Schwarz Pharma: ausgebrochen
17.06.05 21:50
#1
fuzzi08
Schwarz Pharma: ausgebrochen
Einen Chart wie aus dem Bilderbuch zeigt die Aktie von Schwarz Pharma
seit heute:
Der Kurs, der sich auf einer seit Dezember 2003 etablierten Aufwärts-
trendlinie nach oben bewegt hat, hat heute die seit Februar 2005 etablier-
te Widerstandslinie bei 38,20 E durchbrochen (siehe Grafik im
Anhang).
Wird der Ausbruch bestätigt, was die nächsten Handelstage zeigen werden,
hat die Aktie zunächst weiteres Potential bis 42,-E. Dort befindet sich der
eigentliche Big Point - ein Widerstand aus dem Jahre 2003, der das Alltime-
High markierte.
seit heute:
Der Kurs, der sich auf einer seit Dezember 2003 etablierten Aufwärts-
trendlinie nach oben bewegt hat, hat heute die seit Februar 2005 etablier-
te Widerstandslinie bei 38,20 E durchbrochen (siehe Grafik im
Anhang).
Wird der Ausbruch bestätigt, was die nächsten Handelstage zeigen werden,
hat die Aktie zunächst weiteres Potential bis 42,-E. Dort befindet sich der
eigentliche Big Point - ein Widerstand aus dem Jahre 2003, der das Alltime-
High markierte.
20.06.05 11:07
#2
emarald
Gewinne mitnehmen?
Mit einem kräftigen Kursplus setzte sich die Aktie am Freitag an die Spitze der Kursgewinner-Liste.
Auf Sicht der nächsten Tage scheint der Kurs an der oberen Range seiner mittelfristigen Aufwärtsbewegung angekommen zu sein, s.a http://www.traducer.de/star/include/chart5b.htm
Einge Marktteilnehmer sehen das heute wohl so und nutzen das erhöhte Niveau für Gewinnmitnahmen.
Aber auf konsolidiertem Niveau ist die Aktie sicher wieder einen Kauf wert.
Gruß emarald
Auf Sicht der nächsten Tage scheint der Kurs an der oberen Range seiner mittelfristigen Aufwärtsbewegung angekommen zu sein, s.a http://www.traducer.de/star/include/chart5b.htm
Einge Marktteilnehmer sehen das heute wohl so und nutzen das erhöhte Niveau für Gewinnmitnahmen.
Aber auf konsolidiertem Niveau ist die Aktie sicher wieder einen Kauf wert.
Gruß emarald
25.11.05 11:38
#3
fuzzi08
Schnupfen überstanden
Es ist ruhig geworden um Schwarz Pharma. Und der Kurs hat sich nach einem
Ausflug in luftige Höhen, die ihn bis über 52,-EUR geführt haben, wieder in
tiefere Gefilde verzogen.
Was charttechnisch dabei geschehen ist, erweist sich bei näherem Hinsehen
als durchaus brisant:
Die Aufwärtsbewegung seit April/Mai dieses Jahres vollzog sich weitgehend
in einem mittelbreiten Trendkanal; beim jüngsten Anstieg Ende September
verließ der Kursverlauf diesen Kanal, kehrte aber rasch wieder in den Kanal
zurück, und zwar bis an dessen Unterkante, wo vor wenigen Tagen der
Rebound nach oben erfolgten. Dabei wurde die seit dem Top von Ende September
etablierte Abwärts-Trendlinie nach oben durchbrochen (siehe Pfeil in der Grafik).
Das führt zu folgendem Ausblick:
Mit dem Break des jüngsten Abwärtstrends (dünne schwarze Linie) ist die
Kursentwicklung charttechnisch gesehen zunächst wieder "In-Line", d.h., der
Kurs kann sich nun weiter innerhalb seines Kanals hocharbeiten. Dabei kann
der Kurs ohne Schaden das aktuelle Niveau unterbieten, solange er eben den
Kanal nicht nach unten verläßt.
