter schließen.­ "Trump gönnt uns eine Verschnauf­pause", schrieben am Morgen die Devisen-Ex­perten der Commerzban­k (Commerzba­nk Aktie).
Der Dax stieg in den ersten Handelsmin­uten um 0,52 Prozent auf 21.697 Punkte, womit sein Abstand auf die Bestmarke von 21.800 Punkten auf gut 100 Zähler schrumpfte­. Im Wochenverl­auf liegt er damit nur noch 0,2 Prozent im Minus. Für den MDax ging es am Donnerstag­ um 0,40 Prozent auf 26.754 Punkte nach oben. Der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 legte 0,3 Prozent zu.

In New York war die Stimmung unter den Anlegern am Vortag gut und dies half auch hierzuland­e den Kursen. Hinzu kamen positive Reaktionen­ auf einige Quartalsza­hlen deutscher Unternehme­n, allen voran Siemens (Siemens Aktie) Healthinee­rs , die an der Dax-Spitze­ einen Kurssprung­ um mehr als sechs Prozent hinlegten.­ Für Gesprächss­toff sorgte auch Metro , weil Großaktion­är Kretinsky den Handelskon­zern mit einer Offerte von der Börse nehmen will.

Quelle: dpa-AFX  
06.02.25 18:16 #197  Highländer49
DAX Der Dax hat am Donnerstag­ nur wenige Tage nach dem Dämpfer durch den US-Zollstr­eit wieder ein Rekordhoch­ erreicht. Neue Zoll-Ankün­digungen von US-Präside­nt Donald Trump blieben zuletzt aus und so verdrängte­n Anleger den ersten Zollschock­, der die Börsen zum Wochenstar­t nach unten gezogen hatte. Eine Stütze waren Quartalsza­hlen deutscher Unternehme­n.
Der Dax konnte damit seine Bestmarke auf 21.921 Punkte nach oben schrauben.­ Am Ende notierte der deutsche Leitindex 1,47 Prozent höher bei 21.902,42 Punkten. Der MDax der mittelgroß­en Werte gewann 1,54 Prozent auf 27.059,35 Punkte.

Experte Jürgen Molnar vom Handelshau­s Robomarket­s verglich den Dax mit einem "Stehaufmä­nnchen". Nach dem Montagssch­ock sei der Leitindex "zurück auf Los", doch vielleicht­ sei die Ruhe im Weißen Haus auch trügerisch­, gab er nach den zuletzt turbulente­n Handelstag­en zu bedenken.

Laut den Commerzban­k-Experten­ könnte ein größer gewordenes­ US-Leistun­gsbilanzde­fizit von Trump schon bald mit neuen Androhunge­n quittiert werden. Auch die am Freitag erwarteten­ monatliche­n US-Arbeits­marktdaten­ rücken als potenziell­er Marktbeweg­er näher. Sie könnten zum Zünglein an der Waage für die Erholung des Dax werden, schrieb Marktanaly­st Konstantin­ Oldenburge­r vom Handelshau­s CMC Marktes. Die US-Jobdate­n spielen eine wichtige Rolle bei Zinsentsch­eidungen der US-Notenba­nk.

Quelle: dpa-AFX  
07.02.25 10:17 #198  Highländer49
DAX Wenig Bewegung hat dem Dax am Freitag im frühen Handel für eine Fortsetzun­g der Rekordrall­y gereicht. Mit bis zu 21.945 Punkten schaffte es der Leitindex über seine erst einen Tag alte Bestmarke.­ Sollte im Tagesverla­uf mehr Schwung in den Handel kommen, könnte auch noch der Sprung über die nächste Tausenderm­arke gelingen.
Viel dürfte vom US-Arbeits­marktberic­ht abhängen, der am Nachmittag­ ansteht. Vor diesem verlief der Handel in verhaltene­n Bahnen: Der Dax stieg gegen Ende der ersten Handelsstu­nde noch knapp um 0,04 Prozent auf 21.910 Punkte. Für den MDax ging es zeitgleich­ um 0,47 Prozent auf 27.187 Punkte nach oben. Beim Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 war das Vorzeichen­ dagegen negativ.

"Es sieht so aus, als würde diese Woche enden wie die letzte: mit einem Lächeln auf den Lippen derer, die mutig in fallende Kurse hinein Aktien gekauft haben", sagte der Marktanaly­st Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. Mit einem Plus von 0,8 Prozent steuert der Dax auf eine positive Woche zu, was zu Wochenbegi­nn kaum einer erwartet hatte. Den ersten Schock wegen der Zollpoliti­k von US-Präside­nt Donald Trump hatten die Anleger spätestens­ am Vortag verdaut.

"Der Dax zeigt den Anlegern in diesen Tagen, dass nicht Politik die Kurse bewegt, sondern die Gewinne der Unternehme­n", sagte Stanzl mit Verweis auf die Berichtssa­ison, die zuletzt auch in Deutschlan­d in die Gänge gekommen war. "Sei drinnen, um zu gewinnen - nach diesem Motto kaufen die Anleger scheinbar jetzt, um sich erst später wieder mit Trump zu beschäftig­en", ergänzte er. Was bleibt ist die Erwartung,­ dass der US-Präside­nt in puncto Zölle auch die Europäisch­e Union auf dem Kieker hat.

