Deutsche Rohstoff AG vor Neubewertung?
| eröffnet am: | 27.08.13 16:29 von: | Coin |
| neuester Beitrag: | 16.04.26 22:32 von: | MrTrillion3 |
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....Aussagen immer belege, bin ich Euch noch etwas schuldig @Micha01 und @halodri, es dauerte nur etwas bis ich die genaue Meldung nach so vielen Jahren wieder gefunden habe.
Es geht um meine Aussage:
Ohne die DRAG, die KFW und den Kredit ,gäbe keine Sangdong Mine in heutiger Form.
aus diesem posting: https://www.ariva.de/forum/...eubewertung-487171?page=148#jumppos3725
Folgenden Satz äußerte das Board Mitglied Andew Frazer in der Meldung vom 11.05.2021:
Frazer said a minimum IPO raise of $15 million would open the door for Almonty to drawdown on its US$75 million debt facility with German bank KfW which marks the final piece in the funding puzzle for the development of Sangdong.
Frazer sagte, dass ein Börsengang mit einem Mindesterlös von 15 Millionen US-Dollar Almonty die Möglichkeit eröffnen würde, auf seine 75 Millionen US-Dollar schwere Kreditfazilität bei der deutschen Bank KfW zuzugreifen, was das letzte Puzzleteil in der Finanzierung für die Entwicklung von Sangdong darstellt.
https://almonty.com/going-the-full-almonty-on-tungsten/
Mal so allgemein zu Almonty (obwohl dies das falsche Board ist :-))..aber in den bisherigen Posts waren ein paar Infos nicht korrekt oder unvollständig
Almonty hat durch die KE vom Dezember ca. 200 Mio Cash. Man hat dies im Dezember sehr wahrscheinlich deshalb gemacht, weil man im Dezember noch ein kanadisches Unternehmen ist und es dort einfacher ist. Man wollte zum 1.1.26 den Sitz in die USA ändern, hängt da aber noch...
Durch den aktuellen Marktpreis von Wolfram wird Almonty kein Problem haben irgendwelche laufende Investitionen zu schultern. Allein durch die funktionierende Mine dürfte deutlich mehr reinkommen um keinen Verlust zu machen. Sangdong soll im März in Produktion gehen (zuvor müsste dann eigentlich 30 Tage produziert worden sein..). Der Almonty Kurs (und damit der Wert der Aktien im Besitz der DRAG) dürfte noch einiges an Unsicherheit drin haben.
Beim doppelten Kurs von Almonty müsste die DRAG die 100 Euro wohl hinter sich lassen... und wenn man die gestiegenen Reserven (s. Meldung von heute) betrachtet, dann auf jeden Fall...
..schade, dass man hier Beiträge nicht mehr editieren kann...
Almonty hat den Wertpapierprospekt mit der möglichen KE von 500 Mio dann ende Dezember und nach der KE von Weihnachten auch wieder zurückgezogen...da wird auch keine KE mehr kommen. Alles in allem kann die DRAG einfach nur abwarten - bis Ende Oktober diesen Jahre mit der Wandlung und irgendwann ab 2028 mit dem Verkauf der Aktien, wenn LB seinen Anteil verkaufen will (Quelle dazu: div. Interviews von LB)
https://www.finanznachrichten.de/...aktie-die-bessere-almonty-486.htm
US Öl- und Gas-Geschäft auf Kurs für 2026
- Investitionsprogramm 2026 in Wyoming beginnt mit vier Bohrungen Ende Februar
- Bright Rock baut Position in Ohio auf rund 4.000 Acre aus
- 40 Mio. USD non-OP Joint Venture in Wyoming auf Kurs für Produktionsbeginn im Sommer
- Mowry- und Niobrara-Bohrungen produzieren seit Ende 2025
- Niobrara-Bohrungen mit sehr starker Produktion
- Mowry-Bohrungen nach langsamerem Produktionsstart stabil
- Produktion vom Chinook Pad weiterhin auf Rekordkurs
Deutsche Rohstoff-Aktie: Die bessere Almonty?