Ausflug in luftige Höhen, die ihn bis über 52,-EUR geführt haben, wieder in
tiefere Gefilde verzogen.
Was charttechnisch dabei geschehen ist, erweist sich bei näherem Hinsehen
als durchaus brisant:
Die Aufwärtsbewegung seit April/Mai dieses Jahres vollzog sich weitgehend
in einem mittelbreiten Trendkanal; beim jüngsten Anstieg Ende September
verließ der Kursverlauf diesen Kanal, kehrte aber rasch wieder in den Kanal
zurück, und zwar bis an dessen Unterkante, wo vor wenigen Tagen der
Rebound nach oben erfolgten. Dabei wurde die seit dem Top von Ende September
etablierte Abwärts-Trendlinie nach oben durchbrochen (siehe Pfeil in der Grafik).
Das führt zu folgendem Ausblick:
Mit dem Break des jüngsten Abwärtstrends (dünne schwarze Linie) ist die
Kursentwicklung charttechnisch gesehen zunächst wieder "In-Line", d.h., der
Kurs kann sich nun weiter innerhalb seines Kanals hocharbeiten. Dabei kann
der Kurs ohne Schaden das aktuelle Niveau unterbieten, solange er eben den
Kanal nicht nach unten verläßt.
02.12.05 10:15
#5
fuzzi08
Nachrichten?
Um Schwarz Pharma ist es derzeit weihnachtlich still...
Wer weiß, ob und ggf. wann neue Nachrichten erwartet werden?
Stehen irgendwelche Entscheidungen betreffend die Pipeline an?
Über Hinweise freut sich
Fuzzi
Wer weiß, ob und ggf. wann neue Nachrichten erwartet werden?
Stehen irgendwelche Entscheidungen betreffend die Pipeline an?
Über Hinweise freut sich
Fuzzi
24.09.06 22:00
#6
Peddy78
Firmenzusammenschluss,Ausbruch wie 2005 nur der...
Kurs ist mittlerweile fast doppelt so hoch.
Und dürfte morgen und die nächsten Tage sicher noch mehr zulegen.
News - 24.09.06 21:43
DGAP-Adhoc: SCHWARZ PHARMA AG (deutsch)
Schwarz Pharma AG: bestätigt Gespräche mit UCB
SCHWARZ PHARMA AG / Firmenzusammenschluss
24.09.2006
Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------
SCHWARZ PHARMA bestätigt Gespräche mit UCB
Die Schwarz Pharma AG verhandelt mit UCB SA, Brüssel, über einen Zusammenschluss beider Unternehmen durch ein Übernahmeangebot an alle Aktionäre der Schwarz Pharma AG. Ein kurzfristiger Abschluss der Gespräche wird erwartet.
Die SCHWARZ PHARMA AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und Mitglied im MDAX(TM)
Wertpapierkenn-Nr. 772 190 / ISIN Nr.: DE 0007221905
SCHWARZ PHARMA AG, Alfred-Nobel-Str. 10, 40789 Monheim
Corporate Communications:
Antje Witte, Tel: +49 2173 48 1866; Bettina Ellinghorst, Tel.: +49 2173 48 2329
Kontakt: Corporate Communications: Antje Witte, Tel: +49 2173 48 1866; Bettina Ellinghorst, Tel.: +49 2173 48 2329
DGAP 24.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch Emittent: SCHWARZ PHARMA AG Alfred-Nobel-Str. 10 40789 Monheim Deutschland Telefon: +49 2173 48 1866 Fax: +49 2173 48 1856 E-mail: antje.witte@schwarzpharma.com WWW: www.schwarzpharma.com ISIN: DE0007221905 WKN: 722190 Indizes: MDAX, MIDCAP, PRIMEALL, CLASSICALLSHARE, CDAX, HDAX, GEX Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard), Düsseldorf; Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hannover, Hamburg, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
--------------------------------------------------
Quelle: dpa-AFX
News druckenName Aktuell Diff.% Börse
SCHWARZ PHARMA AG Inhaber-Aktien o.N. 75,65 +3,36% XETRA
Und dürfte morgen und die nächsten Tage sicher noch mehr zulegen.
