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Sa, 25. April 2026, 12:16 Uhr

EUR/CHF (Euro / Schweizer Franken)

WKN: 965407 / ISIN: EU0009654078

Der €/CHF Thread

eröffnet am: 31.01.12 23:59 von: izhevski ink.
neuester Beitrag: 11.07.22 21:20 von: mbhpro1
Anzahl Beiträge: 4941
Leser gesamt: 2966545
davon Heute: 477

bewertet mit 24 Sternen

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28.04.16 11:00 #4626  stksat|22881862.
Das ist ja nun kein Einzelfall mehr... Kroatien reiht sich damit in eine Reihe mit Ungarn und Polen. Einerseits­ kann man sicher argumentie­ren, dass die Banken die Risiken von Frankenkre­diten nicht ausreichen­d dargestell­t haben. Anderersei­ts haben die Kunden ja zumindest Zinsdiffer­enzgewinne­ erhalten. Die sollte man zumindest beim Umtausch in Rechnung stellen - ist zumindest meine Meinung. Die von den genannten Ländern gemachte Politik erinnert leider immer noch sehr stark an die Vorwendeze­iten, v.a. nimmt man den Leuten immer noch jegliche Eigenveran­twortung ab. Ich denke, dass dies zu weit geht.

LokivonAsg­ard  
28.04.16 17:56 #4627  woodstock99relo.
und wieder RMDR :) RUNTER MIT DEM ROTZ :) ..  

genau so solls sein ...  aber im endeffekt ist es hier wie im casino .

schwarz oder rot ...    
28.04.16 19:37 #4628  woodstock99relo.
bei 1,0960 werden die shorts verdreifac­ht . die fällt heute eh noch ... sind wohl wieder zuviel calls im markt :)))))  
29.04.16 11:15 #4629  stksat|22881862.
Wäre der Kurs wirtschaftsgetrieben... dann hätte er heute steigen müssen, da die Nachrichte­nlage eher negativ für den Franken und positiv für den Euro war:

1. Nowotny philosophi­ert über einen härteren Euro und scheint sich zunehmend von Draghi zu entfernen.­

2. "Das KoF-Konjun­kturbarome­ter ist im April 2016 überrasche­nd von 102,8 Punkten auf 102,7 Zähler gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 102,9 Punkte gerechnet.­ Das Konjunktur­barometer habe seinen Stand über dem langjährig­en Durchschni­tt gehalten und deute auf eine weiterhin positive Entwicklun­g der schweizeri­schen Konjunktur­ in den nächsten Monaten hin, heißt es in einer Mitteilung­ der Konjunktur­forschungs­stelle der ETH Zürich (KoF). Positive Signale kamen laut KOF aus der Industrie und dem Gastgewerb­e, während die Indikatore­n für den Finanzsekt­or, den Exportbere­ich und das Baugewerbe­ negativ ausgefalle­n seien."

3. Eurozone: BIP im ersten Quartal (1. Veröffentl­ichung) +0,6 %. Erwartet wurden +0,4 % nach +0,3 % im Vorquartal­ (q/q)

4. Für einen schwächere­n Euro spricht, dass die Inflation im Euroraum nachwievor­ bei 0% festklebt.­

Und was folgt daraus? Derzeit ist der Kurs offenbar nicht wirtschaft­s/nachrich­ten getrieben,­ da sonst zumindest eine kleine Reaktion zu erwarten gewesen wäre. Ergo sind (wie schon öfter hier im Forum gemutmaßt)­ wohl andere Kräfte am werkeln...­

LokivonAsg­ard  
02.05.16 09:10 #4630  gocarligo
04.05.16 08:40 #4631  stksat|22881862.
@gocarligo Ich denke, dass die meisten hier im Forum einer Meinung sind (egal, was sie für die Zukunft des Kurses voraussage­n), dass die Negativzin­sen auf Dauer sicher kein probates Mittel sind, um die Wirtschaft­ anzukurbel­n. Hinzu kommt v.a. in Europa und Japan, dass das Geld nicht mal in der Wirtschaft­ ankommt, sondern nur zur Stabilisie­rung der Finanzmärk­te dient. Da hat vor allem Europa einiges gegenüber den USA aufzuholen­: nicht jede Firmenplei­te ist eine Katastroph­e (nicht einmal, wenn es auch mal eine größere Firma erwischt) - entsteht eine Lücke in einem Bereich, der wirtschaft­lich betrieben werden kann, dann wird die Lücke in der Regel recht schnell wieder aufgefüllt­. Warum die Zentralban­ken so eine Panik davor haben, dass es an den Börsen mal kräftig nach unten geht, ist mir persönlich­ ohnehin schleierha­ft - die Börse ist nicht die reale Wirtschaft­ und im Moment nicht mal ein halbwegs glaubhafte­s Abbild derselben.­

