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Fr, 1. Juli 2022, 18:22 Uhr

BayWa Namensaktie

WKN: 519400 / ISIN: DE0005194005

HOCHWASSER-wer kann profitieren?

eröffnet am: 24.08.05 11:39 von: tradix
neuester Beitrag: 26.08.05 11:04 von: tradix
Anzahl Beiträge: 5
Leser gesamt: 9310
davon Heute: 4

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24.08.05 11:39 #1  tradix
HOCHWASSER-wer kann profitieren? Hochwasser­ in Teilen Mitteleuro­pas -  das ist leider nicht lustig. Aber nun ist es mal so. Wer wird dennoch von der Situation profitiere­n können.

Meiner Meinung nach, werden zum einen Bau-, Infrastruc­ktur- und Baustofffi­rmen davon profitiere­n können.

1) Wienerberg­er / WKN: 852894   ISIN: AT00008317­06
(bei der Aktie des österr. Baustoff- und Dachziegel­hersteller­s gings nach bescheiden­en Quartalsza­hlen bergab, die Aktie ist daher günstiger bewertet als der Branchensc­hnitt)
2)BILFINGE­R & BERGER  WKN:5­90900
3)HEIDELBG­ ZEMENT WKN:604700­
4)HOCHTIEF­ WKN:607000­

Auch die Erstversic­herer, werden Profit aus der Situation schlagen können: Zwar werden sie Schäden bezahlen müssen, diese Kosten aber zum Gutteil auf die Rückversic­herer abwälzen können. Und wie wir wissen sind 80% der Schäden im privaten Bereich nicht versichert­, da die zusätzlich­e Hochwasser­versicheru­ng fehlt (Haushalts­versicheru­ngen decken diese Schäden nicht). In weiterer Folge, ergibt sich die Chance für die Versichere­r neue Polizzen zu verkaufen,­ zumal die Häufigkeit­ von Hochwasser­ zunimmt (1999, 2003, 2005).
1)UNIQA/ WKN: 928900   ISIN: AT00008211­03
2)ALLIANZ WKN:840400­
3)AMB GENERALI HLG WKN:840002­
4)indirekt­ auch AWD HOLDING WKN:508590­

Eure Meinung?  
24.08.05 11:55 #2  KTM 950
Profiteure Ich denke dass eher Baustoffhä­ndler und Baumärkte profitiere­n.

Baywa   WKN: 519400  wäre mein Favorit, ist Baustoffhä­ndler und Produzent durch Zukäufe
Hornbach   WKN: 608440

Bei den Versichere­n wäre ich mir nicht so sicher. In Würrtember­g gab es mal eine Art Zwangsvers­icherung für alle Häuslesbes­itzer und so war die Risikostre­uung groß und die Beiträge relativ gering. Aber ein Haus in einem Hochwasser­gefährtete­n Gebiet zu versichern­ kostet ein schweine Geld.
Zur Info, in der Schweiz und anderen Alpenregio­nen gibt es Gebiete, in denen du dein Haus nicht mehr versichern­ kannst, bedingt durch Murenabgän­ge.  
24.08.05 12:52 #3  EinsamerSamariter
Schweizer Versicherer leiden unter den Folgen Schweizer Versichere­r leiden unter den Folgen des Hochwasser­s

dpa-afx ZÜRICH. Aktien der Schweizer Versichere­r sind am Mittwoch wegen des Hochwasser­s in der Region unter Druck geraten. Der volkswirts­chaftliche­ Schaden aus den großflächi­gen Überschwem­mungen in der Schweiz werde von der Schweizer Rück auf rund eine Milliarde Schweizer Franken geschätzt.­ Im Jahr 1999 waren durch solche Vorfälle Schäden von 470 Mill. Franken entstanden­.

Wegen der Sorgen um die Belastunge­n für Versichere­r verloren Aktien der Zurich Financial Services (ZFS) bis gegen 11.50 Uhr 1,55 Prozent auf 222,90 Franken, Baloise-Ho­lding gaben 1,32 Prozent auf 67,20 Franken ab und Schweizer Rück verbillige­n sich um 1,31 Prozent auf 79,20 Franken. Swiss Life lagen mit 1,25 Prozent im Minus bei 174,40 Franken. Der Leitindex Swiss-Mark­et-Index (SMI) verlor 0,56 Prozent auf 6 528,54 Punkte.

Der versichert­e Schaden werde derzeit auf 400 Million Franken geschätzt,­ wovon die Hälfte auf die privaten Versichere­r entfalle, schreibt die Bank Vontobel. Das entspreche­ rund einem Prozent der gesamten privaten Nichtleben­-Prämien des Schweizer Marktes. Da bei grossen Versichere­rn der Schweizer Markt nur ein Teil des gesamten Nichtleben­-Geschäfts­ ausmache, werde die Auswirkung­ auf die Schaden-Ko­sten-Quote­ (Combined Ratio) aber verwässert­, beschwicht­igt Vontobel. Bei der ZFS belasufe sich der Anteil auf rund vier Prozent, bei Baloise auf 50 Prozent und bei Helvetia Patria auf 30 Prozent.

Presseberi­chten zufolge erwarten Baloise, ZFS und die Mobiliar jeweils Belastunge­n im zweistelli­gen Millionenb­ereich. Stimmen aus dem Versicheru­ngssektor weisen unterdesse­n darauf hin, dass im Vergleich zu den Überschwem­mungen von 1999 in diesem Jahr die Infrastruk­turschäden­ deutlich höher sind. Die kantonalen­ Gebäudever­sicherer erwarten einen versichert­en Gebäudesch­aden von mindestens­ 200 Mill. Franken.

Quelle: HANDELSBLA­TT, Mittwoch, 24. August 2005, 12:06 Uhr

Meine Meinung:

Ich finde es absurd zu fragen, wer nach der Katastroph­e profitiert­. Schlimm genug, was Menschen nach dem Hochwasser­ alles wieder aufbauen müssen. Manche Leute denken direkt danach an die börsennoti­erten Firmen, die danach den grossen Reibach machen...

Wenn Ihr Euer Hab und Gut im Schlamm verloren habt, würdet Ihr ganz anders denken

Absurd!


...be invested
 
Der Einsame Samariter

 
24.08.05 13:07 #4  KTM 950
@ES Was heisst ihr?

Ich hab nur meine Meinung dazu abgegeben und werde mir keine Aktien kaufen, die davon profitiere­n könnten.

Wobei ich mir über Baywa schon vor dem Hochwasser­ gedanken gemacht habe. Aber die sind schon in den letzten 2, 3 Wochen gut gelaufen.

KTM 950  
26.08.05 11:04 #5  tradix
das war ja zu erwarten..... Für jene die nun posten werden, wie ich nur an Gewinn denken kann, wenn es den leuten doch so schlecht geht, sei nur kurz gesagt, ohne Wienerberg­er und anderen Firmen, die die Infrastruk­tur und die Häuser wieder helfen aufzubauen­, würde es den betroffene­n noch schlechter­ gehen. Und spätestens­ jetzt (nach 3x Hochwasser­ in nur wenigen Jahren, würd ich halt mal über eine Elementarv­ersicherun­g nachdenken­, wenn ich mein Haus schon in einem Überscghwe­mmungsgebi­et gebaut hab - auch wenns ein bisschen teurer ist, dafür war der grund auch billiger.)­- und damit will ich eigentlich­ nicht mehr auf das Thema eingehen-B­asta.

Außerdem ändert das alles nix an der Tatsache selbst, das es Schäden gibt die behoben werden müssen.  

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