News - 24.09.06 21:43
DGAP-Adhoc: SCHWARZ PHARMA AG (deutsch)
Schwarz Pharma AG: bestätigt Gespräche mit UCB
SCHWARZ PHARMA AG / Firmenzusammenschluss
24.09.2006
Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------
SCHWARZ PHARMA bestätigt Gespräche mit UCB
Die Schwarz Pharma AG verhandelt mit UCB SA, Brüssel, über einen Zusammenschluss beider Unternehmen durch ein Übernahmeangebot an alle Aktionäre der Schwarz Pharma AG. Ein kurzfristiger Abschluss der Gespräche wird erwartet.
Die SCHWARZ PHARMA AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und Mitglied im MDAX(TM)
Wertpapierkenn-Nr. 772 190 / ISIN Nr.: DE 0007221905
SCHWARZ PHARMA AG, Alfred-Nobel-Str. 10, 40789 Monheim
Corporate Communications:
Antje Witte, Tel: +49 2173 48 1866; Bettina Ellinghorst, Tel.: +49 2173 48 2329
Kontakt: Corporate Communications: Antje Witte, Tel: +49 2173 48 1866; Bettina Ellinghorst, Tel.: +49 2173 48 2329
DGAP 24.09.2006
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Sprache: Deutsch Emittent: SCHWARZ PHARMA AG Alfred-Nobel-Str. 10 40789 Monheim Deutschland Telefon: +49 2173 48 1866 Fax: +49 2173 48 1856 E-mail: antje.witte@schwarzpharma.com WWW: www.schwarzpharma.com ISIN: DE0007221905 WKN: 722190 Indizes: MDAX, MIDCAP, PRIMEALL, CLASSICALLSHARE, CDAX, HDAX, GEX Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard), Düsseldorf; Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hannover, Hamburg, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
--------------------------------------------------
Quelle: dpa-AFX
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SCHWARZ PHARMA AG Inhaber-Aktien o.N. 75,65 +3,36% XETRA
25.09.06 12:25
#7
FredoTorpedo
hoffe, du warst dabei, Peddy, ich bin im Mai
zu 66 eingestiegen und wollte eigentlich schon wieder raus, weil sich nach nach dem Absturz vom Gipfel bei 81 nichts mehr tat.
Heute traute ich meinen Augen kaum - war ne angenehme Überraschung.
Gruß
FredoTorpedo
Heute traute ich meinen Augen kaum - war ne angenehme Überraschung.
Gruß
FredoTorpedo
25.09.06 13:41
#8
klostertal2
Mit dieser Übernahme
geht eine wundervolle Beziehung zu Ende. Schwarz war mein Lieblings-Langfrist-Investment. Weiß nicht, ob ich Schlussstrich ziehen oder mit UCB weitermachen soll.
25.09.06 13:53
#9
grumpy
Letztes Jahr "Immo-Aktien", dieses Jahr "Pharma"..
auf der Überholspur.
Bin mit Schwarz und H&R Wasag jeweils fast 50% im plus, obwohl ich Wasag erst am 11.07.06 und Schwarz am 24.05.06 (zum "Unzeitpunkt") gekauft habe.
Welche Branche ist wohl nächstes Jahr dran?
Ganz bestimmt nicht mehr Solar. Die haben sich so heiß gelaufen, dass ich mit Solarworld glatt 25% im minus bin.
Was für ein verrücktes Jahr...
Bin mit Schwarz und H&R Wasag jeweils fast 50% im plus, obwohl ich Wasag erst am 11.07.06 und Schwarz am 24.05.06 (zum "Unzeitpunkt") gekauft habe.
Welche Branche ist wohl nächstes Jahr dran?
Ganz bestimmt nicht mehr Solar. Die haben sich so heiß gelaufen, dass ich mit Solarworld glatt 25% im minus bin.
Was für ein verrücktes Jahr...
08.12.06 10:59
#10
Peddy78
Mal eine schöne "Weihnachtsgeschichte",Danke.
