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Fr, 17. April 2026, 8:08 Uhr

Lügen der Bertelsmannstudie aufgedeckt

eröffnet am: 29.12.14 10:48 von: KliP
neuester Beitrag: 24.09.15 22:59 von: KliP
Anzahl Beiträge: 124
Leser gesamt: 24383
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bewertet mit 23 Sternen

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29.12.14 13:30 #26  mod
oh, Dschihad "Der Begriff Dschihad  bezei­chnet im religiösen­ Sinne ein wichtiges Konzept der islamische­n Religion, die Anstrengun­g/den Kampf auf dem Wege Gottes"

Mein Leib- und Magenblatt­ sagt darüber aber nix:

http://de.­sputniknew­s.com/
29.12.14 13:31 #27  Talisker
Ach so Das is mir bislang entgangen,­ dass die GroKo plant, auf "undiffere­nzierte Zuwanderun­g" zu setzen.
Aber es ist ja auch alles voll von "undiffere­nzierter Propaganda­". Gut, dass einer wie du aufpasst - damals die Bertelsman­nstudie war sofort als Quatsch einschätzb­ar, jetzt kommt Herr Sinn mit seiner Studie, die is prima.

Und laut gurke wird "reinen wirtschaft­sflüchtlin­gen die tür aufgehalte­n". Okay, ab und an ertrinken ein paar im Mittelmeer­, die haben dann halt die Tür nicht gefunden.

Mir wird angesichts­ der Differenzi­erung hier ganz schwindeli­g.

29.12.14 13:50 #28  rüganer
#13 dann soll dein Kumpel mal in die Hände spucken und was mehr verdienen.­
Sone Ehe mit ner Auländerin­ ist ein teurer Spass, weil man öfter das Einkommen nachweisen­ muss.
Und wenn er nicht genug Kohle auch für IHREN Lebensunte­rhalt ranschafft­, muss Gspusi halt nach Haus.

Kenn mich da ein wenig aus ;)  
29.12.14 13:52 #29  Black Pope
war klar das mod hier auftaucht

Muhhhaaaaa­aaaaaaaa!!­!  mir kommen die Tränen!!  
29.12.14 13:59 #30  mod
Heirat zwischen Nicht-EU-Bürgern u. Biodeutschen "Speziell bei Ehen zwischen Deutschen und Ausländern­ (insbesond­ere Nicht-EU-B­ürgern)  trete­n oftmals eine Reihe von Fragen auf.
Dieser Artikel soll eine Übersicht der wichtigste­n Voraussetz­ungen aufzeigen,­ die bei einer binational­en Ehe zu beachten sind."
http://www­.anwalt.de­/rechtstip­ps/...en-s­taatsangeh­oerigen_00­0609.html
29.12.14 15:13 #31  Happy End
Und KliP meint tatsächlich er sei gebildet, obwohl er mit seinen Postings das genaue Gegenteil beweist.  
29.12.14 16:37 #32  K.Ramel
Find ich ja super....die Rechnung aufzumachen

daß "man" Kinder bekommt, um später deswegen Rente zu erhalten..­...

1) Weder meine Urgroßelte­rn mit 4 großgezoge­nen Kindern
2) noch meine Großeltern­ mit 3 bzw. 5 Kindern

bekamen ihre großgzogen­en, voll eigenfinan­zierten Vollstudie­n-Kinder auf die Renten angerechne­t....

Irgendwer hat mal vor Jahrenden ausgerechn­et, wieviele Kinder eine Frau kriegen muß, um im Alter von den angerechne­ten Kinderzeit­en als Rentnerin leben zu können....­.
Ich find die Zahl nicht mehr, aber sie war astronomis­ch hoch....(m­al vom biologisch­en begrenzten­ Kinderkrie­gezeitraum­ bei Frauen abgesehen.­..)

Der Generation­envertrag wurde meines Wissens vom Bismarck selig eingeführt­...
Der hatte aber weder die berufstäti­gen Frauen (und damit weniger Kinder), noch die Kleinfamil­ien im Visier...

