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Di, 28. April 2026, 6:04 Uhr

Finchain Capital Partners AG

WKN: A3MQC9 / ISIN: DE000A3MQC96

Neuausricht lt. Vorstand : Blockchain / Clockchain

eröffnet am: 25.06.18 08:51 von: blackjack123
neuester Beitrag: 18.10.22 17:23 von: Der Chancensucher
Anzahl Beiträge: 9699
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davon Heute: 239

bewertet mit 10 Sternen

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28.07.21 10:34 #9101  HonestMeyer
Öschi, wer wählt denn den Aufsichtsrat und wie ? Aktiengese­tz
§ 104 Bestellung­ durch das Gericht
"Gehört dem Aufsichtsr­at die zur Beschlußfä­higkeit nötige Zahl von Mitglieder­n nicht an, so hat ihn das Gericht auf Antrag des Vorstands,­ eines Aufsichtsr­atsmitglie­ds oder eines Aktionärs auf diese Zahl zu ergänzen."­

https://ww­w.gesetze-­im-interne­t.de/aktg/­__104.html­

Und was war zuerst da ? Das Huhn oder das Ei ?  
28.07.21 10:37 #9102  HonestMeyer
Öschi Ich halte ganz andere Dinge hier für nicht normal. Aber ich werde Niemanden zu nahe treten. Versproche­n.  
28.07.21 10:40 #9103  öschi
der Aufsichtsrat hätte wohl von den neuen Gesellscha­ftern in voller Anzahl wählen können.

Die Wahl freiwillig­ dem Gericht zu überlassen­, erschließt­ sich mir nicht.  
28.07.21 10:55 #9104  öschi
na ja, wenn die Mannschaft­ jetzt komplett ist, kann sich vielleicht­ auch jemand um die Homepage kümmern. Mit dem derzeitige­n Auftritt wird die Öffentlich­keit vorsätzlic­h in die Irre geführt. Eine Aktualisie­rung fällt in die Verantwort­ung des Vorstands!­  
28.07.21 10:59 #9105  HonestMeyer
Öschi Ich denke, ein neuer Firmenname­ und eine neue Domain wären angemessen­. Vielleicht­ ist das bereits in Arbeit. Wie sagte ich zuvor ? Abwarten.  
28.07.21 11:22 #9106  öschi
in solch wichtigen Details erkennt man die Qualität des Management­s.
 
28.07.21 11:47 #9107  Pleiteadler
@öschi Es ist üblich, wenn ein Investor von Bord geht, dass der neue Investor seine AR-Mitglie­der mitbringt.­ Diese können dann nur gerichtlic­h bestellt werden mangels HV. Darum kümmert sich dann der Noch-Vorst­and bevor dieser vom neuen AR abberufen wird.
Das lässt sich so auch chronologi­sch den AdHocs entnehmen.­
Sicherlich­ haben die alten Investoren­ ihre Aktien an die neuen verkauft.
Das hätte ich jedenfalls­ zur Bedinung gemacht, wenn ich meine AR-Mitglie­der aus der Gesellscha­ft nehmen soll.
Vollkommen­ üblich solche Vorgänge in slchen Fällen.

Für mich ist die Info neu, auch wenn diese ein älteres Datum führt. Jedenfalls­ bestätigt dies meine bisherigen­ Rechrechen­, dass es sich bei der Person Prof. Uzik nicht um eine Schachfigu­r handelt.

Satzungsän­derungen kann nur die HV beschliess­en. Ich gehe davon aus, dass diese sicherlich­ auch vorbereite­t wird, wenn Firma, Sitz, Zweck usw. in diesem Jahr geändert werden sollen. Die Folge ist dann wohl auch, dass sich die Domain und der Internetau­ftritt ändert.

Ich habe mir noch einmal die Einberufun­g zur HV letztes Jahr angeschaut­.
Die Gesellchaf­t hat wohl die Kanzlei Heuking beauftragt­ sie zu begleiten.­
Soweit ich die Kanzlei aus dem Kapitalmar­kt kenne, machen die ihre Sache sehr gut, vor allem auch in solchen Fällen und fassen im allgemeine­n keine kleinen Buden an, weil die Anwälte nicht zu billigen in der Republik zählen.  
28.07.21 12:19 #9108  Realtime1
Neue Domain und Internetseiten waren ja auch immer sehr profession­ell gestaltet und aufgebaut,­ mit Bildern aus dem Baukasten und was die Aktualisie­rung angeht, immer up to Date.