News - 08.12.06 09:51
Familie beschenkt jeden Mitarbeiter mit 10 000 Euro
Die Familie Schwarz-Schütte verkauft ihre Schwarz Pharma an den belgischen Konkurrenten UCB - aber nicht, ohne sich bei ihren Mitarbeitern zu bedanken. Nach Informationen einer Zeitung bekommt jeder Beschäftigte passend zum Weihnachtsfest 10 000 Euro. Besonders dem Senior soll das ein Anliegen gewesen sein.
HB DÜSSELDORF. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in Ihrer Freitagsausgabe schreibt, bekommen die Schwarz-Pharma-Mitarbeiter in dieser Woche die Sondervergütung ausgezahlt. Einzige Ausnahme sei der Vorstand, der leer ausgehe. Insgesamt lasse sich die Familie ihr Dankeschön 42 Mill. Euro kosten, heißt es in dem Bericht. In dieser Höhe hat die Familie dieser Tage eine Einlage in die Gesellschaft geleistet.
Jeder Mitarbeiter, ob die mit weniger als 2 000 Euro im Monat vergütete Bandarbeiterin oder die Führungskraft unterhalb der Vorstandsebene, habe zum Erfolg des Unternehmens beigetragen, zitiert die Zeitung den 86 Jahre alten Gründer und Ehrenvorsitzenden Rolf Schwarz-Schütte. Der Entschluss sei einstimmig in der Familie gefällt worden.
Mit dem Geld solle der anstehende Verkauf abgemildert werden, heißt es in dem Bericht. Dabei fallen wohl auch Stellen weg. "Als familiengeprägtes Unternehmen fühlen wir uns den Mitarbeitern verpflichtet", begründete der Sohn und noch amtierende Schwarz-Pharma-Chef Patrick Schwarz-Schütte das Geldgeschenk gegenüber der FAZ
Schwarz Pharma hat 4 200 Mitarbeiter, 1 200 davon in Deutschland. Die Gründerfamilie hatte bis zuletzt die Mehrheit an dem börsennotierten Konzern gehalten, ihn nun aber an den belgischen Pharmakonzern UCB verkauft. Die Übernahme hat ein Volumen von 4,4 Mrd. Euro.
UCB hat sich 67 Prozent gesichert
Einen Tag vor Ablauf des Übernahmeangebots kommt UCB einer Dreiviertel-Mehrheit am Monheimer Arzneimittelhersteller näher. 67,07 Prozent der Schwarz-Pharma-Aktien seien angedient worden, teilte UCB am Freitag in einer Finanzanzeige mit. Die Offerte läuft am Freitag um 24 Uhr aus. Der Löwenanteil der Aktien kommt von der Eigentümerfamilie Schwarz-Schütte, die Anfang der Woche ihre 59 Prozent abgegeben hatte. Auch die Investoren Schroders und Capital Research and Management, die zusammen 7,9 Prozent besitzen, wollten nach früheren Angaben aussteigen.
UCB hatte sich nicht auf eine Beteiligungsquote festgelegt. Das Unternehmen sei aber zuversichtlich, sich bis zum Ende der Annahmefrist mehr als 75 Prozent an Schwarz Pharma gesichert zu haben, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Dennoch plane UCB weder einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, für den 75 Prozent nötig werden, noch einen Zwangsausschluss der restlichen Aktionäre, für den der Mehrheitseigner 95 Prozent bräuchte. "UCB kann unter allen Szenarien operieren, ohne einen Beherrschungsvertrag abzuschließen und ohne einen Squeeze-Out zu machen", sagte der Sprecher.
Anleger, die auf eine Aufstockung der Offerte oder auf eine höhere Abfindung hoffen, hatten den Kurs der Schwarz-Aktie bis auf 94,93 Euro getrieben. UCB bietet 50 Euro in bar und 0,8735 ihrer Aktien für jedes Schwarz-Pharma-Papier.