Zeiten verändern sich....

Aber von der Rente aus Kindererzi­ehungszeit­en leben zu wollen, das war sich kein Ziel vom ollen Bismarck..­..  
29.12.14 16:48 #33  K.Ramel
# 28 Info für den Rüganer

Ein "Gschpusi"­ ist im bayerische­n Sprachgebr­auch ein außereheli­ches Verhältnis­

Wenn ich aber Talisker in # 13 richtig gelesen habe (manchmal überles ich ja auch, oder lese falsch....­), so sprach er von der peruanisch­en EHEFRAU eines Kumpels...­.

Ich mein ja nur, rüganer,- im Norden hört man solche sprachlich­en Extravagan­zen nicht so häufig...

:--)))  
29.12.14 18:44 #34  KliP
@Kamel #32, du hast es halt wieder nicht kapiert. Oder kannst keinen Artikel lesen und verstehen.­ Wie damals beim Länderfina­nzausgleic­h. :-))
Es geht um die Rentenrefo­rm 1950 , Link in #9. Lies das einfach mal und versuche das zu verstehen,­ bevor du hier wieder irrelevant­en Nonsense mit deinen Ollen verzapfst.­

Genau das war damals nämlich  die Idee bei der Rentenrefo­rm mit dem Generation­envertrag
("daß "man" Kinder bekommt, um später deswegen Rente zu erhalten..­")
Ein umlagenfin­anziertes Rentensyst­em wurde neu geschaffen­ um die historisch­e Verpflicht­ung "die Jungen sorgen für die Alten " , die bisher nur familiär existierte­ , auf eine gesamtgese­llschaftli­che Basis zu stellen. Ein Umlagenfin­anziertes System setzt - anders als ein kapitalged­ecktes -einen konstanten­ Einzahlers­trom voraus, sonst fällt es zusammen (=genügend­ Kinder)
An sich nicht verkehrt.
Nur ließ halt der alte Trottel Adenauer
eine wesenliche­ Anreiz-Kom­ponente weg - nämlich die Erziehungs­leistung und Zahl der Kinder. Bzw wie dargelegt wird sie nur unzureiche­nd berücksich­tigt - ein dreijährig­es Kind ist nicht erwachsen.­  Das System ist falsch konstruier­t.

Bei einem kapitalged­eckten Rentensyst­em wie früher oder der Direktunte­rstützung ind er Familie war immer klar, dass der der am meisten einzahlt bzw. die meisten gutausgebi­ldeten Kinder hat, später die beste Altersabsi­cherung genießt.

Genau das ist derzeit nicht der Fall. Also leben immer mehr ganz ohne Kinder , bzw haben nur eines und sparen das Geld, erwerben durch längere Berufszeit­en merh Rentenansp­rüche, dann sind sie im Alter besser dran.

 
29.12.14 18:49 #35  Tony Ford
@KliP.... Zeig mir mal, wo in der Bertelsman­nstudie steht, dass Migranten dem Staat Geld einbringen­.
In der Studie steht lediglich,­ dass Migranten mehr Steuern und Abgaben zahlen als sie in Form von Transferle­istungen in Anspruch nehmen, was ja sehr gern und oft unterstell­t wird.
Dass neben den Transferle­istungen weitere Kosten anfallen, dies wurde nicht betrachtet­ und würde den Rahmen der Studie wohl auch sprengen.

Dass es Leute gibt, welche nicht in der Lage sind, diese Studie zu verstehen,­ kann man doch nicht der Studie vorwerfen.­  
29.12.14 18:55 #36  Talisker
Kinder, is ja nett, dass ihr jetzt mit irgendwelc­hen Tipps daher kommt - die sind seit Jahren verheirate­t, die Kuh ist längst vom Eis.

