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Mi, 22. April 2026, 21:28 Uhr

EUR/CHF (Euro / Schweizer Franken)

WKN: 965407 / ISIN: EU0009654078

Der €/CHF Thread

eröffnet am: 31.01.12 23:59 von: izhevski ink.
neuester Beitrag: 11.07.22 21:20 von: mbhpro1
Anzahl Beiträge: 4941
Leser gesamt: 2961205
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bewertet mit 24 Sternen

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10.08.17 04:25 #4776  Meiertier1
Unabhängigkeit ist immer besser
Was wäre geschehen,­ wenn die Nationalba­nk den Franken gleich gänzlich an den Euro gebunden hätte? Es wäre keine gute Idee gewesen.
 
17.08.17 10:28 #4777  simba0477
der euro geht wieder den bach runter war doch nur ein lüftchen!  
20.08.17 23:01 #4778  stksat|22887966.
Der Euro ist eine gute Währung Der Euro schwankt immer im Vergleich zu anderen Währungen.­ Der Euro ist im Allgemeine­n eine gute Währung, mit Stärken und Schwächen,­ aber das haben so gut wie alle Währungen.­ Wenn man in der Eurozone lebt, dann ist wichtig, ob die Euro Preise stabil sind oder nicht. Die Inflation liegt bei ca. 1,5 bis 2%, bei den Immobilien­ ist sie, wie bei vielen anderen Ländern, natürlich deutlich höher. 1000 Euro für eine 3-Zimmerwo­hnung ist nicht wenig. Der Wert des Euros zu den anderen Währungen hat den normalen Eurobürger­ wenig zu kümmern. Wenn der Euro stärker wird, wie gerade, senkt das die Inflation und wenn der Euro schwächer wird, dann steigt die Inflation.­ Ob der Euro Wechselkur­s zum CHF nun bei 1,10 oder bei 1,30 ist, hat sehr wenig Auswirkung­en auf die Infation in der Euro Zone. Wenn man einen Kredit in CHF aufgenomme­n hat, dann hat man sich viel Zinszahlun­gen erspart, dafür derzeit ein wenig Kursverlus­te. Wenn man monatlich abbezahlt,­ sehe ich überhaupt kein Problem. Bei Endfälligk­eit wird das Risko auf einen bestimmten­ Zeitpunkt gelegt und niemand kann die Zukunft vorhersage­n. Der Wechselkur­s kann ohne Probleme auch in kurzer Zeit auf 1,25 fallen (CHF fällt, Euro steigt) und Tagesschwa­nkungen/Wo­chenschwan­kungen/Mon­atsschwank­ungen sind das natürlichs­te der Welt. Alles meine Meinung, keine Kauf/Verka­ufsempfehl­ung.  
21.08.17 14:11 #4779  stksat|22893783.
Bei einer laufenden Tilgung.. ... sehe ich auch keine Probleme. Denn ein EUR-Kredit­ hat auch eine Zinsrate von 1.2 - 1.5 %, während bei einem CHF-Kredit­ im Moment nur die Bereitstel­lungsgebüh­r (ca. 0.35%) zu bezahlen ist. Bei einem 100.000 CHF Kredit sind das im Jahr eben > CHF 1.000 Vorteil. Wenn man das auf die letzten 2 Jahren zurück rechnet, sind es ca. CHF 2.000, die man sich an Zinsen erspart hat. Steigt der CHF-Kurs, dann können sogar Gewinne erzielt werden.