Reservenbericht
Rudolf Schneider
13.02.26
Die Deutsche Rohstoff-Aktie konnte seit Mitte Januar einen deutlichen Kursanstieg verzeichnen und erreichte mit 62 € ein neues Allzeithoch. Mittlerweile konsolidierte sie wieder leicht und steht am Freitag aktuell bei 59,30 €. Was macht sie so interessant?
https://www.sharedeals.de/...he-rohstoff-aktie-die-bessere-almonty-2/
Der aktuelle Höhenflug der Deutsche Rohstoff AG Aktie (Allzeithoch bei ca. 72,70 EUR Ende Februar 2026) lässt sich auf eine Kombination aus starken operativen Fortschritten, einem günstigen Marktumfeld und positiven Analystenstimmen zurückführen:
- Starkes US-Ölgeschäft: Das Unternehmen gab Mitte Februar 2026 bekannt, dass das Geschäft in den USA voll „auf Kurs“ sei. Besonders die Chinook-Bohrungen liefern Erträge deutlich über Plan. Zudem startete Ende Februar ein neues Bohrprogramm in Wyoming mit vier Bohrungen, was die Erwartung künftigen Wachstums schürt.
- Gestiegener Ölpreis: Der Preis für WTI-Rohöl stieg bis zum 27. Februar 2026 auf über 67 USD/Bbl, was einem Zuwachs von über 6 % innerhalb eines Monats entspricht. Da die Deutsche Rohstoff AG bereits ab etwa 60 USD profitabel arbeitet, fließt dieser Preisanstieg direkt in eine höhere Marge.
- Überzeugende Kennzahlen: Trotz des Kursanstiegs gilt die Aktie bei vielen Anlegern als fundamental günstig. Analysten von MWB Research hoben im Februar das Kursziel deutlich auf 88,00 EUR an. Ein geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 4 und eine attraktive Dividendenrendite machen den Titel für Value-Investoren interessant.
- Strategische Expansion: Die Tochtergesellschaft Bright Rock weitete ihre Flächen in Ohio auf 4.000 Acre aus, und ein Joint Venture in Wyoming bereitet den Produktionsstart für den Sommer 2026 vor.
- Markterwartung: Anleger antizipieren die Veröffentlichung der vorläufigen Konzernzahlen für 2025, die Ende Februar/Anfang März erwartet werden und nach den bisherigen Quartalsberichten sehr stark ausfallen dürften.
Info ist KI-gestützt, insofern ohne Gewähr
Ölpreise sind bereits deutlich gestiegen (Brent nahe Mehrmonatshoch) und könnten weiter stark schwanken.
Der Straßen-von-Hormus-Faktor bleibt entscheidend, dort passieren rund 20 % der globalen Ölversorgung.
Teile der israelischen Gasproduktion wurden aus Sicherheitsgründen gestoppt.
Das Eskalationsrisiko bleibt hoch: Längere Auseinandersetzungen gefährden Infrastruktur, Schifffahrt, Versicherungen und Lieferketten.
Kurzum: Energiepreise reagieren empfindlich auf solche Konflikte – und die Volatilität steigt stark. Gleichzeitig ist unklar, wie lange mögliche Störungen anhalten.
Was bedeutet das konkret für die Deutsche Rohstoff AG?
Potenzielle positive Effekte
Kurzfristig höhere Öl- und Gaspreise können Margen und Cashflows verbessern, da DRAG direkt Öl und Gas fördert (Preis-Hebelwirkung).
In Krisenphasen tendieren Anleger teils zu Rohstoffwerten als Inflations- oder Angebotsabsicherung.
Risiken & Unsicherheitsfaktoren
Hohe Unsicherheit und starke Volatilität können die Aktienmärkte insgesamt belasten – auch Rohstofftitel.
Extrem hohe Ölpreise wirken bremsend auf Verbraucher und Wirtschaft, was mittelfristig die Nachfrage dämpfen kann.
Regionale Energie-Risiken betreffen DRAG operativ nicht direkt (Nordamerika-Assets), aber Marktpsychologie wirkt global.