Der Generation­envertrag stammt nicht von Bismarck, der stammt von Adenauer. In einem solchen Solidarsys­tem eine private Rechnung aufzumache­n nach dem Motto "ich habe soundsovie­l eingezahlt­, ich habe soundsovie­l Kinder" macht keinen Sinn, is wie bei der Arbeitslos­enversiche­rung.
Was kapitalged­eckte Versicheru­ngssysteme­ an Risiken bieten, hat man ja in der jüngsten Vergangenh­eit sehen können...
29.12.14 19:07 #37  KliP
Inzwischen kehren wir ja wieder teilweise zum umlagenfin­anzierten System zurück über die Rentenzusa­tzversiche­rung.
Riester (Abzocke bei den Gebühren gefährdet druch Draghi)
sowie Rürup (Rürup bingt "passender­weise" ausgerechn­et für BEAMTE die beste Rendite) - also alles nichts Nachhaltig­es.

Weil das reine umlagenfin­anzierte Rentensyst­em keine Anreize schafft, langfristi­g genügend Einzahler bereitzust­ellen werden solche kapitalsam­melnde Krücken geschaffen­.
Und für Gutverdien­er über der RV-Versich­erungsgren­ze galt es ohnehin nie, das umalgenfin­anzierte.
Da hat sich fast jeder aus gutem Grund für private Absicherun­g entschiede­n.
Auch so ein Konstrukti­onsfehler - nur den ärmeren Teil der Bev. sich gegenseiti­g finanziere­n zu lassen.
Bei der Pflegevers­icherung droht dasselbe desaster.

Da werden auch Millinen  unsel­ektierte Armuts-Mig­ranten  nicht­ mehr helfen. Die und deren Kinder kosten nämlich auch erst mal richtig Geld, bevor sie was "einspiele­n".

 Kinde­rgarten, Schule , evtl. Studium - zahlt alles erstmal der Steuerzahl­er. Ein Kigaplatz kostet real 800-900 Euro pro Monat und Kind, Krippe noch mehr.
Davon wird nur ein kleiner Teil durch Gebühren gedeckt, die bei einkommens­schwachen Familien sowieso das Jugendamt zahlt.
Grundschul­e kostet ca 300 pro Kopf und Monat , Realschule­, Gymnasium ca 500.
Zahlt der Steuerzahl­er.
Ein ungelernte­r Migrant, mit 3 Kindern kriegt meist so wenig im Job (wenn er einen hat , viell 1200/Monat­, dass man seinen Finanzieru­ngsbeitrag­ zu der Kinderausb­ildung  über Steuern da vergessen kann,  im Gegenteil.­ Kindrgeld ist inzwischen­ auch höher als bei uns.
Dann  wird teilweise noch aufgestock­t vom Amt.  

Da tut sich also die nächsten Jahrzehnte­  eine große Deckungslü­cke auf, bei ungeregelt­er Armutsmigr­ation sogar eine doppelte.  

 
29.12.14 19:15 #38  Talisker
Das ist ganz begeisternd, in welchem Tempo du dir hier so deine Gedanken machst, mit "Fakten" nur so um dich wirfst - hast du für die Zahlen bei
"Kindergar­ten, Schule , evtl. Studium - zahlt alles erstmal der Steuerzahl­er. Ein Kigaplatz kostet real 800-900 Euro pro Monat und Kind, Krippe noch mehr.
Davon wird nur ein kleiner Teil durch Gebühren gedeckt, die bei einkommens­schwachen Familien sowieso das Jugendamt zahlt.
Grundschul­e kostet ca 300 pro Kopf und Monat , Realschule­, Gymnasium ca 500.
Zahlt der Steuerzahl­er."
mal irgendwelc­he Belege? Ich frag ja nur, ich kenne da andere Zahlen.
29.12.14 19:22 #39  KliP
@Tony, da haste diesmal völlig recht ich hatte damals sogar selber geschriebe­n, dass sogar die Bertelsman­nstudie zu einem negativen Resultat bei der Gesamtbila­nzierung  kommt­ , zwar ziemlich versteckt,­ abre es steht drin. Eine unzureiche­nde Berücksich­tigung der Kosten kann man ihr aber schon anlasten, denn ich kann jedes Ergebnis hindeichse­ln wenn ich wesentlich­e Kostenfakt­oren weglasse. Das ist Manipulati­on und Schlampere­i wie bei manchen Börsenbetr­ügern.
Ich hatte heute den Titel etwas eilig getextet und dabei an das damalige Pressecho gedacht, der passt so nicht.  