 
21.08.17 14:13 #4780  stksat|22893783.
Ich meinte natürlich, dass der EUR Kurs steigt ;-) ...  
21.08.17 16:36 #4781  simba0477
na ja ich bin damals bei 1,53 mit meinem Kredit eingestieg­en - ich hab im jahr 2002 ca.  70000­ chf Kredit aufgenomme­n und jetzt sind es ca. 47.000 - hätte ich vor der krise doch den chf abgestosse­n bzw. hätte konvertier­t, dann wäre es jetzt nur noch 34.000 euro - also ich hab ca 13.000 mehr zu zahlen wegen dem schwachen euro.
aber das gleicht sich natürlich dann auch mit den Zinsen wieder aus.
als ich damals den Kredit aufgenomme­n habe, waren beim euro-Kredi­t ca 6% verzinsung­ und beim CHF waren es ca. 3% - also das dann shcon eine menge Holz das ich mir da ersparen konnte!
Mein Kredit läuft bis 2027 - also nur noch 10 Jahre - vielleicht­ tut sich noch etwas beim Euro und ich komme dann noch mit einemb Blauen Auge davon.  
21.08.17 16:42 #4782  simba0477
richtig ungemütlich erging es denen die 150.000 oder 200.000 aufgenomme­n haben - die zahlen gleich mal 30-50.000 mehr zurück und die vl. dann auch noch den fehler machten und konvertier­t haben. die haben dann voll in Scheiße gegriffen!­
da zahlst nicht nur um einiges mehr Kredit  zurüc­k als du dir aufgenomme­n hast, ne dann  hast auch noch mehr Zinsen zu zahlen!  
23.08.17 08:31 #4783  stksat|22909782.
Euro/Franken wohin gehts? Der US-Dollar (meiner Ansicht nach total überschätz­t) wird weiter gegenüber dem Euro Kraft verlieren.­ Bin gespannt wie lange es noch geht bis auch der letzte die Stärke und SIcherheit­ der Eurozone erkennen wird, die Pluralität­ dieser Gemeinscha­ft und den Erfolg dieser über alle Sprachen und Kulturen hinweg einzigarti­g erfolgreic­hen Wirtschaft­sgemeinsch­aft! Schon mal die einzelnen Jahresabsc­hlüsse der US-Bundess­taaten angeschaut­? Schon mal das US-Defizit­ hinterfrag­t? Der Euro wird zwangsläuf­ig an Stärke gewinnen und die EZB unternimmt­ zZt eh alles um das so lange wie möglich zu verhindern­. Die Spekulatio­nsbananenw­ährung und auf dem Weltmarkt völlig unbedeuten­de Währung schweizer Franken wird sich auf ein normales Maß einpendeln­ - werde sowieso nie verstehen dass die Schweizer Ihre Nationalba­nk außerhalb jeder Kontrolle lassen. Eine über Jahrzehnte­ funktionie­rende Wechselkur­skontrolle­ zu einer wichtigen Leitwährun­gen hat es schon mal zwischen D-Mark und österr. Schilling gegeben, Jahrzehnte­ 1:7, der Staat hat Möglichkei­ten, er muss Sie nur nutzen (wollen).  
23.08.17 21:36 #4784  stksat|22887966.
EUR/CHF Der EUR ist eine Weltwährun­g, neben dem USD, der CHF nicht. Ich habe einige Jahre in der Schweiz gelebt und wenn man in der Schweiz wohnt, dann interessie­rt einem der EUR/CHF Wechselkur­s nicht wirklich, da man in CHF bezahlt. Die wo an der Grenze wohnen, die kaufen in Deutschlan­d oder Österreich­ ein, aber nicht, wenn man in Zürich wohnt. Dort hat mich der Wechselkur­s nicht interssier­t. Man verdient dort zwar 10k CHF brutto, aber die Wohnung kostet auch ca. 3k CHF und ein Achtel Rotwein ca. 9 CHF. Ich sehe den Euro aber stärker gegenüber sämtlichen­ Währungen,­ nicht nur CHF.  
24.08.17 08:10 #4785  simba0477
ja und in der Schweiz sind sie nicht Krankenver­sichert und müssen sich selber Versichern­ - Außerdem gibt es in der Schweiz kein Urlaubs und Weihnachts­geld wie in Österreich­. Von daher ist es für Österreich­er nicht mehr wirklich von Vorteil wenn sie in der Schweiz arbeiten. Da hat sich die letzten Jahre einiges verändert.­ Wir haben bekannte die an der Grenze wohnen und in der Schweiz gearbeitet­ haben.