Eine Ausweitung des Konflikts oder globale Handelsstörungen würden Kapitalmärkte insgesamt unter Druck setzen.
Gesamt-Einschätzung
Kurzfristig:
Ein Ölpreis-Spike kann DRAG kurzfristig Rückenwind geben, sofern sich Versorgungsängste verstärken.
Mittelfristig:
Die Aktie bleibt volatil und stark rohstoffpreisabhängig. Fundamentale Kennzahlen sind attraktiv, aber geopolitische Risiken können Bewertung und Stimmung drücken.
Langfristig:
Fundamentaldaten und Dividende sprechen für ein solides Basisinvestment im Rohstoffsektor – unter klarer Akzeptanz konjunktureller und politischer Risiken.
Fazit – nüchtern betrachtet
Die Deutsche Rohstoff AG ist ein im Rohstoff- und Energieumfeld positioniertes Unternehmen mit attraktiver Bewertung und Fokus auf Produktion in Nordamerika. Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten erhöht die Unsicherheit an den Energiemärkten, kann kurzfristig Öl- und Gaspreise stützen und damit potenziell positiv für DRAG wirken. Gleichzeitig steigt die Volatilität, was bei sinkender globaler Risikobereitschaft auch belastend auf Aktienkurse wirken kann.
Kurz: Chance und Risiko steigen gleichzeitig.
Im folgenden Link hänge ich noch eine Lageeinschätzung des österreichischen Investors Christoph Benedikt zum Irankrieg an – nicht speziell zu DRAG, sondern generell.
https://www.finanznachrichten.de/...ofiteur-vom-iran-konflikt-486.htm
Wir haben den Corona-Crash überstanden und in ein paar Jahren wird auch dieser Krieg an den Börsen niemand mehr interessieren.
Die Deutsche Rohstoff AG beschleunigt gemeinsam mit ihrer US-Tochter 1876 Resources das Bohrprogramm 2026 in Wyoming. Ab Mitte März werden zwei Bohrgeräte im Einsatz sein, sodass bis zur Jahresmitte zehn Bohrungen die Produktion aufnehmen können. Bei anhaltend hohen Ölpreisen besteht zudem die Möglichkeit, das Programm bis zum Jahresende auf deutlich über 20 Bohrungen auszuweiten.
Vollständige Meldung siehe hier.
https://www.finanznachrichten.de/...nd-die-beiden-kurstreiber-486.htm
Erhöhung der Prognose 2026, EBITDA von rund 300 Mio. EUR erwartet (bislang 115 bis 135 Mio. EUR)
Link zur heutigen Pressemeldung.
Die Deutsche Rohstoff gibt heute eine Erhöhung der Prognose für das Jahr 2026 bekannt. Ursächlich für die Anpassung sind zwei wesentliche Faktoren: Zum einen die Ausweitung des Bohrprogramms der US-Tochter 1876 Resources als Reaktion auf die deutlich gestiegenen Ölpreise, zum anderen die Teilveräußerung der Beteiligung an Almonty Industries mit einem Ertrag von fast rund 100 Mio. EUR.
Die vollständige Meldung lesen Sie hier.
Die Kosten pro Bohrung konnten weiter gesenkt werden und es wurden einige der besten Bohrungen in die Produktion gebracht.und die Öl- und Gasreserven steigern sich um 46%. Der Ölpreis bleibt weiterhin wie bisher das erhebliche Kursbeeinflussungspotential.
Quelle: 10.03.2026 - 19:40:33 /dgap.de - Veröffentlichung einer Insiderinformation, übermittelt durch EQS News - Service der EQS Group - Ad Hoc News
Die meisten Analysten empfehlen die Aktie wie bisher weiterhin zum Kauf. Allerdings sehen Analystenschätzungen das durchschnittliche Kurspotential für 2027 um ca. 24 % niedriger.