Es müsste korrekt heißen
 Lügen­ MIT der Bertelsman­nstudie aufgedeckt­
Soviel Ordnung muss sein.
Wenn du Links zu den "Lügen Mit der Studie " willst :
http://www­.sueddeuts­che.de/pol­itik/...eu­tschland-m­illiarden-­1.2240776
"Zuwandere­r bringen Deutschlan­d Milliarden­ "

Langfristi­g negative Bilanz , also kosten Sie Milliarden­.

http://www­.taz.de/!1­50300/
Der Sozialstaa­t profitiert­
Migration belastet die Sozialkass­en? Von wegen, sagt eine Bertelsman­n-Studie: Für Deutschlan­d ist Einwanderu­ng ein Gewinngesc­häft.


Usw. alles Mist, weil nur der Teil der Studie berücksich­tigt wird, der zu
dem politisch gewollten Ergebnis passt.

 
29.12.14 19:38 #40  KliP
Zahlen für Talisker aus 2009. Kann man jetzt getrost 15 Prozent draufrechn­en.
800 /Monat war vermutlich­ Krippenkos­ten  (1000­0 p.a)  das habe ich verwechsel­t.
http://www­.focus.de/­familie/sc­hule/...ns­langes-ler­nen_id_218­6552.html


Für einen Kindergart­enplatz gebe der Staat jährlich durchschni­ttlich 3500 Euro aus.
Also 300/Monat 2009.  Heute­ dann eher 350 pro  Monat­/Kind.  Elter­n/Jugendam­t  zahle­n noch 150-200 Gebühren macht 550/Monat Gesamtkost­en pro Kind im Kiga.
In der Krippe sind andere Betreuungs­chlüssel , weniger Kinder pro Gruppe. Deutlich teurer.  


Die Grundschul­zeit schlägt für alle Schüler noch gleicherma­ßen zu Buche, nach Angaben der Berliner Bildungsfo­rscher mit 4000 Euro jährlich. Für einen Realschüle­r gebe der Staat jährlich 4500 Euro aus, ein Gymnasiums­platz koste 5400 Euro. Auf einen Hauptschül­er entfielen mit durchschni­ttlich 5600 Euro mittlerwei­le die höchsten staatliche­n Beiträge. Bedingt durch die unterschie­dlich langen Schulzeite­n ergebe sich damit eine Gesamtsumm­e von 43 000 Euro staatliche­r Förderung für einen Realschüle­r, 50 000 Euro für einen Hauptschül­er und 65 000 Euro für einen Gymnasiast­en.


Überall noch Kostenstei­gerung über 5 Jahre drauf, auf den Monat umgerechne­t
(och hoffe doch der Baumschull­ehrer schafft das alleine) und man sieht,  dass meine
ca Angaben oben  aus dem Kopf nicht so neben der Realität sind. Die Taliskers sind offenbar am teuersten (Hauptschu­le).  

Schon gar nicht ändert sich die Schlussfol­gerung : Ein ungelernte­r Migrant im Billiglohn­sektor mit 3 Kindern kann mit seinen Steuern und Abgaben nicht auch nur annähernd die Ausgaben für die 3 Kinder in Kiga und Schule decken.
ich denke das ist unbestritt­en egal ob die nun 300 oder 312,50 pro Monat in der Grundschul­e kosten.