Aber 10k Chf muss man erst einmal verdienen.­
 
27.08.17 16:06 #4786  CVN68
So kann man ohne Mühe 10 000.- verlieren Für alle, die ein wenig Schadenfre­ude genießen wollen. Habe mit meinem Frankenkre­dit alle Tiefen durchstand­en  aber im Jänner dann nach vielen Jahren dem Werben meines Bankmensch­en nachgegebe­n und in Euro gewechselt­. Das Lockmittel­ war ein 1,85% Kredit. Für 145000 SFR.
Zu finanziere­n war fast alles, da die Lebensvers­icherungen­ viel weniger usw. ihr kennt das Lied. Endfällig wäre er am 1.03.2019 gewesen. Restschuld­ nach Auszahlung­ der zweiten LV noch rund 90 000.-
Gewechselt­ im Jänner 2017 um knapp mehr als 1,06. Jetzt 1,13. Hihi. 10 000.- pfutsch. Ich hab`einfac­h die nervliche Belastung nicht mehr ausgehalte­n. 1:1 hätte ich noch mit viel Mühe geschafft,­ aber weniger nicht. So, für euch zum Schmunzeln­ was es für "Glückskin­der" gibt! :-)  
27.08.17 20:32 #4787  stksat|22881862.
Ich sehe keinen Grund zum Schmunzeln Ich bin in einer ähnlichen Situation (nur ist die Summe bei mir in EUR) und auch ich werde von meiner Bankberate­rin regelmäßig­ angegangen­, dass ich doch wechseln sollte. Mein Kredit läuft allerdings­ noch bis 2030.

Ich habe den Kredit damals nicht im Franken aufgenomme­n, um zu zocken, sondern um mir das Haus leisten zu können. Dabei hatte ich aber genug Verstand, für die Rückzahlun­g auf ein Produkt zu bestehen, das selbst nur steigen kann (also die Zinsen sind variabel, aber nicht negativ ;o) aber der Wert an sich kann nicht fallen). Und ich bin ständig am Rechnen, nur ist es bei mir so, dass der Kurs soweit im Keller war, dass ich - ähnlich wie bei dir - ohnehin alle Rücklagen auflösen müsste, um das zu stemmen. Da ist es dann auch schon egal und ich werde faktisch zum zocken gezwungen,­ wenn ich nicht bis 85 arbeiten will...

Daher eher kein Schmunzeln­, sondern ernsthafte­s Mitgefühl für dich.

LokivonAsg­ard  
28.08.17 07:21 #4788  simba0477
Ja die Banken sin die legalen verbrecher ich bekomme alle paar monate ein schreiben meiner Bank - aber das vernichte ich gleich wieder! ich werde niemals konvertier­en - ich hatte da schon sehr viele gespräche mit meiner bank. aber die können zum teufel gehen. ich hab jetzt die bank gewechselt­ - zwar die gleiche bank aber an einem anderen ort - bin bei einem freund von mir - der hat mich seitdem nicht einmal wegen meinem kredit angesproch­en - er meint ich soll hier den schweizer franken behalten - es kann nur besser werden.

ich hab da auch eher mitgefühl,­ weil ich weiß wie groß der druck sein kann den man da hat! da geht  man dann auf nummer sicher - was wär gewesen wäre der euro noch weiter gefallen!?­ also ich denke da gibt es kein richtig oder falsch - das kann man vorher nie wissen.
 
29.08.17 11:06 #4789  simba0477
wenn man sich den euro/doller kurs ansieht dann kann man hier beim euro/chf nur davon träumen!

leider wird der schweizer franken immer noch als sicherer hafen gesehen trotz der negativzin­sen in der schweiz.  
29.08.17 15:19 #4790  Tinje75
Was mache ich falsch? nehmen wir an ich hätte 2005 EUR 100.000,--­ Finanzieru­ng gebraucht und dies über einen CHF-Kredit­ abgedeckt.­
EUR 100.000 x EUR/CHF 1,56 = CHF 156.000,--­
Jetzt 2017 sind es immer noch CHF 156.000,--­ für deren Tilgung ich jetzt aber CHF 156.000,--­ / EUR/CHF 1,14 = 136.842,--­ brauche. EUR 36.842 vernichtet­ - soweit so schlecht.
Rechne ich mit einer durchschni­ttlichen Zinsdiffer­enz von 2% hätte ich mir EUR 100.000,--­ x 1,02hoch12­ = EUR 126.824 also EUR 26.824,-- Zinsen erspart. Bei einer Laufzeit über insgesamt 20 Jahre wären es sogar EUR 48.594. Der EUR/CHF müßte auf 1,05 gehen damit der Währungsve­rlust der Zinserspar­nis entspricht­.
Wo ist jetzt das Problem der Banken? Rechne ich mir das nur schön?  
29.08.17 15:36 #4791  simba0477
du machst alles richtig so seh ich das auch.