Quelle: aktien.guide - kursziel & analystenschätzungen
FIRST BERLIN EQUITY RESEARCH Buy --> Buy Unverändert 25.02.2026
MWB RESEARCH AG Buy--> Buy Unverändert 17.02.2026
FIRST BERLIN EQUITY RESEARCH Buy --> Buy Unverändert 21.01.2026
Quelle: aktien.guide / Analysten / Einstufung und Empfehlungen von Analysten / Stand 07.04.2026
Vorweg das Wichtigste: Deutsche Rohstoff AG ist zum Stand 11. April 2026 ein sehr profitables, aber klar zyklisches Spezialunternehmen und keine „ruhige“ Langfristaktie. Der testierte Jahresabschluss 2025 liegt noch nicht vor; bisher sind für 2025 die vorläufigen Zahlen vom 10. März 2026 verfügbar, der geprüfte Abschluss samt Jahresbericht 2025 und weiterer Guidance soll am 23. April 2026 kommen. Das ist wichtig, weil der Markt die Aktie seit März/April bereits auf Basis dieser Vorabdaten und der neuen 2026-Prognose neu bewertet. (Finanzwire)
Das Unternehmen ist im Kern kein breit gestreuter Rohstoffkonzern, sondern ein deutscher Small Cap mit sehr klarem Schwerpunkt auf Öl- und Gasförderung in den USA. Die Gesellschaft sagt selbst, dass das Kerngeschäft die Förderung von Rohöl und Erdgas in den USA ist; hinzu kommen Beteiligungen und Projekte im Bereich strategische Metalle. Genau hier liegt aber auch die Besonderheit: Nach dem Teilverkauf von Almonty-Aktien schätzt First Berlin immer noch, dass Almonty rund 42 % des Enterprise Value von Deutsche Rohstoff ausmacht. Du kaufst also nicht nur ein US-E&P-Geschäft, sondern zugleich einen großen Hebel auf Almonty beziehungsweise auf Wolfram und kritische Metalle. Das macht die Story attraktiv, aber auch komplizierter und volatiler. (Deutsche Rohstoff AG)
Operativ hat Deutsche Rohstoff 2024 stark geliefert. Der Umsatz stieg auf rund 235 Mio. Euro, das EBITDA auf rund 168 Mio. Euro, der operative Cashflow auf 146 Mio. Euro, die Produktion auf 14.721 BOEPD, und der kombinierte Wert der nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven lag zum Jahresende 2024 bei 493 Mio. USD. Das Eigenkapital stieg auf rund 237,5 Mio. Euro, der Buchwert je Aktie auf etwa 48,50 Euro, und der Verschuldungsgrad gemessen als Net Debt zu EBITDA lag bei 0,9. Das sind für einen kleinen Ölproduzenten starke Werte. Der Haken ist aber genauso klar: freier Cashflow war 2024 erneut negativ, und zwar mit minus 36,8 Mio. Euro, weil das Geschäft sehr investitionsintensiv ist; allein 2024 flossen rund 185 Mio. Euro in Investitionen, davon rund 172 Mio. Euro in neue Bohrungen. Das ist kein leichtes, kapitalarmes Geschäftsmodell, sondern ein Geschäft, das laufend Kapital braucht, wenn es wachsen oder auch nur das Produktionsniveau halten will.
Was mir an der operativen Seite gefällt: Das Unternehmen hat in Wyoming offenbar echte Lernkurve aufgebaut. Im Geschäftsbericht 2024 beschreibt das Management, dass die Bohrkosten pro 2-Meilen-Niobrara-Bohrung auf unter 10 Mio. USD gefallen sind, nachdem die ersten eigenen Bohrungen 2023 noch über 12 Mio. USD gekostet hatten; Teapot-Bohrungen lagen im Schnitt sogar unter 7 Mio. USD. Gleichzeitig stiegen die Fördermengen pro Bohrung. Das ist der zentrale Punkt: Bei Rohstoffwerten ist nicht nur der Ölpreis entscheidend, sondern ob das Management pro Bohrung günstiger und produktiver wird. Wenn diese operative Verbesserung nachhaltig ist, hebt das die Qualität des Unternehmens klar über viele gewöhnliche Small-Cap-Ölbuden.