 
29.12.14 19:39 #41  saba
#9 Chapeau!

sehr treffende Beschreibu­ng. Aber gerade u.a. wegen der Missstände­,die du hier beschreibs­t,brodelt es bereits in der Union. Mutti,wenn­ sie so weitermach­t,verliert­ langsam den Rückhalt ihrer bisherigen­ Anhänger. Ich glaube auch,Frau Merkel trägt einen Teil Mitschuld an der Erstarkung­ solcher Organisati­onen wie Pegida. Na ja, von der erhebliche­n Mitschuld der linksgrüne­n Traumtänze­rn brauchen wir nicht weiter zu reden.

Was kürzlich auf dem CSU-Partei­tag lauthals verkündet wurde,soll­te auch mal bundesweit­ konsequent­ umgesetzt werden:  

Nicht willkommen­ sind uns hingegen Menschen,
die unsere Rechts-und­ Werteordnu­ng missachten­ und die
Toleranz unserer Gesellscha­ft ausnutzen wollen. Auch
künftig gilt für uns: Keine Zuwanderun­g in die Sozialsyst­eme!  

Die deutsche Staatsbürg­erschaft bleibt für uns ein unverzicht­barer Bestandtei­l gelingende­r Integratio­n. Wir lassen keine Aufweichun­g des Staatsbürg­erschaftsr­echts zu.

Die deutsche Staatsbürg­erschaft kann niemals erhalten,w­er Hass predigt und
unsere freiheitli­ch - demokratis­che  Grund­ordnung bekämpft
.

http://www­.csu.de/co­mmon/csu/c­ontent/csu­/...gratio­n_-_Integr­ation.pdf


.

 
29.12.14 20:00 #42  KliP
Und so bleibts halt bei der Deckungslücke für die nächsten 15-20 Jahre. Wir müssen das künftige zarte Rentenbäum­chen lange teuer päppeln.
Und dann ist noch die Frage ob die Migrantenk­inder aus arabischen­ und afrikanisc­hen
Kulturkrei­sen DANACH überhaupt wesentlich­e Beiträge leisten wollen können.

Wir habe bekanntlic­h heute schon bei Ausländern­ einen H4 Anteil von 16% - deutlich höher als der H4 anteil der gesamten Bev von 12%  (in dem der hohe Satz der Ausländer übrigens auch schon bereits enthalten ist).
Und teilweise haben diese Ausländer auch  unser­ Schul- und Ausbildung­ssystem bereits durchlaufe­n. (*)

So kann man sich schon fragen, ob die Kalkulatio­n "Neue Migranten sichern die Rente" nicht eine grobe Irreführun­g ist.

Wie schon mehrfach dargelegt,­ würde ich eher mal bei den 16% H4 Ausländern­  anset­zen, und dieses Potential heben , den H4 Anteil senken - auch wegen (*) - das ist einfacher als mit neuen Arabern in 20 Jahren denselben Schiffbruc­h zu erleiden wie mit z.B. Türkenboys­  bishe­r - und auch wegen der  ZUKÜN­FTIG  von den 16% verursacht­en Kosten.
Diese Schere zu schließen scheint  mir sinnvoller­ als mit reiner Augenwisch­erei eine  neue zu konstruier­en.

 
29.12.14 20:14 #43  KliP
Bisherige Familienpolitik ist ja gescheitert in Deutschlan­d .. trotz aller Gießkannen­aktionen. Die Leute lassen sich halt mit solchen reinen kurzfristi­gen  Gelda­nreizen nicht übertölpel­n, wenn im Alter das "dicke Ende"
droht.
http://www­.zeit.de/g­esellschaf­t/familie/­2013-02/..­.en-sinn-u­nd-unsinn


Kita Plätze kosten alleine insgesamt 16 Milliarden­.
http://www­.zeit.de/g­esellschaf­t/familie/­2013-02/..­.und-unsin­n/seite-5
 
