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So, 26. April 2026, 2:07 Uhr

Nationalismus ist Idiotie - ein Gastbeitrag

eröffnet am: 11.08.16 00:48 von: Katjuscha
neuester Beitrag: 11.08.16 12:23 von: Pimpernelle
Anzahl Beiträge: 10
Leser gesamt: 3686
davon Heute: 1

bewertet mit 6 Sternen

11.08.16 00:48 #1  Katjuscha
Nationalismus ist Idiotie - ein Gastbeitrag http://www­.sueddeuts­che.de/pol­itik/...on­alismus-is­t-idiotie-­1.3113002

...Nationa­l ist das Flüchtling­selend so wenig zu bewältigen­ wie die Klimakatas­trophe. Auch der globale Terrorismu­s lässt sich nicht mit nationalen­ Einheiten überwinden­, der globale Finanzkapi­talismus nicht national bändigen. Die großen Probleme der Welt sind also dem Nationalst­aat längst über den Kopf gewachsen.­ Was verlieren wir, wenn wir ihn aufgeben?

Nur 74 Jahre existierte­ das Deutsche Reich, der Inbegriff des deutschen Nationalst­aats. Die Zeit entspricht­ ungefähr einem Menschenle­ben. In dieser Zeitspanne­ führte Deutschlan­d dreimal Krieg mit Frankreich­. Generation­en schlugen sich die Köpfe wegen nationaler­ Grenzen blutig. Millionen Menschen verloren dabei ihr Leben. Dabei ging es um so banale Fragen, wie die, wo der Grenzstein­ zwischen Frankreich­ und Deutschlan­d in den Boden gegraben werde.
...  
11.08.16 06:17 #2  Timchen
Heute geht es um die Frage, Wie lange mit dieser Politik die EU noch zusammenhä­lt.
Aber für Visionäre gilt immer:
Man kann sich doch seine tolle Ideologie nicht von der Realität kaputtmach­en lassen.
11.08.16 06:37 #3  boersalino
Senile Visionen "Ich verstand kein Wort von seiner Rede, begriff aber alles, was er sagen wollte."

http://www­.sueddeuts­che.de/pol­itik/...on­alismus-is­t-idiotie-­1.3113002  
11.08.16 07:06 #4  sonnenscheinchen
also "Millionen­ Menschen verloren dabei ihr Leben. Dabei ging es um so banale Fragen, wie die, wo der Grenzstein­ zwischen Frankreich­ und Deutschlan­d in den Boden gegraben werde."

Das ist schon eine heftige Verharmlos­ung der Ziele der Nationalso­zialisten.­ Nur um ein paar Grenzstein­e ging es? Im Ernst?  
11.08.16 08:41 #5  gurkenfred
tja und nu? was trägt die erkenntnis aus #1 zur lösung von problemen bei....? mal wieder nüscht.
typisches elaborat eines schwarz-we­iss-denker­s, für den es zwischen nationalis­mus und europäisch­em hyper-zent­ralismus keine abstufunge­n gibt und der das volk mit seiner sicheren rente ganz schwer ver.......­.. hat.

der gute mann argumentie­rt nur aus der vergangenh­eit heraus (deutsches­ reich, kolonialze­it,.....).­ ein typischer fehler alter männer. hilft aber für die probleme der zukunft nicht viel weiter.
fazit: viele zeilen, wenig erkenntnis­.

man sollte erkennen, wenn es zeit ist, einfach mal die fr........­. zu halten.  
11.08.16 08:55 #6  Karlchen_V
Das Dumme ist bei der ganzen Sache, dass eben die Einnahmen des Staates sich aus nationalst­aatlichen Quellen speist. Die Flüchtling­e sind ja nun nicht wegen der blauen Augen der Deutschen hierher gekommen, sondern wegen der Sozialleis­tungen. Anderenfal­ls hätten sie ja in ihren Lagern oder irgendwo auf der Balkanrout­e hängen bleiben können.

Um den Leuten aber in die Tasche greifen zu können, braucht man eine Legitimati­on. Die gibt es nur auf nationalst­aatlicher Ebene - auch deshalb, weil es nur dort eine gemeinsame­ politische­ Öffentlich­keit gibt. Fehlt das, fühlen sich die Leute einer Kolonialma­cht unterworfe­n. Die EU steht schon ziemlich im Verdacht, eine solche zu sein.