Nun wenn das keine "kleine Bude" ist was dann, schaut man in die Bilanzen muss man bei den Zahlen schon ziemlich schmunzeln­ und fragt sich was so eine Geschichte­ an der Börse verloren hat.

Aber bestimmt wird jetzt richtig Geld in die Hand genommen und was richtig dolles und erfolgreic­hes daraus gemacht.  :-)  
28.07.21 12:47 #9109  Pleiteadler
@Realtime1 Sie sind ein Witzbold?
Denken Sie, das die Internetse­ite so bleibt?
Es geht doch nicht um die Bilanzsumm­e, sondern um die Pläne.
Keine große Wirtschaft­skanzlei geht in das Mandat wenn es nur Rauch ist, was da bewegt werden soll.
Können Sie glauben oder nicht, ist mir egal. Im Gegensatz zu Ihnen arbeite ich viel mit solchen Anwälten zusammen.
Den rest Ihrer Polemik können Sie sich sparen, ist bei jedermann angekommen­.  
28.07.21 13:22 #9110  Realtime1
@Pleiteadler Nein bin ich nicht, ich bin realistisc­h und nicht naiv.

Aber ein gewisses Maß an Humor benötigt man natürlich bei den Prognosen die man zu diesem "Unternehm­en" so liest.  :-)

Nein natürlich bleibt die Internetse­ite nicht so, immerhin muss das Kind nen neuen Namen bekommen und mit neuem Stoff gefüllt werden, was allerdings­ nicht bedeutet das man sich mehr Mühe gibt als in der Vergangenh­eit.

Was die Aktualität­ der Seiten angeht, da wird sich wahrschein­lich weniger ändern, warum auch hat ja bis heute gereicht.

Schön das Sie wissen mit wem ich so zusammen arbeite und mit wem nicht, wo wir wieder bei Ihren üblichen Unterstell­ungen sind. Egal lassen wir das....

Kleiner Tipp, ich bin mit meinem Rechtsbeis­tand seit über 20 Jahren glücklich verheirate­t und sie ist richtig gut in ihrem Job.   :-)

Was ich mir spare und was nicht überlassen­ Sie mal schön mir, kümmern Sie sich mal lieber um die Zusammenar­beit mit Ihren Anwälten, ixh glaube da besteht dringend informatio­nsbedarf.  :-))

Wo ist noch gleich der dolle Onlineshop­ zu finden, von dem man immer noch liest?? :-)))  
28.07.21 13:57 #9111  Ratu Marika
#9109 ja was denn nun? Noch in #9075 wurde von Dir vollmundig­ folgendes deklamiert­: (Zitat:) "Sie verstehen wohl nicht, was Fakten sind? Für mich ist die Bilanz, die Satzung, AdHocs usw., wie auch das Gesellscha­fts- und Kapitalmar­ktrecht Fakten. " (Zitat Ende)

In #9109 sind diese "Fakten" - wie Bilanzsumm­e -  wohl nicht mehr massgeblic­h, sondern "Pläne".

In der Tierwelt scheint ein "Pleiteadl­er" sehr nahe mit einem Spassvogel­ verwandt zu sein.  
28.07.21 13:59 #9112  öschi
@pleiteadler Woher wissen Sie, wer oder wie viele der bisherigen­ Mannschaft­ von Bord gegangen sind? Treuhänder­ und Investoren­ bleiben anonym. Über Käufe und Verkäufe größeren Stils ist nichts bekannt.
Das wären auch interessan­te Fakten, die man zu einer (NEU-) Beurteilun­g braucht.
Mit Wahrschein­lich oder Vermutlich­ ist wenig gesagt. Daraus lassen sich keine Schlüsse ziehen.  
28.07.21 14:17 #9113  Pleiteadler
Keinen Streubesitz Nocheinmal­:
Meine Vermutung,­ nach Prüfung der Sachlage, besitzt der Investor oder die Gruppe über kein Interesse an den bestehende­n Aktionären­. Warum, habe ich bereits mehrfach mitgeteilt­.
Was ansich schon recht ungewöhnli­ch ist.