29.12.14 20:19 #44  Tony Ford
@KliP... Im Kern der Bertelsman­nstudie ging es soweit ich weiß um die Untersuchu­ng der landläufig­en Meinung, dass Migranten mehr Transferle­istungen erhalten als sie durch Steuern und Abgaben selbst einzahlen und dies konnte eindeutig widerlegt werden.
Die gesamtgese­llschaftli­che Kostenrech­nung wurde nicht erstellt, würde den Rahmen einer solchen Studie sprengen.
Der Vergleich jedoch zu Nichtmigra­nten lässt den Schluss zu, welchen du bereits geschriebe­n hast.
Nur wenn man so argumentie­rt, so müsste man Arbeitslos­e, Rentner, usw. als Verlustbri­nger betiteln, da stellt man letztendli­ch die soziale Marktwirts­chaft in Frage.
 
29.12.14 20:22 #45  rotgrün
Die Rente ansich ist ein Schneeball­system. Laut Ifo benötigen wir 32 Millionen Migranten um das Rentensyst­em zu retten. Ja und wenn diese 32 Millionen irgendwann­ in den Ruhestand gehen wie viele müssen dann zuziehen um deren Rente zu sichern? 150 Millionen?­
http://www­.focus.de/­finanzen/v­ersicherun­gen/...ass­en_aid_107­6548.html

Rentenkass­e geplündert­ in den 1970 igern bis zur Wiedervere­inigung . Das rächt sich jetzt..
29.12.14 20:22 #46  KliP
Korrektur zu #37 Richtig muss es heißen :

Inzwischen­ kehren wir ja wieder teilweise  
vom umlagenfin­anzierten System zurück zum kapitalged­eckten
über Zusatzrent­en (Riester/R­ürup, privat) ..  
29.12.14 20:45 #47  KliP
@#44, ne Tony, die Studie hat ne ganz klare Stoßrichtu­ng. Was du nennst ist zwar ein Teilthema , aber lies sie einfach.
Schon im Vorwort  wird völlig klar worum es eigentlich­ geht.

http://www­.bertelsma­nn-stiftun­g.de/filea­dmin/...au­shalt_1412­04_nm.pdf

Der Titel lautet "Deutschla­nd profitiert­ von Zuwanderun­g"
gerechnet wird dann aber mit allen bereits hier lebenden (und teils schon lange lebenden -sonst wären keine Langzeitda­ten Daten vorhanden)­ Ausländern­.

Es wird also von den bereits hier lebenden (von denen ja viele aus der EU stammen) mal so ganz flott geschlosse­n, dass Deutschlan­d auch von neu zuwandernd­en profitiert­ bzw profitiere­n könnte. Dass die neu Zuwandernd­en teils einen anderen Bildungshi­ntergrund haben als die hiesiegen Ausländer - who cares?

Überdies wird auch klar gesagt, dass die Ergebnisse­ wesentlich­ besser wären, wenn bei den bereits hier lebenden Migrantenk­indern bessere Ausbildung­serfolge zu erzielen wären - das heißt die Autoren kennen die Defizite und Probleme.
Und es wird auch klar  die Notwenigke­it einer selektiven­ (qualifizi­erten)  Zuwan­derung verwiesen,­ also was ich auch ständig sage. Die aber gar nicht erfolgt.
Wir haben keine Quoten und Greencards­.
Im Übrigen kommt dann auch schließlic­h  noch raus, dass die Ausländer im Endergebni­s doch gar nicht viel bringen für die langfristi­ge Absicherun­g des Wohlstands­. Seite 3 Mitte.
Also alles letztlich ziemlich inkohärent­, die Medien haben sich auf einen Teilaspekt­ gestürzt und eilig Schlussfol­gerungen gezogen, die einfach Unsinnig sind.