2025 war dann trotz deutlich schwächerem Preisumfeld immer noch ordentlich, nur eben sichtbar schwächer als 2024. Nach den vorläufigen Zahlen lag der Umsatz bei 195,1 Mio. Euro, also 3 % über dem oberen Ende der Guidance, das EBITDA bei 132,0 Mio. Euro am oberen Rand der Zielspanne, der Konzerngewinn bei 28,9 Mio. Euro und das EPS bei 6,03 Euro. In den ersten neun Monaten 2025 lag der operative Cashflow mit rund 119 Mio. Euro trotz rückläufigem Umsatz praktisch auf Vorjahresniveau; zum 30. September 2025 standen 41,9 Mio. Euro an Cash und Wertpapieren 42,8 Mio. Euro Bankverbindlichkeiten sowie 143,0 Mio. Euro Anleihen gegenüber, dazu kamen noch ungenutzte reserve-based lending Linien von 65,1 Mio. USD. Das heißt: Die Bilanz war angespannt, aber nicht kaputt. (Finanzwire)
Der eigentliche Kurstreiber 2026 ist nun die massive Prognoseanhebung vom 1. April 2026. Das Unternehmen erwartet im Basisszenario jetzt 260 bis 280 Mio. Euro Umsatz und 290 bis 310 Mio. Euro EBITDA; im Upside-Szenario sogar 290 bis 310 Mio. Euro Umsatz und 320 bis 340 Mio. Euro EBITDA. Gleichzeitig wurde das 2026er Capex auf rund 220 bis 230 Mio. Euro hochgesetzt, 1876 Resources soll 26 Bruttobohrungen beziehungsweise rund 18 Nettobohrungen stemmen, und für das zweite Halbjahr 2026 wird eine Produktion von über 20.000 BOEPD erwartet. Das klingt spektakulär, und das ist es auch. Aber man muss die Qualität dieser Zahl sauber einordnen: In der neuen 2026-Prognose steckt auch ein Gewinn von fast 100 Mio. Euro aus dem Verkauf von 9 Mio. Almonty-Aktien. Wer also auf das 2026er EBITDA von rund 300 Mio. Euro schaut und daraus eine dauerhaft operative Ertragskraft ableitet, macht einen Fehler. Ein großer Teil des Sprungs ist einmalig oder zumindest nicht aus dem reinen Bohrgeschäft wiederholbar. (MarketScreener)
Genau deshalb ist die Aktie heute schwerer zu bewerten als noch vor einem Jahr. Die Börse hat den Schwenk bereits gesehen: Auf Xetra lag der Kurs am 10. April 2026 bei rund 93,60 Euro, die Aktie war damit seit Jahresanfang um rund 91 % gestiegen; das 52-Wochen-Hoch lag um 102 bis 103 Euro. Auf der IR-Seite der Gesellschaft standen am 11. April 2026 aktuelle Analystenziele von 124 Euro von First Berlin und 129 Euro von mwb Research; Investing.com weist auf Basis von zwei Analysten ein durchschnittliches 12-Monats-Kursziel von 126,50 Euro aus. Formal ist also noch Aufwärtspotenzial da. Ich würde diese Ziele aber nicht unkritisch übernehmen, weil sie inzwischen stark am Ölpreis, an der Terminstruktur bei WTI, an der Bohrintensität 2026/27 und an der Bewertung der verbleibenden Almonty-Position hängen. Das ist keine simple Bewertungsstory mehr, sondern ein Konstrukt aus operativem Ölgeschäft, Bilanzwirkung, Rohstoffpreishebel und Beteiligungswert. (MarketScreener)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre halte ich das Unternehmen als Firma für interessanter als die Aktie auf dem aktuellen Niveau. Die Firma hat bewiesen, dass sie Reserven aufbauen, Bohrkosten senken, Produktionsprofile verbessern und Kapital relativ diszipliniert zwischen Wachstum, Dividende und Rückkäufen verteilen kann. Sie hat 2024 die Dividende auf 1,75 Euro erhöht, für 2025 eine Dividende von 2,00 Euro vorgeschlagen und zusätzlich Aktien zurückgekauft. Das Management denkt klar renditeorientiert. Gleichzeitig bleibt das Geschäftsmodell brutal abhängig von Ölpreis, Gaspreis, USD/EUR, Bohrkosten, Förderprofilen der neuen Bohrungen und regulatorischen Rahmenbedingungen; selbst First Berlin nennt Ölpreis, Wechselkurs, Politik/Regulierung und Investitionsrisiken ausdrücklich als zentrale Risiken. Für einen konservativen Investor ist das daher kein defensiver Dauerläufer wie ein Qualitätsindustriewert oder Softwarecompounder, sondern eher eine opportunistische, zyklische Renditeposition.