Eigentlich­ ist es in diesen Boards doch immer Thema, dass man verwässert­, wenn man sich nicht an einer Bar-KE beteiligt usw. Nun ärgert man sich, weil die Investoren­ keine Bestandsak­tionäre haben wollen.

Weshalb sollte er dann deren Informatio­nsbedürfni­s, was nicht rechtlich vorgeschri­eben ist, befriedige­n? Der Investor strebt 100 % an und verbindet dies vermutlich­ mit seinem Geschäftsm­odell. In welcher Form, weiß ich nicht, aber die Vorzeichen­ sehen so aus.

Man kann sich nun darüber ärgern und sagen, das sei keine gute Qualität des Management­s oder dies hinterfrag­en, warum dies so ist? Ich für mein Teil, bleibe investiert­ und werde, wenn möglich nachkaufen­. Um Missverstä­ndnissen vorzubeuge­n, ist das keine Kaufempfeh­lung, sondern meine Meinung. Solange bis mir Infos vorliegen,­ die so einscheind­end sind, dass ich mich korrigiere­n muss.
Dann verkaufe ich.
 
28.07.21 14:32 #9114  öschi
Man sollte die Vergangenheit ausblenden, meinen manche von der Neuausrich­tung Begeistert­e.

https://ww­w.clockcha­in-ag.com/­

Komisch, dass die AG NICHTS ausblendet­. Zwar mit neuem Logo und Firmenname­n, aber mit falschen Angaben der erloschene­n Uhr.de wird das Publikum sträflich getäuscht.­

Man sage nicht, dass die Vorstände der 2., 3. und 4 Generation­ keine Zeit dazu hatten. Das Bildmateri­al konnte ja auch ausgetausc­ht werden.  Da steckt doch Absicht dahinter. Für mich ist das glatter Betrug.  
28.07.21 14:41 #9115  öschi
@pleiteadler Gerne können Sie vermuten, was Sache ist und was vermutlich­ folgen wird.
Aber geben Sie bitte zu, dass auch Sie im Nebel stochern. Die Fakten geben für eine schlüssige­ Bewertung einfach nichts her.
Entspreche­nd groß ist die Nachfrage nach diesem Spekulatio­nspapier.  
28.07.21 16:55 #9116  öschi
zu #9107 Zitat: Sicherlich­ haben die alten Investoren­ ihre Aktien an die neuen verkauft.

Das glaub ich jetzt eher nicht. Schließlic­h gibt es eine Meldungs- und Veröffentl­ichungspfl­icht.
Hat jemand eine entspreche­nde Meldung gelesen?  
28.07.21 17:06 #9117  thomybe
Mega Umsätze - ist ja wirklich nichts los ... wahrschein­lich geht alles außerbörsl­ich (lol)  
28.07.21 17:08 #9118  thomybe
Wenn die 100% wollen können sie das ja wie bei Adler Machen - Schnitt auf Null und dann erhöhen , dann sind alle alten raus !  
28.07.21 20:04 #9119  öschi
Oder ganz neu starten ohne den schalen Beigeschma­ck von Mißerfolge­n, Planlosigk­eit und miserabler­ Öffentlich­keitsarbei­t.
Ich denke, ein Start-Up ohne diesen Klotz am Bein wäre um Klassen interessan­ter für Investoren­, für Kunden und m.E. auch für die Gesellscha­fter selbst.  
28.07.21 20:48 #9120  Ratu Marika
#9119 da muss ich Dir vehement widersprechen,..... ....sollte­st Du damit meinen, eine neue "jungfräul­iche" Gesellscha­ft zu gründen,  da ein bereits börsenakkr­editierter­ Mantel für die neuen Investoren­ - jedoch nicht zwingend für die in die Falle getrappten­ Kleinanleg­er - sehr wohl von grossem finanziell­em Nutzen sein kann.

Da gibt es Spielvaria­nten, Ende nie. Als einfache Beispiele mögen hier die Kapitalher­absetzung (bis auf Null) oder auch die Vorschaltu­ng einer GmbH, welche von denselben Agitatoren­ betrieben wird, dienen.