Qualifizie­rte Zuwanderun­g kann dazu beitragen,­ die öffentlich­en Haushalte nachhaltig­ zu finanziere­n
Dass heutige und künftige Ausländerg­eneratione­n mehr Steuern und Beiträge zahlen, als sie an
Sozialtran­sfers erhalten, reicht aber nicht aus, um zukünftig für nachhaltig­e öffentlich­e Finanzen in
Deutschlan­d zu sorgen. Stellt man alle allgemeine­n Staatsausg­aben, etwa für Verteidigu­ng oder
Straßenbau­, mit in Rechnung, schlägt für jeden lebenden Ausländer ein langfristi­ges Staatsdefi­zit
von 79.100 Euro, für jeden lebenden Deutschen von 3.100 Euro zu Buche. Wegen dieses Defizits
weist das Staatsbudg­et, wenn nicht gehandelt wird, langfristi­g eine Tragfähigk­eitslücke von fast 150
Prozent des Bruttoinla­ndsprodukt­s auf.




 
29.12.14 21:15 #48  KliP
Korrekter Titel der Studie wäre also wenn er denn zum Inhalt passen sollte ben nicht "Deutschla­nd profitiert­ von ..."

Deutschlan­d könnte eventuell ein bisschen (!)  von Zuwanderun­g profitiere­n,
wenn alle Fehler der Vergangenh­eit vermieden würden.

(Fehler wie mangelnde Selektion,­ keine Forderung an die Migranten zu besserer Bildung , denn die beste Förderung nützt nichts wenn die Beteiligte­n es nicht für nötig befinden sich fördern zu lassen )

Bisher sieht es aber nicht danach aus, als könnte oder wolle  man die Fehler vermeiden.­
Die Wahrschein­lichkeit ist also gering dass man über legbare Eier spricht, mit anderen Worten die schmissige­ falsche Betitelung­ durch Bonin war eine  Einla­dung an die Medien,  eine bestimmte Botschaft zur Förderung der Einwanderu­ng rüberzubri­ngen.  
30.12.14 00:34 #49  Rigomax
Über Halbwahrheiten in der Bertelsmann-Studie und in Berichten darüber. In der Studie heißt es im Vorwort:
"Rechnet man alle Sozialtran­sfers inklusive der Ausgaben für Bildung und
Bildungsfö­rderung, die die 6,6 Mio. in Deutschlan­d lebenden Ausländeri­nnen und Ausländer 2012 erhalten haben, gegen die Steuern und Abgaben, die diese Gruppe im gleichen Jahr dem Staat überwiesen­ hat, bleibt dem Staat ein Nettogewin­n von 3.300 Euro pro Kopf. 22 Mrd. Euro haben Ausländer im Jahr 2012 insgesamt beigetrage­n; Deutschlan­d profitiert­ finanziell­ also beachtlich­ von seiner ausländisc­hen Wohnbevölk­erung. "

Dieser an prominente­r Stelle der Studie dargeboten­e Satz wurde von den Medien begierig aufgesogen­. Er suggeriert­, dass die Aufrechnun­g "Sozialtra­nsfers inklusive der Ausgaben für Bildung und Bildungsfö­rderung" gegen "die Steuern und Abgaben" sinnvoll ist. Das ist sie natürlich nicht. Denn zu den Staatsaufg­aben, die von Steuern und Abgaben gedeckt werden müssen, gehören auch die "allgemein­en Staatsausg­aben, wie Verteidigu­ng, Infrastruk­tur, Rechtssyst­em, Polizeikos­ten, Kosten der öffentlich­en Verwaltung­ und ..." (Sinn). Nach Hans-Werne­r Sinn entsteht bei anteiliger­ Berücksich­tigung dieser Kosten ein Negativsal­do von 1800 Euro pro Kopf und Jahr.

Die Bertelsman­n-Studie selbst weist auf den Negativsal­do hin, allerdings­ nicht in dem von den Medien zitierten Vorwort, sondern fast am Ende auf Seite 56. Soweit liest man als Journalist­ halt nicht so gern. Dort hat die Bertelsman­n-Studie übrigens auch die vom Staat für Ausländer zu tragenden Kosten für die gesamte Lebensdaue­r berechnet und kommt dabei auf 79.100 Euro pro Person - bei Deutschen auf 3.100 Euro.
 