Mein Gesamturteil ist deshalb klar: Deutsche Rohstoff AG ist operativ ein stark geführter, lernfähiger und derzeit sehr gut positionierter Small Cap mit echtem Wertschöpfungspotenzial. Das Unternehmen gefällt mir fundamental deutlich besser als viele andere europäische Nebenwerte im Rohstoffbereich. Die Aktie ist aber nach der Neubewertung im Frühjahr 2026 nicht mehr der offensichtliche Schnäppchenkauf, der sie noch bei 30, 40 oder auch 60 Euro war. Heute kaufst Du eine Mischung aus US-Ölproduzent, Almonty-Hebel und Sonderertrag 2026. Das kann weiter aufgehen, gerade wenn Ölpreise hoch bleiben und das Bohrprogramm in Wyoming liefert. Es kann aber auch schnell nüchterner werden, wenn Öl zurückkommt, neue Bohrungen hinter den Erwartungen bleiben oder der Markt den Einmaleffekt aus Almonty sauber herausrechnet. Für 5 bis 15 Jahre finde ich das Unternehmen interessant, aber die Aktie würde ich auf diesem Niveau nicht mehr als konservativen Basisbaustein sehen, sondern als überdurchschnittlich chancenreiche, ebenso klar überdurchschnittlich zyklische Spezialposition. (MarketScreener)
Autor: ChatGPT
Einladung zu den Conference Calls zum Geschäftsbericht 2025 für Investoren, Analysten und Medien
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Deutsche Rohstoff AG (ISIN: DE000A0XYG76) veröffentlicht ihren Geschäftsbericht 2025 am Mittwoch, 22. April 2026.
Wir laden Investoren, Analysten und andere Interessierte herzlich zu unseren Conference Calls am Donnerstag, 23. April 2026, ein.
Der Vorstand wird die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 präsentieren und einen Ausblick auf das laufende Jahr geben. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen.
Auch in diesem Jahr bieten wir separate Conference Calls auf Deutsch und Englisch an:
Donnerstag, 23. April 2026
Deutsch: 11:00 bis 11:40 Uhr
Englisch: 14:00 bis 14:40 Uhr
Bitte registrieren Sie sich vorab über die folgenden Links:
Anmeldung für den deutschsprachigen Call
Anmeldung für den englischsprachigen Call
Der Geschäftsbericht sowie die Präsentation stehen ab Veröffentlichung auf unserer Website zur Verfügung.
Bei Fragen zur Registrierung erreichen Sie uns unter info@rohstoff.de.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim,
Jan-Philipp Weitz
Vorstand, CEO
Henning Döring
Vorstand, CFO
Deutsche Börse-News: "Ölpreisprofiteur eilt allen davon" Nebenwerte
Veröffentlicht am 16.04.2026 um 11:58
dpa-AFX
[...]"Analysehäuser halten die Aktie für viel zu billig: MWB Research nennt ein Kursziel von 129 Euro und rät zum Einstieg. "Jede Kursschwäche aufgrund von Ölpreisrückgängen ist eine überzeugende Einstiegsgelegenheit", heißt es. First Berlin hat das Kursziel vergangene Woche zwar etwas zurückgenommen von 139 auf 124 Euro, empfiehlt aber weiter klar den Kauf."[...]
Kompletter Artikel unter https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/...-ce7e50dddc89f525