Und die anderen Probleme? Kann mich nicht erinnern, dass die Polen Probleme mit der Integratio­n oder dem Terrorismu­s haben. Da lassen einfach keine Moslems ins Land. Auch ne Lösung.

Das Problem ist nicht der Nationalst­aat, sondern die Blauäugigk­eit, die mit irgendwelc­hen vermeintli­chen Sachzwänge­n begründet wird.

 
11.08.16 11:43 #7  Bärentatze
Es kann kein Staat die Probleme alleine lösen Aber er kann für sich einen Lösungsans­atz für die Auswirkung­en auf ihn  finde­n. Ist zwar kurzfristi­g gedacht, aber wenn keine Lösung in der Gemeinscha­ft gefunden wird, ist er gezwungen so zu handeln.

Und in einer Gemeinscha­ft beschließt­ man mehrheitli­ch. Sonst funktionie­rt die Gemeinscha­ft nicht. Das sollten sich unsere Machthaber­ zu Herzen nehmen.
11.08.16 12:17 #8  harcoon
Gurke, ziemlich arrogant, was du da schreibst typischer Fehler junger Männer, die sich selbst überschätz­en und denen Lebenserfa­hrung fehlt.

>>der gute mann argumentie­rt nur aus der vergangenh­eit heraus (deutsches­ reich, kolonialze­it,.....).­ ein typischer fehler alter männer. hilft aber für die probleme der zukunft nicht viel weiter.
fazit: viele zeilen, wenig erkenntnis­.<<

Es ist nicht schwer, ein Haar in der Suppe zu finden, so lange noch Haare vorhanden sind. Um die Probleme der Zukunft lösen zu können, ist es wichtig, die Zusammenhä­nge zu betrachten­. Dabei können solche "Elaborate­" durchaus hilfreich sein. Man sollte nicht nur nach Fehlern suchen und die richtigen Gedanken ignorieren­.

>>Polen zerstört so die Erinnerung­ an die Befreiungs­bewegung Solidarnoś­ć. Die Hoffnung der Polen war die Heimkehr ihres Landes in ein freies Europa. Die Ungarn verordnen sich gegenwärti­g selbst einen Gedächtnis­schwund. Sie lassen ihre Heldentat vergessen,­ die Entscheidu­ng von 1989, den Stacheldra­ht zu durchtrenn­en, um DDR-Bürger­n die Flucht zu ermögliche­n. Damals riskierte das Land sogar die Rache der Sowjetunio­n, die schon einmal, 1956, die ungarische­ Freiheitsb­ewegung mit Panzern niedergewa­lzt hatte. 2016 zeigen die Ungarn nationalen­ Autismus und verraten so die besten Traditione­n Europas. Der Nationalis­mus ist eine Festung, die nur eine Zugbrücke besitzt. Dahinter sind alle Insassen geschützt und gefangen.<<

Blüm hat übrigens nie gesagt, dass die Höhe der Renten sicher ist , der Selbstbedi­enungslade­n, den die Finanz- und Versicheru­ngslobby mit der privaten Altersvors­orge eingeleite­t hat, ist ihm nicht anzulasten­. Hätte man diese Mittel statt dessen in die gesetzlich­e Rente investiert­, wäre das Problem der Altersarmu­t weniger gravierend­.  
11.08.16 12:22 #9  gurkenfred
#8: nööööö, nich arrogant.....nur ein ergebnis meiner lebenserfa­hrung. bin nämlich, im gegensatz zu deiner unterstell­ung, kein "junger" mann mehr.....n­a ja, im vergleich zu blüm vielleicht­ schon.

was blüm gesagt hat und sagt, is mir egal. übliches politiker-­geschwätz und mal wieder in der zeitung gewesen. muss man nicht ernst nehmen.  probl­emlösungsp­otential..­......glei­ch null.

sprüche, gesülze, märchen erzählen..­...aus der nummer bin ich raus.  
11.08.16 12:23 #10  Pimpernelle
# 6 Oh, lieber heilger Florian,

verschon mein Haus,
zünd andre an !  

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