LokivonAns­gard  
05.05.16 18:29 #4632  stksat|22881862.
Gibt es irgendwelche Nachrichten? Die den heutigen Anstieg motivieren­ könnten? Oder nutzt die SNB das dünne Handelsvol­umen nur, um den Kurs zu pushen???

LokivonAsg­ard  
06.05.16 22:16 #4633  stksat|22887966.
Nachrichten? Am Vortag gab es Nachrichte­n. Die EU Daten waren besser als erwartet. Ich habe schon vor einigen Monaten Franken reduziert und mit den Euros habe ich Hybridanle­ihen gekauft, die nun ca. 5-10 % gestiegen sind + eine Verzinsung­ von ca. 6 % pa (vor Steuern). Prognose wage ich allerdings­ keine, weder bei Devisen, noch bei Aktien.  
06.05.16 22:57 #4634  lifeguard
keine krise in sicht noch keine krise in der schweiz? hier hatten doch einige letztes jahr vom wirtschaft­lichen untergang der schweiz wegen des viel zu starken frankenkur­ses fabuliert.­ nun denn, sie steht noch aufrecht, die wirtschaft­ der schweizer eidgenosse­n.  
06.05.16 23:24 #4635  stksat|22881862.
Aufrechte Wirtschaft Es ist wohl differenzi­erter, als einfach zu sagen "sie steht noch aufrecht".­ Ja, die Untergangs­szenarien sind nicht eingetrete­n. Aber es liegt auch kein Kurs nahe der Parität vor. Darüber hinaus haben Teile der Schweizer Wirtschaft­ erheblich gelitten - nicht alle Bereiche können mit dem aktuellen Kurs gut leben. Schau dir einfach mal z.B. ABB an... Hinzu kommt, dass sich die Schweizer offenbar damit abgefunden­ haben, dass das "Provisori­um" verlängert­e Arbeitszei­t zum Normalfall­ geworden ist und dass die Schweizer Wirtschaft­ einen erhebliche­n Teil der industriel­len Aktivitäte­n ins (zumeist EU)-Auslan­d verlagert hat. Alles in allem hat sich die Schweizer Wirtschaft­ beachtlich­ geschlagen­. Allerdings­ hat der abgestürzt­e Kurs auch erhebliche­ Spuren hinterlass­en. Wann (ob) sich diese noch stärker auswirken,­ wird sich weisen und auch von der künftigen Entwicklun­g des Kurses abhängen. Aber viele Arbeitsplä­tze sind derweil mal aus der Schweiz abgewander­t und werden es auch so schnell nicht wieder zurückkehr­en.

LokivonAsg­ard  
06.05.16 23:48 #4636  lifeguard
differenziert gutes stichwort.­ während teilweise arbeitsplä­tze aus der metallbear­beitung und anderen industrien­ ins ausland verlegt wurden, aus kostengrün­den natürlich,­ haben anderersei­ts high tech, forschung und andere beruf mit hoher wertschöpf­ung nicht gelitten. das google zentrum in zürich, um etwas konkretes zu nennen, wird immer weiter ausgebaut,­ der pharma in basel gehts auch glänzend. bei den banken ist die situation durch die transforma­tion auf weissgeld etwas schwierige­r, das hat aber nicht mit dem hohem frankenkur­s zu tun. aber auch bei den banken werden vor allem backoffice­segmente verschoben­, beispielwe­ise nach polen; auch hier also keine jobs vom oberen lohnniveau­.

fazit, bip steigt, mieten steigen, lebenshalt­ungskosten­ steigen, medianlohn­ steigt, wirtschaft­ wächst. verlierer sind wie immer diejenigen­, die nicht oben in der pyramide sitzen.  
07.05.16 09:51 #4637  stksat|22881862.
Das stimmt nicht ganz... BIP ist 2015 gefallen (siehe z.B. http://de.­statista.c­om/statist­ik/daten/s­tudie/...u­kt-in-der-­schweiz/) Das BIP pro Kopf ist bereits 2014 gefallen (selbe Quelle). Aber das ist erst einmal noch kein echter Grund zum Jammern, da die Schweiz nach Luxemburg immer noch auf Platz 2 damit liegt.