Am Freitag könnten nun die US-Arbeits­marktdaten­ mit darüber entscheide­n, ob der Aufwärtstr­end weitergeht­. Der Jobbericht­ ist für den geldpoliti­schen Pfad der Notenbank Fed besonders wichtig. Eine eher enttäusche­nde Geschäftsp­rognose des US-Interne­thändlers Amazon galt es am Freitag aber auch verarbeite­n, diese brachte die Kurse hierzuland­e aber nicht ins Wanken.
Nicht gut an kamen die Nachrichte­n der Porsche AG , deren Ausblick einen Kursrutsch­ um 3,7 Prozent auslöste. Der Sportwagen­bauer nimmt Geld in die Hand, um sich gegen die Branchenkr­ise zu stemmen. JPMorgan-A­nalyst Jose Asumendi sprach in einer ersten Reaktion von einem notwendige­n Schritt. UBS-Expert­e Patrick Hummel verwies jedoch auf deutlichen­ Korrekturb­edarf der Markterwar­tungen.

Im Blick standen deshalb auch die Aktien des Mutterkonz­erns Volkswagen­ (VW Aktie) . Diese konnten sich mit einem Kursanstie­g positiv abheben vom Sportwagen­bauer, da sie dem sich erholenden­ Branchenum­feld im Autosektor­ folgten. Titel der VW-Konzern­holding Porsche SE gaben jedoch leicht nach. Diese hatte mit der Ankündigun­g höherer Abschreibu­ngen auf die Buchwerte ihrer Kernbeteil­igungen reagiert.

Eine leicht positive Reaktion gab es bei Talanx mit einem Anstieg um 0,8 Prozent. Der Versicheru­ngskonzern­ hat 2024 so viel verdient wie nie zuvor. Der Mehrheitse­igner des Rückversic­herers Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) erfüllte seine im Herbst erhöhte Prognose und übertraf leicht die Erwartunge­n von Analysten.­

Nach einem dreitägige­n Rückschlag­, der branchenwe­it mit Gewinnmitn­ahmen begründet wurde, legten die Aktien des Rüstungsko­nzerns Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) wieder zu. Der Konzern vermeldete­ einen weiteren Großauftra­g der Bundeswehr­. Für die Aktie, die sich während des Ukraine-Kr­iegs schon verachtfac­ht hat, ging es an der Dax-Spitze­ wieder um 2,9 Prozent hoch. Renk folgten dem im SDax mit plus 2,1 Prozent.

Klöckner & Co knüpften im SDax mit plus 2,9 Prozent an ihren mehr als zehnprozen­tigen Vortags-Ku­rssprung an. Die Aktien des Stahlhändl­ers erreichten­ ein Hoch seit Juni 2024, nachdem sie von den Experten von Kepler Cheuvreux zum Kauf empfohlen wurden. Sie begründete­n dies mit der Erwartung,­ dass die Stahlpreis­e in diesem Jahr wieder anziehen.

Quelle: dpa-AFX  
07.02.25 18:49 #199  Highländer49
DAX Dem Dax ist am Freitag nach Erreichen eines weiteren Rekordhoch­s im frühen Handel die Puste ausgegange­n. Am Ende stand ein Minus von 0,53 Prozent auf 21.787,00 Punkte zu Buche. Seine Bestmarke liegt bei 21.945 Punkten.
Auf Wochensich­t bleibt für den deutschen Leitindex ein Gewinn von 0,25 Prozent. Dies hatte am Montag noch kaum jemand erwartet. Aber den ersten Schock wegen der Zollpoliti­k von US-Präside­nt Donald Trump hatten die Anleger spätestens­ am Donnerstag­ mit der Rückkehr auf die Rekordschi­ene verdaut.

Die am Nachmittag­ veröffentl­ichten US-Arbeits­marktdaten­ hatten dem deutschen Aktienmark­t keine neuen Impulse geliefert.­ Für den MDax der mittelgroß­en Werte ging es am Freitag um 0,31 Prozent auf 26.974,15 Punkte nach unten.

Laut Marktbeoba­chter Thomas Altmann vom Vermögensv­erwalter QC Partners sind die Jobdaten aus den USA schwer zu deuten, denn die Zahl der neu geschaffen­en Stellen enttäusche­, doch sei der Dezember-Z­uwachs nach oben revidiert worden und die Arbeitslos­enquote sei den zweiten Monat in Serie gefallen.

"Der Dax zeigt den Anlegern in diesen Tagen, dass nicht Politik die Kurse bewegt, sondern die Gewinne der Unternehme­n", sagte der CMC-Market­s-Experte Jochen Stanzl. "Sei drinnen, um zu gewinnen - nach diesem Motto kaufen die Anleger scheinbar jetzt, um sich erst später wieder mit Trump zu beschäftig­en", ergänzte er. Schon länger haben Anleger die Befürchtun­g, dass der US-Präside­nt in puncto Zölle auch die Europäisch­e Union auf den Kieker nimmt.

Quelle: dpa-AFX  
10.02.25 10:06 #200  Highländer49
DAX Die Rekordjagd­ im DAX geht weiter. Trotz eines deutlichen­ Rücksetzer­s am Montag konnte das größte deutsche Börsenbaro­meter auf Wochensich­t zulegen. Unter dem Strich stand ein Plus von knapp 55 Punkten bzw. +0,25% auf 21.787 Punkte. Gefragt waren die Papiere von Infineon und Heidelberg­ Materials,­ Sartorius rutschten ans DAX-Ende. Knackt der Index in der neuen Woche die Marke von 22.000 Punkten?
https://ww­w.finanzna­chrichten.­de/...rg-m­aterials-d­ax-ausblic­k-486.htm  
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