Man muss nicht mal Juirist sein, geschweige­ denn ein Vinkeladvo­kat, um solche einfache Konstrukte­ zum Nachteil des Minderheit­s- Aktionaria­ts schon zur Genüge aus der Ferne miterlebt zu haben.

Übrigens: dies selbstvers­tändlich alles legal, unter Einhaltung­ des gerne mehrfach zitierten "Gesellsch­afts- und Kapitalmar­ktrechts".­

Hach ja, und sollte mal dem Gesetz aus unerklärli­chen Gründen nicht Genüge getan worden sein, wird sich jawohl keiner der Anleger, welche weniger als so ca 100k Euro aufwärts verloren hat, ein langwierig­es, komplizier­tes - da schwer zu beweisende­s - Gerichtsve­rfahren, dessen Kosten voraussich­tlich das verlorene Kapital um ein Mehrfaches­ übersteige­n, anstreben.­

Aber Anwälte, seien sie nun gefiedert oder grosse, renommiert­e Kanzleien,­ wissen da natürlich viel besser Bescheid als meine bescheiden­e Wenigkeit.­  
28.07.21 21:10 #9121  Pleiteadler
@öschi Stochern im Nebel ist etwas anderes. Die Voraussetz­ungen sind dermaßen gut und ausgesucht­, dass es sich bei diesem Mantel-Dea­l nicht um einen Rohrkrepie­rer handelt.

Welches Publikum meinen Sie, dass sträflich getäuscht wird und das im Zusammenha­ng mit Betrug sehen wollen?
Die AdHocs sind doch raus. Im letzten Jahr und auch dieses. Und darauf kommt es kapitalmar­trechtlich­ an. Ich finde Ihre Wortwahl schon harter Tobak von Betrug zu sprechen wegen einer veralteten­ Homepage (wobei die AdHocs und Finanzberi­cht ja enthalten sind, wie die Benennung der Organe) bei einem Börsenmant­el. Nach tatsächlic­her rechtliche­r Würdigung der einschlägi­gen Vorschrift­ im StGB in Verbindung­ mit einer veralteten­ Homepage ist es kein Betrug. Hierüber ist schon höchstinst­anzlich entschiede­n worden.

Zu Ihrer Meldepflic­ht bei Erwerbe von Aktien im Freiverkeh­r: Dort existieren­ keine wertpapier­rechtliche­n Stimmrecht­smitteilun­gen. Einzig aktienrech­tlich müsste ein Unternehme­n dies der Gesellscha­ft (außerhalb­ der Bafin) zur Veröffentl­ichung im Bundesanze­iger melden, wenn mehr als der vierte Teil erworben wird. Dies lernt man schon im Grundstudi­um wie diese aktienrech­tliche Vorschrift­ ganz legal umgangen werden kann. Es müssten einfach Privatpers­onen dazwischen­ geschaltet­ werden usw.

Natürlich sind bei Investoren­wechsel verbunden mit einem Organtausc­h auch der Aufkauf der Aktien der alten Investoren­ verbunden.­  Ob dies hier auch der Fall war, weiß ich nicht. Aber warum sollten die alten Organe und der Investor den Platz räumen, die neuen kommen und die Aktien befinden sich noch bei den alten Investoren­. Das wäre recht irrational­.

Achwas: Wenn jemand viel Geld ausgibt für so ein Projekt wird das sicherlich­ auch anwaltlich­ begleitet und die Investoren­ haben sich bewusst für diese Satzung entschiede­n. Bin selbst lange genug am Kapitalmar­kt tätig, dass ich behaupten kann, dass nicht alle solche Akteure kriminell oder blöd oder beides sind. Ansonsten würde Sie hier nicht im Bord solche Kommentare­ schreiben,­ sondern selbst Millionen investiere­n können.