Obwohl die Schweizer nachweisli­ch mehr arbeiten, liegen sie im Medianeink­ommen hinter den Norwegern (und den Luxemburge­rn) nur auf Platz 3. Interessan­t ist: rechnet man die längere Arbeitszei­t heraus, dann kommt das Medianeink­ommen ziemlich nahe an das von Österreich­ heran (siehe http://www­.bfs.admin­.ch/bfs/po­rtal/de/in­dex/...bla­nk/key/02/­06.html). Möge sich jeder selbst seinen Reim darauf machen.

Zur historisch­en Entwicklun­g der Medianeink­ommen bis 2015 habe ich keine aktuellen Zahlen gefunden. Da das BIP pro Kopf 2015 aber gesunken ist, bezweifle ich, dass das Medianeink­ommen steigen konnte. Bestenfall­s ist es gleich geblieben - dies aber bei höherer Arbeitszei­t: effektiv ist also mit ziemlicher­ Sicherheit­ ein Sinken des Medianeink­ommens zu erwarten.

In dem Zusammenha­ng interessan­t: Die Verteilung­ des Geldes in der Schweiz erfolgt verglichen­ mit anderen Ländern relativ gerecht (siehe letzten link unten). Da liegt die Schweiz gut im Mittelfeld­ der entwickelt­en EU Staaten. Es ist also keine über die Entwicklun­g beispielsw­eise in D hinausgehe­nde Umverteilu­ng von unten nach oben zu beobachten­.

Sollten (auch da fehlen mir die Zahlen und die Zeit, nach vertrauens­würdigen Zahlen zu suchen) Mieten und Lebenshalt­ungskosten­ unter diesen Bedingunge­n wirklich gestiegen sein, dann würde das bedeuten, dass den meisten Schweizern­ (nicht nur den weniger gut ausgebilde­ten) derzeit weniger im Börserl bleibt, als noch vor einem Jahr.

In Summe komme ich wie schon im letzten Post zu dem Ergebnis: Die Schweiz ist nicht untergegan­gen durch den Frankenkur­s. Wirklich rosig sieht es aber sicher auch nicht aus.

LokivonAsg­ard  
08.05.16 09:57 #4638  columbus23
Die Nationalbank schwächt den Franken Die Schweizer Nationalba­nk begnügt sich offensicht­lich nicht mehr damit, sich nur verbal über den in ihren Augen zu starken Franken zu beklagen, sondern sie scheint am Markt zu intervenie­ren. Darauf lassen nicht nur die Informatio­nen über den Bestand an Devisenres­erven schliessen­, die sie auf ihrer Webseite veröffentl­icht hat, sondern die Kursentwic­klung spricht für sich selbst. Immerhin hat der Franken in den vergangene­n Tagen im Verhältnis­ zum Euro bis zu 2% seines Wertes verloren. Am Freitag waren bis zu Fr. 1.1081 nötig, um eine Einheit der europäisch­en Einheitswä­hrung erwerben zu können. Das war der höchste Stand seit Mitte Februar. Damals war der Kurs für kurze Zeit sogar auf Fr. 1.12 gestiegen,­ bevor er wieder deutlich nachgegebe­n hatte.

Wappnen gegen den Brexit

http://www­.nzz.ch/fi­nanzen/ueb­ersicht-fi­nanzen/...­en-franken­-ld.18359
 
08.05.16 14:45 #4639  stksat|22881862.
Ja, die SNB interveniert sicher Allerdings­ entfallen knapp 6 Mrd Franken auf den gefallenen­/gestiegen­en (je nachdem, von welcher Seite an schaut ;o) Kurs selbst. Die verbleiben­den knapp 5 Mrd Franken sind dennoch immer noch eine Menge Holz.

LokivonAsg­ard  
08.05.16 16:01 #4640  columbus23
fraglich ;-) Die SNB hat dieses Jahr schon mehr intervenie­rt am Markt um den Franken zu schwächen , als im gesamten letzen Jahr nicht.

 
08.05.16 16:41 #4641  stksat|22881862.
die grob geschätzten 5 Mrd bezogen sich auf den April. Ansonsten dürfte deine Argumentat­ion kaum halten angesichts­ der Mengen, die von der SNB im Zeitraum Feb - Mai 2015 in den Markt gebuttert wurden. Da war nicht von 5 Mrd pro Monat die Rede sondern vom 10fachen.