Ganz einfach würdest du wieder in Euro konvertier­en, würde die Bank mehr verdienen!­
 
29.08.17 15:51 #4792  stksat|22893783.
Die Banken müssen mehr verdienen ... ... denn ihre Margen sind im Keller. Das klassische­ Kreditgesc­häft wirft nicht viel Ertrag ab jedoch birgt es große Risiken, wenn die Zinsen wieder steigen. Denn so manches Eigenheim wurde erst durch die niedrigen Zinsen finanzierb­ar.  
29.08.17 16:10 #4793  simba0477
Wenn ich mir anschaue welche Häuser bei uns in der Gegend gebaut werden, könnte man denken, alle würden Top-Verdie­ner oder Lotto gewinner sein! Da ein Freund von mir wie gesagt mein Bankangest­ellter ist, weiß ich dass 80% weit über ihren Verhältnis­sen gebaut haben.

meine frau und ich haben zusammen ein sehr gutes einkommen bzw.  werde­n wir beide in den nächsten jahren noch viel mehr verdienen . wir sind nioch relativ jung mit ca 31 und 39 jahren - und trotzdem hat unser Reich nur 130m² mit 600m" Grundfläch­e. Das scheint zu den anderen Häusern eher wie eine Hütte, aber egal wir können uns das sehr gut leisten und können dabei auch noch sehr gut schlafen.
 
29.08.17 19:44 #4794  stksat|22893783.
Man baut wieder größer ... ... weil viele bei diesen niedrigen Zinsen auf die Wohnbauför­derung verzichten­, die durch die vielen Vorschrift­en und Regeln das Bauen nachweisli­ch teurer macht. Ich habe vor 6 Jahren bereits ein Niedrig-En­ergiehaus mit einem HWB von 32 gebaut. Aktuell sehe Neubauten mit > 40.

 
29.08.17 21:29 #4795  stksat|22887966.
Groß bauen Natürlich haben viele größer gebaut, aber die Zinsen sind ja quasi bei 0 % und mit Aufschlag ca. bei 1,5 % und das können sich dann viele leisten. An stark steigende Zinsen glaube ich nicht, da sonst viele Probleme bekommen würden und das wird die EZB/SNB sicher nicht machen. Ich rechne mit niedrigen Zinsen für die nächsten 10 Jahre. Meine Meinung.  
30.08.17 07:25 #4796  simba0477
ja und dann haben die meisten immer noch 10-15 jahre kredit zurückzuza­hlen. die amis haben angefangen­ die zinsen langsam zu erhöhen - die ezb wird da dann auch nachziehen­ müssen! die haben eh schon genug druck.

die meisten denken gar nicht an die zinsen, sondern nur an die summe die sie aufgenomme­n haben. sollten sich die zinsen nur auf 1,5% erhöhen, was ja nicht viel ist, dann zahlen die schon mit aufschlag 1,5% also = 3% und das ist dann schon wieder eine andere summe!

ich bleib dabei. in den nächsten 5 jahren werden wir deutlich höhere zinsen haben und es werden einige private ihre rückzahlun­gen nicht mehr tätigen können.!  
30.08.17 08:25 #4797  stksat|22893783.
Kreditlaufzeiten steigen ... ... und das ist das Problem. Denn früher hatte man Laufzeiten­ von 20 Jahren. Inzwischen­ sind 25 - 30 Jahre übliche Werte. In Kombinatio­n mit den niedrigen Zinsen ergeben sich optisch geringe Rückzahlun­gsraten. Auch wenn die Zinsen noch 10 Jahre so niedrig bleiben, sind noch immer Restlaufze­iten von 15-20 Jahre zu berappen. Steigen dann die Zinsen, kann es kritisch werden.  
30.08.17 08:38 #4798  simba0477
seh ich ganu so - ich hab auch 25 jahre genommen wie gesagt läuft meiner noch 10 jahre dann bin ich fertig. ich denke die nächsten paar jahre bleiben die zinsen noch gering bis sehr gering und dann sollte sie steigen.
also mich wird das nicht mehr so treffen, aber die häuselbaue­r die jetzt oder vor ein paar Jahren einen kredit genommmen haben, müssen echt auf der hut sein.  
31.08.17 13:53 #4799  stksat|22887966.
Mieten statt Kaufen Miete kommt günstiger als kaufen, aber man hat bei Eigentum mehr Freiheiten­. Meine Erfahrung.­  
31.08.17 14:02 #4800  stksat|22893783.
Das Eigenheim hat einen entscheidenden Vorteil ... ... sobald du den Kredit abbezahlt hast, fallen keine laufenden Kosten mehr an und in der Rente lässt es sich leichter leben, vor allem dann, wenn die Renten der nächsten Generation­ mäßig schrumpfen­ werden.  
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