Quelle: Handelsblatt.com
News druckenName Aktuell Diff.% Börse
SCHWARZ PHARMA AG Inhaber-Aktien o.N. 94,75 +0,45% XETRA
UCB S.A. Actions au Porteur o.N. 51,45 +5,43% Frankfurt
Familie beschenkt jeden Mitarbeiter mit 10 000 Euro
Die Familie Schwarz-Schütte verkauft ihre Schwarz Pharma an den belgischen Konkurrenten UCB - aber nicht, ohne sich bei ihren Mitarbeitern zu bedanken. Nach Informationen einer Zeitung bekommt jeder Beschäftigte passend zum Weihnachtsfest 10 000 Euro. Besonders dem Senior soll das ein Anliegen gewesen sein.
HB DÜSSELDORF. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in Ihrer Freitagsausgabe schreibt, bekommen die Schwarz-Pharma-Mitarbeiter in dieser Woche die Sondervergütung ausgezahlt. Einzige Ausnahme sei der Vorstand, der leer ausgehe. Insgesamt lasse sich die Familie ihr Dankeschön 42 Mill. Euro kosten, heißt es in dem Bericht. In dieser Höhe hat die Familie dieser Tage eine Einlage in die Gesellschaft geleistet.
Jeder Mitarbeiter, ob die mit weniger als 2 000 Euro im Monat vergütete Bandarbeiterin oder die Führungskraft unterhalb der Vorstandsebene, habe zum Erfolg des Unternehmens beigetragen, zitiert die Zeitung den 86 Jahre alten Gründer und Ehrenvorsitzenden Rolf Schwarz-Schütte. Der Entschluss sei einstimmig in der Familie gefällt worden.
Mit dem Geld solle der anstehende Verkauf abgemildert werden, heißt es in dem Bericht. Dabei fallen wohl auch Stellen weg. "Als familiengeprägtes Unternehmen fühlen wir uns den Mitarbeitern verpflichtet", begründete der Sohn und noch amtierende Schwarz-Pharma-Chef Patrick Schwarz-Schütte das Geldgeschenk gegenüber der FAZ
Schwarz Pharma hat 4 200 Mitarbeiter, 1 200 davon in Deutschland. Die Gründerfamilie hatte bis zuletzt die Mehrheit an dem börsennotierten Konzern gehalten, ihn nun aber an den belgischen Pharmakonzern UCB verkauft. Die Übernahme hat ein Volumen von 4,4 Mrd. Euro.
UCB hat sich 67 Prozent gesichert
Einen Tag vor Ablauf des Übernahmeangebots kommt UCB einer Dreiviertel-Mehrheit am Monheimer Arzneimittelhersteller näher. 67,07 Prozent der Schwarz-Pharma-Aktien seien angedient worden, teilte UCB am Freitag in einer Finanzanzeige mit. Die Offerte läuft am Freitag um 24 Uhr aus. Der Löwenanteil der Aktien kommt von der Eigentümerfamilie Schwarz-Schütte, die Anfang der Woche ihre 59 Prozent abgegeben hatte. Auch die Investoren Schroders und Capital Research and Management, die zusammen 7,9 Prozent besitzen, wollten nach früheren Angaben aussteigen.
UCB hatte sich nicht auf eine Beteiligungsquote festgelegt. Das Unternehmen sei aber zuversichtlich, sich bis zum Ende der Annahmefrist mehr als 75 Prozent an Schwarz Pharma gesichert zu haben, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Dennoch plane UCB weder einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, für den 75 Prozent nötig werden, noch einen Zwangsausschluss der restlichen Aktionäre, für den der Mehrheitseigner 95 Prozent bräuchte. "UCB kann unter allen Szenarien operieren, ohne einen Beherrschungsvertrag abzuschließen und ohne einen Squeeze-Out zu machen", sagte der Sprecher.
Anleger, die auf eine Aufstockung der Offerte oder auf eine höhere Abfindung hoffen, hatten den Kurs der Schwarz-Aktie bis auf 94,93 Euro getrieben. UCB bietet 50 Euro in bar und 0,8735 ihrer Aktien für jedes Schwarz-Pharma-Papier.