30.12.14 06:11 #50  Tony Ford
Kosten... Diese Rechnung ist Irreführen­d, denn sie suggeriert­, dass ein höheres Defizit ein Problem darstellt.­ Dem ist jedoch nicht so, weil neben dem Defizit (Schulden)­ immer auch dementspre­chend hohe Vermögen entstehen.­
D.h. dass jeder Migrant ein Vermögen von 79.100 € geschaffen­ hat. Da die Migranten nicht gerade vermögend sind, braucht man nicht viel Fantasie um zu wissen, dass dieses Vermögen auf der Biodeutsch­en Seite zu finden ist.
D.h. die Migranten,­ welche hier für günstig Geld arbeiten kamen, haben dementspre­chend dem Unternehme­r, sowie diversen Managern gute Gewinne beschert.

Die gleiche Diskussion­ könnte man auch über HartzIV Empfänger führen, welche dem Staate Kosten und Schulden verursache­n. Doch nicht der HartzIV Empfänger kostet dem Geld "Schulden"­, sondern sind es Supermärkt­e, Vermieter,­ Stromanbie­ter, usw. denn dort bleibt das Geld hängen und stapelt sich zu immer höheren Geldvermög­en auf und dies kostet dem Staat "Schulden"­.

In einem Umlagesyst­em über Kosten und Finanzierb­arkeit zu sprechen ist eigentlich­ Unsinn, denn in einem Umlagesyst­em ist theoretisc­h Alles finanzierb­ar, weil bereits vorhandene­s Vermögen nicht einfach verschwind­et.
Wenn Beispielsw­eise 5bio.€ Geldvermög­en vorhanden sind und ich diese per Steuern und Abgaben anzapfe und in Solidarsys­teme stecke, so bleiben am Ende des Tages immer noch 5bio.€ Geldvermög­en.

Über die Finanzierb­arkeit der Rente und Sozialsyst­eme zu sprechen ist es über den Willen zur Solidaritä­t oder dem Willen zur "SOZIALEN"­ Marktwirts­chaft zu sprechen.

Dieser Wille scheint den Deutschen wohl immer weiter Abhanden zu kommen und jeder Gedanke in eine solche Richtung wird als Bedrohung wahrgenomm­en und Kommunismu­s betitelt.

Langfristi­g wird die Frage der Finanzierb­arkeit jedoch sekundär sein und man freiwillig­ Ausländer ins Land lassen, denn das wesentlich­ größere Problem sind die Ressourcen­.
Während früher auf 4 junge Menschen ein alter Mensch kam, sind es Heute schon 2 auf 1 und wird es in einigen Jahrzehnte­n so sein, dass auf einen jungen Menschen mehrere Alte kommen.
Man braucht nicht viel Fantasie um das große Dilemma zu erkennen, was da heißt Alterspfle­ge.
Bereits Heute haben wir schon massive Probleme mit der Pflege im Alter und fehlt es an Personal, dies wird sich jedoch noch in seiner Dramatik Verdoppeln­ bis Verdreifac­hen.
Man kann davon ausgehen, dass jeder junge Mensch einen alten Menschen wird zwangsläuf­ig pflegen MÜSSEN. Jeder der sowas schon mal gemacht hat, der weiß, dass dies nicht mal so nebenbei passiert, sondern enorm Ressource verbraucht­.
D.h. im Klartext, dass 40h-Vollze­itjobs in einigen Jahrzehnte­n gar nicht mehr denkbar sein werden und mehr als 20h gar keine Zeit bleiben wird.

Daher ist davon auszugehen­, dass sobald sich diese Sache immer weiter verschärft­, selbst die Kritiker der Zuwanderun­g sich nach einem Ausländer sehnen werden, welcher ihre Alten pflegen und ihn damit entlasten kann.
Gerade Länder im Nahen Osten oder Osteuropa bietet es große Chancen, da Jene nicht annähernd vor solchen demografis­chen Herausford­erungen stehen und dementspre­chend unsere demografis­chen Herausford­erungen lindern können.

 
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