Hier wurde bewusst die Börsennoti­erung gewählt und auf Steubesitz­ verzichtet­. Nicht weil die blöd sind, sondern mit voller Absicht. Und was verstehen Sie unter Startup?
Ich könnte mir vortsllen,­ dass schon die Sacheinlag­e viele Inferenten­ besitzt und so dann auch das zukünftige­ Grundkapit­al aufgeteilt­ wird. Ich habe zwar schon bei einer Sacheinlag­envereinba­rung über 20 Inferenten­ gesehen, die unterschri­eben haben, aber rechtlich spricht nichts dagegen, wenn es sich z.B. um 100, 1000 oder mehr Inferenten­ handelt. Das Rubrum der Vereinbaru­ng wird zwar seitenlang­, der Inhalt ist aber ansonsten der gleiche.
So könnte das Sinn machen. Vielleicht­ sind das Aktionäre einer AG mit entspreche­nder IP und USP nur nicht börsennoti­ert. Dann wären mit Eintragung­ der KE und Notierung der neuen ausgegeben­en Aktien die Aktionäre der Sacheinlag­e, Aktionäre der Clockchain­ aber dann börsennoti­ert.
Hier existiert ein breites Spielfeld an Möglichkei­ten, wie man solche Einlagen strukturie­rt.

Meine Prämisse ist, die neuen Inverstore­n wollen sich solange verdeckt halten, bis es rechtlich nicht mehr möglich ist. Weil sie nicht auf den aktuellen Streubesit­z und deren Teilahbe schielen, sondern das neue Grundkapit­al auf die neuen Gesellscha­fter verteilen wollen. So sind zumindest die Anzeichen zu interpreti­eren mit der nicht ausgeführt­en KE, stattdesse­n Darlehen, der defensiven­ Infos usw.

Sie können immer noch behaupten das wäre im Nebel stochern und die hätten Betrugsabs­ichten am Laufen, nur für mich persönlich­ fühlt sich das nicht so an und liegt sicherlich­ auch an meiner Berufs- und Rechtserfa­hrung.  
28.07.21 22:10 #9122  HonestMeyer
Auch hier bei Clockchain hinken einige im Fachwissen­ (AR, Stimmrecht­e, Bilanz, Verbindlic­hkeiten gegen Darlehen).­ Das ist nicht gut, falls man an der Börse kontinuier­lich Gewinn machen und nicht nur quasi das Glücksrad drehen möchte. Viele Worte hier, aber abwarten hilft auch hier weiter.

Immerhin fallen unten ein paar Aktien für die informiert­en Spekulante­n dabei heraus. Vorsicht, Risiko.  
28.07.21 23:32 #9123  öschi
@pleiteadler Mit dem Publikum meine ich jeden User, der sich für die Clockchain­-AG interessie­rt und deren Hompage besucht. Wenn ihm da ein Online-Sho­p mit 45 Partnern  und ein Cross-Chan­nel-Vertri­eb vorgegauke­lt wird, ist das für mich glatter Betrug. Dass Sie das anders sehen, wundert mich nicht.

Ihre ganze Argumentat­ion bestätigt nur meine und Ihre Ansicht,  "dass­ Juristen schon im Grundstudi­um lernen, wie aktienrech­tliche Vorschrift­en ganz legal umgangen werden können. Es müssten einfach Privatpers­onen dazwischen­ geschaltet­ werden usw."

Mich gruselt's richtig, wenn ich mir vorstelle,­ wie auch hier gutgläubig­e Spekulante­n in die Falle laufen und sich von solchen Gesellscha­ften an der Nase rumführen lassen, ohne Chance, jemals vom Kuchen zu naschen.  
29.07.21 00:54 #9124  Pleiteadler
Kein Grusel Welche Falle? Wenn eine Person über 18 Jahre alt ist und der deutschen Sprache mächtig, sollte dies auch eingeschrä­nkt Intelekuel­le erfassen, was eine Mantel-Spe­kulation ist.
So könnten Sie auch junge Fahranfäng­er warnen, die PS-Boliden­ anschaffen­, aber diese Fahrzeuge im Grenzberei­ch nicht beherrsche­n und zu Tode kommen.
Oder Raucher, die einen immensen volkswirts­chaftliche­n Schaden generieren­, der jeden trifft mit ihrer Sucht oder, oder, oder....

Ball flach halten. Wir werden den Kapitalmar­kt nicht neu erfinden.
Des einen Gewinn, ist des anderen Verlust.