Quelle: Handelsblatt.com
News druckenName Aktuell Diff.% Börse
SCHWARZ PHARMA AG Inhaber-Aktien o.N. 94,75 +0,45% XETRA
UCB S.A. Actions au Porteur o.N. 51,45 +5,43% Frankfurt
26.02.07 08:58
#11
Peddy78
Schwarze Zahlen, Aktionäre kommen nicht zu kurz.
News - 26.02.07 08:46
Steuerrecht verhilft Schwarz Pharma zu schwarzen Zahlen
Mit einen kleinen Jahresgewinn verabschiedet sich der Monheimer Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma aus der Selbstständigkeit. Künftig wird das Unternehmen unter belgischer Führung agieren.
rtr FRANKFURT. Unter dem Strich habe Schwarz Pharma im vergangenen Jahr einen Gewinn von 12,4 Mill. Euro erwirtschaftet, nachdem noch 2005 ein Verlust von 54,1 Mill. Euro zu Buche stand, teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit schnitt Schwarz Pharma deutlich besser ab als von Analysten erwartet. Diese hatten mit einem Überschuss zwischen 5 und 9 Mill. Euro gerechnet. Ohne ein realisiertes Körperschaftssteuer-Guthaben von 23,1 Mill. Euro wäre Schwarz Pharma jedoch weiter im Minus geblieben. Im operativen Geschäft waren es vor allem Lizenzzahlungen des US-Partners Pfizer, die das Ergebnis in die Höhe trieben.
Der Umsatz legte um 1 Prozent auf 1 Mrd. Euro zu. Hier hatten Analysten sogar einen leichten Rückgang erwartet. Seinen Aktionären will Schwarz Pharma für das vergangene Jahr eine Dividende von 20 Cent je Aktie zahlen, was dem Wert aus dem Jahr 2005 entspricht.
Schwarz Pharma wird derzeit von der belgischen Pharmagruppe UCB übernommen, die sich bereits rund 90 Prozent der Anteile an den Monheimern gesichert hat. UCB will über einen Beherrschungsvertrag die Integration zügig vorantreiben. Dem Vertrag sollen die Aktionäre von Schwarz Pharma auf der ordentlichen Hauptversammlung im Mai zustimmen. Die noch verbleibenden freien Aktionäre erhalten nach der Eintragung dieses Vertrages eine Ausgleichszahlung oder eine ewige Rente. Die Höhe der Zahlung wird von einem Gutachter festgesetzt und hängt unter anderem vom Aktienkurs in den 90 Tagen vor der Hauptversammlung ab. Für einen zwangsweisen Ausschluss der Minderheitsaktionäre müsste UCB weitere Aktien am Markt kaufen, um die dafür nötige Schwelle von 95 Prozent zu erreichen.
Durchwachsener Ausblick
Für das laufende Jahr erwartet Schwarz Pharma wegen eines schwachen US-Geschäfts einen Umsatzrückgang auf 800 bis 850 Mill. Euro - bei einem positiven Jahresergebnis. Um die Gewinnzone trotz der nötigen Restrukturierungsaufwendungen in den USA zu erreichen, erwägt das Unternehmen auch Produktverkäufe und Partnerschaften. Im Jahr 2006 hatten die Erlöse in Amerika noch um 3,9 Prozent zugelegt, während sie in Europa um 1,9 Prozent gefallen waren.
UCB hatte sich im vergangenen September mit den Familienaktionären des Traditionsunternehmens auf eine Übernahme verständigt und je Schwarz-Pharma-Aktie 50 Euro in bar sowie 0,8735 neue UCB-Aktien angeboten. Die Offerte bewertet das 1928 gegründete Unternehmen mit 4,4 Mrd. Euro. Die 4 500 Mitarbeiter von Schwarz Pharma erhalten im Zuge der Übernahme jeweils 10 000 Euro von der Familie, die 60 Prozent der Anteile gehalten hatte.