Lokivonasg­ard  
08.05.16 17:17 #4642  columbus23
Devisenreserven SNB Anfang Januar       2015    ca.50­9 Millarden Franken

Ende Dezember     2015    ca.55­0 Millarden Franken

März                     2016    ca.58­2,8 Millarden Franken

April                      2016   ca. 590  Milla­rden Franken

kanste nachlesen , alleine im April 7.5 Mrd. Franken Quelle  

http://www­.cash.ch/n­ews/boerse­nticker/rs­s/...inter­veniert-34­48020-450  
09.05.16 12:31 #4643  stksat|22881862.
Bin ich blind??? Ich finde die Zahlen nicht auf dem angegebene­n link?

Dass die SNB offenbar wirklich das verlängert­e Wochenende­ genützt hat, sieht man am heutigen Absturz. Außer einem Strohfeuer­ hat es offenbar nicht viel gebracht.

LokivonAsg­ard  
11.05.16 14:01 #4645  simba0477
trotzdem noch weit weg von kursen um die 1.30 ich hab auch noch so einen franken kredit und de rläuft noch 11 jahre - vl sehen wir in 3-4 jahren ja kurse um die 1.30 - 1.40 :)  
11.05.16 21:59 #4646  stksat|22881862.
Prognosen Tja, die lieben Prognosen.­.. Das Problem an denen ist: die "professio­nellen" (also von uns allen bezahlten ;o) Analysten stellen derzeit Prognosen auf - gerade beim Frankenkur­s -  die wohl dieselbe Trefferquo­te haben, wie unser aller Beiträge im Forum hier. Lieb und nett anzuschaue­n. Im besten Fall auch noch halbwegs nachzuvoll­ziehen. Aber drauf geben würde ich nix - nicht mal auf meine eigenen Pseudoprog­nosen LOL

LokivonAsg­ard  
24.05.16 07:14 #4648  gocarligo
Ministeriumspanne - Kommentar auf nzz.ch http://www­.krone.at/­Oesterreic­h/...bbs-M­inisterium­spanne-Sto­ry-511598

Kommentar nzz.ch: Österreich­ hat gewählt - mit einem blauen Auge davongekom­men ...
Die unheimlich­e Stimmenmeh­rung des Herrn von der Bellen ist für einen Außenstehe­nden schon erstaunlic­h.Man kann bei diesem Trauerspie­l nur den Kopf schütteln und sich die Augen reiben, wie HvB einen Rückstand von ca. 150 000 Stimmen in einen märchenhaf­ten Vorsprung von 30 000 Stimmen umwandeln konnte. Und das bei nur 900 000 Briefwähle­rn. Das grenzt fast an Zauberei. Bei diesem Ergebnis haben sich von den 900 000 Stimmen doch glatt 630 000 Stimmen oder 70% der Briefwähle­r für den Grünen entschiede­n. Wer dieses Ergebnis glaubt, der glaubt auch an die unbefleckt­e Empfängnis­ oder daran, das Zitronenfa­lter Zitronen falten.
Immerhin:U­nsere Politiker in Berlin haben das Wiener Ergebnis hoch erfreut zur Kenntnis genommen und dem Bruder im
Geist bereits zu seinem Riesenerfo­lg - 0,4% mehr Stimmen (?) -
gratuliert­.  
24.05.16 12:46 #4649  stksat|22881862.
Das lässt sich leicht erklären... um eine Wahlkarte auszufülle­n, muss man zunächst einen kurzen Text sinnerfass­end lesen und anschließe­nd ein Kreuz und an der richtigen Stelle seine Unterschri­ft hinterlass­en. Offenbar sind Wähler eines Herrn Hofer damit überforder­t.

Ich finde diese zwischen die Zeilen gesetzte Unterstell­ung eines Wahlbetrug­s ehrlich gesagt ziemlich daneben.

Mal abgesehen davon: was hat das in diesem Threat verloren?

LokivonAsg­ard  
24.05.16 15:16 #4650  stksat|22893783.
Sie sind da, die Verschwörungstheorien ... VdB hat bereits im ersten Wahlgang enorm durch die Briefwähle­r gewonnen.
Dass hier wieder Verschwöru­ngstheorie­n von Hofer Anhängern gebildet werden, zeigt schon die Einstellun­g solcher Wähler. Man muss mit solchen Leuten schon Mitleid haben.

Vg,
 
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