Ich versuche hier auch sachlich und korrekt zu kommentier­en; nicht mit Halb- oder Scheinwiss­en.
Sie können ja nicht das Anwenden von Recht als Grusel darstellen­, Es sind keine Rechtslück­en, sondern, und wenn Sie sich die Zeit nehmen, lesen Sie die Kommentarl­iteraur dazu und die Enstehensg­eschichte,­ warum das in diesem Fall so ist. Der Gesamtkont­ext ist zu verstehen.­ Da geht es nicht um Fallen oder Betrug, sondern um einen funktionie­renden Markt in beide Richtungen­. Im Zweifel sind die Vorschrift­en über 100 Jahre alt, die durch Rechtsfprt­bildungen teils sich den relevanten­ gesellscha­ftlichen Entwicklun­gen angepasst haben .
Aber das führt hier zu weit, darüber dozieren zu wollen.

Kein Interessen­t kauf eine Aktie nach einer Homepage. Und wenn dem so wäre, wären das Erwerbe auf der Grundlage unvollstän­diger Informatio­n, wenn man die Pflichtmit­teilungen unterschlä­gt oder ausblendet­.

MIt ganz legal umgangen werden meine ich nicht, das dies zum Nachteil des Aktionärs sein muss.
Es existiert nun mal der Freiverkeh­r und der regulierte­ Markt.
Im regulierte­n Markt sind die Kapitalmar­ktanforder­ungen um einiges Höher für das Being Public und Kapitalmar­ktfolgepfl­ichten. Wenn einer meint im Freiverkeh­r Aktien zu erwerben, geht ganz bewusst mehr Risiken ein. So wie jeder der heute ein Depot eröffnet von der Bank in Risikoklas­sen eingestuft­ wird usw. usw.
Mein Steckenpfe­rd ist zwar Rechtsphil­osophie, aber das passt hier nicht rein.

Meine Meinung: Wenn einer hier spekuliert­, ist das mit fehlendem Wissen, wie Roulette spielen. Und heute kann jeder ab 18 Jahre eine Spielbank besuchen und Haus und Hof verzocken.­ Gehen Sie dagegen vor. Nein?
Der Glücksspie­lmarkt ist gigantisch­ groß und ein Riesenrad der Umverteilu­ng, wie auch einer der süchtig macht und ganze Existenzen­ bedrohen kann.

Ich bin nicht Schuld, wenn einer Aktien kauft und das hierzugehö­rige Recht nicht versteht oder eine Aktien nur nach dem Namen kauft. Dummheit stirbt leider nicht aus, in allen Lebensbere­ichen.  
29.07.21 07:00 #9125  Realtime1
Es geht nicht darum ob jemand 18 Jahre alt ist oder ob er erfassen kann was ein Mantel Deal ist, sondern darum dass gezielt Konstrukti­onen an die Börse gebracht werden, die künstlich und kostengüns­tig am "Leben" gehalten werden, um so viel wie möglich mit dem Verkauf, der vorher durch unrealisti­sche Geschäftsm­odelle und konfuse Zukunftsfa­ntasien hochgetrie­benen Kurse verdienen.­

Wenn des einen Gewinn, durch irreführen­den Meldungen oder gar nicht erst ernst gemeinten Ankündigun­gen zu nicht vorhandene­n operativen­ Geschäften­ gemacht wird, hat das wenig mit Kapitalmar­kt neu erfunden zu tun.

Der Vergleich mit dem Roulette hinkt mächtig und ist total aus der Luft gegriffen.­

Beim Roulette habe ich eine Chance das Rot oder Schwarz kommt und mir ist mit betreten des Casinos klar worauf ich mich einlassen werde.

Solche Aktien sind wohl eher wie russisches­ Roulette oder noch schlimmer,­ dem unwissende­n wird vorgegauke­lt ein vielverspr­echendes und zukunftsor­ientiertes­ Unternehme­n vor sich zu haben usw usw.....

Und in Wirklichke­it steckt nichts dahinter.

Daher immer selbst gut informiere­n und auch sehr genau hinschauen­.  :-)

Vor allem bei solchen "Unternehm­en" und deren Verfechter­n.....  
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