Quelle: Handelsblatt.com
News druckenName Aktuell Diff.% Börse
SCHWARZ PHARMA AG Inhaber-Aktien o.N. 108,53 -0,42% XETRA
UCB S.A. Actions au Porteur o.N. 49,67 +1,64% Frankfurt
Steuerrecht verhilft Schwarz Pharma zu schwarzen Zahlen
Mit einen kleinen Jahresgewinn verabschiedet sich der Monheimer Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma aus der Selbstständigkeit. Künftig wird das Unternehmen unter belgischer Führung agieren.
rtr FRANKFURT. Unter dem Strich habe Schwarz Pharma im vergangenen Jahr einen Gewinn von 12,4 Mill. Euro erwirtschaftet, nachdem noch 2005 ein Verlust von 54,1 Mill. Euro zu Buche stand, teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit schnitt Schwarz Pharma deutlich besser ab als von Analysten erwartet. Diese hatten mit einem Überschuss zwischen 5 und 9 Mill. Euro gerechnet. Ohne ein realisiertes Körperschaftssteuer-Guthaben von 23,1 Mill. Euro wäre Schwarz Pharma jedoch weiter im Minus geblieben. Im operativen Geschäft waren es vor allem Lizenzzahlungen des US-Partners Pfizer, die das Ergebnis in die Höhe trieben.
Der Umsatz legte um 1 Prozent auf 1 Mrd. Euro zu. Hier hatten Analysten sogar einen leichten Rückgang erwartet. Seinen Aktionären will Schwarz Pharma für das vergangene Jahr eine Dividende von 20 Cent je Aktie zahlen, was dem Wert aus dem Jahr 2005 entspricht.
Schwarz Pharma wird derzeit von der belgischen Pharmagruppe UCB übernommen, die sich bereits rund 90 Prozent der Anteile an den Monheimern gesichert hat. UCB will über einen Beherrschungsvertrag die Integration zügig vorantreiben. Dem Vertrag sollen die Aktionäre von Schwarz Pharma auf der ordentlichen Hauptversammlung im Mai zustimmen. Die noch verbleibenden freien Aktionäre erhalten nach der Eintragung dieses Vertrages eine Ausgleichszahlung oder eine ewige Rente. Die Höhe der Zahlung wird von einem Gutachter festgesetzt und hängt unter anderem vom Aktienkurs in den 90 Tagen vor der Hauptversammlung ab. Für einen zwangsweisen Ausschluss der Minderheitsaktionäre müsste UCB weitere Aktien am Markt kaufen, um die dafür nötige Schwelle von 95 Prozent zu erreichen.
Durchwachsener Ausblick
Für das laufende Jahr erwartet Schwarz Pharma wegen eines schwachen US-Geschäfts einen Umsatzrückgang auf 800 bis 850 Mill. Euro - bei einem positiven Jahresergebnis. Um die Gewinnzone trotz der nötigen Restrukturierungsaufwendungen in den USA zu erreichen, erwägt das Unternehmen auch Produktverkäufe und Partnerschaften. Im Jahr 2006 hatten die Erlöse in Amerika noch um 3,9 Prozent zugelegt, während sie in Europa um 1,9 Prozent gefallen waren.
UCB hatte sich im vergangenen September mit den Familienaktionären des Traditionsunternehmens auf eine Übernahme verständigt und je Schwarz-Pharma-Aktie 50 Euro in bar sowie 0,8735 neue UCB-Aktien angeboten. Die Offerte bewertet das 1928 gegründete Unternehmen mit 4,4 Mrd. Euro. Die 4 500 Mitarbeiter von Schwarz Pharma erhalten im Zuge der Übernahme jeweils 10 000 Euro von der Familie, die 60 Prozent der Anteile gehalten hatte.
Quelle: Handelsblatt.com
News druckenName Aktuell Diff.% Börse
SCHWARZ PHARMA AG Inhaber-Aktien o.N. 108,53 -0,42% XETRA
UCB S.A. Actions au Porteur o.N. 49,67 +1,64% Frankfurt

